Aktuelles Lehrangebot

BBAM 2 Kolloquium zur BA-Arbeit

 

Das Kolloquium ist als Forum für Studierende gedacht, die im laufenden Semester ihre Bachelorarbeit im Bereich Neuere Deutsche Literaturwissenschaft schreiben wollen. Es soll die Teilnehmenden dabei unterstützen, Fragestellungen zu entwickeln, über Konzeption und Durchführung der Abschlussarbeit nachzudenken, geeignete Theorien und Methoden der Literaturwissenschaft zu erarbeiten sowie Projekte zu präsentieren und zu diskutieren.

Um den Bedürfnissen der individuellen Arbeitsphasen zu entsprechen, wird das Kolloquium an Terminen stattfinden, die in Absprache mit den Teilnehmenden festgelegt werden.

Aufgrund der Corona-Krise wird das Kolloquium ab dem 22. April 2020 als Online-Veranstaltung stattfinden. Die Studierenden werden bis zum 17. April über den genauen Verlauf per Email informiert.

 

 

  • Mittwoch, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 08.04.2020 - 15.07.2020)

BEM 2a Vorlesung Literaturgeschichte

Wann beginnt eigentlich die Neuere Deutsche Literatur und inwiefern unterscheidet sie sich von der Literatur des Mittelalters? In welchem Zusammenhang steht die Literaturgeschichte mit der Zeitgeschichte, mit den großen geschichtlichen Verwerfungen des Dreißigjährigen Kriegs, der Französischen Revolution und der beiden Weltkriege, aber auch mit dem sich wandelnden Alltagsleben der Menschen? Welche Rolle spielen die Produktions-, Distributions- und Rezeptionsbedingungen von Literatur, die sich im Zuge der medialen Innovationen vom Buchdruck bis zum Internet immer wieder grundlegend verändern? In welchem Spannungsverhältnis stehen programmatische Entwürfe und literarische Texte? Diese und viele andere Fragen möchte die Vorlesung Literaturgeschichte (BEM 2a) beantworten, indem sie einen strukturierten Überblick über die Neuere Deutsche Literaturgeschichte von der frühen Neuzeit bis zur Gegenwart bietet und dabei Epochen von Barock, Aufklärung, Sturm und Drang über Klassik, Romantik und Realismus bis hin zur Moderne und Gegenwartsliteratur beleuchtet. Die Analysen der einzelnen Entwicklungsphasen anhand exemplarischer Textbeispiele sollen ein Problembewusstsein gleichermaßen für Kontinuitäten wie für Diskontinuitäten schaffen, so dass die Literaturgeschichte insgesamt als ein komplexes, aber systematisierbares Beziehungsgeflecht verstanden werden kann.

 

Aufgrund der Corona-Krise wird die Vorlesung ab dem 22. April als Online-Veranstaltung stattfinden.

  • Mittwoch, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 08.04.2020 - 08.07.2020)

BEM 2c / BBM 2d - Hermann Broch "Die Verzauberung". Ein vergessener Roman zwischen Mythos und Zeitkritik

„da rufen sie nach dem Erlöser, der ihre Finsternis ausspricht und sie heiligt, da rufen sie nach dem, der stärker sein soll als die Mitte des Lebens und des Herzens, sie rufen den Fremden, der aus der Finsternis kommt, damit er sie tanzen macht in den Tod hinein.” – Hermann Broch

Hermann Brochs Nachlassroman „Die Verzauberung” kann zu den bedeutendsten Werken des Zwanzigsten Jahrhunderts gerechnet werden. „Die Verzauberung” ist ein politischer, mythologischer und religiöser Roman. Der Text entstand als warnendes Mahnmal gegen den aufkommenden Nationalsozialismus und ist gerade deshalb heute aktueller denn je. Der Autor hatte den Anspruch einen „neuen Faust” zu schaffen, doch das Schicksal und der Zeitgeist sprachen gegen den, zum Katholizismus konvertierten, jüdischen Schriftsteller. Deshalb wurde „Die Verzauberung” erst nach Brochs Tod veröffentlicht und ist inzwischen ein beinahe vergessenes Werk.

