Aktuelles Lehrangebot
BBAM 2/MMA 2: Kolloquium zur BA-/MA-Arbeit
Das Kolloquium soll es Ihnen erleichtern, Ihre BA- und MA-Abschlussarbeiten zu verfassen und Ihnen in jeder Hinsicht (formal wie inhaltlich, von der Literaturrecherche über Themenwahl bis Ausarbeitung) Hilfestellung anbieten. Zudem sollen während der Sitzungen Ihre Arbeitsprojekte vorgestellt und im Plenum diskutiert werden.
- Dienstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 21.04.2026 - 21.07.2026) - 2421.00.90 (Z 23)
BBAM 2: Kolloquium zur BA-Arbeit
- Mittwoch, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 15.04.2026 - 22.07.2026) - 2421.03.86 (Z34)
- Mittwoch, 12:30 - 14:00 (Einzeltermin, 20.05.2026 - 20.05.2026) - 2522.U1.72 (Z 28)
BEM 2c: "Niemand, nichts ist zusammenhanglos" - Klaus Mann und seine Zeit
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Klaus Mann (1906-1949) hat ein faszinierendes, überaus kreatives und immer wieder gegen unterschiedliche Widerstände kämpfendes Leben geführt. Aus einer Schriftstellerfamilie stammend (Sohn von Thomas Mann und Neffe von Heinrich Mann) bewegte sich sein erstes frühreifes literarisches Schaffen zur Zeit der Weimarer Republik zwischen Rebellion und Innovation. Seine Entwicklung zu einem ernstzunehmenden Schriftsteller fand statt vor dem Hintergrund politischer Umwälzungen und aufkommendem Faschismus, mehr aber noch der nahezu explodierenden kreativen Kultur der Zwanziger Jahre. In buchstäblich grenzenloser Offenheit für Themen, Menschen und Orte entstanden zahlreiche Dramen, Romane, Gedichte, Essays, Reiseberichte etc. Ab 1933 profilierte er sich zu einem der wichtigsten Vertreter der Exilliteratur, der seine publizistische Tätigkeit gezielt gegen den Faschismus einsetzte.
\n\nNeben einem Überblick über die Lebens- und Schaffensphasen des Autors sollen möglichst viele seiner Werke vorgestellt werden, um seine Hauptthemen und inhaltlichen Schwerpunkte herauszukristallisieren. Dazu gehören unter anderem Homosexualität in der Literatur, psychopathologische Aspekte (Drogenkonsum/-problematik, Vater-Sohn-Beziehung), Zusammenarbeit mit der Schwester Erika Mann, Faschismuskritik mit literarischen, politischen und publizistischen Mitteln (Kabarett, Exilzeitschriften) und noch viel mehr.
\n\nAußerdem bietet das Seminar die Möglichkeit, anhand ausgewählter Werke anderer zeitgenössischer Autoren, zum Teil aus Klaus Manns Bekanntenkreis, die literarischen Epochen und Strömungen während seiner Lebenszeit zu erkunden, z.B. Expressionismus, Neue Sachlichkeit etc. Auch literarische Werke der schriftstellernden Verwandtschaft Klaus Manns werden berücksichtigt, um seine Einbindung in literarische Traditionen zu verdeutlichen. Bei der Auswahl der Texte werden die Wünsche der SeminarteilnehmerInnen gerne miteinbezogen!!
\n\nAbschließend noch ein kleiner persönlicher Hinweis: Klaus Mann hat tolle Bücher/Texte geschrieben!!
- Montag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 13.04.2026 - 20.07.2026) - 2421.U1.21 (Z50)
BEM 2c: Heinrich Heine. Utopie und Dämonie (Blockseminar)
Berühmt geworden ist Heinrich Heine mit seinen viel gelesenen Gedichten und Reisebildern. Der große Dichter aus Düsseldorf hat sich aber auch in vielen anderen Genres versucht und ist neue Wege gegangen. So hat er in Paris sogar zwei Ballettlibretti für die Londoner Bühne „Her Majesty’s Theatre“ geschrieben: „Die Göttinn Diana“ und „Der Doktor Faust“, mit denen er Stoffe der Mythologie und der Volkssage als Tanztheater aufbereitet. Während das Diana-Ballett von überbordender Lebenslust zeugt und mit einer „Glorie der Verklärung“ endet, schließt das Faust-Ballett, das er mit einer Mephistophela als Gegenentwurf zu Goethes „Faust“ konzipiert, mit einer Höllenfahrt.
