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Aktuelles Lehrangebot

BBAM 2 / MMA 2: Kolloquium zur BA-/MA-Arbeit (online, di 12.30-14.00)

Das Bachelor-/Master-Kolloquium soll es Ihnen erleichtern, Ihre Abschlussarbeiten zu verfassen und Ihnen in jeder Hinsicht (formal wie inhaltlich, von der Literaturrecherche über Themenwahl bis Ausarbeitung) Hilfestellung anbieten. Zudem sollen während der Sitzungen Ihre Themen vorgestellt und im Plenum diskutiert werden.

 

Das Kolloquium wird als online-Veranstaltung per Zoom abgehalten. Begleitend gibt es Materialien etc. in einem Moodle-Forum.

  • Dienstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 13.04.2021 - 20.07.2021)

BBAM 2 / MMA 2: Kolloquium zur BA-/MA-Arbeit (online, do 16.30-18.00)

In diesem Seminar werden alle Teile der Bachelor- und Masterprüfung (mündliche Prüfung und Abschlussarbeit) detailliert vorbereitet und diskutiert. Dabei liegt der Schwerpunkt auf dem Verfassen der schriftlichen Arbeit, das in den einzelnen Arbeitsschritten von der Themenfindung über die Literaturrecherche, Konzeption und methodische Durchführung bis zur endgültigen Gliederung besprochen werden soll. Dieses Seminar sollte von allen, die sich von Prof. Dörr prüfen lassen wollen, besucht werden.

  • Donnerstag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 15.04.2021 - 22.07.2021)

BBAM 2/BAM 2: Kolloquium zur BA-Arbeit (online, mo 14.30-16.00)

Das Kolloquium richtet sich an alle Studierenden, die im SoSe ihre Bachelorarbeit planen und/oder schreiben möchten. Im Kolloquium werden sowohl organisatorische und formale Fragen geklärt, als auch Konzepte entwickelt und diskutiert.

  • Montag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich)

BEM 2c/BBM 2d: Die Wiener Moderne (online, do 10.30-12.00)

Das Seminar soll zunächst einen Überblick über das kulturelle Leben in Wien zwischen ca. 1890 und 1910 geben. Dabei sollen nicht nur literarische Texte in den Blick genommen werden, sondern auch Malerei (Klimt), Musik (Mahler, Schönberg) und Architektur (O. Wagner), die zusammen den Begriff "Wiener Moderne" prägten. Zentrale Begriffe wie "Décadence", "Dilettantismus", "Symbolismus", "Fin de Siécle" sollen erörtert und diskutiert werden. Über Sigmund Freuds "Studien über Hysterie" wollen wir uns zudem den 'Zeitphänomenen' Hysterie und Neurasthenie zuwenden und ihre literarischen Verarbeitungen (u.a. "Leutnant Gustl" (A. Schnitzler), "Elektra" (H. v. Hofmannsthal), Lyrik von Felix Dörmann) in den Blick nehmen.

  • Donnerstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich)

BEM 2c/BBM 2d: Die Wiener Moderne (online, do 12.30-14.00)

Das Seminar soll zunächst einen Überblick über das kulturelle Leben in Wien zwischen ca. 1890 und 1910 geben. Dabei sollen nicht nur literarische Texte in den Blick genommen werden, sondern auch Malerei (Klimt), Musik (Mahler, Schönberg) und Architektur (O. Wagner), die zusammen den Begriff "Wiener Moderne" prägten. Zentrale Begriffe wie "Décadence", "Dilettantismus", "Symbolismus", "Fin de Siécle" sollen erörtert und diskutiert werden. Über Sigmund Freuds "Studien über Hysterie" wollen wir uns zudem den 'Zeitphänomenen' Hysterie und Neurasthenie zuwenden und ihre literarischen Verarbeitungen (u.a. "Leutnant Gustl" (A. Schnitzler), "Elektra" (H. v. Hofmannsthal), Lyrik von Felix Dörmann) in den Blick nehmen.

  • Donnerstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich)

BEM 2c/BBM 2d: Eichendorff und die Romantik (online, Do 12.30-14.00)

Die Epoche der Romantik zeichnet sich durch Hinwendung zum Irrationalen, zur Nacht, zur Mystik, zur Sehnsucht und zum Märchenhaften aus. Nach Friedrich Schlegels Begriff der „progressiven Universalpoesie” war es von nun an Ziel der Dichtung Poesie, Philosophie, Genialität, Literatur und Kritik im Kunstwerk zu verbinden. Nicht hatte Dichtung mehr einer Regelpoetik zu folgen, sondern war alleiniger Ausdruck schöpferischer Genialität.

Das Seminar möchte sich dem Phänomen der Romantik durch das Werk Josephs von Eichendorffs nähern. Hierbei werden verschiedene Gedichte Eichendorffs, wie etwa Das zerbrochene Ringlein, Mondnacht, Wünschelrute und Im Abendrot sowie die Novellen Das Marmorbild und Aus dem Leben eine Taugennichts im Zentrum der Seminararbeit stehen.

Als Werk eines weiteren Autors der Romantik wird Undine von Friedrich de la Motte Fouqué im Seminar behandelt werden.

Neben den genannten Werken der beiden Autoren werden wir uns mit Schlegels Atheneumsfragment 116 und Hegels Kritik der Romantik in den Vorlesungen über Ästhetik auseinandersetzen.

Sie lernen sich mit einem Themenkomplex der Literaturgeschichte zu befassen und diesen kulturhistorisch einzuordnen. Wesentliche Merkmale der Romantik werden wir in diesem Zusammenhang auf ihre kulturellen und literarischen Ursprünge hin untersuchen.

Das Seminar wird über die Plattform Webex stattfinden und von einem Onlinekurs auf ILIAS unterstützt.

  • Donnerstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 15.04.2021 - 22.07.2021)

BEM 2c/BBM 2d: Joseph Roth (online, mo 12.30-14.00)

Joseph Roth (1894-1939) ist ein faszinierender Geschichtenerzähler, der sich nicht eindeutig einer Kategorie zuordnen läßt: "Ich bin ein Franzose aus dem Osten, ein Humanist, ein Rationalist mit Religion, ein Katholik mit jüdischem Gehirn, ein wirklicher Revolutionär." Aus dieser Selbstbeschreibung lassen sich die unterschiedlichen Interessengebiete des Autors ablesen: er fühlt sich unterschiedlichen Nationen, Kulturen und Bewegungen zugehörig, läßt sich dementsprechend weder geographisch noch politisch noch religiös eindeutig einordnen. Sein Leben und Schaffen wurde geprägt vom Kaiserreich, vom Ersten Weltkrieg, von politischen Umwälzungen, Heimatverlust und Alkoholsucht, aber auch von seiner sowohl jüdischen als auch österreichischen Herkunft, seiner Offenheit für die kreative Kultur der Zwanziger Jahre und schließlich vom Exil. Das macht es sehr spannend, seine zahlreichen Werke genauer zu untersuchen.

Trotz aller Vielschichtigkeit und verborgenen Tiefe schrieb Roth leicht lesbare und verständliche Texte. Das Seminar wird sich sowohl den Romanen und Erzählungen als auch den Reportagen, Reiseberichten und anderen literarischen Formen widmen. Seine journalistischen Arbeiten - Roth wurde schnell einer der bekanntesten Feuilletonisten im deutschen Sprachraum - korrespondieren thematisch mit seinen zahkreichen aktuellen Romanen. Ab 1933 profilierte er sich zu einem der wichtigsten Vertreter der Exilliteratur, der seine literarische und publizistische Tätigkeit gezielt gegen den Faschismus einsetzte.

Möglichst viele von Roths Werken sollen im Seminar - auch durch Referate - vorgestellt werden, um seine zentralen Themen und inhaltlichen Schwerpunkte herauszukristallisieren.

Außerdem bietet das Seminar die Möglichkeit, anhand ausgewählter Werke anderer zeitgenössischer Autoren, zum Teil aus Rothes Bekanntenkreis, die literarischen Epochen und Strömungen während seiner Lebenszeit zu erkunden.

Bei der Auswahl der Texte werden die Wünsche der Seminarteilnehmer:innen gerne miteinbezogen!!