Auf kunstvolle Weise verknüpft der Autor die politische Ebene mit der griechischen Mythologie, darüber hinaus wird auch der christliche Kampf zwischen Gut und Böse mit der Handlung verwoben. Das Konfliktpotenzial ist aber auch außerhalb der religiös-historischen Ebene enorm, denn das Entstehen eines brutalen Massenwahns innerhalb des abgeschotteten Mikrokosmos eines Bergdorfes, offenbart die Gewaltbereitschaft der Menschen schonungslos.

Im Seminar setzen wir uns mit den einzelnen Themenfeldern auseinander und befassen uns mit den zentralen Fragestellungen des Romans. Neben der direkten Textarbeit beschäftigen wir uns mit den Prätexten und den dargestellten Geschlechterrollen. Des Weiteren stellen sich u.a. folgende Fragen: Welche Regeln liegen dem Geschehen zugrunde und wie verändern sie sich? Welche Repräsentanten des Männlichen und des Weiblichen sind anzutreffen, wie agieren sie und mit welchem Ergebnis? Wie verändert sich das politische und gesellschaftliche Machtgefüge?

  • Donnerstag, 16:30 - 20:00 (14-täglich, 09.04.2020 - 16.07.2020)

BEM 2c/BBM 2d - "Im Übrigen ist Lügen gar nicht nötig." - Deutschsprachige Autorinnen der Gegenwart

Glaubt man der Narratologie, so ist das Erzählen eine "anthropologische Universalie" (Scheffel). Literaturgeschichtlich scheint der homo narratologicus hingegen vor allem eins zu sein - männlich. Noch heute lässt sich diese Wahrnehmung leicht prüfen: Gehen Sie in die Fußgängerzone oder an einen beliebigen anderen Ort und fragen Sie dort einmal nach den fünf, nein, zehn bedeutendsten deutschsprachigen Autorinnen und Autoren. Gehen Sie morgen an denselben Ort, aber fragen Sie diesmal nach den fünf bzw. zehn bedeutendsten deutschsprachigen Autoren. Was glauben Sie, wären Sie vom Ergebnis überrascht?
Zwar ist es unsinnig, die Bekanntheit eines Werkes zum Garanten seiner literarischen Güte zu stilisieren, doch legen Gedankenexperimente dieser Art ein symptomatisches Problem männlich dominierter Kulturen frei. Im Zuge feministischer Debatten generiert sich Anfang der 1970er-Jahre folgerichtig eine Suche nach Traditionen weiblichen Schreibens. Wo gynozentristische Perspektiven auf Konzepten der Subjektautonomie und mimetischer Wirklichkeitsreflexion aufbauen, bleiben sie im Kontext postmoderner Diskurse kritikanfällig.
Im Seminar diskutieren wir entsprechende theoretische Überlegungen und rezipieren prominente Beispiele der Gegenwartsliteratur. Eine Auswahl essayistischer und literarischer Werke (von Elfriede Jelinek, Herta Müller, Felicitas Hoppe, Juli Zeh, Judith Schalansky, Helene Hegemann, Eva Menasse, Terézia Mora, Monika Maron und Katja Lange-Müller) findet gemeinsam mit den Studierenden in der ersten Sitzung statt.

  • Donnerstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 09.04.2020 - 16.07.2020)

BVM 2c/BBM 2c - "Jetzt ist schon wieder was passiert". Kriminalromane literaturtheoretisch

Aufgrund der aktuellen Situation wird das Seminar vorerst in digitaler Form stattfinden. Weitere Informationen zum Ablauf und der Organisation des Seminars erhalten Sie per Mail.

 

Ob nun Babylon Berlin, Sherlock oder die Millenium-Trilogie – Film- und Serienadaptionen von Kriminalliteratur sind aktuell wie auch von je her en vogue. Darüber hinaus erzielt kaum eine literarische Gattung eine derartig anhaltende Breitenwirkung. Gleichzeitig gleichzeitig bietet der Kriminalroman auch aus literaturtheoretischer Perspektive viel Potenzial: gerade durch seine vermeintliche ›Trivialität‹ und Formelhaftigkeit wird er zum Experimentierfeld und bietet er Autor*innen die Möglichkeit, komplexe Sachverhalte einem breiten Publikum zu vermitteln. Ähnlich bringt es auch Friedrich Dürrenmatt im Jahre 1954 auf den Punkt, wenn er in seiner Rede Theaterprobleme fragt: »Wie besteht der Künstler in einer Welt der Bildung, der Alphabeten? […] Vielleicht am besten, indem er Kriminalromane schreibt, Kunst da tut, wo sie niemand vermutet.«

Ziel dieses Seminars ist es einerseits, Tendenzen und Entwicklungslinien in deutschen Kriminal- und Detektiverzählungen der Gegenwart herauszuarbeiten, sich aber ebenso mit historischen Vorläufern oder Prototypen auseinanderzusetzen. Andererseits sollen in diesem Seminar – über grundlegende erzähltheoretische Beschreibungskategorien hinausgehend –  unterschiedliche literaturwissenschaftliche Methoden und Theorien erlernt und angewendet werden, um auf das weitere Studium der Literaturwissenschaft vorzubereiten: Die Vielfältigkeit der von diesen Autor*innen verfassten Texte erlaubt es, unterschiedliche Analyse- und Interpretationsmethoden exemplarisch anzuwenden, angefangen bei psychoanalytischen, diskursanalytische, gendertheoretischen hin zu strukturanalytischen oder raumtheoretischen Herangehensweisen. Ein Fokus liegt dabei auf Zugriffen aus dem Bereich der Intertextualität und Intermedialität. Die Textauswahl und der Seminarplan werden in der ersten Sitzung bekanntgegeben.

  • Dienstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 07.04.2020 - 14.07.2020)

BVM 2c/BBM 2c - Kafka in Text- und Bildmedien

Wichtige Hinweise: Aufgrund der Covid19-Pandemie wird das Seminar nicht in Form einer Präsenzveranstaltung stattfinden, sondern in digitaler Form über die Plattform "Moodle" angeboten. Sie erhalten in der Woche nach Ostern (14.04.-19.04.20) eine Email der Dozentin mit detallierten Informationen zum Seminarablauf unter diesen besonderen Bedingungen. Bleiben Sie gesund!

 

Alte Seminarbeschreibung:

Im Zentrum des Seminars stehen die kürzeren Erzählungen und Parabeln Franz Kafkas sowie ihre medialen Transformationen in die unterschiedlichsten Gattungen (Film, Comic, Manga, Funny und Bild). Durch den Wechsel in ein anderes Medium werden Leerstellen gefüllt und Vieldeutigkeiten vereindeutigt, aber auch Akzentverschiebungen vorgenommen und neue Deutungsdimensionen eröffnet. Die Adaption eines Werkes ist auch immer eine Interpretation. Neben der Analyse von Alexander Freydanks Film Kafka. Der Bau wird ein Schwerpunkt des Seminars auf dem Vergleich verschiedener Adaptionen von Kafkas Erzählung Die Verwandlung liegen. Dabei werfen wir auch einen Blick darauf, wie Adaption von Kafkas Werken in anderen kulturellen Kontexten funktionieren und arbeiten dafür mit den StudentInnen des Studiengangs „Modernes Japan” zusammen. Auf diese Weise wird die Seminararbeit sowohl in die Film- und Comicanalyse als auch in die Transkulturalität einführen.

  • Montag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 06.04.2020 - 13.07.2020)

BVM 2c/BBM 2c - Theorie(n) der Metapher

Wichtige Hinweise: Aufgrund der Covid19-Pandemie wird das Seminar nicht als Präsenzveranstaltung stattfinden, sondern ab dem 20.04.2020 in digitaler Form über die Plattform "Ilias" angeboten.  Sie erhalten am 19.04.2020 eine Email der Dozentin mit detallierten Informationen zum Seminarablauf unter diesen besonderen Bedingungen. Bleiben Sie gesund!