\n\nIm Seminar werden wir dem Verhältnis von Utopie und Dämonie in Heines kleinen Tanzpoemen nachgehen und analysieren, wie er sich mit mythologischen Stoffen und mit seinem großen Vorbild Goethe auseinandersetzt. Spannend ist Heines großes Interesse am Tanz, das sich auch in so manch anderen seiner Werke manifestiert. Es ist eine Kunstform, in der sich der Sensualismus, den Heine als Revolte versteht, in eindringlicher Weise visualisiert, ein Aufbegehren für ein Leben in Freiheit.
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Zum Abschluss des Seminars ist ein Besuch des Düsseldorfer Heinrich-Heine-Instituts geplant, um Ihnen vor Ort Einblicke in das Heine-Archiv und die Heine-Ausstellung „Romantik und Revolution" zu ermöglichen.
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Veranstaltungsorte:
\n\nHeinrich-Heine-Universität und
\n\nHeinrich-Heine-Institut, Bilker Straße 12-14, Bibliothek, 40213 Düsseldorf
- Freitag, 15:00 - 18:00 (Einzeltermin, 17.04.2026 - 17.04.2026) - 2421.03.82 (Z30)
- Freitag, 15:00 - 18:00 (Einzeltermin, 24.04.2026 - 24.04.2026) - 2421.03.82 (Z30)
- Samstag, 11:00 - 18:00 (Einzeltermin, 02.05.2026 - 02.05.2026) - 2421.03.82 (Z30)
- Freitag, 15:00 - 19:00 (Einzeltermin, 08.05.2026 - 08.05.2026)
- Samstag, 11:00 - 18:00 (Einzeltermin, 09.05.2026 - 09.05.2026) - 2421.03.82 (Z30)
BEM 2c: Human-Animal Studies: Pferde
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Pferde begleiten Menschen bereits seit Jahrhunderten: als Nutztier, Macht- und Statussymbol, Fortbewegungsmittel, Sporttier, aber auch als ‚Kriegsgerät‘. Diese vielseitigen Verbindungen werden auch in Kunst und Literatur aufgegriffen. Von der Romantisierung und Vermenschlichung des Pferdes in Abenteuerromanen des 19. Jahrhunderts, über die kritische Auseinandersetzung mit Kriegspferden in der expressionistischen Lyrik bis hin zu Funktionalisierungen des Pferdes in Erzählungen der Gegenwartsliteratur zeigen sich immer wieder neue Betrachtungen und Narrative der Mensch-Pferd-Beziehungen.
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Unter Rückgriff auf die Human-Animal-Studies werden diese Narrative in Texten von Franz Kafka, Karl May, Theodor Storm, Martin Walser und Juli Zeh u.a. gemeinsam erarbeitet.
- Montag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 13.04.2026 - 20.07.2026) - 2453.U1.81
BEM 2c: Human-Animal Studies: Pferde
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Pferde begleiten Menschen bereits seit Jahrhunderten: als Nutztier, Macht- und Statussymbol, Fortbewegungsmittel, Sporttier, aber auch als ‚Kriegsgerät‘. Diese vielseitigen Verbindungen werden auch in Kunst und Literatur aufgegriffen. Von der Romantisierung und Vermenschlichung des Pferdes in Abenteuerromanen des 19. Jahrhunderts, über die kritische Auseinandersetzung mit Kriegspferden in der expressionistischen Lyrik bis hin zu Funktionalisierungen des Pferdes in Erzählungen der Gegenwartsliteratur zeigen sich immer wieder neue Betrachtungen und Narrative der Mensch-Pferd-Beziehungen.
