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Vanessa Grömmke M.A.

Seit 07/2022: Wissenschaftliche Mitarbeiterin im SFB 1567 „Virtuelle Lebenswelten“, Teilprojekt D01 „Virtuelle Streitwelten: Foren und Tribunalisierungsdynamiken“, Ruhr-Universität Bochum (Projektleitung: Prof. Dr. Friedrich Balke/PD Dr. Rupert Gaderer)

 

Seit 04/2022: Doktorandin in der Germanistik an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

 

Seit 03/2022: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Germanistik der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

 

04/2021 – 03/2022: Doktorandin in der Neueren Deutschen Literaturwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum

 

04/2021 – 07/2021: Wissenschaftliche Hilfskraft mit Masterabschluss (WHK) am Germanistischen Institut der Ruhr-Universität Bochum

 

04/2020 – 03/2021: Wissenschaftliche Hilfskraft mit Bachelorabschluss (WHB) am Germanistischen Institut der Ruhr-Universität Bochum

 

10/2018 – 10/2020: Masterstudium der Germanistik an der Ruhr-Universität Bochum

 

04/2015 – 06/2018: Bachelorstudium der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft und der Germanistik an der Ruhr-Universität Bochum

 

Titel des Dissertationsprojekts: „Finding Your Voice“. Selbstdokumentation und Autofiktion in der Gegenwartsliteratur und sozialen Medien (Arbeitstitel)

 

Das Ziel der Dissertation ist es, autofiktionale und selbstdokumentarische Praktiken der Schriftsteller:innen Thomas Melle, Stefanie Sargnagel, Senthuran Varatharajah, Ianina Ilitcheva, Rupi Kaur und Carina Eckl in ihren Buchpublikationen und Social-Media-Accounts zu untersuchen. Der Ausgangspunkt für die Verknüpfung von Autofiktion und sozialen Medien ist die Beobachtung, dass letztere mittels ihrer Vorgaben sowie Funktionen neue Formen von Selbstbezüglichkeiten hervorbringen; daher ist das Verständnis der Autofiktion als literarisches Genre intermedial zu erweitern. Die leitende Forschungsfrage richtet sich auf inhaltliche und stilistische Text- und Medienstrategien, die die Schriftsteller:innen für ihre selbstreferentiellen Schreibpraktiken entwickeln. Dabei gilt es herauszustellen, inwiefern die sozialen Medien Weblog, Facebook, Twitter und Instagram neue digitale Schreib- und Leseweisen ermöglichen und inwiefern diese in die darauffolgenden und äußerst erfolgreichen Buchpublikationen integriert werden. Wie lassen sich die literarischen Praktiken mit den Schreib- und Leseweisen in sozialen Medien vergleichen? Unter dieser Prämisse ist für das Dissertationsprojekt relevant, die thematischen Schwerpunkte innerhalb der Selbstdokumentation und der Autofiktion sowohl in den Veröffentlichungen in sozialen Medien als auch für die Buchpublikationen zu erschließen. Ein weiteres Erkenntnisinteresse konzentriert sich darauf, inwiefern die Autor:innen über die Vernetzungsleistung, die Anonymität und den Hass in sozialen Medien reflektieren und in welchen Gesichtspunkten sie sich in ihren jeweiligen Positionen unterscheiden. Entscheidend ist dabei, auf welche Weise sich soziale Medien im Hinblick auf die Schreib- und Lesepraktiken, die sie mittels ihrer differenten Affordanzen gewährleisten, differenzieren lassen. Das Dissertationsprojekt leistet einen Beitrag zur Erschließung des Verhältnisses zwischen Gegenwartsliteratur und Social Media und knüpft dabei an die literatur- und medienwissenschaftlichen Auseinandersetzungen mit Schreibweisen und autofiktionalen Strategien an.

 

Facebook als Affektmaschine. Zu Stefanie Sargnagels (sozial)medialer Reflexion rechten Hasses, Beitrag im Rahmen des Workshops „Hassrede, Shitstorm und Darstellungspolitiken virtueller Affekte“ des SFB 1567 „Virtuelle Lebenswelten“ an der Ruhr-Universität Bochum (15.12.2022–16.12.2022)

 

Ein Spiel mit der Autofiktion. Zu Stefanie Sargnagels Medien- und Selbstreflexion auf Facebook, Beitrag im Rahmen der Summer Academy „Media Philology 2022“ an der Ruhr-Universität Bochum (01.08.2022–03.08.2022)

 

#bodypositivity. Rupi Kaurs und Carina Eckls instapoetische Verhandlung weiblicher Körperbilder, Vortrag im Rahmen des Forschungskolloquiums „Medienreflexionskompetenz“ am Institut für Neuere deutsche Literatur, Philipps-Universität Marburg/Online (11.01.2022)

 

Instapoesie. Rupi Kaurs lyrische Verhandlung sexistischer Demütigung auf Instagram, Beitrag im Rahmen der Summer Academy „Media Philology 2021“ an der Ruhr-Universität Bochum/Online (24.08.2021–26.08.2021)

 

Workshop „Hassrede, Shitstorm und Darstellungspolitiken virtueller Affekte“ des SFB 1567 „Virtuelle Lebenswelten“ an der Ruhr-Universität Bochum, gemeinsam mit PD Dr. Rupert Gaderer (15.12.2022–16.12.2022)

 

Summer Academy „Media Philology 2022“ an der Ruhr-Universität Bochum, gemeinsam mit PD Dr. Rupert Gaderer, Felix Hasebrink, M.A. und Vanessa Klomfaß, M.A. (01.08.2022–03.08.2022)

 

Summer Academy „Media Philology 2021“ an der Ruhr-Universität Bochum, gemeinsam mit PD Dr. Rupert Gaderer, Felix Hasebrink, M.A., Vanessa Klomfaß, M.A. und Fynn-Adrian Richter, M.A. (24.08.2021–26.08.2021)

 

Weiblichkeit und Körperlichkeit in Rupi Kaurs und Carina Eckls Instapoetry. In: Pop-Zeitschrift vom 15.02.2022, unter: pop-zeitschrift.de/2022/02/15/weiblichkeit-und-koerperlichkeit-in-rupi-kaurs-und-carina-eckls-instapoetryautorvon-vanessa-groemmke-autordatum15-2-2022/

Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Seminar: „Social-Media-Literatur” (Sommersemester 2022)

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