Aktuelles Lehrangebot

BBAM 4S Kolloquium zur BA-Arbeit

Das Kolloquium richtet sich an Studierende, die im Schwerpunktbereich II (Neuere Deutsche Literaturwissenschaft) oder IV (Schriftlichkeit) ihre Bachelorarbeit schreiben. Die Veranstaltung unterstützt die Kandidatinnen und Kandidaten dabei, ein literatur- oder medienwissenschaftliches Thema zu formulieren, es einzugrenzen und in die Forschungsdiskussion einzubetten. In einem zweiten Schritt werden Fragen der Gliederung und der Methode besprochen. Ziel ist es, eine für die Bachelorarbeit leitende Fragestellung zu entwickeln.

  • Donnerstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 09.04.2020 - 16.07.2020)

BBM4c Gegenwartsliteratur und Internet

Das Seminar widmet sich den verschiedenen Fragestellungen, die sich aus der Begegnung der Gegenwartsliteratur mit dem Internet ergeben. Ausflüge wird es in die Thematik neuer Produktions-, Distributions- und Rezeptionsverhältnisse im Zeitalter der Digitalisierung geben. Ansonsten widmen wir uns vor allem der Textanalyse: Von Hyperfictions über Mitschreibeprojekte und FanFiction über Autorenblogs und „Literatur im Internet” zu Romanen, die sich inhaltlich und ästhetisch mit dem Internet auseinandersetzen. Wie verändert sich Literatur im Kontext des neuen Leitmediums Internet – dieser Frage soll einerseits theoretisch nachgegangen werden, indem wir diverse Medientheorien und Intermedialitäts- und Multimodalitätsmodelle hinzuziehen. Andererseits werden wir anhand von ausgewählten Primärtexten herausarbeiten, wie sich Charakteristika des Internet in die Gegenwartsliteratur einschreiben: Dies umfasst einerseits Experimente der Literatur, die sich die Strukturen und Möglichkeiten des Internet zu Nutze macht, das heißt digital und online entsteht. Andererseits befasst sich auch Print-Literatur mit dem Phänomen Internet, beleuchtet es enthusiastisch bis kritisch und setzt spielerisch dessen Form und Eigenschaften für erzählerische und ästhetische Experimente ein.

  • Dienstag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 07.04.2020 - 14.07.2020)

BBM4c: Technik - Literatur - Kolonialismus

Carl Georg Schillings Reise- und Abenteuerbericht Mit Blitzlicht und Büchse von 1905 ist gleich dreifach besonders: Erstens das Buch war ein Bestseller. Zweitens es beinhaltet 300 Tag- und Nachtaufnahmen afrikanischer Tiere und drittens es ist Zeugnis des rigorosen deutschen Kolonialismus um 1900: Mit Blitzlicht und Büchse eben.

Das Seminar will sich dem Text hinsichtlich der Verschränkung von Text und Bild im kolonialen Diskurs auseinandersetzen und das mediale wie materielle Verhältnis von Schreiben und Fotografieren im Kontext theoretischer und literarischer Reflexionen verhandeln.

  • Mittwoch, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 08.04.2020 - 15.07.2020)

BBM4d Reiseliteratur und Orientalismus

Ist der "Orient" bloß eine westliche kulturelle Erfindung oder doch eine "fremde" Realität? Während Said schreibt: "Die Reise, die Geschichte, die Fabel, das Klischee, die polemische Konfrontation. Das sind die Linsen, durch die wir den Orient sehen, und sie prägen die Sprache, die Wahrnehmung und die Begegnungen zwischen Ost und West" (Orientalismus 1978 [2009], 75 ), betont Syndram seinerseits: "Noch immer ist das Morgenland leichter mit Hilfe der Imagination zu bestimmen als durch ein Studium von Landkarte. […] schon das bloße Wort Orient suggeriert eine exotische Ferne, deren Feststellung auf ein reales Gebiet eher ernüchternd wirkt. Es sind bildhafte Vorstellungen, die unser Urteil über diese Landschaft, ihre Bewohner und ihre Kultur oft mehr bestimmen als konkrete Erfahrungen." (Der erfundene Orient 1989, 324.) In Anlehnung daran befasst sich dieses Seminar mit der folgenden Begriffen-Konstellation: "Orient", "Orientalismus" und "Reiseliteratur". Dabei wird der Zusammenhang zwischen diesen Begriffen anhand einschlägiger forschungsliterarischer Texte und orientreiseliterarischer Textauszüge nachgespürt und diskutiert.