  • Montag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 12.04.2021 - 19.07.2021)

BEM 2c/BBM 2d: Unheile Welt. Adalbert Stifters Prosa (online, di 16.30-18.00)

Die Erzähltexte des österreichischen Schriftstellers Adalbert Stifter (1805–1868) bewegen sich im Grenzbezirk zwischen Biedermeier und Bürgerlichem Realismus, zwischen Restau­ration und früher Moderne. Sie kontrastieren Kultur und Natur, Ordnung und Chaos. Stifters Erzählungen zeichnen sich durch einen außerordentlichen Detail­reichtum insbe­son­dere in den Natur­beschreibun­gen aus. Dabei ist die Darstellung von Natur bzw. Naturvorgängen des Autors geprägt von Motiven des Katastrophalen (z.B. Gewitter, Schneekatastrophen, Pestseuchen, Hagelstürme). Eingebettet sind diese Katastrophen in eine scheinbar unerschütterlich fortbestehende Natur, die in den Erzählungen oft selbst zum eigentlichen Akteur wird. Das Seminar versucht diesen unheilen Zügen im Werk Stifters nachzuspüren. Im Mittelpunkt des Seminars stehen ausgewählte Erzählungen (z.B. „Das Haidedorf”, „Der Hochwald” und „Brigitta”), die Stifter in überarbeiteter Form in die Sammlung „Studien” (1844–47) integrierte, sowie verschiedene Erzähltexte aus der 1853 veröffentlichten Sammlung „Bunte Steine” („Granit”, „Kalkstein”, „Bergkristall”, „Kazensilber”). Ausgehend von einer Reflexion der Epochenbegriffe „Biedermeier” und „Realismus”, werden Stifters Texte in ihren literatur- und zeithistorischen Kontext gestellt und seine spezifischen Erzähl- und Darstellungsverfahren thematisiert. Dabei sollen insbesondere die Naturbeschreibungen analysiert werden, auch in ihren sozial- und wissenshistorischen Implikationen.

  • Dienstag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 13.04.2021 - 22.07.2021)

BEM 2c/BBM 2d: Zurück auf Los? "Dichtung und Wahrheit" in postpandemischen Zeiten (Krise und Literatur, online, di 12.30 - 14.00)

”The work of the poet within each one of us is to envision what has not yet been and to work with every fibre of who we are to make the reality and pursuit of those visions irresistible”. (A Litany For Survival - The Life and Work of Audre Lorde)

 

Angesichts unserer aktuellen Situation, die den täglichen Blick auf das Infektionsgeschehen zum nüchternen Ritual erhebt, das unser gegenwärtiges Leben maßgeblich prägt und unseren Handlungsrahmen dramatisch beschneidet, fragt das Seminar nach einem alternativem Narrativ. Nicht etwa als Einwand, denn das Faktum unseres Lebens in der Pandemie lässt sich nicht leugnen, wohl aber um unseren Blick wieder etwas zu weiten. Wie wird unser postpandemisches Leben aussehen? Angesichts der dramatischen Einschnitte, die wir erleben, sehnen wir uns zwar nach einer schnellstmöglichen Rückkehr zum Status Quo. Ist diese Sehnsucht realistisch oder ist die ‚große Krise‘ nicht vielmehr eine Warnung, nicht in die alte Spur zurückzukehren. 

Die an der Nahtstelle zwischen unserer (Um-)welt und unseren Ängsten, Sehnsüchten und Traumata angesiedelte Poesie belehrt uns eines Besseren. Die Brüchigkeit unserer menschlichen Existenz erscheint hier nicht als Niederlage, vielmehr ist der ultimative Abschied vom Menschsein als krönendem Maß der Schöpfung und die damit verbundene stillschweigende Trauer mit dem Versprechen verknüpft, andere Formen der Co-Existenz fühl- und vorstellbar zu machen. 

Anhand eines Konvolutes ausgewählter Gedichte - beginnend aus der Zeit der industriellen Revolution bis heute - folgt das Seminar einer anderen Spur, die unseren gegenwärtigen Erfahrungshorizont zum Ausgangspunkt eines Umdenkens macht: Wie verändert sich unser Handeln, Fühlen und Träumen? Wohin verschieben sich die Koordinaten angesichts der gegenwärtigen ‚Heimsuchung‘? Wo erkennen wir Spuren einer anderen Ethik, die vom Mit-Sein anderer Lebewesen geprägt ist? Was lehrt uns die Poesie? 