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Unter Rückgriff auf die Human-Animal-Studies werden diese Narrative in Texten von Franz Kafka, Karl May, Theodor Storm, Martin Walser und Juli Zeh u.a. gemeinsam erarbeitet.
- Montag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 13.04.2026 - 20.07.2026) - 2453.U1.81
BEM 2c: Künstlerinnen der Avantgarde und Moderne (10.30-12.00)
- Donnerstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 16.04.2026 - 23.07.2026) - 2321.U1.97 (Z 25)
BEM 2c: Künstlerinnen der Avantgarde und Moderne (12.30-14.00)
"Vor dreißig Jahren war es für eine Frau nicht leicht, sich in Deutschland als moderne Künstlerin durchzusetzen. Die meisten männlichen Kollegen betrachteten uns lange Zeit als reizende, begabte Amateure, ohne uns je einen beruflichen Rang zuerkennen zu wollen.“ Was die deutsche Malerin Hannah Höch rückblickend 1960 in einem Interview über die Situation von Künstlerinnen in der von Männern dominierten Kulturlandschaft feststellt, beschreibt prägnant die öffentliche Wahrnehmung von Malerinnen, Fotografinnen, Bildhauerinnen und natürlich auch Schriftstellerinnen. Dabei waren auf allen genannten Gebieten zahlreiche europäische Künstlerinnen an ästhetischen Neuerungen u.a. in den Jahren 1910 - 1930 beteiligt. Das Seminar möchte einzelne Werke deutschsprachiger Schriftstellerinnen der Avantgarde in den Blick nehmen und dabei immer wieder auch einen Seitenblick auf die anderen Künste werfen. Im Mittelpunkt steht hierbei die Kulturszene der Großstadt Berlin.
- Donnerstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 16.04.2026 - 23.07.2026) - 2421.U1.21 (Z50)
BEM 2c: Schreiben aus der Fremde. Irmgard Keun und Joseph Roth im Exil
Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurden Irmgard Keun und Joseph Roth, die später zeitweise im Exil ein Liebespaar waren, zur Flucht gezwungen. Beide verfolgten das politische Geschehen in Deutschland und Österreich weiterhin äußerst wachsam und sind uns heute nicht nur als Chronisten der flirrenden 1920er-Jahre im Gedächtnis, sondern auch als Exilschriftstellerin und -schriftsteller. Sie gehören damit in eine Reihe mit Thomas und Klaus Mann, Anna Seghers, Rose Ausländer oder Lion Feuchtwanger.
\n\nDas Seminar möchte die vielschichtige Exilliteratur der 1930er-Jahre exemplarisch an ausgewählten Werken Keuns und Roths diskutieren. Hierbei sollen – nach einer kurzen literaturgeschichtlichen Einordnung der deutschsprachigen Exilliteratur zwischen 1933–1945 – vor allem Keuns Roman „Nach Mitternacht“ (1937) und Roths Roman „Die Kapuzinergruft“ (1938) diskutiert werden. Wir werden uns aber auch kürzeren Texten der beiden zuwenden, zum Beispiel Roths Erzählung „Die Legende vom heiligen Trinker“, die im Pariser Exil kurz vor Roths Tod entstand. Zudem werden wir schlaglichtartig die schwierigen Entstehungsbedingungen der Exilliteratur beleuchten, etwa mit dem essayistischen Text „Ostende 1936“, den Volker Weidermann 2014 veröffentlichte und in dessen Zentrum Keun und Roth stehen.
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Ein Betiligungsnachweis kann durch die Ausarbeitung eines zum Seminarthema passenden Essays erworben werden. (Umfang: 3-4 Seiten Fließtext, Schriftgröße 12) Das Thema können Sie in Absprache mit mir gern selbstständig erarbeiten.
