Zum Inhalt springenZur Suche springen

Aktuelles Lehrangebot

BBAM 2/BAM 2: Kolloquium zur BA-Arbeit

Das Kolloquium richtet sich an alle Studierenden, die im SoSe ihre Bachelorarbeit planen und/oder schreiben möchten. Im Kolloquium werden organisatorische/formale Fragen geklärt und Konzepte für die BA-Arbeit entwickelt und diskutiert.

  • Montag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 11.04.2022 - 11.07.2022) - 2453.01.81

BBAM 2/BAM2: Kolloquium zur BA-Arbeit

Das Bachelor-Kolloquium soll es Ihnen erleichtern, Ihre Abschlussarbeiten zu verfassen und Ihnen in jeder Hinsicht (formal wie inhaltlich, von der Literaturrecherche über Themenwahl bis Ausarbeitung) Hilfestellung anbieten. Zudem sollen während der Sitzungen Ihre Themen vorgestellt und im Plenum diskutiert werden.

  • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 13.04.2022 - 13.07.2022) - 2421.03.82 (Z30)

BBAM 2/MMA 2: Kolloquium zur BA-/MA-Arbeit

Das Kolloquium thematisiert das Verfassen der Bachelor- und Masterarbeit, das in den einzelnen Arbeitsschritten von der Themenfindung über die Literaturrecherche, Konzeption und methodische Durchführung bis zur endgültigen Gliederung besprochen werden soll. Dieses Kolloquium sollte von allen Studierenden, die bei Prof. Dörr ihre BA- bzw. MA-Arbeit schreiben wollen, besucht werden. Aber auch Studierende, die ihre Arbeit bei anderen Prüfer:innen in der Neueren deutschen Literaturwissenschaft schreiben wollen, sind herzlich willkommen.

  • Donnerstag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 07.04.2022 - 14.07.2022) - 2453.01.81
  • Montag, 14:30 - 16:00 (Einzeltermin, 13.06.2022 - 13.06.2022) - 2522.U1.55 (Z 42)

BEM 2c/BBM 2d: Expressionismus

Das Seminar gibt zum einen einen Überblick über zentrale Vertreter/innen der expressionistischen Bewegung, über typische Motive und Ausdrucksformen, zum anderen sollen auch programmatische Texte Berücksichtigung finden und mit der dichterischen 'Realität' verglichen werden.

An ausgewählter Lyrik und Prosa (u.a. G. Benn, G. Trakl, E. Lasker-Schüler, A. Döblin) sollen die zuvor besprochenen zentralen Themen und Motive der Zeit herausgearbeitet werden.

  • Montag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 04.04.2022 - 11.07.2022) - 2321.U1.97 (Z 25)

BEM 2c/BBM 2d: Goethe und der Sturm und Drang

Johann Wolfgang von Goethe gilt zu Recht als einer der wichtigsten Vertreter der Epoche des Sturm und Drang. Wir werden uns im Seminar mit den markanten Merkmalen dieser Epoche auseinandersetzen und diese anhand der Werke Goethes erarbeiten.

An ausgewählten Gedichten Goethes (Es schlug mein Herz geschwind zu Pferde, Ganymed, Prometheus u.a.) werden wir Form, Gestalt und Metaphorik analysieren und die Gedichte in Hinblick auf Motivgeschichte und -variation, kulturelle Tradition und Ästhetik interpretieren.

Mit Goethes Leiden des jungen Werther werden wir uns mit einem Text befassen, der die Stellung des Subjekts in der Gesellschaft, die Empfindungen der Psycho und die Qualen des Begehrens auf besonders eindringliche Weise darstellt. Das moderne Individuum, das mit Goethes Briefroman bereits das 19. Jahrhundert einläutet und bis heute prägend ist, wird uns in diesem Kontext besonders beschäftigen.

Sie lernen sich mit einem Themenkomplex der Literaturgeschichte auseinanderzusetzen und diesen kulturhistorisch einzuordnen. In der Auseinandersetzung mit der Forschungsliteratur werden wir im Seminar eigene Analysen und Interpretationsansätze erarbeiten.