  • Montag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 06.04.2020 - 13.07.2020)
  • Freitag, 12:30 - 16:00 (Einzeltermin, 26.06.2020 - 26.06.2020)
  • Montag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 06.04.2020 - 13.07.2020)

BBM4d: Goethes Pflanzen

Bekannt ist das Interesse Goethes an der Botanik. Seine Forschung zur Metamorphose der Pflanzen (1790) kann sich im Diskurs der vergleichenden Morphologie um 1800 durchaus sehen lassen. Aber haben Pflanzen und die Auseinandersetzung mit ihren Entwicklungsstufen einen Effekt auf das literarische Schreiben Goethes? Gibt es so etwas wie eine botanische Poetik? Die gleichnamige Elegie (1798) macht deutlich: Goethe versteht das Prinzip der Wandelbarkeit der Pflanze auch poetologisch.

Das Seminar will sich folglich nicht nur mit den botanischen Texten Goethes und dem botanischen Diskurs um 1800 auseinandersetzen, sondern auch mit den Pflanzen in seiner Literatur und ihrer Funktion. Ziel ist es, einen Überblick über die Verbindung von Botanik und Literatur um 1800 am Beispiel Goethes zu erarbeiten und Pflanzen in literarischen Texten vielleicht nicht nur als Dekorum zu verstehen.

 

 

  • Montag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 06.04.2020 - 13.07.2020)

BBM4d: Schreibberatung Germanistik (Blockseminar)

Das Blockseminar Schreibberatung ist pragmatisch aufgebaut, d.h. es wird auf die Bedürfnisse der TeilnehmerInnen hin konzipiert. In einer verbindlichen Vorbesprechung am 10.07.2020 klären wir daher den wechselseitigen Erwartungshorizont und lokalisieren anhand verschiedener Schreibübungen Fragen, Unklarheiten und Problembereiche rund um die individuelle Arbeit an und mit wissenschaftlichen Texten. Typischerweise resultieren hieraus zu behandelnde Themenkomplexe wie: Grundlagen, Ansprüche und Arbeitstechniken der Deutschen Philologie; Konkretisierung und Eingrenzung eigener Forschungsinteressen; Aufbau valider Argumente; Motivation und Prokrastination; Zeitmanagement; Zitationsregeln u.s.w.

Darüber hinaus werden die Prinzipien wissenschaftlicher Schreibberatung dahingehend vermittelt, dass der Kurs anschließend in der Lage ist, geplante bzw. bereits begonnene Haus- und Abschlussarbeiten der KommilitonInnen konstruktiv zu diskutieren.

Voraussetzung für einen BN ist neben der aktiven Teilnahme am Seminargeschehen somit auch die Bereitschaft, eine eigene Arbeit (gerne die aktuelle) zur Diskussion zu stellen.

Zusätzlich zu diesem Blockseminar bieten wir donnerstags (16:30-18 Uhr) eine offene Schreibberatung für Studierende der Germanistik an. Diese findet in Raum 24.51.U1.33 statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Bei inhaltlich spezifischeren Anliegen lohnt sich vorab eine Mail an: christian.heinrichs@hhu.de.

Studierenden anderer Disziplinen und solchen, die donnerstags keine Zeit haben, empfehlen wir den Besuch der ebenfalls offenen Schreibberatung von Frau Monika Beck M.A. (Schreibberatung der Philosophischen Fakultät, dienstags von 16-18 Uhr in 24.52.U1.24).

  • Freitag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 24.07.2020 - 24.07.2020)
  • Samstag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 25.07.2020 - 25.07.2020)
  • Sonntag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 26.07.2020 - 26.07.2020)
  • Freitag, 14:30 - 16:00 (Einzeltermin, 10.07.2020 - 10.07.2020)

BBM4d: Stilistikum (Blockseminar)

Das Stilistikum möchte zum Schreiben anleiten und zugleich die Kritikfähigkeit gegenüber der eigenen Produktion schulen. Das erste Wochenende dient der Vermittlung von Grundzügen des literarischen Handwerks, wobei stilistische Aspekte (Figurenlehre, Periodenbau) im Vordergrund stehen, das zweite ist vor allem der gemeinsamen Besprechung der studentischen Arbeiten gewidmet.

