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Ann-Katrin Nöhren M.Ed.

  • Seit 06/2020 Promotionsstudium Germanistische Sprachwissenschaft, HHU Düsseldorf 
  • 02/2020 Auszeichnung mit dem Preis der Philosophischen Fakultät der CAU Kiel für herausragende Abschlussarbeiten im Jahr 2019
  • 10/2019-04/2020 Lehrbeauftragte, Professur für deutsche Sprachwissenschaft (Prof. Dr. Markus Hundt), CAU Kiel
  • Seit 05/2019 Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Professur für germanistische Sprachwissenschaft (Prof. Dr. Alexander Ziem), HHU Düsseldorf
  • 04/2019-10/2019 Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Professur für deutsche Sprachwissenschaft (Prof. Dr. Markus Hundt), CAU Kiel
  • 06/2018-04/2019 Wissenschaftliche Hilfskraft, Professur für deutsche Sprachwissenschaft (Prof. Dr. Markus Hundt), CAU Kiel
  • 01/2016-03/2018 Redaktionsleitung der Zeitschrift für Rezensionen zur germanistischen Sprachwissenschaft (ZRS), CAU Kiel
  • 10/2016-02/2019 Studium Deutsch und Wirtschaft/Politik (Master of Education, M.Ed.), CAU Kiel
  • 10/2013-09/2016 Studium Deutsch und Wirtschaft/Politik (Bachelor of Arts, B.A.), CAU Kiel
  • Konstruktionsgrammatik (insb. sprachgebrauchsbasierte Ansätze)
  • Kognitive Linguistik (insb. Frame-Semantik und kognitive Metapherntheorie)
  • Partikelverben
  • Diskurslinguistik

Arbeitstitel der Dissertation: "Konzeptuelle Metaphern in der Konstruktionsgrammatik. Theoretische Modellierung und empirische Evidenzen des Einflusses konzeptueller Metaphern auf Konstruktionsbedeutungen und das Konstruktikon."

Tagung Konstruktionsgrammatik germanischer Sprachen 19. und 20. November 2020 Dresden

Gebrauchsbasierte Konstruktionsgrammatiken stehen heute vor zahlreichen Herausforderungen, die interdisziplinärer Verständigung und Aushandlung in besonderem Maße bedürfen. So wurde in den letzten Jahren besonders deutlich, dass bei der Beschreibung von Konstruktionen und Konstruktionsnetzwerken bspw. Aspekte wie Sprachnormorientierung, Konstruktionswandel, spezifischer Gebrauch in Kommunikationsdomänen, Varietäten und/oder in Sprachkontaktsituationen besonders zu berücksichtigen sind. Zum anderen zeigten zahlreiche Studien, dass die Reichweite des Konstruktionsbegriffs in Relation zu Mustern und Schemata, die adäquate Analyse von Bedeutungs- und Formseite von Konstruktionen und damit verbunden die (terminologische) Kategorisierung von Konstruktionen Gegenstände von Diskussionen sind.

Die Tagung “Konstruktionsgrammatik germanischer Sprachen” nimmt zum einen diese Fragen der Forschungsgemeinschaft auf und führt Forscher·innen zusammen, die sich den germanischen Sprachen als Gegenstand widmen, um einige der aufgeworfenen Problemstellungen im interdisziplinären Umfeld diskutieren zu können.

Zum anderen ist ein zentrales Ziel der Tagung, 32 Jahre nach Fillmore/Kay/O'Connor (1988), 25 Jahre nach Goldberg (1995) und zehn Jahre nach der ersten germanistisch-linguistischen Tagung zur Konstruktionsgrammatik 2010 in Kiel eine kritische Bilanz zu ziehen.

 

Projektmitarbeiterin German Frames and Constructions, HHU Düsseldorf (Projektleitung Prof. Dr. Alexander Ziem)

In den letzten Jahren sind für verschiedene Sprachen (Englisch, Schwedisch, Brasilianisches Portugiesisch, Japanisch, Deutsch) linguistische Repositorien zur systematischen Beschreibung von lexikalischen und grammatischen Strukturen einer Sprache entstanden. Der Prototyp ist das Berkeley FrameNet, eine Datenbank miteinander verbundener Konzepte (Frames) fürs Englische fürs brasilianische Portugiesisch vgl. das FrameNet Brasil. In jüngster Zeit werden analog dazu so genannte Konstruktika entwickelt. Ein Konstruktikon ist eine strukturierte Datenbank empirisch erfasster grammatischer Konstruktionen (Form-Bedeutungspaare unterschiedlichen Abstraktionsgrades), in der sprachliche Besonderheiten einzelner Konstruktionen wie auch Beziehungen zu benachbarten Konstruktionen dokumentiert werden (vgl. etwa fürs braslianische Portugiesisch vgl. das FrameNet Brasil).