Hartnäckig hat sich lange Zeit (nicht nur) in der Philosophiegeschichte die Ansicht gehalten, dass über das, „worüber sich nur metaphorisch reden lasse, […] am besten überhaupt nicht” geredet werden sollte (Max Black: Die Metapher, 1954). Die Metapher sei – so resümiert Max Black im Jahre 1954 kritisch das gängige Vorurteil – „mit ernsthaftem Denken nicht zu vereinbaren” (ebd.). Dieser Vorbehalt gegen die Metapher dürfte auch heutigen Studierenden der Literaturwissenschaften nicht ganz fremd sein. Noch immer besteht die Neigung, die Metapher vorwiegend als Schmuckelement der Sprache zu betrachten, das über einen ästhetischen Unterhaltungswert hinaus wenig andere Qualitäten zu besitzen scheint. Zahlreiche der im 20. Jahrhundert geradezu inflationär publizierten Theoriebildungsversuche zur Metapher haben diese Ansicht nachhaltig herausgefordert: Sie profilieren die Metapher – in unterschiedlicher Radikalität – als komplexes Übergangs-Phänomen zwischen Sprache und Gedanken, als kognitiv relevantes Mittel der sprachlichen Welterschließung, Weltstrukturierung und Weltimagination. Metaphern lassen uns Gegenstände in einem anderen Licht betrachten; sie zwingen, verführen oder laden uns ein, Dinge in spezifischer Weise zu erdenken und zu erleben.

 

Das Seminar eröffnet seinen Teilnehmer*innen die Möglichkeit, zentrale metapherntheoretische Positionen kennenzulernen und als Methode der Textinterpretation (auch im Verbund mit anderen theoretischen und methodischen Ansätzen) fruchtbar zu machen.

Im Zentrum des Interpretationsinteresses werden dabei – neben anderen – vor allem Texte der Autorinnen Ilse Aichinger, Anne Duden und Herta Müller stehen. Die genaue Textauswahl wird zu Beginn des Seminars bekanntgegeben.

  • Montag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 06.04.2020 - 13.07.2020)

BVM 2c/BBM 2c: Kultur. Erzählen. Methoden und Theorien einer narratologischen >Kulturanalyse<

Was >Kultur< ist, scheint diffus. Doch dass wir das, was wir >Kultur< nennen, erzählend hervorbringen und erzählend verfestigen, ist sicher.

Es ist also nur folgerichtig, wenn man sich der Analyse von Kultur(en) narratologisch nähert.

Wir werden uns Theorien erarbeiten, die narratologisch versuchen ,Kulturen zu lesen' und sie an unterschiedlichen Beispielen erproben.

Dabei versuchen wir uns beispielsweise in der Analyse einer "Kultur der Überwachung" oder einer "Kultur des Verdachts"; darüber hinaus können die Teilnehmer/innen des Seminars auch eigene Beispiele solcher zu betrachtenden Kulturen einbringen.

Zu diesem Zweck werden wir uns ausgewählte narratologische Theorien erarbeiten und vertiefen so unser Wissen zur Erzähltextanalyse vor allem in den Kategorien Narrative, Erzähl(er)perspektive, Wissensvergabe, fiktives und faktuales und kollektives Erzählen. Wir erweitern dabei die klassische Narratologie um neuere kulturwissenschaftliche Ansätze, insbesondere dem Konzept der ,Dichten Beschreibung' (Geertz) und der Kulturanalyse (Bal).

Dieses Seminar verlangt von Ihnen ein höheres Maß an Lektüre theoretischer Texte ab. Bereitschaft zu und Freude am Studieren theoretischer Konzepte wird also vorausgesetzt. Gleichermaßen wird gefordert, die Primärtexte, die von literarischen Fiktionen über Grenztexte zwischen fiktivem und faktualem Erzählen bis hin zu ausgewählten Youtube-Videos reichen, gründlich nach streng literaturwissenschaftlich-narratologischen Methoden zu studieren. Die Primärtexte werden in der ersten Sitzung bekanntgegeben.

Sollten Sie sich darin wiederfinden: Herzlich Willkommen!

 

  • Freitag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 10.04.2020 - 17.07.2020)

Dissertationsprojekte aus dem Schwerpunkt Mythos, Ideologie und Methoden

Diese Veranstaltung richtet sich an Promovenden, die unter meiner Leitung an einem Dissertationsprojekt arbeiten. Ziel ist es, möglichst viele der über 20 Projekte in den nächsten Jahren zu einem Abschluss zu bringen.

E-Mail: tepe@phil.hhu.de

  • Donnerstag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 09.04.2020 - 16.07.2020)

MFM 2a/b // MFM 4a/b // MGÜSZb - Stilistik: Komik und Ironie

Beim gesprochenen Wort dienen Tonfall, Tonhöhe, mimische und gestische Zeichen als Mittel, komische Übertreibung oder Ironie kenntlich zu machen. Über welche Möglichkeiten verfügt die geschriebene Sprache, komische Wirkungen zu erzielen oder zu markieren, dass eine Aussage ironisch gemeint ist? Das Seminar macht sich zur Aufgabe, Grundbegriffe der Stilistik vorzustellen sowie Texte zur mittelalterlichen Lachkultur, zur Theorie der Komik (W. Iser, K. Stierle, R. Warning, W. Preisendanz u.a.) und zur Theorie der Ironie (H. Weinrich, E. Lapp) zu diskutieren. Anschließend werden Komödien und Satiren von Heinrich von Kleist, Heinrich Heine, Friedrich Dürrenmatt, Botho Strauß und Thomas Bernhard daraufhin untersucht, wie sie komische Kippeffekte erzeugen oder Aussagen ironisieren.

  • Dienstag, 18:00 - 20:00 (wöchentlich, 07.04.2020 - 14.07.2020)

MGM 2a/b - Berlin, Literatur- und Medizingeschichte: 1930 - 1989

Kaum eine Stadt weist eine so widersprüchliche Geschichte auf wie Berlin. Mit E.T.A. Hoffmann, Friedrich de la Motte-Fouqué und Heinrich von Kleist eine Hochburg der Berliner Romantik wird sie zur Zeit der Weimarer Republik zu einer modernen Metropole mit einer pulsierenden Großstadtkultur und zwiespältigen Chancen für die Emanzipation der Frau, nach ihrer Zerstörung im Zweiten Weltkrieg zum Symbol des Kalten Kriegs und der Zweiteilung Deutschlands, die erst 1989 endete. Anhand ausgewählter Texte von Autorinnen und Autoren der Romantik, der Weimarer Republik (u.a. Alfred Döblins Großstadtroman Berlin, Alexanderplatz) und der Zeit nach der ,Wende' soll diese Geschichte exemplarisch nachgezeichnet werden. Auch die populären Berlin-Darstellungen in den TV-Filmserien Charité und Babylon Berlin werden einbezogen.

Vor Ort werden wir an einer Führung durch die Charité teilnehmen und uns zu einem Gespräch mit dem Berliner Filmemacher Christian Petzold treffen.

  • Mittwoch, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 08.04.2020 - 15.07.2020)

MGM 2a/b // BFM 2b - Alter(n) in der Populärkultur

Wichtige Hinweise: Das Seminar "Alter(n) in der Populärkultur" findet statt, wird aber aufgrund der Covid19-Pandemie als digitales Seminar angeboten!! Wir werden uns die Seminarthemen mit Hilfe der Online-Plattform "Moodle" gemeinsam aneignen und wie geplant 'Scientific Poster' erstellen. Nur die Einbindung der interdisziplinären Fachtagung und die Seminarkooperation mit den Studierenden der Universität zu Köln entfallen. Alle Studierenden, die sich für diesen Kurs angemeldet haben, erhalten am 16.04.2020 eine Informationsmail der Dozentin mit detaillierten Hinweisen zum Seminarablauf unter diesen besonderen Bedingungen. Bleiben Sie gesund!

 

Alte Seminarbeschreibung:

Dem Aktualitätsprinzip verpflichtet, nimmt sich zunehmend auch die Populärkultur schwerwiegender und belastender Themen, wie Demenz, Krankheit und Sterblichkeit an. Insbesondere seit der Jahrtausendwende (2000) hat eine enorme Diversifikation innerhalb der Massen- und Subkulturen stattgefunden: Comics erklären Kindern, was mit ihren an Alzheimer erkrankten Großeltern passiert, im Brettspiel versuchen Spieler kooperativ einen Patienten aus dem Koma zurückzuholen, eine Popband mit einem Durchschnittsalter von 78 Jahren erobert die britischen Charts und in der neuen Serie aus dem Star Trek-Universum Star Trek Picard steht ein alter Sternenflottenoffizier im Zentrum. Mit diesen und weiteren Phänomenen werden wir uns in diesem Seminar auseinandersetzen.

Darüber hinaus bietet das Seminar drei Besonderheiten:

  1. Das Seminar dockt thematisch an die interdisziplinäre Tagung „Alter(n) in der Populärkultur” an, die dieses SoSe vom 25.05-27.05.20 im Haus der Universität (Schadowplatz 14) stattfinden wird. Die aktive Teilnahme der SeminarteilnehmerInnen an der Tagung wird vorausgesetzt. (Das Programm der Tagung wird in der ersten Seminarsitzung verteilt).
  2. Sie können Ihre AP in diesem Seminar auch in Form eines scientific posters absolvieren, welches Sie alleine oder zu zweit ausarbeiten. (Details hierzu werden in der ersten Sitzung bekannt gegeben)
  3. Das Seminar bietet den Austausch mit Studierenden des Instituts „Medienkultur und Theater” der Universität zu Köln, die ebenfalls die Tagung besuchen und sich gemeinsam mit uns auf diese vorbereiten werden.

 Diese Besonderheiten bedingen organisatorisch, dass das Seminar nicht wöchentlich stattfinden wird. Wir treffen uns in den ersten vier Wochen regulär donnerstags von 10.30-12.00 Uhr, dann erfolgt am 15.05. eine Blockveranstaltung an der Uni Köln und danach steht der Tagungsbesuch an. Nach der Tagung wird es noch eine gemeinsame Nachbesprechung geben und dann ich werde mich einzeln mit denjenigen von Ihnen treffen, die ein scientific poster machen möchten, um den Entstehungsprozess fachlich zu begleiten.

  • Donnerstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 09.04.2020 - 16.07.2020)

MMA 2 Kolloquium zur MA-Arbeit / Doktorandenkolloquium

 

Das Master- und Doktorandenkolloquium dient der Präsentation von laufenden Forschungsprojekten. Es gibt Gelegenheit zur Vorstellung von Konzepten sowie zur Diskussion methodischer Ansätze und bereits erarbeiteter Forschungsergebnisse. Es findet in Form von monatlichen Treffen und einem Blocktag statt. Der Termin für den Blocktag wird in Absprache mit den Teilnehmenden festgelegt. Um Voranmeldung bei der Dozentin wird gebeten.

Die geplante Vorbesprechung zur Themen- und Terminkoordination für das Master-/Doktorandenkolloquium muss verschoben werden. Die Veranstaltung beginnt am Dienstag, 21.04.2020 - 12.30-14.00 Uhr in digitaler Form. Vorschläge für Projekt-Präsentationen müssen der Dozentin als attachment einer E-mail in schriftlicher Form eingereicht werden. Die Antwort erfolgt ebenfalls in schriftlicher Form per E-mail.

 

Termine für die Blocktage:

- 1. Präsenzveranstaltung findet statt am Freitag, 03.07.2020 von 09.30 - 17.00 Uhr - in Geb. 23.31-U1.66

 

Teilnahmevoraussetzungen: Master-Examensphase oder Promotionsstudium, Projektpräsentation.

 

 

  • Freitag, 09:30 - 18:00 (Einzeltermin, 03.07.2020 - 03.07.2020) - 2331.U1.66 (Z 46)

TuTiS für ausländische Studierende zur Vorlesung BEM 2a: Literaturgeschichte

Das Tutorium richtet sich an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Einführungsvorlesung Literaturgeschichte (BEM 2a; PO 2018) und dient der unterstützenden Wiederholung und Vertiefung der dort erlernten Inhalte. Dabei wird sowohl der Besprechung offener Fragen, als auch der gemeinsamen Einübung von Themeninhalten anhand konkreter Textarbeit Raum gegeben. Bei aktiver Teilnahme können 2 CPs für den Wahlpflichtbereich erworben werden.

Erasmus-Studierende, ausländische Studierende und deutsche Studierende der Germanistik sind gleichermaßen zur Teilnahme herzlich eingeladen!

  • Donnerstag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 16.04.2020 - 09.07.2020)

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