- Donnerstag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 16.04.2026 - 23.07.2026) - 2421.U1.21 (Z50)
BFM 2-1a/2-2a: Deutsch-türkische Literatur
Unter ‚deutsch-türkischer Literatur‘ versteht man meist Literatur von Autor*innen, die in Deutschland leben und einen türkischen ‚Migrationshintergrund‘ haben. Solche Texte sind Anfang der 1980er Jahre, als man begann, sich wissenschaftlich mit ihnen zu beschäftigen, meist unter dem Begriff ‚Gastarbeiterliteratur‘ gefasst und als Dokumente der Lebens- und Arbeitswirklichkeit der Autor*innen gedeutet worden. Inzwischen gelten sie als wesentlicher Bestandteil der sog. inter- oder transkulturellen Literatur und werden etwa unter dem Aspekt der „Hybridität“ (Homi K. Bhabha) betrachtet. – Das Seminar soll die Entwicklung dieser Literatur, aber auch der literaturwissenschaftlichen Beschäftigung mit ihr, kritisch nachzeichnen. Gelesen werden dabei u.a. Texte von Yadé Kara, Emine Sevgi Özdamar, Zafer Senocak und Feridun Zaimoglu.
- Mittwoch, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 15.04.2026 - 13.05.2026) - 2421.03.82 (Z30)
- Mittwoch, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 27.05.2026 - 22.07.2026) - 2421.03.82 (Z30)
BFM 2-1a/2-2a: Krankheit und Geschlecht
Hysterie, Syphilis, Tuberkulose, Neurasthenie, Burnout... - jede Zeit kennt ihre spezifischen Leiden. Ein Blick in Medizin- und Literaturgeschichte zeigt dabei, dass Krankheitsdiskurse stets eng mit Geschlechterdiskursen verbunden sind. So waren und sind Vorstellungen von 'weiblichen' und 'männlichen' Krankheiten weit verbreitet. Im Seminar soll an ausgewählten (literarischen, medizinischen und theoretischen) Texten gezeigt werden, wie sich literarische sowie medizinische bzw. biologische Konzepte von Krankheit und Geschlecht gegenseitig beeinflussen und durchdringen.
- Dienstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 14.04.2026 - 21.07.2026) - 2321.00.46
BFM 2-1a/2-2a: Niederrhein. Eine fluviozentrische Kartographie
Der Niederrhein als Gegenstand und Motiv der Literatur steht im Zentrum des Seminars. Wir erarbeiten uns den Fluss aus drei Perspektiven:
\n\n1. Literaturgeschichte: Wir schauen uns an, wie sich das Schreiben über den Fluss bzw. das Motiv des Flusses vom 20. zum 21. Jahrhundert verändert.
\n\n2. Gegenwartsliteratur: im Seminar erarbeiten wir eine Reihe aktueller Texte, in denen der Niederrhein eine Rolle spielt.
\n\n3. Im Vergleich: Im Vergleich zu weiteren Texten, Medien, Zeiten und Regionen untersuchen wir, wie sich eine Region von ihren Flüssen her sichtbar macht.
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Mit der Formulierung "fluviozentrische Kartographie" wird der Niederrhein als Region entwickelt, die vom Fluss her gedacht und kartographiert werden kann. Dies ist aus einer historischen Perspektive interessant, weil sich z.B. fragen lässt, wie der Niederrhein als eher industriell geprägte Region im Vergleich zum "romantischen Rhein" wahrgenommen wurde. Die Gegenwart bietet ein anderes Bild, so prägt die Geschichte der Region der Tagebau. Aktuell ist geplant, die großen Tagebaulöcher mit Rheinwasser zu füllen. Eine fluviozentrische Kartographie würde also auch die zukünftige Karte in den Blick nehmen und fragen, wie mit den Mitteln der Literatur hierauf reagiert wird.
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Dieses Seminar entsteht in enger Zusammenarbeit mit den Studiengängen Transkulturalität (TKU) und Kunstgeschichte. Gemeinsam mit Nico Stab (Rivers in Revolt: Flüsse intermedial, transkulturell und ökofeministisch) und Lara Schumacher (Naturen als Archiv: Regionale Bildwelten und die Poetik des Verschwindens) erarbeiten wir uns ein interdisziplinäres Projekt, das künstlerische, literarische und theoretische Perspektiven miteinander verschränkt.
