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Aktuelles Lehrangebot

BBAM4S / BBAM2 / BAM2 / MMA 2: Kolloquium zur BA-/MA-Arbeit

Das Kolloquium richtet sich an Studierende, die im Schwerpunktbereich II (Neuere Deutsche Literaturwissenschaft) oder IV (Schriftlichkeit) ihre Bachelorarbeit oder Masterarbeit im Schwerpunktbereich II schreiben. Die Veranstaltung unterstützt die Kandidatinnen und Kandidaten dabei, ein literatur- oder medienwissenschaftliches Thema zu formulieren, es einzugrenzen und in die Forschungsdiskussion einzubetten. In einem zweiten Schritt werden Fragen der Gliederung und der Methode besprochen. Ziel ist es, eine für die Bachelor- bzw. Masterarbeit leitende Fragestellung zu entwickeln.

  • Donnerstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich) - 2421.00.90 (Z 23)

BBM4b / BBM4c / BBM4d / BFM 4a/b / BFM2-1-a / BFM2-2-a: Social-Media-Literatur

Durch Slogans wie “Broadcast Yourself” wird verdeutlicht, inwiefern Selbstkonzeption und Selbstdokumentation einen neuen Anspruch an das digitale Subjekt des 21. Jahrhunderts stellen. In den letzten Jahren haben Social Media eine große Popularität erlangt sowie neue Formen der Selbstinszenierung, Interaktion und Publikation hervorgebracht. Das Seminar stellt sich die Frage, auf welche Weise neue Schreibweisen in der Gegenwartsliteratur aufgrund der sozialen Medien Facebook, Twitter, Instagram und Weblog entstehen. Das Ziel ist es, anhand von Buchpublikationen und Social-Media-Accounts ausgewählter zeitgenössischer Autorinnen und Autoren autofiktionale und selbstdokumentarische Praktiken zu ermitteln und zu diskutieren. Gelesen werden gattungstheoretische Texte zur Autobiographie und Autofiktion sowie literarische Texte von u.a. Stefanie Sargnagel, Ianina Ilitcheva und Thomas Melle.

  • Mittwoch, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 06.04.2022 - 13.07.2022) - 2421.U1.21 (Z50)
  • Mittwoch, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 06.04.2022 - 13.07.2022)

BBM4c / BBM4d / BFM4a/b / BFM2-1/ BFM2-2: Literaturwissenschaftliche Diskursanalyse: Michel Foucault

Was ist ein Diskurs? Ein Diskurs ist "nicht nichts", sagt Michel Foucault. Dieses Etwas, das sowohl das Rauschen des Hintergrunds jeder artikulierten Rede aber auch die Aussagen selbst bezeichnen kann, wollen wir in diesem Seminar theoretisch und methodisch hinsichtlich spezifischer Aussagen bestimmen: gemeint sind literarische Aussagen, und ihre Aussagengefüge. Wer spricht? Was sagt ein Text? 

Das Seminar soll Einblick einmal in die theoretischen Primärtexte Michel Foucaults in deutscher Übersetzung geben und andererseits die Diskursanalyse als literarische Methode verstehen helfen. Wir wollen diese Methode ausprobieren, kritisieren und weiterdenken. 

  • Montag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 04.04.2022 - 11.07.2022) - 2321.U1.97 (Z 25)

BBM4c / BBM4d / BFM4a/b / BFM2-1/ BFM2-2: Schreibweisen der Liebe

Wie schreiben Autor*innen über Liebe? Was ist Liebe? 
In Bezug auf Eva Illouz soziologische Überlegungen und anderen theoretischen Positionen loten wir in diesem Seminar die Schreibweisen der Liebe aus. Welche heteronormativen Bedingungen hat das Schreiben über Liebe? Ist Schreiben über Liebe politisch? 

  • Montag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 04.04.2022 - 11.07.2022) - 2421.03.26

BBM4d: Schreibberatung Germanistik

Das Verfassen wissenschaftlicher Texte ist ein wesentlicher Bestandteil (nicht nur) des literaturwissenschaftlichen Studiums. Diese Aufgabe ist für viele Studierende zugleich mit Unsicherheiten, Überforderungsgefühlen oder Ängsten belegt. Das Blockseminar „Schreibberatung“ orientiert sich an den Bedürfnissen und Problemerfahrungen der Schreibenden und unterstützt sie durch Wissensvermittlung, Übungen und die gemeinsame Diskussion ihrer aktuellen Schreibprojekte auf dem Weg zum wissenschaftlichen Text.

In einer Vorbesprechung am 08.04.2022 (12.30-14.00 Uhr) wollen wir in einem gemeinsamen Gespräch zunächst Ihre Erwartungen an die Schreibberatung ausleuchten und Themenkomplexe sammeln, mit denen wir uns im Verlauf des Seminars befassen werden. Zu diesen Themen können beispielsweise gehören: Grundlagen und Arbeitstechniken der neueren deutschen Literaturwissenschaft, Erarbeitung und Konkretisierung von Forschungsinteressen, -themen und -fragen, Gliederungstechniken, Wortschatz, Satzbau und Stil, Argumentationsaufbau und argumentative Kohärenzbildung, Zitationsregeln, Zeitmanagement, Prokrastinations-‚Bekämpfung‘ usw.

Unsere Blocktermine finden am

  • 29.04.2022 (12.30-16.00 Uhr)
  • 20.05.2022 (12.30-16.00 Uhr)
  • 24.06.2022 (12.30-16.00 Uhr)
  • 22.07.2022 (10.30-18.00 Uhr)
  • 23.07.2022 (10.30-18.00 Uhr)

statt. Hier werden wir die Gelegenheit haben, uns intensiv und individuell mit Ihren Schreibprojekten und Schreibschwierigkeiten zu befassen. Voraussetzung für einen BN ist neben der aktiven Teilnahme am Seminargeschehen somit auch die Bereitschaft, eine eigene Arbeit (gerne die aktuelle) zur Diskussion zu stellen.

  • Freitag, 12:30 - 14:00 (Einzeltermin, 08.04.2022 - 08.04.2022) - 2421.00.94 (Z64)
  • Freitag, 12:30 - 16:00 (Einzeltermin, 29.04.2022 - 29.04.2022) - 2421.00.94 (Z64)
  • Freitag, 12:30 - 16:00 (Einzeltermin, 20.05.2022 - 20.05.2022) - 2421.00.94 (Z64)
  • Freitag, 12:30 - 16:00 (Einzeltermin, 24.06.2022 - 24.06.2022) - 2421.00.94 (Z64)
  • Freitag, 12:30 - 16:00 (Einzeltermin, 17.06.2022 - 17.06.2022) - 2421.00.94 (Z64)
  • Freitag, 12:30 - 16:00 (Einzeltermin, 22.07.2022 - 22.07.2022) - 2321.00.44
  • Freitag, 12:30 - 16:00 (Einzeltermin, 26.08.2022 - 26.08.2022) - 2421.00.94 (Z64)
  • Freitag, 12:30 - 16:00 (Einzeltermin, 16.09.2022 - 16.09.2022) - 2321.00.44

BBM4d: Stilistikum (Blockseminar) Fällt aus!!!!!

Das Stilistikum möchte zum Schreiben anleiten und zugleich die Kritikfähigkeit gegenüber der eigenen Produktion schulen. Das erste Wochenende dient der Vermittlung von Grundzügen des literarischen Handwerks, wobei stilistische Aspekte (Figurenlehre, Periodenbau) im Vordergrund stehen, das zweite ist vor allem der gemeinsamen Besprechung der studentischen Arbeiten gewidmet.

  • Samstag, 14:00 - 19:00 (Einzeltermin, 25.06.2022 - 25.06.2022) - 2421.00.94 (Z64)
  • Samstag, 14:00 - 19:00 (Einzeltermin, 09.07.2022 - 09.07.2022) - 2421.U1.21 (Z50)
  • Sonntag, 10:00 - 17:00 (Einzeltermin, 10.07.2022 - 10.07.2022) - 2421.U1.21 (Z50)
  • Sonntag, 10:00 - 17:00 (Einzeltermin, 26.06.2022 - 26.06.2022)

BEM2c / BBM2d /BBM4b / BBM4c / BBM4d / BFM 4a/b: Sprachreflexion im Spätwerk Ingeborg Bachmanns

Die europäische Literatur des 20. Jahrhunderts macht verstärkt ihr Ausdrucksmittel, die Sprache, zum Reflexionsgegenstand, was auch für die österreichische Schriftstellerin Ingeborg Bachmann gilt. Das Seminar beschäftigt sich mit der deren prosaisches Spätwerk prägenden ethischen Sprachreflexion, die auf der Grundlage von essayistischen Texten sowie Interviewaussagen der Autorin mentalitätsgeschichtlich eingeordnet und in ihren Grundstrukturen bestimmt werden soll. Davon ausgehend wird in ausgewählten Texten des Todesarten-Projekts Bachmanns nach den Spuren ihrer Überlegungen zur Sprache gefahndet.

Die Organisationsform des Seminars besteht in gemeinsamer Textarbeit, Plenumsdiskussionen und 20-minütigen Referaten.

  • Montag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 04.04.2022 - 11.07.2022) - 2421.U1.21 (Z50)

MFM2a/b / MFM4a/b: Die Redeszene

Redeszenen sind Teil einer rhetorischen Bühnenkunst. Man kennt sie aus den Dramen Shakespeares (Mark Antons Leichenrede in Julius Caesar), der französischen Klassik (Phèdre), Schillers (Marquis Posa, der in Don Carlos Gedankenfreiheit fordert) oder Kleists, der Penthesilea rednerisch Selbstmord begehen lässt. Rhetorische Szenen, in denen es um Affektmobilisierung, manipulative Überredung oder rationale Überzeugung geht, haben auch Eingang in die erzählende Literatur gefunden. Anders als im Drama, wo die Bühne schon immer gegeben ist und die Schauspieler stets auch zum Publikum sprechen, müssen Romane erst eine Bühnensituation inklusive Publikum narrativ erzeugen. Im Seminar möchten wir solche Szenen nicht nur in Dramen und Romanen von Schiller, Kleist oder Thomas Mann analysieren, sondern auch im Film, der Gattungsmerkmale des Romans mit denen des Dramas vereint. Angesichts der besseren Quellenlage in Bezug auf Drehbücher werden neben deutschsprachigen Filmen auch englischsprachige Filme einbezogen (Chaplins Great Dictator oder Noah Baumbachs Marriage Story). Neben der Analyse der rhetorischen Performanz steht die Analyse der rhetorischen und stilistischen Mittel im Zentrum. Mit Blick auf die Übersetzung, Synchronfassung oder Untertitelung zeigt sich, dass die Beachtung der Rede- und Stilmittel für die Redeszene fundamental ist. Es bietet sich daher an zu prüfen, wie diese Szenen in andere Sprachen übertragen werden können.

  • Donnerstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 07.04.2022 - 14.07.2022)

MGM2a/b / MGM4a/b: Vorlesung - Mehrsprachigkeit der deutschen Literatur

Die Vorlesung widmet sich am Beispiel der deutschsprachigen Literatur Phänomenen der impliziten und der expliziten Mehrsprachigkeit von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart. Im ersten Teil zur impliziten Mehrsprachigkeit wird es darum gehen, die interlinguale Konstellation der volkssprachigen, nationalen und programmatisch einsprachigen Literatur nachzuweisen. Fokussiert werden in diesem Teil Einflüsse aus anderen Literaturen (externe Mehrsprachigkeit), multilinguale Räume des deutschen Kulturraumes (interne Mehrsprachigkeit), Migrationsbewegungen, sprachpolitische Entwicklungen, Praktiken der Exophonie, also des Schreibens in einer anderen als der Muttersprache, das Verhältnis des Deutschen zum Neulatein sowie die literarische Übersetzungsgeschichte. Ziel ist es, dafür zu sensibilisieren, dass auch scheinbar homophone Texte subkutan mehrsprachig sind. Im andern Teil der Vorlesung soll die explizite Mehrsprachigkeit literarischer Texte anhand verschiedener Aspekte vorgestellt werden. Neben der Thematisierung verschiedener Sprachen zählen darunter die Mehrstimmigkeit (Polyphonie), die Mehrschriftlichkeit, der Sprachwechsel im selben Text oder die fiktive Sprachmischung und die tatsächliche Sprachmischung. Auf Texte kanonischer Autorinnen und Autoren wie Celan, Chamisso, Goethe, Gryphius, Kafka oder Ingeborg Bachmann wird gleichermaßen Bezug genommen wie auf die von Gegenwartslyrikerinnen (Uljana Wolf) oder Songschreibern.

  • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 06.04.2022 - 13.07.2022) - 2321.HS 3F (Z 135)

MMA 4M/S: Masterkolloquium Schriftlichkeit/Mündlichkeit

Das Kolloquium richtet sich primär an Studierende, die ihre Masterarbeit in den Bereichen Mündlichkeit und Schriftlichkeit schreiben wollen. Es soll ihnen Gelegenheit geben, ihre Arbeiten vorzustellen, gemeinsam zu diskutieren und eventuell auftretende Probleme zu besprechen. Damit leistet es eine wichtige Hilfestellung bei dem nicht immer ganz einfachen Prozess, eine längere akademische Arbeit zu verfassen. Darüber hinaus sollen gegebenenfalls zentrale Texte und Theorien aus den Bereichen Mündlichkeit und Schriftlichkeit besprochen werden. Auch aus diesem Grund sind alle Interessenten an einer wissenschaftlichen Beschäftigung mit diesem Thema − unabhängig von der Semesterzahl − herzlich willkommen.

  • Mittwoch, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 06.04.2022 - 13.07.2022) - 2453.01.81

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