  • Dienstag, 18:30 - 20:00 (wöchentlich, 05.04.2022 - 12.07.2022) - 2421.03.26

BEM 2c/BBM 2d: Hermann Hesse und seine Zeit

Hermann Hesse - seit Gererationen begleiten seine Erzählungen, Romane und Gedichte nicht nur Germanist:innen, sondern Menschen aller Gesellschaftsschichten und Altersstufen. Jahrzehntelang abgestempelt als 'Seelenbiograph', hat sich mittlerweile gezeigt, daß dieser vermeintlich so simple Autor nicht nur ästhetisch ansprechende und lesbare Texte verfaßt hat, sondern auch großes Potential bietet für literaturwissenschaftliche Untersuchungen.

Im Mittelpunkt des Seminars stehen die literarischen Texte Hesses. Neben einem Überblick über die Lebens- und Schaffensphasen des Autors sollen möglichst viele seiner Werke vorgestellt werden, um seine Hauptthemen und inhaltlichen Schwerpunkte herauszukristallisieren. Dazu gehören unter anderem das Problem der Selbstfindung, der Konflikt zwischen Individuum und Gesellschaft, Psychoanalyse, Auswirkungen von Drogenkonsum, asiatische Kultur, Kunstgeschichte etc.

Außerdem bietet das Seminar die Möglichkeit, anhand ausgewählter Werke anderer zeitgenössischer Autoren, zum Teil aus Hesses Bekanntenkreis, die literarischen Strömungen und Epochen während seiner Lebenszeit zu erkunden. Vor diesem Hintergrund zeigt sich die Einbindung des Dichters in literarische Traditionen, aber auch sein individueller Beitrag zur Literaturgeschichte.

Bei der Auswahl der Texte werden die Wünsche der Seminarteilnehmer:innen gerne miteinbezogen!!

 

 

 

  • Montag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 04.04.2022 - 11.07.2022) - 2421.03.86 (Z34)

BEM 2c/BBM 2d: Literatur der Gegenwart: Judith Kuckart

In Prosa, Drama, Tanz und Hörspiel arbeitet Judith Kuckart seit den 1980er Jahren an der Frage von Verhältnissen zwischen Text und Bewegung, indem sie ihre Inhalte an konkreten Orten, historischen Dynamiken oder gesellschaftlichen Fragen erprobt. Das Seminar widmet sich dem Werk Judith Kuckarts und seinem Verhältnis zur "Gegenwartsästhetik". Dabei werden Diskurse zwischen Literatur und aktueller Theorie ebenso aufgegriffen wie Fragen nach der Rolle von Literatur in der Gegenwart, insbesondere im deutschsprachigen Raum. 
Das Seminar findet in Präsenz statt. 

  • Dienstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 05.04.2022 - 12.07.2022) - 2522.U1.34 (Z 46)

BEM 2c/BBM 2d: Von der Überwindung der Romantik zum Ende der Dichtung: Heinrich Heine

Über Heinrich Heine als den ‚letzten Dichter der Romantik‘ zu sprechen, mag eine zum Klischee geronnene Beschreibung des Düsseldorfer Poeten sein. Manchmal jedoch liegt auch einem Klischee eine im Kern wahre Beobachtung zugrunde. Das Seminar will ergründen, ob und wenn ja inwiefern dieses Urteil in Heines Fall gerechtfertigt ist. Dabei soll Heine zunächst literaturhistorisch eingeordnet und begreiflich gemacht werden, warum es in Geständnisse zur Selbstbeschreibung des Dichters als „romantique défroqué“ (d.h. entlaufener Romantiker) kommt.

Dazu wird nicht nur das dichterische Werk Heines in den Blick genommen, sondern auch seine essayistischen und philosophischen Ausführungen, um ihn geistesgeschichtlich zu verorten. Besonderes Augenmerk verdient schließlich der letzte große, zu seinen Lebzeiten veröffentlichte, Lyrikzyklus Romanzero, in dem der „letzte[] Dichter“ der Romantik (wieder die Geständnisse) die Dichtung selbst zu einem Ende bringt.

  • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 06.04.2022 - 13.07.2022) - 2421.03.26

BEM2c/BBM 2d: Heinrich Heine. Romantik und Revolution

Ein „braver Soldat im Befreiungskriege der Menschheit“ sei er gewesen, so lautet die berühmte Selbststilisierung des jungen Dichters Heinrich Heine. Im „heiligen Kampf“ für die „Emanzipation der Menschheit“ sieht er seine Aufgabe als Schriftsteller und begrüßt die Julirevolution 1830 in Paris mit großem Pathos. Die politischen Texte Heines sind zugleich voll romantischer Poesie und in seiner Pariser Matratzengruft gesteht der kranke Dichter, trotz seiner Kritik an der Romantik „selbst immer ein Romantiker“ geblieben zu sein.

Im Seminar wollen wir den Spuren von Romantik und Revolution in Heines Werk folgen. Ausgehend von der Analyse seines ersten italienischen Reisebildes werden wir fragen, welchen Utopien Heines politisch-romantisches Schreiben voller Witz und Melancholie nachgeht.

Zum Abschluss des Seminars ist ein Besuch des Düsseldorfer Heine-Instituts geplant, um Ihnen Einblicke in das Heine-Archiv und die titelgebende Heine-Ausstellung "Romantik und Revolution" zu ermöglichen.

  • Freitag, 15:00 - 18:00 (Einzeltermin, 29.04.2022 - 29.04.2022) - 2421.03.82 (Z30)
  • Freitag, 15:00 - 18:00 (Einzeltermin, 06.05.2022 - 06.05.2022) - 2421.03.82 (Z30)
  • Samstag, 11:00 - 18:00 (Einzeltermin, 07.05.2022 - 07.05.2022) - 2421.03.82 (Z30)
  • Freitag, 15:00 - 18:00 (Einzeltermin, 20.05.2022 - 20.05.2022) - 2421.03.82 (Z30)
  • Samstag, 11:00 - 18:00 (Einzeltermin, 21.05.2022 - 21.05.2022) - 2421.03.82 (Z30)

BEM2c/BBM 2d: Verdrehte Zunge: Emine Sevgi Özdamars Poetik der Migration (Blockseminar)

„Zunge hat keine Knochen, wohin man sie dreht, dreht sie sich dorthin.“  (Emine Sevgi Özdamar: Mutterzunge)

 

Zu ihrem 75. Geburtstag hat die in der Türkei aufgewachsene Schriftstellerin Emine Sevgi Özdamar im letzten Herbst ihren neuen Roman vorgelegt: Ein von Schatten begrenzter Raum.

 

Das kunstvoll literarische Spiel mit den vielfältigen Fäden, die die Dichterin zwischen ihrer einstigen Heimat Türkei und ihrer ‚neuen‘ Heimat Deutschland knüpft, die Verflechtungen und Entgrenzungen des eigenen Lebens zwischen Ländern und Kulturen münden bei Özdamar in eine unverwechselbare Sprache. Dieser besondere Ton durchzieht ihr bisheriges Oeuvre von ihrem 1992 erschienenen Debütroman Das Leben ist eine Karawanserei, hat zwei Türen, aus einer kam ich rein, aus der anderen ging ich raus bis heute auf faszinierende Weise. Anhand der Lektüre von Erzählungen und von Auszügen aus ihren Romanen wollen wir ihrer Poetik der Mehrsprachigkeit auf die Spur kommen, die die Erfahrung der Migration in das Gewebe ihres literarischen (Da-)seins einschreibt. Der produktiven Dimension von Übersetzungsprozessen wollen wir dabei ebenso nachspüren wie dem abgründigen Spiel mit der Sprache: ein humoristisch subversives Spiel mit scheinbar feststehenden Kategorien und Werten. Die Koordinaten unseres eigenen Lebens zwischen den Kulturen und Zeiten bilden den Ausgangspunkt, um Bezugssysteme wie Heimat, Nation, Identität und Sprache auf der Grundlage des vielgestaltigen Oeuvres von Emine Sevgi Özdamar zu hinterfragen und neu zu vermessen. Das Versprechen ihres Schreibens ebnet den Weg in eine nahe Zukunft, die sich aus dem Mut zur Veränderung und aus dem Wunsch nach Versöhnung speist. In Zeiten, in denen der Ruf nach dem Nationalstaat und in denen das Wiedererstarken rechter Strömungen vielerorts zu spüren ist, brauchen wir das befreiende Dichter:innenwort heute mehr denn je.