\n\nHierzu finden drei größere Blocktermine statt, in denen wir vernetzt mit den anderen beiden Seminaren unser Themenfeld erarbeiten. Die Blocktermine werden begleitet von einzelnen Treffen in unserem Seminarslot, die aber nicht regelmäßig stattfinden, sondern sich aus dem Bedarf rund um die Blocktermine entwickeln.
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Blocktermine:
\n\n24.4.2026 10.00-16.00 Uhr
\n\n29.05.2026 10.00-16.00 Uhr
\n\n17.07.2026 10.00-16.00 Uhr
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Voraussetzung für den BN ist das Erstellen und Vorstellen eines Plakates im Rahmen unserer Blocktermine.
- Donnerstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 16.04.2026 - 23.07.2026) - 2421.03.82 (Z30)
- Freitag, 10:00 - 13:00 (Einzeltermin, 24.04.2026 - 24.04.2026) - 2421.04.61 (Z20)
- Freitag, 10:00 - 13:00 (Einzeltermin, 29.05.2026 - 29.05.2026) - 2421.04.61 (Z20)
BVM 2c: Literaturtheorien
| \n\t\t\t Das Seminar dient dazu, die in der Vorlesung "Literaturtheorien" vorgestellten theoretischen Ansätze der Literatur- und Kulturwissenschaft in der Praxis zu erproben. An (kurzen) literarischen Texten (Kafka u. Th. Mann) sollen Modellanalysen erarbeitet und die Möglichkeiten sowie Vor- und Nachteile ausgewählter Ansätze (Hermeneutik, Strukturalismus, Psychoanalytische Literaturinterpretation, Dekonstruktion, Gender Studies) diskutiert werden. \n\t\t\t | \n\t\t
- Mittwoch, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 15.04.2026 - 22.07.2026) - 2421.03.82 (Z30)
BVM 2c: Literaturtheorien
Im Seminar werden einzelne Literatur- und Kulturtheorien diskutiert sowie Methoden der Textanalyse erprobt. Nach einem Überblick über gängige Literaturtheorien sowie deren Grundbegriffe und -annahmen werden wir gemeinsam mögliche literaturwissenschaftliche Fragestellungen zusammentragen, die sich z.B. auch im Rahmen einer Hausarbeit bearbeiten lassen. Hierbei dienen Franz Kafkas "Das Urteil" und andere Erzähltexte des Autors als Beispiele.
\nEin weiterer Schwerpunkt des Seminars liegt auf der Vermittlung der Grundlagen literaturwissenschaftlichen Arbeitens. So werden wir im letzten Drittel des Seminars Übungen zur Konzeptions- und Schreibphase einer wissenschaftlichen Arbeit durchführen. Diese Übungen sind Grundlage für die Erstellung einer Forschungsskizze. Diese Skizze kann für den Erwerb des Beteiligungsnachweises am Ende des Semesters eingereicht werden.
- Dienstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 14.04.2026 - 21.07.2026) - 2321.U1.46 (Z 109)
BVM 2c: Literaturtheorien: Arbeit im Fluss
Im Seminar werden verschiedene Literaturtheorien als Grundlage der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Texten erarbeitet. Dabei legen wir einen Schwerpunkt auf Flüssen in der Literatur und untersuchen, wie sich durch unterschiedliche theoretische Zugänge auch die Frage verändert, wie Flüsse in der Literatur lesbar werden.
- Donnerstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 16.04.2026 - 23.07.2026) - 2421.00.90 (Z 23)
Doktorandenseminar/-kolloquium
Im Kolloquium sollen neben den Dissertationsprojekten der TeilnehmerInnen aktuelle Forschungspositionen von allgemeinem Interesse diskutiert werden. Vorschläge für Themen und Texte sind herzlich willkommen. (Die Teilnahme ist DoktorandInnen vorbehalten, die von Prof. Schönborn oder Prof. Dörr betreut werden.)
- Donnerstag, 18:30 - 20:00 (wöchentlich, 16.04.2026 - 23.07.2026) - 2453.U1.81
- Mittwoch, 18:30 - 20:00 (Einzeltermin, 22.04.2026 - 22.04.2026) - 2453.U1.81
MFM 2a/b: Gender Trouble
Im Seminar sollen einige klassisch gewordene Beiträge zur Gender-Theorie (Judith Butler, Barbara Vinken), aber auch die eine oder andere aktuellere Position diskutiert werden. Vor allem aber sollen einige klassische und auch aktuellere literarische Texte einer kritischen Re-Lektüre unter Gender-Aspekten unterzogen werden. Zuweilen sollen dabei auch kritische Seitenblicke auf aktuelle Forschungsliteratur zu diesen Texten geworfen werden.
- Donnerstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 16.04.2026 - 23.07.2026) - 2421.03.82 (Z30)
MGM 2a/b: Exil und innere Emigration 1933ff.
Im Deutschland zur Zeit des Nationalsozialismus ist neben entschieden linientreuer Literatur (wie etwa der sog. Blut-und-Boden-Literatur) auch solche Literatur entstanden, von der zumindest teilweise behauptet wird, sie sei von der herrschenden Ideologie unabhängig, wenn nicht sogar auf verdeckte Weise widerständig. Im Seminar sollen wichtige Texte dieser sog. Inneren Emigration (etwa von Werner Bergengruen, Reinhold Schneider, Ernst Wiechert) Texten solcher Autorinnen und Autoren kontrastiert werden, die Deutschland verlassen mussten (darunter Lion Feuchtwanger, Klaus Mann, Anna Seghers).
- Dienstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 14.04.2026 - 21.07.2026) - 2421.03.82 (Z30)
MGM 2a: Zur Genese einer literarischen Gegenwartsästhetik (Vorlesung)
Wir kennen Spiegel-Bestsellerlisten, Buchhändlerpreise für Neuerscheinungen, Pulitzerpreis und andere internationale Auszeichnungen, die den Buchmarkt bestimmen.
\n\nDie Vorlesung nimmt literarische Neuerscheinungen in den Blick, reflektiert Ansätze einer Wertung, sichtet die Arbeit dominierender Buchkritiker und gibt reichlich Möglichkeiten zur Begegnung mit Romanen der Gegenwart, um angemessene Kriterien der Textanalyse zu entwickeln
\n\nDie Auswahl der Texte, die vorgestellt werden, ergibt sich aus den Vorschlägen der Studierenden. Sie wird derzeit erarbeitet und steht den Teilnehmern zeitnah zur Verfügung.
- Montag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 13.04.2026 - 20.07.2026) - 2201.HS 2B (Z 101)
MUSS ENTFALLEN - BBAM 2/MMA 2
MUSS ENTFALLEN
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Das Kolloquium thematisiert das Verfassen der Bachelor- und Masterarbeit, das in den einzelnen Arbeitsschritten von der Themenfindung über die Literaturrecherche, Konzeption und methodische Durchführung bis zur endgültigen Gliederung besprochen werden soll. Dieses Kolloquium sollte von allen Studierenden, die bei Prof. Dörr ihre BA- bzw. MA-Arbeit schreiben wollen, besucht werden. Aber auch Studierende, die ihre Arbeit bei anderen Prüfer:innen in der Neueren deutschen Literaturwissenschaft schreiben wollen, sind herzlich willkommen.
- Donnerstag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 16.04.2026 - 23.07.2026) - 2453.01.81
Nocthene - Schreibwerkstatt
Die Schreibwerkstatt Nocthene ist eine literarische Plattform an der Heinrich Heine Universität, die vor dreizehn Jahren von Studierenden und Dozierenden gemeinsam gegründet wurde. Seitdem treffen wir uns in jedem Semester mit Menschen, die sich nicht nur mit der bereits bestehenden Literatur beschäftigen, sondern auch selbst literarische Texte verfassen wollen. In den einzelnen Sitzungen diskutieren wir die von den TeilnehmerIinnen (zu wechselnd freien oder allen gestellten Oberthemen) geschriebenen Texte, experimentieren mit verschiedenen Textkomponenten (z. B. dem literarischen Dialog), Gattungen, Formen oder Schreibstilen.