  • Sonntag, 10:00 - 17:00 (Einzeltermin, 14.06.2020 - 14.06.2020)
  • Samstag, 14:00 - 19:00 (Einzeltermin, 13.06.2020 - 13.06.2020)
  • Samstag, 14:00 - 19:00 (Einzeltermin, 11.07.2020 - 11.07.2020)
  • Sonntag, 10:00 - 17:00 (Einzeltermin, 12.07.2020 - 12.07.2020)

BFM 4a/b Digitale Schriftlichkeit

Ausgehend von verschiedenen Lese- und Schreibrevolutionen (etwa der Antike oder des 19. Jahrhunderts) führt das Seminar zunächst in das Wesen digitaler Schrift ein. Im Anschluss daran werden mögliche Folgen der zunehmenden Digitalisierung von Schrift, etwa durch das World Wide Web, in den Blick genommen.
So führt etwa der digitale Schriftgebrauch im Internet zum Entstehen ganz neuer Gattungen von Netzliteratur, die in der analogen Schriftkultur nicht möglich sind. Schließlich untersuchen wir in diesem Zusammenhang die Konstituierung von Sinn und die identitätsstiftende Wirkung sozialer Medien, in denen der interaktive Charakter digitaler Schrift in besonderem Maße zum Ausdruck kommt.

  • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 08.04.2020 - 15.07.2020)

BFM 4a/b: Materialität des Songtextes

Lieder werden gesungen und gehört, aber sie werden auch geschrieben und gelesen. Sie sind Teil der literarischen Kultur, erscheinen in Zeitschriften und Büchern, prägen wie das Volkslied den Stil von Gedichten (so diejenigen Heinrich Heines) und werden in literarischen Archiven gesammelt. Im Seminar kontrastieren wir die schriftliche Überlieferung von Liedern in der analogen und der digitalen Schriftkultur. Die beiden epochengeschichtlichen Schwerpunkte liegen zum einen auf dem 18. Jahrhundert, als das Volkslied als literarische Gattung entstand (Herders Volkslieder, Achim von Arnim/ Clemens Brentano: Des Knaben Wunderhorn), zum anderen auf der Gegenwart, in welcher Akteure auf digitalen Plattformen das populäre Lied edieren, kommentieren und mit der Liedüberlieferung verlinken. Erfasst werden sollen an möglichst vielen Beispielen handschriftliche, gedruckte und digitale Formate der Liedtextüberlieferung und ihre konkrete materiale Aufbereitung und Gestaltung. Heranzuziehen sind auch Texte der Literatur, die das Sammeln und Verzeichnen von Liedern thematisieren. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind eingeladen, Beispiele schriftlicher Liedüberlieferung vorzustellen (wie Liederbücher oder booklets).

  • Donnerstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 09.04.2020 - 16.07.2020)

ENTFÄLLT! BBM4d/BBM2d: Poetik des Gespenstes (Blockseminar, Fr. Böhme)

Seit Shakespeares Hamlet und ist das Gespenst eine häufig zu findende Figur in der Literatur. Es erscheint als bedrohlicher, manchmal auch hilfreicher Geist aus der Vergangenheit, als Verkörperung schwer fasslicher Umstände oder als Gestalt, die durch ausgefeilte Illusionserzeugung erschaffen wird. Gespenster stellen immer die Frage nach der Wirklichkeit und Bedeutung der Erscheinungen, ihr Auftauchen verweist auf ungelöste oder rätselhafte Fragen entweder im Leben einer Person oder im gesellschaftlichen Diskurs. Im Seminar sollen Texte gelesen, die das Gespenst zentral situieren, mit einem Schwerpunkt im 19. Jahrhundert. Auffällig viele Gespenstergeschichten entstehen in dieser Zeit und lassen eine besondere Sensibilität der Autoren für die Umbrüche und Unsicherheiten dieses Jahrhunderts erkennen. Namhafte Beispiele sind E.T.A. Hoffmann, Charles Dickens, Theodor Storm und Oskar Wilde. Das Seminar folgt den Gespenstern dieser Autoren und stellt die Frage, worin für die Autoren jeweils das besondere Faszinosum der Geister bestand.