Bislang sind die verschiedenen FrameNet-Datenbanken stark von der englischsprachigen Vorlage, dem Berkeley FrameNet geprägt (so etwa bei der Auswahl der Definition oder der Benennung von Frames). Obwohl es bereits einige Untersuchungen zu sprach- und kulturbedingten Abweichungen von nicht-englischsprachigen FrameNets und Konstruktika gibt (Ziem 2014), bleiben viele methodologische Grundlagen im Zusammenhang mit Mehrsprachigkeit und FrameNets bzw. Konstruktika bislang unbeantwortet. In dem Projekt sollen diese methodologischen Herausforderungen aus drei Perspektiven angegangen werden:

1. Aus einer kontrastiven Perspektive sollen Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Konstruktionen bzw. Frames im Brasilianisch-Portugiesischen und Deutschen herausgearbeitet werden.

2. Die translatorische Perspektive untersucht auf der Basis der durch kontrastive Analysen gewonnenen Kenntnisse die Wechselwirkung zwischen Frames und Konstruktionen in verschiedenen Sprachen, wobei der Fokus auf der schriftlichen Übersetzung liegt.

3. Die technische Perspektive befasst sich mit den infrastrukturellen Rahmenbedingungen, unter denen Sprachdaten für einen Sprachvergleich auf der Ebene von Frames und Konstruktionen erstellt werden sollen; konkret sollen die technischen Voraussetzungen zur multilingualen Verknüpfung der verschiedenen Ressourcen geschaffen werden.

  • (i.V.) Die (konzeptuelle) Architektur von Fachmetaphern in der Wirtschaft. Wissenskonstituitive Elemente integrativ betrachtet. In: Laurent Gautier & Simon Varga (Hrsg.): Frames und Fachwissen. 
  • (i.E.) Partikelverbkonstruktionen mit rum im gesprochenen Deutsch. Eine korpusbasierte Untersuchung mit konstruktionsgrammatischem Erkenntnisinteresse und grammatiktheoretischen Perspektivierungen. Gießen: GEB (Zugleich Masterarbeit an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel)

2020

  • "Das Zusammenspiel von Konstruktionen, konzeptuellen Metaphern und Frames: Grundlegung für eine multidimensionale Theorie der Konstruktionsbedeutungen.", Konstruktionsgrammatik germanischer Sprachen (KxG2020), 19.-20. November 2020, Dresden
  • "Surveying the lexicon-grammar continuum: double particle verbs in German", ICCG 11, 20.-22. August 2020, Antwerpen (gemeinsam mit Alexander Willich, Sascha Michel & Alexander Ziem) 
  • "Welche Rolle spielen konzeptuelle Metaphern im Konstruktikon? Untersuchungen am Beispiel der Caused_Motion -Konstruktion", 02. Juli 2020, Forschungskolloquium CAU Kiel 
  • "Double particle verbs in the lexicon-grammar continuum: Possibilities and limitations of a frame(net)-based approach", CRC Workshop des SFB 991: "(Not) the final frame – Looking back and forward after 15 years of Düsseldorf frames", 01. April 2020, Düsseldorf (gemeinsam mit Alexander Willich und Alexander Ziem) 
  • "Zur konzeptuellen Arbeitsteilung von Konstruktionen, Metaphern und Frames - Die Fallstudie.", 21. Januar 2020, Forschungskolloquium HHU Düsseldorf

2019

  • "Combining Frames and Constructions – Double Particle Verbs and the German Constructicon", Towards a Mulilingual Constructicon: Issues, Approaches, Perspectives, 4.-6. Dezember 2019, Düsseldorf (gemeinsam mit Sascha Michel, Alexander Willich & Alexander Ziem)
  • "Bauern ernten Kartoffeln. Warum ernten sie kein Lob? - Wie Konstruktionen, konzeptuelle Metaphern und Frames zusammenarbeiten: Grundlegung für eine multidimensionale Theorie der Konstruktionsbedeutungen.", Forschungskolloqium CAU Kiel

2018

  • "Partikelverbkonstruktionen mit rum im gesprochenen Deutsch. Eine korpusbasierte Untersuchung mit konstruktionsgrammatischem Erkenntnisinteresse und grammatiktheoretischen Perspektivierungen.", Forschungskolloquium CAU Kiel
Institution Semester Art der LV Titel der LV SWS
CAU Kiel SoSe19

PS

 

PS

Einführung in die deutsche

Sprachwissenschaft

Kognitive Linguistik

2

 

2

HHU Düsseldorf SoSe19 PS Kognitive Linguistik 2
CAU Kiel WS 2019/20 PS

Einführung in die deutsche

Sprachwissenschaft

2
HHU Düsseldorf WS 2019/20 ES

Einführungsseminar 1: Einführung

in die Germanistische Sprachwissenschaft

2
HHU Düsseldorf  SoSe 2020 ES Pragmatik 

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Foto von© A. Neumann-Schneider

Ann-Katrin Nöhren M.Ed.
Wiss. Mitarbeiterin +49 211 81-13313 Gebäude: 24.53
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