  • Freitag, 10:00 - 16:00 (Einzeltermin, 13.05.2022 - 13.05.2022) - 2421.03.86 (Z34)
  • Samstag, 10:00 - 16:00 (Einzeltermin, 14.05.2022 - 14.05.2022) - 2421.03.86 (Z34)
  • Freitag, 10:00 - 16:00 (Einzeltermin, 10.06.2022 - 10.06.2022) - 2302.03.22
  • Samstag, 10:00 - 16:00 (Einzeltermin, 11.06.2022 - 11.06.2022) - 2421.03.86 (Z34)

BFM 2-1-a/BFM 2-2-a/BFM 2b: `A rose is a rose is a rose´ - Pflanzen und Literatur

Schon bei Ovid beginnt die Dichtung mit einer Pflanze; ist es doch ein Lorbeerbaum, in den sich die vor Apoll flüchtende Daphne verwandelt und der somit in den "Metamorphosen" den Anfang aller künstlerischen Leistung markiert: Denn da Apoll die Geliebte in ihrer pflanzlichen Gestalt nun nicht mehr greifbar ist, wird ihm die Dichtung zum Surrogat des Lebendigen angesichts der unmöglichen Vereinigung von Pflanze und Mensch und der in der Folge an der Lyra getragene Lorbeerzweig zum Zeichen dieses verpassten Naturzugriffs.Bereits in einem der Gründungsmythen der Literatur wird somit ein Problemfeld im Verhältnis von Mensch und pflanzlicher Umwelt aufgerufen, das sich innerhalb der letzten zweitausend Jahre als erstaunlich stabil erwiesen hat. Im Gegensatz zu den Tieren, die aufgrund ihrer Ähnlichkeit mit dem Humanen innerhalb der vergangenen Jahrzehnte immer stärker in den Mittelpunkt gerückt sind, scheint das Andere, uns Fremde der Pflanzen so unauflösbar, dass sie in ihrer Eigengesetzlichkeit kaum jemals eine wirkliche Rolle spielen konnten. Bis kürzlich wurden Pflanzen so häufig als bloße Kulisse oder Ressource menschlichen Lebens wahrgenommen.Diese Marginalisierung ist jedoch vor dem Hintergrund von Klimawandel, Artensterben und einer wachsenden Skepsis gegenüber anthropozentrischen Weltmodellen verstärkt in die Kritik geraten, während zugleich die Forderung nach einer neuen Perspektive in nahezu allen wissenschaftlichen Disziplinen und den Künsten Einzug gehalten hat. Bucherfolge wie Wohllebens "Das geheime Leben der Bäume"; oder Emanuele Coccias "Die Wurzeln der Welt. Eine Philosophie der Pflanzen" sowie die seit einiger Zeit immer stärker an Einfluss gewinnenden "Literary Plant Studies" sind nur einige Beispiele einer neuen Sicht auf die vegetabile Welt. Im Seminar wollen wir dieser sich wandelnden Perspektive anhand von literarischen Texten/Gedichten (u. a. Goethe, Hölderlin, Rilke, Brecht, Jan Wagner, Oswald Egger), theoretischen Positionen und Beispielen aus der bildenden Kunst nachgehen.

  • Dienstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 12.04.2022 - 12.07.2022) - 2421.03.26

BFM 2-1-a/BFM 2b: Fachseminar `Gewalt´

Die Darstellung von Gewalt ist - wenig überraschend - eine der wirkmächtigsten künstlerischen Gestaltungsformen. Ausgehend von einigen Überlegungen zum Mnemocharakter von Gewalt soll an ausgewählten Texten (u.a. F. Schiller, H. Kleist, G. Benn, I. Bachmann, E. Jelinek) die Funktion von Gewalthandlungen und -darstellungen diskutiert werden. Darüber hinaus sollen auch Formen von Gewalt, die keine physische Versehrtheit nach sich zieht, analysiert werden.

  • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 06.04.2022 - 13.07.2022) - 2421.U1.21 (Z50)

BVM 2c/BBM 2c: Kleists Erzählungen, literaturtheoretisch

Die Erzählungen Heinrich von Kleists eignen sich wie kaum andere dazu, an ihnen unterschiedliche literaturtheoretische Modelle vorzustellen und für die Praxis nutzbar zu machen. Dies liegt an der großen Spannbreite der Ansätze, die vor allem in den letzten Jahrzehnten an Kleist herangetragen worden sind: von der Psychoanalyse über die Dekonstruktion bis zum Postkolonialismus. Im Seminar sollen, neben Kleists Erzählungen „Die Verlobung in St. Domingo“, „Das Erdbeben in Chili“ und „Die Marquise von O…“, vordringlich Schlüsseltexte der Forschung kritisch diskutiert werden.

  • Donnerstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 07.04.2022 - 14.07.2022) - 2302.03.22
  • Montag, 12:30 - 14:00 (Einzeltermin, 13.06.2022 - 13.06.2022) - 2453.U1.81

BVM 2c/BBM 2c: Literaturtheorien

Das Seminar dient dazu, die in der Vorlesung "Literaturtheorien" vorgestellten theoretischen Ansätze der Literatur- und Kulturwissenschaft in der Praxis zu erproben. An (kurzen) literarischen Texten sollen Modellanalysen erarbeitet und die Möglichkeiten sowie Vor- und Nachteile ausgewählter Ansätze (Hermeneutik, Strukturalismus, Psychoanalytische Literaturinterpretation, Dekonstruktion, Gender Studies) diskutiert werden. 

  • Donnerstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 07.04.2022 - 14.07.2022) - 2321.U1.97 (Z 25)

BVM 2c/BBM 2c: Literaturtheorien

Das Seminar dient dazu, die in der Vorlesung "Literaturtheorien" vorgestellten theoretischen Ansätze der Literatur- und Kulturwissenschaft in der Praxis zu erproben. An (kurzen) literarischen Texten sollen Modellanalysen erarbeitet und die Möglichkeiten sowie Vor- und Nachteile ausgewählter Ansätze (Hermeneutik, Strukturalismus, Psychoanalytische Literaturinterpretation, Dekonstruktion, Gender Studies) diskutiert werden. 

  • Mittwoch, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 06.04.2022 - 13.07.2022) - 2321.U1.97 (Z 25)

BVM 2c/BBM 2c: Literaturtheorien

Literaturtheorien sind die Grundlage einer wissenschaftlichen Arbeit mit Literatur, sie begleiten das Verständnis darüber, was wir meinen, wenn wir "Germanistik" sagen. In der Anwendung auf Texte werden aus Literaturtheorien Methoden. 

Im Seminar setzen wir uns mit verschiedenen Literaturtheorien auseinander und untersuchen, welche Fragen an Texte mit welcher Methode bearbeitet werden können. 

  • Montag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 04.04.2022 - 04.07.2022) - 2421.03.26

BVM 2c/BBM 2c: Literaturtheorien

Im Seminar werden einzelne Literatur- und Kulturtheorien diskutiert sowie Methoden der Textanalyse erprobt. Neben einem Überblick über gängige Literaturtheorien liegt der Schwerpunkt des Seminars auf der historischen Diskursanalyse. Nach einer Einführung in die Grundbegriffe und -annahmen der Diskursanalyse werden wir gemeinsam mögliche literaturwissenschaftliche Fragestellungen zusammentragen, die sich z.B. auch im Rahmen einer Hausarbeit bearbeiten lassen. Hierbei dienen Franz Kafkas "Das Urteil" und andere Erzähltexten des Autors als Beispiele.

Ein weiterer Schwerpunkt des Seminars liegt auf der Vermittlung der Grundlagen literaturwissenschaftlichen Arbeitens.

  • Montag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 04.04.2022 - 11.07.2022) - 2302.U1.81

BVM 2c/BBM 2c: Literaturtheorien

Das Seminar führt in verschiedene literarische Theorien und Methoden (etwa Hermeneutik, Intertextualität, Gender Studies, Poststrukturalismus) ein. Diese werden daraufhin auf ausgewählte literarische Texte angewendet.

  • Donnerstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 07.04.2022 - 14.07.2022) - 2421.U1.21 (Z50)

BVM 2c/BBM 2c: Literaturtheorien und Methoden

In diesem Seminar werden wir verschiedene Literaturtheorien erarbeiten, um sie anschließend einem Praxistest zu unterziehen. Folgende Theorien werden im Zentrum stehen: Hermeneutik, Strukturalismus, Diskursanalyse, Dekonstruktion, Intertextualität, Gender/Queer Studies, Postkolonialismus. Am Beispiel von ausgewählten Erzählungen von Heinrich von Kleist, Gottfried Keller, Thomas Mann und Daniel Kehlmann werden wir gemeinsam den Versuch unternehmen, die verschiedenen Theorieansätze mit den literarischen Texten zu konfrontieren und diskutieren, welche Ergebnisse mit den unterschiedlichen Methoden erzielt werden können. 

  • Donnerstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 07.04.2022 - 14.07.2022) - 2421.05.61 (Z20)

Doktorandenseminar/Doktorandenkolloquium

Im Kolloquium sollen neben den Dissertationsprojekten der TeilnehmerInnen aktuelle Forschungspositionen von allgemeinem Interesse diskutiert werden. Vorschläge für Themen und Texte sind herzlich willkommen. (Die Teilnahme ist DoktorandInnen vorbehalten, die von Prof. Schönborn oder Prof. Dörr betreut werden.)

  • Donnerstag, 18:30 - 20:00 (wöchentlich, 07.04.2022 - 14.07.2022) - 2453.U1.81

Doktorandenseminar/Doktorandenkolloquium: Von deutscher Republik. Thomas Mann 1922

Die medial heftig umstrittene Rede, die Thomas Mann am 13. Oktober 1922 im Berliner Beethovensaal gehalten hat, ist ein liberales Bekenntnis zur Weimarer Republik. Als Manifest ist es die Abkehr von der monarchistisch-borussischen Haltung des Großessays  „Betrachtungen eines Unpolitischen“, erschienen im Oktober 1918, der ihn durch seinen ungeheuren Erfolg zu einem nationalen Repräsentanten gemacht hatte. Mann kehrt damit zu seiner früheren Perspektive einer mit der Nation und dem europäischen Kulturzusammenhang versöhnten Humanität zurück, erschließt sich die demokratische Zivilisation.

Zeit: freitags, 15.00-17.00 Uhr

Ort: Goethe-Museum

  • Freitag, 15:00 - 17:00 (wöchentlich)

Fachtutorium zu der BEM2a Vorlesung/ den BEM2b Seminaren

Das Tutorium richtet sich an alle Studierenden, die die Abschlussprüfung zu den BEM2b Gattungsseminaren und der BEM2a Vorlesung zur Literaturgeschichte anstreben. Im Tutorium besteht die Möglichkeit, Inhalte der Seminare und der Vorlesung zu wiederholen und mittels Übungen zu vertiefen, als auch Fragen und Probleme im Plenum zu besprechen und Lösungen zu erarbeiten. Bei regelmäßiger aktiver Teilnahme und der Bearbeitung von zwei Übungsaufgaben können 2 CPs für den Wahlpflichtbereich erworben werden.

  • Donnerstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 07.04.2022 - 14.07.2022) - 2621.01.32 (Z 20)

Informationsveranstaltung für Master Erstsemester , Freitag, 1. April 10:30-14:00 (Online)

Diese Veranstaltung richtet sich an alle Studierende, die im Sommersemester 2022 ein Masterstudium der Germanistik in Düsseldorf beginnen sowie an fortgeschrittene BA-Studierende, die sich über das Masterstudium informieren möchten.

Im Rahmen der Veranstaltung wird der Aufbau des Masterstudiums vorgestellt. Es besteht die Möglichkeit, Fragen zu klären und den Stundenplan für das erste Semester im Masterstudiengang zu besprechen. Auf Wunsch ist ein Campus-Rundgang möglich. Darüber hinaus werden auf Wunsch auch Fragen zum Zwei-Fach-Master Germanistik und Geschichte beantwortet.

Informationsmaterial wird über ILIAS bereit gestellt.

Sollten Sie noch nicht eingeschrieben ein, melden Sie sich bitte per Mail unter albracht@hhu.de zur Veranstaltung an.