Das Seminar wird als wöchentliche Online-Veranstaltung über Webex abgehalten.

  • Dienstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 13.04.2021 - 20.07.2021)

BEM2c/BBM 2d: "Ich probiere Geschichten an wie Kleider!" - Max Frisch (online, Blockseminar)

"Es ist nicht die Zeit für Ich-Geschichten. Und doch vollzieht sich das menschliche Leben oder verfehlt sich am einzelnen Ich, nirgends sonst." - Wie kein zweites Werk im 20. Jahrhunderts zentriert sich das literarische Schaffen des Schweizers Max Frisch (1911-1991) um die Frage nach den Möglichkeiten moderner Subjektkonstitution und ihrer Erzählbarkeit. Seine Texte haben die internationale Wahrnehmung der deutschsprachigen Literatur nach dem Zweiten Weltkrieg entscheidend geprägt; Dramen wie "Andorra" und "Biedermann und die Brandstifter" sowie der Roman "Homo faber" sind bis heute fest im Schulkanon etabliert. Viele Werke des Autors galten schon bald nach ihrem Erscheinen als ,moderne Klassiker'.

Durch die Auseinandersetzung mit Frischs literarischem Werk sollen die Inhalte der Vorlesung zur Literaturgeschichte vertieft werden. Neben einer literaturgeschichtlichen Verortung im Moderne-Postmoderne-Kontext zielt das Seminar auf die Entwicklung eigener Interpretationsansätze unter Berücksichtigung der Forschungsliteratur.

Am ersten Wochenende stehen die Romane "Stiller", "Homo faber" und "Mein Name sei Gantenbein" im Zentrum der Seminardiskussion. Im zweiten Block beschäftigen wir uns mit Frischs Dramen sowie seinem epischen Alterswerk. Zusätzlich werden Passagen der oft literarischen und poetologischen Tagebücher des Autors thematisiert.
Wie diese Ankündigung verdeutlicht, wird das Seminar leseintensiv; die Texte sind komplex und lohnenswert - stellen Sie sich darauf ein und beginnen Sie schon frühzeitig mit der Lektüre!

  • Freitag, 14:30 - 16:00 (Einzeltermin, 07.05.2021 - 07.05.2021)
  • 10:00 - 16:00 (Blockveranstaltung + Sa, 28.05.2021 - 29.05.2021)
  • 10:00 - 16:00 (Blockveranstaltung + Sa, 18.06.2021 - 19.06.2021)

BEM2c/BBM 2d: Prosa des Expressionismus (Blockseminar)

Der Expressionismus gilt als eine der wichtigsten literarischen Erneuerungsbewegungen des frühen 20. Jahrhunderts. Zur expressionistischen Generation gehören Autorinnen und Autoren wie Gottfried Benn, Alfred Döblin, Franz Kafka und Else Lasker-Schüler. Mit den Themen Großstadt, Wahnsinn, Ich- und Sprachverlust werden in bisweilen provokanten Formen wiederkehrende Motive der Moderne verhandelt.

In diesem Seminar beschäftigen wir uns mit der Prosa des Expressionismus. Die meist knappen Erzählungen werden ästhetisch, weltanschaulich und kulturgeschichtlich zwischen der Jahrhundertwende, dem Ersten Weltkrieg und der Novemberrevolution verortet. Der Expressionismus wird dabei als Literaturbewegung aufgefasst, die sich ausgehend von Berlin, Wien und Prag bald netzwerkartig auf den gesamten deutschsprachigen Raum erstreckte.

Das Ziel des Seminars ist die Sensibilisierung für die Vielfalt der expressionistischen Prosa. Wir beschäftigen uns mit wichtigen Texten der Avantgarde, erarbeiten geeignete Analyseverfahren und bemühen uns um eine historische Einordnung der Werke.

  • Freitag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 25.06.2021 - 25.06.2021) - 2511.HS 5A (Z 160)
  • Freitag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 02.07.2021 - 02.07.2021) - 2201.HS 2D (Z 339)
  • Freitag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 09.07.2021 - 09.07.2021) - 2641.HS 6G (Z 152)

BEM2c/BBM 2d: Zwischen Autofiktion und Biografie. Heinrich Heines Düsseldorfer Anfänge (online,Blockseminar)

„Die Stadt Düsseldorf ist sehr schön”, beginnt die berühmte Hommage Heinrich Heines an seine Geburtsstadt. Schon früh hat der junge Dichter Memoirenpläne und beginnt bereits als Student, Erinnerungen an die prägende Düsseldorfer Kinder- und Jugendzeit zu notieren. 1827 erscheint seine erste Autobiographie unter dem Titel „Ideen. Das Buch Le Grand”, indes schreibt noch der große europäische Autor in seiner Pariser Matratzengruft weiter an Memoiren über seine frühen Anfänge. Im Seminar wollen wir nach „Dichtung und Wahrheit” in Heines virtuos konstruierten witzig-wehmütigen Jugenderinnerungen fragen und sehen, wie der Dichter seine Herkunft als Nukleus seines politisch-romantischen Schreibens stilisiert.

Wenn Anfang Juni ein Besuch des Düsseldorfer Heine-Instituts möglich ist, werden Sie Einblicke in das Heine-Archiv und die Heine-Ausstellung "Romantik und Revolution" erhalten.

  • Freitag, 16:00 - 19:00 (Einzeltermin, 30.04.2021 - 30.04.2021)
  • Freitag, 16:00 - 19:00 (Einzeltermin, 07.05.2021 - 07.05.2021) - 2511.HS 5B (Z 218)
  • 16:00 - 19:00 (Blockveranstaltung + Sa, 14.05.2021 - 15.05.2021) - 2511.HS 5B (Z 218)
  • 16:00 - 19:00 (Blockveranstaltung + Sa, 21.05.2021 - 22.05.2021) - 2511.HS 5B (Z 218)

BFM 2-1-a/BFM 2-2-a/BFM 2b: Fin de Siècle (online, mo 14.30-16.00)

Die Jahre vor dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges sind geprägt von Gegensätzen und Spannungen, die eine beispiellose Blüte innerhalb der deutschsprachigen Literatur hervorgebracht haben. In dieser, auch als Fin de Siècle (etwa 1890–1914) bezeichneten, Zeitspanne kontrastieren Endzeitstimmung mit Aufbruchseuphorie, Weltschmerz mit Hedonismus und Todesverfallenheit mit Lebenshunger, was zugleich eine Vielfalt künstlerischer Ausdrucksmodi, Stilrichtungen und Bewegungen nach sich zieht. Relativ zeitgleich entstehen so Werke, die dem Symbolismus, Jugendstil, Impressionismus, Naturalismus, der Spätromantik oder dem beginnenden Expressionismus zuzuordnen sind. Im Seminar werden wir anhand exemplarischer Texte (u. a. von Rilke, Thomas Mann, Eduard von Keyserling, Hugo von Hofmannsthal) den künstlerischen Reichtum sowie die Widersprüche der Zeit um die Jahrhundertwende in den Blick nehmen und uns dabei auch mit der bildenden Kunst und Musik beschäftigen.

 

Das Seminar wird als wöchentliche online-Veranstaltung per Zoom abgehalten. Seminarbegleitend gibt es Materialien etc. in einem Moodle-Forum.

  • Montag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 12.04.2021 - 19.07.2021)

BVM 2c/BBM 2c: Kafka, literaturtheoretisch (online, di10.30-12.00)

Das Seminar will literaturtheoretische und methodologische Reflexionen in fruchtbare, spannungsvolle Beziehung zu literarischen Texten setzen. Geschehen soll dies am Beispiel von Erzählungen Franz Kafkas, ausgehend von den Erzählungen „Das Urteil“ und „Die Verwandlung“. In den Blick genommen werden vor allem die Theorieansätze von Hermeneutik, Dekonstruktion, Psychoanalyse und Gender Studies. Gefragt werden soll nach spezifischen Leistungen, aber auch Begrenzungen dieser theoretischen Orientierungen, allgemein und im Blick auf Kafkas Texte.

  • Dienstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 13.04.2021 - 20.07.2021)

BVM 2c/BBM 2c: Literaturtheorien

Das Seminar führt in verschiedene literarische Theorien und Methoden (etwa Hermeneutik, Intertextualität, Gender Studies, Poststrukturalismus) ein. Diese werden daraufhin auf ausgewählte literarische Texte angewendet.

  • Donnerstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 22.04.2021 - 22.07.2021) - 2201.HS 2D (Z 339)

BVM 2c/BBM 2c: Literaturtheorien (online, mi 10.30-12.00)

Das Seminar dient dazu, die in der Vorlesung "Literaturtheorien" (WS) vorgestellten theoretischen Ansätze der Literatur- und Kulturwissenschaft in der Praxis zu erproben. An (kurzen) literarischen Texten sollen Modellanalysen erarbeitet und die Möglichkeiten sowie Vor- und Nachteile ausgewählter Ansätze (Hermeneutik, Strukturalismus, Psychoanalytische Literaturinterpretation, Dekonstruktion, Gender Studies) diskutiert werden. 

  • Mittwoch, 10:30 - 12:00 (wöchentlich)

BVM 2c/BBM 2c: Literaturtheorien (online, mo 10.30-12.00)

Im Seminar werden einzelne Literatur- und Kulturtheorien diskutiert sowie Methoden der Textanalyse erprobt. Im Fokus steht dabei die Analyse von Franz Kafkas "Das Urteil".

Ein weiterer Schwerpunkt des Seminars liegt auf der Entwicklung literaturwissenschaftlicher Fragestellungen sowie der Vermittlung der Grundlagen literaturwissenschaftlichen Arbeitens.

  • Montag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich)

BVM 2c/BBM 2c: Literaturtheorien (online, mo 12.30-14.00)

Das Seminar dient dazu, die in der Vorlesung "Literaturtheorien" (WS) vorgestellten theoretischen Ansätze der Literatur- und Kulturwissenschaft in der Praxis zu erproben. An (kurzen) literarischen Texten sollen Modellanalysen erarbeitet und die Möglichkeiten sowie Vor- und Nachteile ausgewählter Ansätze (Hermeneutik, Strukturalismus, Psychoanalytische Literaturinterpretation, Dekonstruktion, Gender Studies) diskutiert werden. 

  • Montag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich)

BVM 2c/BBM 2c: Literaturtheorien (online, mo 14.30-16.00)

Literaturtheorien sind die Grundlage einer wissenschaftlichen Arbeit mit Literatur, sie begleiten das Verständnis darüber, was wir meinen, wenn wir "Germanistik" sagen. In der Anwendung auf Texte werden aus Literaturtheorien Methoden. 

Im Seminar setzen wir uns mit verschiedenen Literaturtheorien auseinander und untersuchen, welche Fragen an Texte mit welcher Methode bearbeitet werden können. 

Das Seminar wird online und synchron stattfinden.

  • Montag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 12.04.2021 - 19.07.2021)

BVM 2c/BBM 2c: Literaturtheorien und Methoden (do 12.30-14.00)

In diesem Seminar werden wir verschiedene Literaturtheorien erarbeiten, um sie anschließend einem Praxistest zu unterziehen. Am Beispiel von ausgewählten Erzählungen von Heinrich von Kleist, E.T.A. Hoffmann, Gottfried Keller und Thomas Mann werden wir gemeinsam den Versuch unternehmen, die verschiedenen Theorieansätze mit den literarischen Texten zu konfrontieren und diskutieren, zu welchen Ergebnissen wir mit den unterschiedlichen Methoden kommen.

Folgende Theorien werden im Zentrum der Auseinandersetzung stehen: Hermeneutik, Strukturalismus, Dekonstruktion, Diskursanalyse, Intertextualität, Gender/Queer Studies, Postkolonialismus.

  • Donnerstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 15.04.2021 - 22.07.2021) - 2521.HS 5E (Z 160)

Bitte Hinweis im Kommentar beachten! Informationsveranstaltung Master Germanistik und Zwei-Fach-Master Germanistik und Geschichte

HINWEIS: Auch wenn die Veranstaltung leider nicht stattfinden kann, melden Sie sich gerne dennoch an! Sie erhalten so Zugang auf Info-Material auf der Lernplatform ILIAS!

Diese Veranstaltung richtet sich an alle Studierende, die im Sommersemester 2020 mit dem Studium im Master Germanistik oder im Zwei-Fach-Master Germanistik und Geschichte beginnen sowie an fortgeschrittene BA-Studierende, die sich über die Masterstudiengänge informieren möchten.
Im Rahmen der Veranstaltung wird der Aufbau des Masterstudiums vorgestellt. Es besteht die Möglichkeit, Fragen zu klären und den Studienverlaufsplan zu besprechen. 