  • Freitag, 14:00 - 18:00 (Einzeltermin, 08.05.2020 - 08.05.2020)
  • Samstag, 10:00 - 16:00 (Einzeltermin, 09.05.2020 - 09.05.2020)
  • Sonntag, 10:00 - 14:00 (Einzeltermin, 10.05.2020 - 10.05.2020)
  • Freitag, 14:00 - 16:00 (Einzeltermin, 17.04.2020 - 17.04.2020)
  • Freitag, 14:00 - 18:00 (Einzeltermin, 15.05.2020 - 15.05.2020)
  • Samstag, 10:00 - 16:00 (Einzeltermin, 16.05.2020 - 16.05.2020)

ENTFÄLLT! MFM 4Sa/b: Die Edition von Briefen

Die Lehrveranstaltung behandelt alle Aspekte der Edition von Briefen: Textrecherche, Transkription, Textkritik, Kommentierung. Sie lernen Handschriften zu entziffern, Varianten zu beschreiben, einen Text zu konstituieren, Personen und Sachen zu recherchieren, Stellenerläuterungen zu schreiben und die Edition am Computer aufzubereiten. Das Goethe-Museum besitzt etliche Briefhandschriften aus dem 18./19. Jahrhundert, die noch nicht ediert sind. Im Seminar soll ein Teil dieser Schätze erschlossen und in einer kleinen Edition herausgegeben und der Öffentlichkeit präsentiert werden. Die Seminarteilnehmer wirken damit an einem überschaubaren wissenschaftlichen Projekt mit und können das Gelernte in einer Publikation dokumentieren.

  • Dienstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 07.04.2020 - 14.07.2020)

MFM 4Sa/b: Theorien der Schrift

Die Theorie des Mediums Schrift geht bis zu Platons Dialog Phaidros zurück. Darin wird die Schrift als ein Supplement der mündlichen Rede begriffen – mit Folgen für die Theoriegeschichte: Denn das Nachdenken über Schrift wurde bis in das 20. Jahrhundert von der Vorstellung der Schrift als eines Sekundärmediums beherrscht. Mit ihrer Kritik durch Jacques Derrida setzte ab 1967 ein Umdenken ein. Seither werden die Namen Platons und Derridas im schrifttheoretischen Diskurs klischeehaft als Antagonisten zitiert. Das Seminar bietet Gelegenheit, die Debatte durch genaue Lektüre und gemeinsame Diskussion zentraler Begriffe differenziert zu rekonstruieren. Daran anschließend, sollen weitere Klassiker der Schrifttheorie gelesen werden, die sich mit der Eigengesetzlichkeit der Schrift (Krämer), ihrer Anthropologie (Koschorke), ihrer Zukunft (Flusser), ihrem Verhältnis zur Mündlichkeit (Ong) oder ihren sprachwissenschaftlichen Implikationen (Koch/Oesterreicher) befassen.

  • Mittwoch, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 08.04.2020 - 15.07.2020)

MGM 4Sa/b: Literatur und Wissen (Blockseminar)

Die Literatur partizipiert auf vielfältige Weise an den wissenschaftlichen Erkenntnissen ihrer Zeit. Besonders interessant sind dabei Konstellationen zwischen neuen und damit noch unsicheren Wissenschaftsbereichen und der Poesie. Die Literatur greift das wissenschaftliche Wissen nicht nur auf und popularisiert die Erkenntnisse, sondern transformiert sie dabei poetisch. Verschiedene Texte reflektieren Darstellungsverfahren und decken blinde Flecken der Wissenschaft auf, andere komplementieren die Abstraktionen mit sinnlicher Anschauung und weitere versuchen der Forschung sogar Konkurrenz zu machen, indem sie ein Eigenrecht der Ästhetik beanspruchen. Thematisch wird sich der Kurs auf Konstellationen der frühen Meteorologie und der Literatur konzentrieren. Besonders geeignet scheinen hierfür verschiedene Texte u.a. von Goethe, Stifter, Raabe, Nietzsche und Thomas Mann. Der Kurs ist als Forschungsseminar angelegt: Die erste Sitzung führt in das Forschungsprogramm der ›Poetologien des Wissens‹ ein. Behandelt werden dabei die grundlegende Programmatik, Kritik, Modifikationen des Ansatzes und konkrete Textanalysen. In den Sitzungen zwei und drei werden Arbeitsgruppen eigenständig einen bestimmten diskursiven Zusammenhang zwischen einem literarischen Text und Wissensbeständen der Zeit untersuchen. Die vierte Sitzung dient der Präsentation und Diskussion der Ergebnisse.

  • Freitag, 12:00 - 18:00 (Einzeltermin, 24.04.2020 - 24.04.2020)
  • Freitag, 12:00 - 18:00 (Einzeltermin, 15.05.2020 - 15.05.2020)
  • Freitag, 12:00 - 18:00 (Einzeltermin, 19.06.2020 - 19.06.2020)
  • Freitag, 12:00 - 18:00 (Einzeltermin, 03.07.2020 - 03.07.2020)
  • Donnerstag, 16:30 - 18:00 (Einzeltermin, 16.04.2020 - 16.04.2020)

MGM4Sa/b Das literarische Diktat

Dichten kommt von diktieren (lat. dictare). Mediengeschichtlich erklärt sich der Sachverhalt aus dem Umstand, dass Ausdenken und Aufschreiben bis ins Mittelalter getrennte Praktiken waren. Dass man das, was man schreiben will, auch selbst aufschreibt, setzte geschichtlich verhältnismäßig spät ein. Mit der Wende zum Selberschreiben endete nicht die Zeit des Diktats. Prominentes Beispiel ist Goethe, der ab den 1790er Jahren dazu überging, nahezu alles, was er schreiben wollte, zu diktieren (Briefe, Werke, Übersetzungen). Im Seminar schauen wir uns neben der Diktatpraxis einzelner Autorinnen und Autoren auch Diktatszenen in literarischen Texten an (Rilkes Malte Laurids Brigge). Der mediengeschichtliche Kontext spielt dabei eine wichtige Rolle und damit auch die Methoden des Diktierens. 

  • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 08.04.2020 - 15.07.2020)

MMA 4M/S: Masterkolloquium Germanistik IV (Mündlichkeit und Schriftlichkeit)

Das Kolloquium richtet sich primär an Studierende, welche ihre Masterarbeit im Bereich Germanistik IV (Mündlichkeit und Schriftlichkeit) schreiben wollen. Es soll ihnen Gelegenheit geben, ihre Arbeiten vorzustellen, gemeinsam zu diskutieren und eventuell auftretende Probleme zu besprechen. Damit leistet es eine wichtige Hilfestellung bei dem nicht immer ganz einfachen Prozess, eine längere akademische Arbeit zu verfassen. Darüber hinaus sollen gegebenenfalls zentrale Texte und Theorien aus den Bereichen Mündlichkeit und Schriftlichkeit besprochen werden. Auch aus diesem Grund sind alle Interessenten an einer wissenschaftlichen Beschäftigung mit diesem Thema − unabhängig von der Semesterzahl − herzlich willkommen.

  • Mittwoch, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 08.04.2020 - 15.07.2020)

Schreibberatung Germanistik (wöchentliche Sprechstunde - Online)

Die Schreibberatung richtet sich speziell an Bachelor- und Masterstudierende der Germanistik. Sie bietet Ihnen Raum zum konzentrierten Austausch über Fragen und Probleme rund um die Arbeit an und mit wissenschaftlichen Texten. Je konkreter Ihr Anliegen, desto gezielter können wir Sie unterstützen; bringen Sie daher gerne Ihr aktuelles Schreibprojekt mit (ganz egal, in welchem Zustand es sich befindet). Der Berater greift nicht in Ihren Text ein, sondern unterstützt je nach Bedarf die Reflexion Ihrer Arbeitsprozesse, gibt Textfeedback, vermittelt passende Arbeitsstrategien, Lese- und Schreibkompetenzen, hilft bei Motivationsproblemen oder solchen mit dem Zeitmanagement, klärt Fragen zu Inhalt, Form und Arbeitstechniken, Theorien und Methoden der Sprach- und Literaturwissenschaften.

Erfolgreich war die Schreibberatung in unseren Augen dann, wenn Sie anschließend in der Lage sind, eigenständig weiterzuarbeiten. Andernfalls konkretisieren bzw. aktualisieren Sie Ihr Anliegen und kommen dann gerne erneut.

Bei inhaltlich spezifischeren Fragen lohnt sich vorab eine Mail an

christian.heinrichs@hhu.de


Zusätzlich wird die Schreibberatung der Germanistik einmal im Semester (zu Beginn der vorlesungsfreien Zeit) als Blockseminar angeboten; da die erfolgreiche Teilnahme mit einem BN bescheinigt wird, ist hierfür eine Anmeldung im Rahmen der üblichen Fristen über das HISLSF erforderlich.

Studierenden anderer Disziplinen und solchen, die donnerstags keine Zeit haben, sei der Besuch der ebenfalls offenen Schreibberatung von Frau Monika Beck M.A. empfohlen (Schreibberatung der Philosophischen Fakultät, dienstags von 16-18 Uhr in 24.52.U1.24).

  • Donnerstag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 09.04.2020 - 24.09.2020)

Verantwortlich für den Inhalt: E-Mail sendenRedaktionsteam Germanistik