\n\nBedingungen für die Teilnahme an der Schreibwerkstatt sind:
\n\n- das Interesse am und die Bereitschaft zum Schreiben eigener Texte
\n\n- regelmäßige und aktive Teilnahme an den im 14-tägigen Rhythmus abgehaltenen Sitzungen (alle Termine werden in der ersten Sitzung bekannt gegeben).
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Die Teilnehmerzahl ist auf 30 beschränkt. Wenn ihr an der Schreibwerkstatt teilnehmen möchtet, dann meldet euch unter Angabe eures Namens und eurer Matrikelnummer und mit einem mitgesandten, selbstverfassten Text bis zum 05. April 2026 unter der Mailadresse
\n\n\n\nan.
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Weitere Infos zum Projekt und zu vergangenen Schreibwerkstätten finden ihr unter www.nocthene.de.
- Dienstag, 17:00 - 20:00 (wöchentlich, 21.04.2026 - 21.07.2026) - 2421.00.90 (Z 23)
Online Master-Info (Studienbeginn SoSe 2026 oder später): 17.4.26
Diese Veranstaltung richtet sich an alle Studierende, die im Sommersemester (oder später) mit dem Studium im Master Germanistik beginnen sowie an fortgeschrittene BA-Studierende, die sich über den Masterstudiengang informieren möchten.
\nIm Rahmen der Veranstaltung wird der Aufbau des Masterstudiums vorgestellt. Es besteht die Möglichkeit, Fragen zu klären und den Studienverlaufsplan zu besprechen.
Achtung, neuer Termin: Online-Termin am Freitag, 17. April 2026 ab 10.30 Uhr.
\n\nNach der Anmeldung hier im HIS LSF oder per Mail an albracht@hhu.de erhalten Sie den Zugangslink (Webex).
- Montag, 10:00 - 14:00 (Einzeltermin, 13.04.2026 - 13.04.2026)
Online Master-Info (Studienbeginn SoSe 2026 oder später): 24.4.26
Diese Veranstaltung richtet sich an alle Studierende, die im Sommersemester (oder später) mit dem Studium im Master Germanistik beginnen sowie an fortgeschrittene BA-Studierende, die sich über den Masterstudiengang informieren möchten.
\nIm Rahmen der Veranstaltung wird der Aufbau des Masterstudiums vorgestellt. Es besteht die Möglichkeit, Fragen zu klären und den Studienverlaufsplan zu besprechen
Online-Termin am Freitag, 24. April 2026 ab 10.30 Uhr.
\n\nNach der Anmeldung hier im HIS LSF oder per Mail an albracht@hhu.de erhalten Sie den Zugangslink (Webex).
- Freitag, 10:00 - 14:00 (Einzeltermin, 24.04.2026 - 24.04.2026)
Online Master-Info (Studienbeginn WS 2026/27 oder später): 24.9.26
Diese Veranstaltung richtet sich an alle Studierende, die im Wintersemester 2026/27 (oder später) mit dem Studium im Master Germanistik beginnen sowie an fortgeschrittene BA-Studierende, die sich über den Masterstudiengang informieren möchten.
\nIm Rahmen der Veranstaltung wird der Aufbau des Masterstudiums vorgestellt. Es besteht die Möglichkeit, Fragen zu klären und den Studienverlaufsplan zu besprechen.
Online-Termin am 24.09.2026 ab 10.30 Uhr.
\n\nNach der Anmeldung hier im HIS LSF oder per Mail an albracht@hhu.de erhalten Sie den Zugangslink (Webex).
- Donnerstag, 10:00 - 14:00 (Einzeltermin, 24.09.2026 - 24.09.2026)