    Doktorandenseminar / Doktorandenkolloquium (do 18.30-20.00)

    Im Kolloquium sollen neben den Dissertationsprojekten der TeilnehmerInnen aktuelle Forschungspositionen von allgemeinem Interesse diskutiert werden. Vorschläge für Themen und Texte sind herzlich willkommen. (Die Teilnahme ist DoktorandInnen vorbehalten, die von Prof. Schönborn oder Prof. Dörr betreut werden.)

    • Donnerstag, 18:30 - 20:00 (wöchentlich, 15.04.2021 - 22.07.2021) - 2421.U1.84 (Z26)

    ENTFÄLLT MGM 2a: Gegenwartsliteratur - Vorlesung (mo 10.30-12.00)

    Was kann, will, schafft Literatur? Dies zu fragen lohnt sich in historisch brisanten Zeiten. Schon immer waren Schriftsteller die kulturaktive Gruppe, die sich positioniert hat, sei es in Kritik, Appel, Warnung. Die Narrative vagierten zwischen Apokalypse und Utopie.

    Unsere Zeit wird von einer Pandemie geprägt, von weiteren Bedrohungen, die zu pessimistischen literarischen Reaktionen motivieren, doch auch Versprechen, mit z.B. einer neuen Bescheidenheit verlorene Sicherheiten zurückzugewinnen.

    Eine Bestandsaufname darüber, wie, wo und womit literarische Gegenwartsschau betrieben wird, verbindet sich mit kultursoziologischen Kontextualisierungen und kulturtopographisch angelegten Nachfragen nach Netzwerken und Schriftstellergruppen.

    Eine Liste ausgewählter Beispiele für die Textanalyse wird mit den Teilnehmern verabredet.

     

    Zur Vorbereitung: bitte die aktuelle Literaturszene kritisch wahrnehmen.

    • Montag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 12.04.2021 - 19.07.2021) - 2301.HS 3D (Z 425)

    MFM 2a/b: Geld! (Literatur und Ökonomie) (online, mi 12.30-14.00)

    Dass Geld die Welt regiert, ist zwar eine Binsenweisheit; es gilt aber für unsere Gegenwart eher mehr als für vergangene Zeiten. Geld, die Finanzwirtschaft und die Ökonomie, vor allem die Auswirkungen ökonomischer Zwänge auf den Einzelnen, sind seit Beginn der Neuzeit ein wichtiges Sujet der Literatur. Zudem gibt es signifikante strukturelle Ähnlichkeiten zwischen der prekären Semiotik des Geldes und derjenigen des (literarischen) sprachlichen Zeichens. Das Seminar will das Thema Geld vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart durch die Literatur verfolgen und außerdem die eine oder andere spannende aktuelle theoretische Position in den Blick nehmen.

    • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 14.04.2021 - 21.07.2021)

    MFM 2a/b: Natur? (online, do 12.30-14.00)

    Auf den ersten Blick mag es so scheinen, als habe die Natur die Kultur hervorgebracht. Genau besehen aber ist Natur eine Erfindung der Kultur (als ihres Gegenübers). Bei der Konstruktion des Bildes von Natur hat seit Jahrhunderten die Literatur eine wesentliche Rolle gespielt. Die Geschichte dieses Prozesses soll das Seminar nachzeichnen: von der Naturlyrik der Aufklärung über die Natur als Sehnsuchtsraum der Romantik bis zu Erscheinungsformen ökologischer Probleme vor allem in der Literatur der Gegenwart.

    • Donnerstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 15.04.2021 - 22.07.2021)

    MGM 2a/b: Deutschsprachige Lyrik von 1945 bis 1970 (online, mi 14.30-16.00)

    Das Seminar soll die verschiedenen historischen Entwicklungsstufen der deutschsprachigen Lyrik nach 1945 herausarbeiten. 1970 als Todesjahr Paul Celans gilt dabei als vorläufiger Endpunkt der Entwicklung.

     

    1. Die unmittelbare Nachkriegszeit als Zeit eines erneuerten Klassizismus: Lehmann, Langgässer – Benn, Becher.
    2. Die politische Lyrik: Brecht, Enzensberger, Braun.
    3. Die „dunkle” Lyrik als vorherrschende Vertreterin der Moderne: Eich, Celan, Huchel, Bachmann.

     

    Dabei wird zunächst die Poetologie, die den verschiedenen historischen Ausprägungen dieser Lyrik jeweils zugrunde liegt, zu untersuchen sein. Des Weiteren sollen jeweils einzelne exemplarische Gedichte im Rahmen der Gedichtbände, in denen sie zuerst veröffentlicht wurden, intensiver interpretiert werden. Eine digitale Anthologie der zu behandelnden Texte wird im seminarbegleitenden Moodle-Forum zur Verfügung gestellt.

     

    Das Seminar wird als wöchentliche online-Veranstaltung per Zoom abgehalten. Seminarbegleitend gibt es Materialien etc. in einem Moodle-Forum.

    • Mittwoch, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 21.04.2021 - 21.07.2021)

    Nocthene - Schreibwerkstatt (di 17.00-20.00)

    Die Schreibwerkstatt Nocthene ist eine literarische Plattform an der Heinrich Heine Universität, die vor mehr als acht Jahren von Studierenden und Dozierenden gemeinsam gegründet wurde. Seitdem treffen wir uns in jedem Semester mit Menschen, die sich nicht nur mit der bereits bestehenden Literatur beschäftigen, sondern auch selbst literarische Texte verfassen wollen. In den einzelnen Sitzungen diskutieren wir die von den TeilnehmerInnen (zu wechselnd freien oder allen gestellten Oberthemen) geschriebenen Texte, experimentieren mit verschiedenen Textkomponenten (z. B. dem literarischen Dialog), Gattungen, Formen oder Schreibstilen.

    Bedingungen für die Teilnahme am Seminar/der Schreibwerkstatt sind:

    - das Interesse am und die Bereitschaft zum Schreiben eigener Texte

    - regelmäßige und aktive Teilnahme an den im 14tägigen Rhythmus abgehaltenen Sitzungen (Termine werden in der ersten Sitzung bekannt gegeben).

     

    Die Teilnehmerzahl ist auf 35 beschränkt. Wenn Ihr an der Schreibwerkstatt teilnehmen möchtet, dann meldet Euch bitte bis zum 9. April 2021 unter Angabe Eures Namens sowie Eurer Matrikelnummer und mit einem mitgesandten, selbstverfassten Text unter der Mailadresse

     duesseldorf@nocthene.de

    an.

     

    Weitere Infos zum Projekt und zu vergangenen Schreibwerkstätten findet Ihr unter www.nocthene.de.

    • Dienstag, 17:00 - 20:00 (wöchentlich, 13.04.2021 - 20.07.2021)
    • Dienstag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 13.04.2021 - 20.07.2021)

    Tutorium zu den BEM 2b-Seminaren und der BEM 2a-Vorlesung (online, fr, 12:30 - 14:00)

    Das Tutorium richtet sich an alle Teilnehmer*innen der Einführungsvorlesung Literaturgeschichte BEM 2a, sowie der Einführungsseminare BEM2b und dient der Wiederholung und Vertiefung der dort besprochenen Inhalte. Dabei wird sowohl der Besprechung offener Fragen, als auch der gemeinsamen Einübung von Themeninhalten anhand konkreter Textarbeit Raum gegeben. Bei aktiver Teilnahme und Bearbeitung von zwei Aufgaben im Verlauf des Semesters können 2 CPs für den Wahlpflichtbereich erworben werden. Details werden in der ersten Sitzung und vorab per Mail bekannt gegeben. Das Tutorium findet in diesem Semester online in wöchentlichen Webex-Sitzungen, freitags von 12:30 Uhr bis 16:00 Uhr, statt. Der erste Termin ist am 16. April 2021.

    Erasmus-Studierende, ausländische Studierende und deutsche Studierende der Germanistik sind gleichermaßen zur Teilnahme herzlich eingeladen!

    Sollte es vorab Fragen geben, stellt sie gerne per Mail: Maximilian.Swierczyski@hhu.de

    • Freitag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 16.04.2021 - 23.07.2021)

    Verantwortlichkeit: