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PD Dr. Urs Büttner

2025: Habilitation

2025–: Wiss. Mitarbeiter an der Heinrich Heine-Universität Düsseldorf (DFG-Projekt: Translation Rights)

2024–2025: Forschungstipendium für erfahrene Wissenschaftler der Alexander von Humboldt Stiftung an der University of Oxford (UK) 

2023 Michelmas term: Research Fellow am Institute of Advanced Studies der University of Durham (UK)

2023: Spring term: Max Kade Distinguished Visiting Professor an der University of Illinois, Urbana Champaign (USA)

2018-2022: Wiss. Mitarbeiter an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

2016-2018: Wiss. Mitarbeiter an der Freien Universität Berlin

2012-2016: Wiss. Mitarbeiter an der Leibniz Universität Hannover

2012: Promotion 

2008-2012: Promotionsstudium an der Eberhard Karls Universität Tübingen

2007-2008: Visiting Fellow an der Harvard University (USA)

2007: Erstes Staatsexamen Lehramt Gymn. (Deutsch, Philosophie/Ethik), M.A. (Neuere deutsche Literatur, Soziologie)

2000-2007: Studium Germanisitk, Philosophie, Soziologie in Hagen, Eichstätt, Konstanz, Tübingen

2000: Abitur

Forschungsinteressen
  • Literaturgeschichte vom 17. bis 21. Jahrhundert
  • Literatur- und Wissen
  • Literatur und Klima
  • Narratologie
  • Ecocriticism
  • Mediengeschichte der Schrift
  • Literatursoziologie
  • Literaturtheorie
  • Literatur und Globalisierung
  • Digital Humanities

     


 
Aktuelle Projekte

1.) Translation Rights – Historische Datenbank zum Übersetzungsmarkt für deutschsprachige Literatur und Literatur auf Deutsch (DFG-Projekt)

Das Forschungsprojekt „Translation Rights“ untersucht die Geschichte des internationalen Literatur- und Übersetzungsmarktes seit dem späten 19. Jahrhundert. Die zentrale Fragestellung bildet, wie und unter welchen Voraussetzungen literarische Werke über Sprach- und Ländergrenzen hinweg zirkulieren, welche Rolle Verlage, Übersetzer:innen und Literaturagenturen dabei spielen und unter welchen rechtlichen Bedingungen Übersetzungen entstehen. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Frage, wie sich Übersetzungen geschützter Werke von Übersetzungen gemeinfreier Literatur unterscheiden und wie diese Prozesse den globalen Austausch von Literatur geprägt haben.
Das Projekt verbindet literaturwissenschaftliche Forschung mit digitalen Methoden. Grundlage ist der Aufbau einer Datenbank, in der bibliographische Informationen zu Übersetzungen von Literatur in und aus der deutschen Sprache verzeichnet werden und dadurch der Handel mit Übersetzungslizenzen und den daran beteiligten Akteur:innen und Institutionen nachvollziehbar wird. Die Daten speisen sich aus den bibliographischen Metadaten verschiedener Bibliothekskataloge und sollen möglichst vollständig im Zeitraum von der Berner Übereinkunft (1886) bis zur Gegenwart erfasst werden. Der Datensatz erlaubt die internationale Verbreitung bestimmter Autor:innen, historische Veränderungen im Übersetzungsmarkt oder die Rolle einzelner Verlage nachzuvollziehen.
Mein Projektteil beschäftigt sich mit der Analyse dieser Daten. Dabei nutze ich verschiedene statistische Verfahren, um Netzwerke zwischen Autor:innen, Übersetzer:innen und Verlagen zu untersuchen, Übersetzungsbewegungen über längere Zeiträume nachzuzeichnen und Faktoren sichtbar zu machen, die den internationalen Erfolg literarischer Werke beeinflussen. Mein Beitrag zum Projekt zielt darauf, Grundlagen für die bibliometrische Untersuchung von schöner Literatur zu erarbeiten.

2.) Literatur und Globalisierung

Die Globalisierung der Literatur beschäftigt mich unter drei miteinander zusammenhängenden Gesichtspunkten:

a) Romanpoetik der Globalität 
Im Anschluss an einen Vorschlag Franco Morettis lässt sich der Globale Roman dadurch bestimmen, dass er Globalität darstellt durch mehrere zeitgleich verlaufende Handlungsstränge, gemeinsame Bezugspunkte, die aus verschiedenen Perspektiven geschildert werden und die, im Sinne von Polyphonie, in ihren jeweiligen Deutungen abweichen können, ohne dass eine Erzählinstanz die Widersprüche auflöst. In dieser voll ausgeprägten Form wurden erst im 20. Jahrhundert Globale Romane verfasst. Mich interessiert eine romanpoetische Genealogie der Kombination dieser Erzählverfahren seit dem 18. Jahrhundert, die sie auf die Erfahrung globaler Räumlichkeit und die Vorstellung von Sozialität am Leitbild des Netzes bezieht. Globale Räumlichkeit meint nicht den Einbezug der ganzen Welt, sondern den eine Raumordnung, die durch relationale und wechselseitige Bestimmungen verschiedener Orte hervorgebracht wird. Nicht ihre messbare Entfernung bestimmt die Beziehungen zwischen ihnen. Deshalb können Verkehrsgeschwindigkeit, die Dauer der Nachrichtenübermittlung und empfundene Nähe oder Distanz Orte näher aneinanderrücken oder sie voneinander entfernen. Dieser Räumlichkeit entspricht eine Herausbildung einer Vorstellung von Sozialität als Netzwerk, in der Figuren und Gruppen nicht als feste Einheiten vorausgesetzt sind, sondern sich erst in ihren wechselnden Beziehungen zueinander bestimmen.
 

b) Globale Zirkulation:

Die Mehrzahl literarischer Veröffentlichungen zirkuliert nicht über die Grenzen ihres jeweiligen Sprach- und Kulturraums hinaus. Übersetzung, internationale Sichtbarkeit und globale Rezeption sind an spezifische ästhetische, institutionelle, ökonomische und politische Voraussetzungen gebunden und involvieren eine Vielzahl von Akteur:innen, Institutionen und Infrastrukturen. Zugleich beeinflussen die gezielte Ausrichtung auf eine Rezeption in anderen Sprachen und deren Erfolg die Schreibweisen von Autor:innen, ihre Selbstinszenierung und ihre Vermarktung.
Jenseits der historischen Untersuchung des Übersetzungsmarktes beschäftige ich mich mit verschiedenen Erscheinungsformen globaler Autorschaft. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den Kooperations- und Konkurrenzverhältnissen zwischen Verlagen, Editor:innen und öffentlichen Intellektuellen. Dabei interessiert mich besonders, wie literarische Werke in neue Kontexte eingebettet und für bestimmte Agenden in Anspruch genommen werden, wodurch sich wirkmächtige Deutungslinien in der wissenschaftlichen, journalistischen und breiteren öffentlichen Rezeption etablieren können. Schließlich untersuche ich Buchmessen und internationale Buchpreise als zentrale Orte und Instanzen globaler literarischer Zirkulation.

 

c) Verflechtungsgeschichte der Literatur: 

Literaturgeschichtsschreibung setzt bislang meist die Nation oder einen Sprachraum als abgeschlossene und in sich homogene Einheit voraus. Trotz erster Ansätze hat sich bislang kein Modell etablieren können, das systematisch grenzüberschreitende Verflechtungen berücksichtigt. Mich interessiert daher, wie sich geschichtswissenschaftliche Ansätze der entangled history, der histoire croisée und der Globalgeschichte für die Literaturgeschichtsschreibung nutzbar machen lassen
 


 

Zusammenfassung der Habilitation

Schnee. Eine Globalgeschichte Literarischer Meteorologie von der Kleinen Eiszeit bis zur Erderwärmung

In meiner Habilitation „Schnee. Eine Globalgeschichte Literarischer Meteorologie“ untersuche ich aus der Perspektive des Ecocriticism und der Wissenspoetik die historischen Wechselbeziehungen zwischen Literatur und sich verwissenschaftlichender Wetterkunde von der Kleinen Eiszeit bis zur Erderwärmung. Unter dem Begriff der „Literarischen Meteorologie“ fasse ich drei verschiedene historische Konstellationen, in denen literarische Schreibweisen an der Erzeugung, Vermittlung und Kritik meteorologischen Wissens beteiligt waren und sich zur wissenschaftlichen Wetterkunde ins Verhältnis setzen: Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts standen Literatur und Wetterkunde in einem kooperativen Austausch, durch den ästhetisch erprobte Wahrnehmung, Darstellungsverfahren und Naturerkenntnis sich wechselseitig befruchtet haben. Mit der Etablierung der Meteorologie Mitte des 19. Jahrhunderts zuerst als staatlicher Wetterdienst und im 20. Jahrhundert als akademische Disziplin entwickelte sich die Literatur zu einer kritischen Reflexionsinstanz, die die Folgen wissenschaftlicher Abstraktion, Normalisierung und Musterbildung untersuchte. Seit der Mitte des 20. Jahrhunderts verbindet sie diese Wissenschaftskritik mit dem Anspruch auf eine eigenständige ästhetische Erkenntnis des Wetters durch die Literatur. Die globalgeschichtliche Anlage der Studie ergibt sich daraus, den Wandel der räumlichen und zeitlichen Maßstäbe meteorologischer Erkenntnis durch Medientechnik und Verdatung nachzuzeichnen: von lokalen Beobachtungen in der Zeitspanne des Lebens über globale Messnetze und langfristige Datenreihen bis zu planetarischen und erdgeschichtlichen Klimamodellen. Die Wahl des Schnees als Untersuchungsgegenstand begründet sich dadurch, dass er in allen Klimaten (zumindest auf den Bergen) vorkommt, er ereignishaft auftritt und die Umgebung wie kein anderes Wetterphänomen verwandelt, von der Schneeflocke bis zur Eiswüste in einer großen Vielzahl unterschiedlicher Formen in Erscheinung tritt, und sein Auftreten oder Ausbleiben und seine Gestalt von einer Vielzahl meteorologischer Faktoren abhängt und dadurch wissenschaftlich anspruchsvoll ist. Im Kontext der meteorologiegeschichtlichen Entwicklungen behandelt die Arbeit Autor:innen von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart (u. a. Georg Philipp Harsdörffer, Johann Rist, Barthold Hinrich Brockes, Alexander von Humboldt, Adalbert Stifter, Wilhelm Raabe, Thomas Mann, Martin Heidegger, Ernst Jünger, Durs Grünbein, Marion Poschmann).

 

Zusammenfassung der Dissertation: 

Poiesis des Sozialen. Achim von Arnims frühe Poetik bis zur Heidelberger Romantik (1800–1808)

In meiner Dissertation „Poiesis des Sozialen“ habe ich nachgezeichnet, wie sich im ausgehenden 18. Jahrhundert die anthropologische Episteme (Foucault) herausbildete und mit ihr das ‚Soziale‘ als eigenständiger Bereich bedingter Freiheit jenseits von Naturkausalität und diesseits transzendentaler Freiheit entstand. In der Arbeit argumentiere ich, dass Literatur seit der Spätaufklärung begonnen hat, die Gesetzmäßigkeiten des menschlichen Miteinanders nicht mehr normativ wie zuvor, sondern auf Grundlage vergleichender Beobachtungen zu erkunden. Die Literatur stellte sich dabei Fragen nach dem Wechselverhältnis von Individualität und Kollektivität, Integration und Differenzierung sowie Handlungsmustern und sozialem Wandel. In der Folge versuchte sie die gewonnenen Erkenntnisse wirkungsästhetisch zum nation building durch Vergemeinschaftung mit genuin ästhetischen Mitteln fruchtbar zu machen. Mit Seitenblicken auf Goethe und Kleist untersuche ich diese Entwicklung vor allem am Frühwerk Achim von Arnims und interpretiere die gemeinsam mit Clemens Brentano herausgegebene „Volkslied“-Sammlung Des Knaben Wunderhorn als Poetik des Sozialen: Die ‚Herausgeber‘ gehen davon aus, dass in früherer Zeit die alten Lieder sowohl Vorbilder für das Zusammenleben vermittelten, während das gemeinsame Singen die Menschen verband. Wenn sie diese Lieder ‚restauriert‘ ihrer entfremdeten, hyperindividualisierten Gegenwart wieder vermitteln wollen, erhoffen sie dadurch ihre gemeinschaftsstiftende Kraft erneut freizusetzen. Als Chor soll sich durch aktive Beteiligung und ästhetische Erfahrung eine Gemeinschaft konstituieren, die das Miteinander auch über das gemeinsame Singen hinaus im Alltag verändert. Die Poetiken der zweiten romantischen Generation – zu denen auch Editionsprojekte wie die Märchensammlungen der Brüder Grimm oder Tiecks zählen – kehren die idealistische Grundidee der Frühromantik um: Mit poetisch-philologischen Mitteln hergestellte Ganzheiten sollen der fragmentierten Gegenwart als kritische Korrektive dienen und sie zu neuer Ganzheit führen.

 

Monographien

1.1 Die Poiesis des ‚Sozialen‘. Achim von Arnims frühe Poetik bis zur Heidelberger Romantik (1800-1808). Boston, Berlin: De Gruyter 2015 (= Studien zur deutschen Literatur Bd. 208). > Inhaltsverzeichnis > Link zur pdf

[Rezensionen: Kaspar Renner, in: literaturkritik.de; Roswitha Burwick, in: IASL online; Timothy Attanucci, in: PhiN 80 (2017), S. 48-52; Fabian Lampart, in: Zeitschrift für Germanistik 28. Jg. (2017), H.2, S. 407-411; Jan O. Jost-Fritz, in: Monatshefte 110. Bd. (2018), H.1., S.135-138].

1.2 Schnee. Eine Globalgeschichte Literarischer Meteorologie, Göttingen: Wallstein 2027 [Manuskript: 460 Seiten].
 



Herausgeberschaften

a) Sammelbände

2.1 (gemeinsam mit Christoph Bareither): Fritz Lang: „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“. Texte und Kontexte. Mit einem Vorwort von Anton Kaes. Würzburg: Königshausen & Neumann 2010 (= Film - Medium - Diskurs Bd. 28). > Inhaltsverzeichnis

[Rezensionen: Michael Wedel, in: schnitt.de; Peter Podrez, in: Medienwissenschaft (2011) H. 3, S. 341f.; Rüdiger Suchsland, in: FAZ v. 28.09.2011, S. 30; Jasper Aalbers, in: Historische Zeitschrift für Film, Funk und Fernsehen 32. Jg. (2012), H. 1, S. 113-115; Philipp Stiasny, in: FILMBLATT 48, 17. Jg. (2012), S. 88f.] 

2.2 (gemeinsam mit Martin Gehring, Mario Gotterbarm, Lisa Herzog, Matthias Hoch): Potentiale der symbolischen Formen. Eine interdisziplinäre Einführung in Ernst Cassirers Denken. Mit einem Vorwort von Ernst Wolfgang Orth. Würzburg: Königshausen & Neumann 2011. > Inhaltsverzeichnis

[Rezension: Felix Schwarz, in: Zeitschrift für Kulturphilosophie 2012, H. 2, S. 402-404]

2.3 (gemeinsam mit Mario Gotterbarm, Frederik Schneeweiss, Stefanie Seidel, Marc Seiffarth): Diesseits des Virtuellen. Handschrift im 20. und 21. Jahrhundert. Paderborn: Fink 2015 (= Zur Genealogie des Schreibens Bd. 18). > Inhaltsverzeichnis > Link zur pdf 

[Rezensionen: Marie Luise Wünsche, in: literaturkritik.de, Christian Segerer, in: IASL online, Markus Kalb, in: Osnabrücker Beiträge zur Sprachtheorie 91.Bd. (2017)]

2.4 (gemeinsam mit Ines Theilen): Phänomene der Atmosphäre. Ein Kompendium Literarischer Meteorologie. Stuttgart: Metzler 2017. > Inhaltsverzeichnis > Link zur pdf

[Rezension: Jana Schuster: Wetterbericht. Aktuelle Forschung zu Meteorologie, Klima und Atmosphäre (in) der Literatur, in: Monatshefte 112.Bd (2020), H. 4, S. 698-721]

2.5 (gemeinsam mit Georg Braungart): Wind und Wetter. Kultur–Wissen–Ästhetik. Paderborn: Fink 2018. > Inhaltsverzeichnis > Link zur pdf

[Rezension: Jana Schuster: Wetterbericht. Aktuelle Forschung zu Meteorologie, Klima und Atmosphäre (in) der Literatur, in: Monatshefte 112.Bd (2020), H. 4, S. 698-721]

2.6 (gemeinsam mit Steffen Richter): Hinter der Schwelle. Eschatologien und Risikonarrative im Anthropozän. Hannover: Wehrhahn 2021 (= Ästhetische Eigenzeiten). > Inhaltsverzeichnis

[Rezension: Christian Zolles, in: Literaturhaus Wien]

2.7 (gemeinsam mit Michael Gamper): Verfahren literarischer Wetterdarstellung. Meteopoetik – Literarische Meteorologie – Meteopoetologie. Berlin, Boston: De Gruyter 2021. > Inhaltsverzeichnis > Link zur pdf

2.8 (gemeinsam mit Sarah Michaelis): Öffentlichkeiten. Theorie und Geschichte ästhetisch-politischer Praxen. Frankfurt a. M., New York: Campus 2021. > Inhaltsverzeichnis > Link zur pdf

2.9 (gemeinsam mit David D. Kim herausgegeben): Globalgeschichten der deutschen Literatur. Methoden– Ansätze–Probleme. Stuttgart: Metzler 2021 (= Globalisierte Literaturen Bd. 1). > Inhaltsverzeichnis > Link zur pdf

2.10 (gemeinsam mit Alexander Nebrig): Thomas Manns Globale Autorschaft. Berlin: Springer 2025 (= Globalisierte Literaturen Bd. 4). > Inhaltsverzeichnis > Link zur pdf

2.11 (gemeinsam herausgegeben mit Jacob Haubenreich): Ecologies of Writing. Natural, technical and social Conditions of Textual Production in the 20th and 21st Centuries. New York, London: Bloomsbury 2026 (= New Directions in German Studies) > Inhaltsverzeichnis > Link zur pdf

2.12 (gemeinsam mit Margareta Ingrid Christian): Rilkeʼs Book of Images. A Companion. Rochester, NY: Camden House 2026 [im Druck].

 

b) Themenhefte und Diskussionsschwerpunkte

2.13 (gemeinsam mit Dorit Müller): Climate Engineering. Zur Imaginationsgeschichte künstlichen Klimas. Matthes & Seitz: Berlin 2021 (= Sonderheft der Dritten Natur 3/1). (mit Beiträgen von Urs Büttner, Christiane Heibach, Roland Innerhofer, Gabriele Gramelberger, Clemens Günther, Manuel Kaiser, Franz Kather, Lydia Krey, Franz Mauelshagen, Sebastian Möhring, Tobias Nanz, Solvejg Nitzke, Johannes Pause, Sergej Rickenbacher, Stefan Schäfer, Julia Schubert, Uta Caroline Sommer). > Inhaltsverzeichnis

2.14 Themenschwerpunkt: Globalgeschichten der deutschen Literatur, in: Jahrbuch der deutschen Schiller Gesellschaft 67. Jg. (2023), 355-455. (mit Beiträgen von Michael Bies, Urs Büttner, Yasmin Dayoğlu, Hypolite Kembeu, Shuagzhi Li, Barry Murnane). > Link zur pdf

2.15 (gemeinsam mit Carolin Amlinger, David-Christopher Assmann): Writing the Social / Schreibweisen des Sozialen, in: Journal of Literary Theorie (JLT) 19.1 (2025) (im Druck – mit Beiträgen von Eva Bloome, Kevin Kempe, Anna Muenchrath, Sarah Nienhaus, Marc Orthmann, Fabienne Steeger, Jan Váňa). > Link zur pdf

2.16 (gemeinsam mit Carolin Amlinger, David-Christopher Assmann): Diskussionsreihe: Was ist Literatursoziologie?, in: Internationales Archiv für Sozialgeschichte der deutschen Literatur (IASL) 1/2025, H. 1 und 2, 2026, H.1 (Beiträge von Paul Buckermann, Johannes Franzen, Gerhard Lauer, Christine Magerski, Gisèle Sapiro, Dan Sinykin). > Link zur pdf (Heft 1) > Link zu pdf (Heft 2)

2.17 (gemeinsam mit Carolin Amlinger, David-Christopher Assmann, Florian Schmitt): Themenheft: „Auserzählt. Erzählen vom Ende und das Ende des Erzählens“, Mittelweg 36. Zeitschrift des Hamburger Instituts für Sozialforschung H. 1 (2026) [im Druck]. (mit Beiträgen von Ulrich Bröckling, Achim Landwehr, Niels Werber u.a.) > Link zur pdf

2.18 Themenheft: „Stephan Thome: Globalität erzählen“, Literatur für leser:innen 47. Bd. (2024) [2026], H. 3  [im Druck] (mit Beiträgen von Urs Büttner, Julius I-Tsun Wan, Santhia Valesco Kittlaus, Natalie Moser, Stephan Thome)

2.19 (gemeinsam mit Claudia Nitschke): special issue: „Rethinking Masculinity in the Formation of the Sturm und Drang“,  The Germanic Review 101, H. 4 (2026) (Proposal akzeptiert, in Vorbereitung; mit Beiträgen von Urs Büttner, Thomas Martinec, Claudia Nitschke, Elizabeth Ramsey, Heidi Schlipphacke, Martin Schneider, Daniele Vecchiato, Cornelia Zumbusch).

2.20 (gemeinsam mit Ian Ellison): special issue: „Posthumous Authorship“, Comparative Critical Studies H. 4 (2027) (Proposal akzeptiert, in Vorbereitung).
 



Aufsätze

3.1 Wie der Schlager postmodern wurde. Ein Rückblick auf den Weg des deutschen Schlagers ins 21. Jahrhundert, in: Lehren und Lernen. 28. Jg. (2002), H. 9, 26-32.

3.2 Kapital und Kritik. Mediologische Beobachtungen mit Niklas Luhmann, in: entwurf (2006), H. 3, S. 46-49.

3.3 Arnims Kritik an Rousseaus Rollenkonzept in „Hollinʼs Liebeleben“ als Anfänge einer sozial-bewussten Denkweise, in: Neue Zeitung für Einsiedler. Mitteilungen der Internationalen Arnim Gesellschaft. 7. Jg. (2007), 1–13.

3.4 Urteilen als Paradigma des Erzählens. Dürrenmatts Narratologie der Gerechtigkeit in seiner Geschichte „Die Panne“ (1955/56), in: Monatshefte für deutschsprachige Literatur und Kultur. 101. Jg. (2009) H. 4, 499-513. (peer-reviewed)  > Link zur pdf

3.5 (gemeinsam mit Christoph Bareither): Einleitung, in: Christoph Bareither, Urs Büttner (Hg.): Fritz Lang: „M –Eine Stadt sucht einen Mörder“. Texte und Kontexte. Mit einem Vorwort von Anton Kaes. Würzburg: Königshausen & Neumann 2010, 9–14 (= Film – Medium – Diskurs Bd. 28).

3.6 Hans Beckert in der Halle des Bergkönigs. Fritz Langs Travestie des nordischen Helden Peer Gynt, in: Christoph Bareither, Urs Büttner (Hg.): Fritz Lang: "M – Eine Stadt sucht einen Mörder". Texte und Kontexte. Mit einem Vorwort von Anton Kaes. Würzburg: Königshausen & Neumann 2010, 43–54 (= Film –Medium – Diskurs Bd. 28).

3.7 (gemeinsam mit Martin Gehring, Mario Gotterbarm, Lisa Herzog, Matthias Hoch): Potentiale der symbolischen Formen. Zur Einleitung, in: Urs Büttner et. al. (Hg.): Potentiale der symbolischen Formen. Eine interdisziplinäre Einführung in Ernst Cassirers Denken. Mit einem Vorwort von Ernst Wolfgang Orth. Würzburg: Königshausen & Neumann 2011, 11-28.

3.8 Literarisches Wissen. Cassirers Beitrag zu einer aktuellen Diskussion, in: Urs Büttner et. al. (Hg.): Potentiale der symbolischen Formen. Eine interdisziplinäre Einführung in Ernst Cassirers Denken. Mit einem Vorwort von Ernst Wolfgang Orth. Würzburg: Königshausen & Neumann 2011, 81–90. 

3.9 „Durch die Kunst läst sich dies ahnden“. Achim von Arnim im Kontext zeitgenössischer Konzepte von Gefühlserkenntnis der Kunst, in: Antje Arnold, Walter Pape (Hg.): Emotionen in der Romantik. Repräsentation, Ästhetik, Inszenierung. Salzburger Kolloquium der Internationalen Arnim Gesellschaft. Tübingen: Niemeyer 2012, 139–154. (= Schriften der Internationalen Arnim-Gesellschaft Bd. 9). > Link zur pdf

3.10 Art. Meteorologie, in: Roland Borgards, Yvonne Wübben, Nicolas Pethes, Harald Neumeyer (Hg.): Handbuch Literatur und Wissen. Stuttgart, Weimar: Metzler 2013, 96–100. > Link zur pdf

3.11 Bilder der Gemeinschaft. Achim von Arnims Einberufung der Nation, in: Margot Brink, Sylvia Pritsch (Hg.): Gemeinschaft in der Literatur. Zur Aktualität poetisch-politischer Interventionen. Würzburg: Königshausen & Neumann 2013, 63–75 (= Saarbrücker Beiträge zur Vergleichenden Literatur- und Kulturwissenschaft Bd. 57).

3.12 Klangfarbe. Zur Genese einer musikästhetischen Metapher in der romantischen Literatur, in: Walter Pape (Hg.): Die Farben der Romantik. Physik, Physiologie, Kunst, Ästhetik. Berlin, Boston: De Gruyter 2014, 117–123. (= Schriften der Internationalen Arnim-Gesellschaft Bd. 10). > Link zur pdf

3.13 „denselben Wind, den auch die Wolken fühlen“. Der poetische Ertrag von Rilkes Schwedenreise im Herbst 1904, in: Zeitschrift für Germanistik 2014, H. 2, S. 75–90. (peer-reviewed) > Link zur pdf

3.13a (gekürzte Fassung): Poetische Früchte. Rilkes Dichten im Jahreszyklus, in: Karin Becker, Vincent Moriniaux, Martine Tabeaud (Hg.): LʼAlimentation et le Temp quʼil fait. Paris 2015, 81–92.

3.14 (gemeinsam mit Mario Gotterbarm, Frederik Schneeweiss, Stefanie Seidel, Marc Seiffarth): Diesseits des Virtuellen. Einleitung, in: Urs Büttner, Mario Gotterbarm, Frederik Schneeweiss, Stefanie Seidel, Marc Seiffarth (Ed.): Diesseits des Virtuellen. Handschrift im 20. und 21. Jahrhundert. Paderborn: Fink 2015, 9–30 (= Zur Genealogie des Schreibens Bd. 18). > Link zur pdf

3.15 Absteigesysteme 1907–1914. Handschrift und Alpinismus in Thomas Manns „Zauberberg“, in: Urs Büttner et. al. (Hg.): Diesseits des Virtuellen. Handschrift im 20. und 21. Jahrhundert. Paderborn: Fink 2015, 213–228 (= Zur Genealogie des Schreibens Bd. 18). > Link zur pdf 

3.16 Die radikale Historisierung der Kritik in der Romantik. Ein Vergleich zwischen Friedrich Schlegel, Arnim/Brentano und den Brüdern Grimm, in: Ulrich Breuer, Ana-Stanca Tabarasi-Hoffmann (Hg.): Der Begriff der Kritik in der Romantik. Paderborn: Schöningh 2015, 199–213 (= Friedrich Schlegel Studien). > Link zur pdf

3.17 Erkenntnisse des Schnees. Grünbeins kartesische Anthropologie und Ästhetik, in: Christoph auf der Horst, Miriam Seidler (Hg.): Bildlichkeit im Werk Durs Grünbeins. Boston, Berlin: De Gruyter 2015, 163–184. > Link zur pdf

3.18 Gattungen als imaginäre Kontexte. Vier Funktionsgeschichten der „Volksbücher“, in: Internationales Archiv für Sozialgeschichte der Literatur 41. Jg. (2016), H. 1, 21–40. (peer-reviewed) > Link zur pdf

3.19 Poetik der (In-)Kohärenz. Zur literarischen Meteorologie von Raabes „Chronik der Sperlingsgasse“, in: Jahrbuch der Raabe-Gesellschaft Bd. 57 (2016), 74–93. (peer-reviewed)  > Link zur pdf

3.20 Art. Meteorologie [über Jean Paul], in: Stefan Willer, Benjamin Bühler (Hg.): Futurologien. Ordnungen des Zukunftswissens. Paderborn: Fink 2016, 405–415 (= Trajekte). > Link zur pdf

3.21 „Niemals werde ich anders empfinden lernen“. Zur Erinnerungspraxis von Eduard Mörikes „An eine Äolsharfe“, in: Michael Bies, Sean Franzel, Dirk Oschmann (Hg.): Eigenzeiten des Ephemeren. Die Flüchtigkeit der Moderne im langen 19. Jahrhundert. Hannover: Wehrhahn 2016, 41–59 (= Ästhetische Eigenzeiten). > Link zur pdf

3.22 Naturbewältigung, ‚Natural Imaginariesʻ und die Möglichkeiten der Kunst. Ein theoretischer Versuch zur Ökologie des Wissens, in: Christiane Solte-Gresser, Claudia Schmitt (Hg.): Literatur und Ökologie, Bielefeld 2017, 93–106.

3.22a Nachgedruckt in: Georg Braungart, Urs Büttner (Hg.): Wind und Wetter. Kultur–Wissen–Ästhetik. Paderborn: Fink 2018, 15–28. > Link zur pdf

3.23 Natur makes History. Narrating Nature in Gerhard Richter and Alexander Klugeʼs „December“, in: REAL – Yearbook of Research in English and American Literature H. 2 (2017) (Themenband: „Meteorologies of Modernity“), 217–234. 

3.24 Die Subversion der Naturästhetik im Lehrgedicht. Zu den Wetterdarstellungen in Albrecht von Hallers „Die Alpen“, in: Evi Zemanek (Hg.): Ökologische Genres und Schreibmodi. Göttingen Vandenhoeck & Ruprecht 2017, 57–72.

3.25 (gemeinsam mit Ines Theilen): Phänomene der Atmosphäre. Zur Einleitung, in: Urs Büttner, Ines Theilen (Hg.): Phänomene der Atmosphäre. Ein Kompendium Literarischer Meteorologie. Stuttgart: Metzler 2017, 1–25. > Link zur pdf

3.26 Eine ‚ästhetischeʻ Expedition. Alfred Anderschs Reise an die Grenze des ewigen Schnees, in: Urs Büttner, Ines Theilen (Hg.): Phänomene der Atmosphäre. Ein Kompendium Literarischer Meteorologie. Stuttgart: Metzler 2017, 304–318. > Link zur pdf

3.27 (gemeinsam mit Georg Braungart): Wind und Wetter. Zur Einleitung, in: Georg Braungart, Urs Büttner (Hg.): Wind und Wetter. Kultur–Wissen–Ästhetik. Paderborn: Fink 2018, 9–14. > Link zur pdf

3.28 Schiffbruch mit Lohenstein. Versuch einer praxeologischen Begründung der Topik, in: Georg Braungart, Urs Büttner (Hg.): Wind und Wetter. Kultur–Wissen–Ästhetik. München: Fink 2018, 219–231. > Link zur pdf

3.29 „...das Sein dieses Seienden, das da ‚Wetterʻ heißt...“. Zur Wissenschafts- und Technikphilosophie des Meteorologen Martin Heidegger, in: David Magnus, Sergej Rickenbacher (Hg.): Ereignis–Technik–Material, Berlin: Kadmos 2018, 136–150.

3.30 (gemeinsam mit Steffen Richter): Endzeiten. Apokalypse–Eschatologie–Risiko, in: Urs Büttner, Steffen Richter (Hg.): Endzeiten. Apokalypse–Eschatologie–Risiko. Hannover: Wehrhahn 2021, 7–43.

3.31 (gemeinsam mit Dorit Müller): Climate Engineering. Politische, epistemische und ästhetische Implikationen, in: Dritte Natur 3/1 (2021) (Themenheft: „Climate Engineering - Imaginationsgeschichten künstlichen Klimas“, hg. v. Urs Büttner, Dorit Müller), 7–36.

3.32 Im Plan der Natur mitspielen. Ernst Jüngers Ethik des Climate Engineerings im Nachkriegsessay „An der Zeitmauer“, in: Dritte Natur 3/1 (2021) (Themenheft: „Climate Engineering – Imaginationsgeschichten künstlichen Klimas“, hg. v. Urs Büttner, Dorit Müller), 217–233.

3.33 (gemeinsam mit David D. Kim): Globalgeschichten der Literaturen, in: Urs Büttner, David D. Kim (Hg.): Globalgeschichten der deutschen Literatur. Methoden–Ansätze–Probleme. Stuttgart: Metzler 2021, 7–41. > Link zur pdf

3.34 Der Friedenspreisträger 1968 Léopold Sedar Senghor–Vier Fehllektüren einer Figur, in: Urs Büttner, David D. Kim (Hg.): Globalgeschichten der deutschen Literatur. Methoden–Ansätze–Probleme. Stuttgart: Metzler 2021, 218–233. > Link zur pdf

3.34a (veränderte Fassung): Re-Import Goethe. Der Friedenspreis 1968 an Léopold Sédar Senghor, in: Zeitschrift für Ideengeschichte (2021), H.1 (Themenheft: „Kolonialwaren“), 101–110. 

3.35 (gemeinsam mit Michael Gamper): Meteopoetik–Literarische Meteorologie–Meteopoetologie. Eine kritische Verhältnisbestimmung, in: Urs Büttner, Michael Gamper (Hg.): Verfahren literarischer Wetterdarstellung. Meteopoetik–Literarische Meteorologie–Meteopoetologie, Boston, Berlin: De Gruyter 2021, 1–20. > Link zur pdf

3.36 Übers Wetter reden. Roland Barthes über Klima, Alltäglichkeit, Seinsgefühl und Poetik, in: Urs Büttner, Michael Gamper (Hg.): Verfahren literarischer Wetterdarstellung. Meteopoetik – Literarische Meteorologie – Meteopoetologie, Boston, Berlin: De Gruyter 2021, 315–332. > Link zur pdf

3.36a (engl. Übersetzung): Talking about the Weather. Roland Barthes on Climate, Everydayness, the Feeling of Being, and Poetics, in: Ecozon@ 11. Bd. (2020), H.1. (Themenheft: „Cultures of Climate“, hg. v. Eva Horn und Solvejg Nitzke), 27–42.(peer-reviewed)  > Link zur pdf

3.37 (gemeinsam mit Sarah Michaelis): Öffentlichkeiten. Praxeologische Perspektiven auf die Ästhetik informeller Politik in: Urs Büttner, Sarah Michaelis (Hg.): Öffentlichkeiten. Theorie und Geschichte ästhetisch-politischer Praxen. Frankfurt a. M., New York: Campus 2021, 7–43. 

3.38 Poetik des Sozialen. Heinrich Vogelers Barkenhoff in der Künstlerkolonie Worpswede als Konkrete Utopie, in: Urs Büttner, Sarah Michaelis (Hg.): Öffentlichkeiten. Theorie und Geschichte ästhetisch-politischer Praxen. Frankfurt a. M., New York: Campus 2021, 257–280.

3.39 (gemeinsam mit Corinna Norrick-Rühl): Commerce, Culture – and a Camel. The Establishment of Frankfurt Book Fair as an Institution of Literary Circulation after World War II, in: Michael Gamper u.a. (Hg.): Der literarische Wert der Zirkulation / The Value of Literary Circulation, Stuttgart: Metzler 2022, 205–222 (= Globalisierte Literaturen Bd. 3). > Link zur pdf

3.40 Art. Schlaraffenland, in: Jan Gerstner, Jakob C. Heller, Christian Schmitt (Hg.): Handbuch Idylle. Traditionen–Verfahren–Theorien. Stuttgart: Metzler 2022, 539–540. > Link zur pdf

3.41 Gegen Vorhersagbarkeit. Literarische Meteorologie und globales Erzählen in Wilhelm Raabes „Fabian und Sebastian“, in: Fabian Lampart, Natalie Moser (Hg.): Zukunft–Zukunftswissen–Zukunftsästhetik.Reflexionen des Kommenden in der Literatur des 19. Jahrhunderts. Freiburg i. Br.: Rombach 2023, 107–144. (= Litterae 259. Bd) 

3.42 Globalgeschichten der deutschen Literatur. Einleitende Überlegungen, in: Jahrbuch der deutschen Schiller Gesellschaft 66. Bd. (2023), 355–358. > Link zur pdf

3.43 Globalgeschichten erzählen. Zur Narratologie globaler Literatur und Literaturgeschichtsschreibung, in: Jahrbuch der deutschen Schiller Gesellschaft 66. Bd. (2023), S. 441–455. (peer-reviewed) > Link zur pdf

3.44 „Hört der so fest gesetzte Lauf / Der nimmer unterbrochnen Ordnung, im Reiche der Natur, denn auf“ – Zur Literarischen Meteologie von Barthold Heinrich Brockesʼ Gedichten auf das Jahr 1740, in: Joanna van de Löcht, Anna Axtner-Borsutzky (Hg.): Extremereignis Kältewinter im 18. Jahrhundert. Spuren in der zeitgenössischen Literatur, Kultur und Wissenschaft, Berlin, Boston: De Gruyter 2025, 143–157. > Link zur pdf

3.45 Art. Wissenspoetik, in: Anne Detken, Tim Kindt, Kai Sina (Hg.): Zauberberg Handbuch. Stuttgart: Metzler 2025, 379–385. > Link zur pdf

3.46 (gemeinsam mit Alexander Nebrig): Was ist ein globaler Autor? Überlegungen am Beispiel Thomas Manns, in: Urs Büttner, Alexander Nebrig (Hg.): Thomas Manns Globale Autorschaft, Stuttgart: Metzler 2024 (= Globalisierte Literaturen Bd. 4), 1–16. > Link zur pdf

3.47 Thomas Manns Princeton Lectures „The Art of the Novel“ / „Die Kunst des Romans“ (1940). Vorläufer einer Globalgeschichte der Literatur, in: Urs Büttner, Alexander Nebrig (Hg.): Thomas Manns Globale Autorschaft, Stuttgart: Metzler 2025, 181–216. > Link zur pdf

3.48 (gemeinsam mit Jacob Haubenreich): Ecologies of Writing. A new analytical framework to textual creation, in: Urs Büttner, Jacob Haubenreich (Hg.): Ecologies of Writing. Natural, technical and social Conditions of Textual Production in the 20th and 21st Centuries. New York, London: Bloomsbury 2025, 1–15 (=New Directions in German Studies). 

3.49 „this conflict between the inclination of the soul and the capabilities of the body“. Writing Hygine in Thomas Mannʼs „Death in Venice“, in: Urs Büttner, Jacob Haubenreich (Hg.): Ecologies of Writing. Natural, technical and social Conditions of Textual Production in the 20th and 21st Centuries. New York, London: Bloomsbury 2025, 135–162 (=New Directions in German Studies).

3.50 (gemeinsam mit Carolin Amlinger, David-Christopher Assmann): Was ist Literatursoziologie? Editorial zur ersten Lieferung, in: Internationales Archiv für Sozialgeschichte der Literatur H.1 (2025), 130–156. > Link zur pdf

3.51 (gemeinsam mit Carolin Amlinger, David-Christopher Assmann): Schreibweisen des Sozialen. Einführung /Writing the Social. Introduction, in: Journal of Literary Theorie (JLT) 19.1 (2025), 1–13 und 14–27. > Link zur pdf (dt) > Link zur pdf (engl)

3.52 Climate Engineering and Weather on the Stage: From Baroque Spectacle to Postdramatic Theater [Goethe–Brecht–Jelinek] in: Monatshefte für deutschsprachige Literatur und Kultur 117. Jg., Heft 3 (2025), 396–416 (Themenhaft: „Climate Engineering“, hg. von Marko Pejevic). (peer-reviewed) > Link zur pdf

3.53 (gemeinsam mit Carolin Amlinger, David-Christopher Assmann): Was ist Literatursoziologie? Editorial zur zweiten Lieferung, in: Internationales Archiv für Sozialgeschichte der Literatur (2025), H. 2, 308–325.

3.54 (gemeinsam mit Carolin Amlinger, David-Christopher Assmann, Florian Schmidt): Kritik der Endzeiterzählung, in Mittelweg 36, 15. Jg. (2026), H. 2 (Themenheft: „Auserzählt. Erzählen vom Ende und das Ende des Erzählens“), 3–13.

3.55 Globales Erzählen. Einleitung in das Themenheft zu Stephan Thome, in: Literatur für leser:innen 47. Bd. (2024) [2026], H. 3, 189–201. (peer-reviewed).

3.56 Vernetztes Erzählen. Stephan Thomes Doppelroman „Fliehkräfte“ und „Gegenspiel“, in: Literatur für leser:innen 47. Bd. (2024) [2026], H. 3, 227–247. (peer-reviewed).

3.57 (gemeinsam mit Carolin Amlinger, David-Christopher Assmann): Was ist Literatursoziologie? Editorial zur dritten Lieferung, in: Internationales Archiv für Sozialgeschichte der Literatur H.1 (2026) [im Druck]

3.58 (gemeinsam mit Margareta Ingrid Christian): Introduction, in: Urs Büttner, Margareta Ingrid Christian (Hg.): Rilkeʼs Book of Images. A Companion. Rochester, NY: Camden House 2026. [im Druck]

3.59 „literally a new book“. Epiphanic Reading, Typography, and Book Design of Rilke’s „Buch der Bilder“, in: Urs Büttner, Margareta Ingrid Christian (Hg.): Rilkeʼs Book of Images. A Companion. Rochester, NY 2026.(peer-reviewed) [im Druck].

3.60 Rival Editions: The Struggle for Kafka’s Authorial Text, in: Carolin Duttlinger, Ian Ellison, Kathrin Kohl, Barry Murnane (Hg.): Global Kafka, Rochester, NY: Camden House 2027. (peer-reviewed) [im Druck]

3.61 Art. Wetter, in: Ingo Breuer (Hg.): Kleist-Handbuch. Leben–Werk–Wirkung, erw. Ausg., Stuttgart: Metzler 2027 [im Druck]
 



Editionen

4.1 Arnims Eintragungen in sein Handexemplar von »Hollin’s Liebeleben«, in: Neue Zeitung für Einsiedler. Mitteilungen der Internationalen Arnim Gesellschaft. 8./ 9. Jg. (2008/2009), S. 87–92.

4.2 Materialien zu »M« (Edition + Kommentierung)

4.3 Fritz Lang: Notizbuch (1930-1934)

4.4 Fritz Lang: Das Gesicht des Mörders (1931)

4.5 Fritz Lang: Mein Film »M« – Ein Tatsachenbericht (1931)

4.6 Fritz Lang: Some Random Notes about »M« (1948)

4.7 Fritz Lang: Interviewaussagen zu »M« (1931-1975)

4.8 Thea von Harbou: Warum gerade solch ein Film? (1931)

4.9 Zensurkarten (einer nicht mehr erhaltenen Szene der Erstfassung)in: Christoph Bareither / Urs Büttner (Hg.): Fritz Lang: „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“. Texte und Kontexte. Mit einem Vorwort von Anton Kaes. Würzburg: Königshausen & Neumann 2010, S. 173–202 und 216–217.
 



Rezensionen

5.1 »Was macht der Galvanismus daselbst? – hier florirt er sehr.« Der erste Doppelband der Naturwissenschaftlichen Schriften Achim von Arnims ist erschienen, in: literaturkritik.de

5.2 Zweite Testreihe. Der Tagungsband »Wir sind Experimente: Wollen wir es auch sein!« [hg. v. Michael Gamper / Martina Wernli / Jörg Zimmer] erforscht die Bezüge zwischen schöner Literatur und Experiment zwischen 1790 und 1890, in: literaturkritik.de

5.3 Mehr als eine romantische Vorgeschichte der Ethnologie. Der von David E. Wellbery herausgegebene Tagungsband »Kultur-Schreiben als romantisches Projekt« entdeckt ein kulturanthropologisches Eigenwissen der Literatur um 1800, in: literaturkritik.de

5.4 (gemeinsam mit Sarah Michaelis): Nach der Theorie, jenseits von Bologna, am Ende der Exzellenz? Perspektiven der Germanistik im 21. Jahrhundert. Hannover 04.–06.04.2013 (Tagungsbericht), in: Zeitschrift für Germanistik 2014, H. 1, S. 149–153.

5.6 Unzeitgemäß und aktuell. Zur Neuedition von Achim von Arnims »Zeitung für Einsiedler«, in: literaturkritik.de

5.7 Rez. Jörg Schuster: »Kunstleben«. Zur Kulturpoetik des Briefs um 1900 – Korrespondenzen Hugo von Hofmannsthals und Rainer Maria Rilkes, in: Zeitschrift für Germanistik 2016, H. 2, S. 442–443.

5.8 Rez. Hanna Hamel „Übergängliche Natur. Kant, Herder, Goethe und die Gegenwart des Klimas“, in: Goethe-Jahrbuch 2021, 295–296.

an der Heinrich Heine Universität Düsseldorf

  • WiSe 2026/27 Digital Humanities: Ansätze, Methoden und Theorien (MA)

 

an der University of Illinois Urbana Champaign

  • Spring 2023 German 331 Introduction to German Literature 1750–2020 (undergrad course)
  • Spring 2023 German 473/576 Ecocritical Perspectives on Literature and Weather (graduate course) 

 

an der Heinrich Heine Universität Düsseldorf

  • WiSe 2021/22 Globale Autorschaft: Thomas Manns Essaysistik (BA)
  • WiSe 2021/22 (mit Amrei Bahr, Philosophie): Naturästhetik (MA)
     
  • SoSe 2021 Romantik (BA)
     
  • WiSe 20/21 (gemeinsam mit Nina Scheibel, Mediävistik): Helden, Wunder, Abenteuer. Eine lange Geschichte des Außeralltäglichen 1200–2000 (BA, MA)
     
  • SoSe 2020 Literatur und Wissen (MA)
     
  • WiSe 2019/20 (gemeinsam mit Philipp Ritzen, Alexander Ziem) Vorlesung: Einführung in die mündliche und schriftliche Kommunikation (BA)
  • WiSe 2019/20 Europäischer Realismus (BA)
  • WiSe 2019/20 (mit Alexander Ziem, Lingustik): Masterkolloquium (MA)
  • WiSe 2019/20 (mit Philipp Erchinger, Anglistik): Ökologien des Schreibens / Ecologies of Writing (MA)
     
  • SoSe 2019 Literatur und Wetter (BA)
  • SoSe2019 Globalgeschichten der deutschen Literatur (MA)
     
  • WiSe 2018/19 Epochen als literaturgeschichtliches Ordnungsprinzip. Lyrik von Klopstock bis Heine (BA)

 

am Peter Szondi Institut, Freie Universität Berlin:

  • SoSe 2018 Post-Romantiken in Literatur, Film und Theorie (MA)

 

an der Leibniz Universität Hannover

  • WiSe 2014/15 (mit Michael Bies): Forschungskolloquium: Postromantiken (MA)
     
  • SoSe 2014 Aufbrüche in die Neuzeit 1400–1700 (BA)
  • SoSe 2014 Poetiken des Sozialen – von der Romantik bis Occupy (BA, MA)
     
  • WiSe 2013/14 Einführung Neuere deutsche Literaturwissenschaft: Methoden, Themen, Theorien (BA)
  • WiSe 2013/14 Johann Wolfgang von Goethe: Faust II (BA, MA)
     
  • SoSe 2013 Lyrik der Jahrhundertwende: Hofmannsthal – Rilke – George (BA)
  • SoSe 2013 Klassiker der Literatur- und Kulturtheorie (BA, MA)
     
  • WiSe 2012/13 Einführung Neuere deutsche Literaturwissenschaft: Textanalyse Epik (BA)
  • WiSe 2012/13 Die Entdeckung der Landschaft im 18. Jahrhundert (BA)

 

Eberhard Karls Universität Tübingen:

  • SoSe 2012 (mit Mario Gotterbarm): Handschrift im 20. Jahrhundert (BA)
     
  • WiSe 2011/12 Heinrich von Kleist: Erzählungen und Prosa (BA)

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