 

 

 

 

  • Freitag, 10:30 - 14:00 (Einzeltermin, 01.04.2022 - 01.04.2022)

MFM 2a/b: Deutsch-türkische Literatur

Unter ,deutsch-türkischer Literatur' versteht man meist Literatur von Autorinnen und Autoren, die in Deutschland leben und einen türkischen ,Migrationshintergrund' haben. Ihre Texte sind Anfang der 1980er Jahre, als man begann, sich wissenschaftlich mit ihnen zu beschäftigen, meist unter dem Begriff ,Gastarbeiterliteratur' gefasst und als Dokumente der Lebens- und Arbeitswirklichkeit der Autor:innen gedeutet worden. Inzwischen gelten sie als wesentlicher Bestandteil der sog. inter- oder transkulturellen Literatur und werden etwa unter dem Aspekt der "Hybridität" (Homi K. Bhabha) betrachtet. - Das Seminar soll die Entwicklung dieser Literatur, aber auch der literaturwissenschaftlichen Beschäftigung mit ihr, kritisch nachzeichnen. Gelesen werden dabei u.a. Texte von Yadé Kara, Emine Sevgi Özdamar, Zafer Senocak und Feridun Zaimoglu.

  • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 06.04.2022 - 13.07.2022) - 2421.01.82 (Z30)

MFM 2a/b: Jüdisch-Sein in der Literatur von 1945 bis heute

Was bedeutet es, im Deutschland der zweiten Hälfte des 20. Jhs. jüdisch zu sein – nach der Judenverfolgung und -vernichtung in der Shoah? Der Reflexion dieser Frage in der Literatur von jüdischen Autor:innen, von Nelly Sachs und Paul Celan bis Barbara Honigmann und Maxim Biller, will sich das Seminar zuwenden.

  • Dienstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 05.04.2022 - 12.07.2022) - 2453.U1.81

MGM 2a/b: Gegenwartsliteratur: Sasa Stanisic

„EINER. EINER SCHREIBT. Einer hat es immer geschafft.“ 

(Stanisic, Vor dem Fest)

 

Das bislang erschienene Werk des 1978 im bosnischen Visegrad geborenen Sasa Stanisic gehört zu den formal wie thematisch innovativsten der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur und spiegelt viele der bestimmenden Fragen und Diskurse unserer Zeit. Im Seminar werden wir uns mit Stanisics Romanen, Erzählungen, Kinderbüchern sowie seiner Präsenz in den sozialen Medien (Twitter, Instagram) beschäftigen und diese vor allem unter folgenden Aspekten betrachten: Erinnerung und Vergessen, Krieg und Migration, Heimat- und Identitätskonstruktionen, Sprache und literarisches Erzählen, Fakt und Fiktion, Dorfgeschichte/-roman.

Wir lesen: Wie der Soldat das Grammofon repariert (2006), Vor dem Fest (2014), Herkunft (2019) sowie ausgewählte Erzählungen.

  • Mittwoch, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 13.04.2022 - 13.07.2022) - 2421.03.26

MGM 2a: "Sturm und Drang" (Vorlesung)

Die frühen 1770er Jahre: Johann Gottfried Herder aus dem ostpreußischen Morungen, Johann Wolfgang Goethe aus Frankfurt, Jakob Michael Reinhold Lenz aus dem livländischen Sesswegen, Johann Heinrich Jung-Stilling aus dem Wuppertal und etliche Zeitgenossen treffen sich beim studentischen Mittagstisch der Jungfern Lauth in der Straßburger Knoblauchgasse und verändern die Welt. Im nahen Zürich arbeitet der Theologe Johann Caspar Lavater an einer Physiognomik. Die Freunde im elsässischen Studentenmilieu liefern ihm Schattenrisse. Nichts weniger als der Wunsch, die Menschheit neu zu vermessen, treibt sie an. Kultur, Moral und Gesellschaft wollen sie weiter voranbringen. Als „Originalgenie“, wie es Goethe schon beim ersten Besuch der gotischen Kathedrale fühlte, und ganz so wie einst Shakespeare, kann dies nur Sache der Schriftsteller sein, und wird, wie es der hochverehrte Friedrich Gottlieb Klopstock als Modell vorgedacht hatte, ihnen in einer zukünftigen „Gelehrtenrepublik“ ihren Ort sichern. Sie würden die französische Hofkultur überwinden, einem deutschen Nationalstaat zuarbeiten und Europa grundlegend verändern.

Die Epoche des „Sturm und Drang“ mischte in wenigen Jahren das kulturelle Deutschland auf. Doch schon 1775 folgt Goethe dem Ruf nach Weimar, als Fürstenerzieher löst er den greisen Dichter der Empfindsamkeit, Christoph Martin Wieland ab.

Wer waren diese mit reichen Vornamen geschmückten Schriftsteller, wie und warum hat ihre Zeit mit ihnen einen so nachhaltenden Impuls erhalten, einen der Grundsteine gelegt auch für das nationale Stereotyp vom Land der „Dichter und Denker“?

  • Montag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 04.04.2022 - 11.07.2022) - 2201.HS 2B (Z 101)

MUSS ENTFALLEN! BEM2c/BBM 2d: Neue Sachlichkeit (Blockseminar)

Die Neue Sachlichkeit gilt nicht zuletzt aufgrund ihrer Abgrenzung vom Expressionismus als Schlusspunkt der modernistischen Literaturentwicklung. Mit der Hinwendung zur Oberflächendarstellung und Faktizität bildet sie einen Gegenpol zu jenen Richtungen der literarischen Moderne, die an ein verborgenes Wesen hinter der Realität glaubten. An die Stelle von psychologischen und lyrischen Beschreibungen treten dokumentarische und fotografische Verfahren.

Die Neue Sachlichkeit lässt sich damit als Strömung beschreiben, die sich unter Einbeziehung der Alltags- und Unterhaltungskultur am Tatsächlichen orientierte und dabei die Medialisierung der Literatur durch Einbeziehung von Film, Rundfunkt und Journalismus vorantrieb.

Dieses Seminar bietet eine Einführung in das „Laboratorium Vielseitigkeit“ der Weimarer Republik, die es den Teilnehmer*innen erlaubt, sich auf der Grundlage des Erlernten selbstständig mit Kultur und Kunst dieser Jahre zu beschäftigen.

  • Freitag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 24.06.2022 - 24.06.2022) - 2303.01.61 (Z 36)
  • Freitag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 01.07.2022 - 01.07.2022) - 2523.U1.25
  • Freitag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 08.07.2022 - 08.07.2022) - 2523.U1.25

Nocthene - Schreibwerkstatt

<p><p>Die Schreibwerkstatt <em>Nocthene</em> ist eine literarische Plattform an der Heinrich Heine Universität, die vor über zehn Jahren von Studierenden und Dozierenden gemeinsam gegründet wurde. Seitdem treffen wir uns in jedem Semester mit Menschen, die sich nicht nur mit der bereits bestehenden Literatur beschäftigen, sondern auch selbst literarische Texte verfassen wollen. In den einzelnen Sitzungen diskutieren wir die von den TeilnehmerIinnen (zu wechselnd freien oder allen gestellten Oberthemen) geschriebenen Texte, experimentieren mit verschiedenen Textkomponenten (z. B. dem literarischen Dialog), Gattungen, Formen oder Schreibstilen.</p> <p>Bedingungen für die Teilnahme an der Schreibwerkstatt sind:</p> <p>- das Interesse am und die Bereitschaft zum Schreiben eigener Texte</p> <p>- regelmäßige und aktive Teilnahme an den im 14-tägigen Rhythmus abgehaltenen Sitzungen (alle Termine werden in der ersten Sitzung am 26.04.2022 bekannt gegeben).</p> <p> </p> <p><strong>Die Teilnehmerzahl ist auf 35 beschränkt. Wenn ihr an der Schreibwerkstatt teilnehmen möchtet, dann meldet euch unter Angabe eures Namens und eurer Matrikelnummer und <span style="text-decoration: underline;">mit einem mitgesandten, selbstverfassten Text</span> bis zum 10. April 2022 unter der Mailadresse</strong></p> <p> <em><a href="mailto:duesseldorf@nocthene.de">duesseldorf@nocthene.de</a></em></p> <p><strong>an.</strong></p> <p> </p> <p>Weitere Infos zum Projekt und zu vergangenen Schreibwerkstätten finden ihr unter www.nocthene.de.</p></p>

  • Dienstag, 17:00 - 20:00 (wöchentlich, 19.04.2022 - 12.07.2022) - 2421.U1.21 (Z50)

Professorium 5.7.

  • Dienstag, 12:30 - 14:00 (Einzeltermin, 31.05.2022 - 31.05.2022) - 2201.HS 2B (Z 101)
  • Dienstag, 12:30 - 14:00 (Einzeltermin, 05.07.2022 - 05.07.2022) - 2201.HS 2B (Z 101)

Verantwortlichkeit: