Aktuelles

Vergangene Veranstaltungen

Forum Düsseldorfer Thomas Mann Forschung

06.12.2019, Universitäts- und Landesbibliothek (Vortragsraum), Düsseldorf, 14:00-19:30 Uhr

Tagung im Rahmen der Ausstellung 50 Jahre Thomas-Mann-Sammlung  "Hans-Otto Mayer" an der HHU Düsseldorf.

Programm

14:00 Uhr: Begrüßung: Dr. Miriam Albracht
                  Grußwort: Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Volkmar Hansen

14:15 Uhr: Dr. Sebastian Hansen
Stimmungswechsel und künstlerischer Neuanfang. Thomas Manns Idyll „Herr und Hund“ (1919)

15:00 Uhr: Prof. Dr. Volker C. Dörr
Die Unterwelt des Magischen Quadrats. Doktor Faustus, Deutschland und der Mythos

15:45 Uhr: Kaffeepause

16:15 Uhr: Dr. Miriam Albracht
Ordnung und Gewalt

17:00 Uhr: Frank Weiher
Wagner und kein Ende

17:45 Uhr: Kaffeepause

18:00 Uhr: Prof. Hans-Georg Pott
Die Erwählten. Zur medialen Produktion von Heiligen

18:45 Uhr: Dr. Sebastian Zilles
Zu Tisch. Essen und Trinken im erzählerischen Frühwerk Thomas Manns

 

Internationale Tagung: Die Entstehung einer Hauptstadtregion zwischen Köln, Düsseldorf und Brüssel: Die Bonner Republik

18.-19.10.2019, LVR-Landesmuseum, Colmanstr. 14-16, Bonn

22.-23.11.2019, Haus der Universität, Shadowplatz 14, Düsseldorf

Die entscheidenden Abstimmungen des Parlamentarischen Rates und des Deutschen Bundestages 1949 führten zu einer weitreichenden Veränderung in und um Bonn herum: die Stadt wurde „Regierungssitz“ der gerade erst gegründeten Bundesrepublik. Die Entscheidung war, so war man sich einig, ein ‚Provisorium‘ und wurde, bekanntermaßen, ein ‚Provisorium in Permanenz‘, erst seit dem Bonn-Vertrag von 1970 durfte die Stadt sich überhaupt als Bundeshauptstadtbezeichnen. 

Doch mit Bonn geriet eine Region in den Fokus, die sich im Laufe der Zeit als Hauptstadtregion mit verteilten Rollen entwickelte. In einem Spannungsverhältnis zur Bundeshauptstadt waren es die Landeshauptstadt Düsseldorf (seit 1946), die als wirtschaftlich und kulturell geprägtes Oberzentrum fungierte, und Köln als Medien- und Kulturzentrum, Sitz des Erzbistums und Standort vieler Lobbyverbände, die zur Etablierung der Haupstadtregion wesentlich beitrugen. Vor allem seit den 1960er Jahren kam zudem noch Brüssel als europäische Hauptstadt mit maßgeblichem Einfluss auf die deutsche Hauptstadtregion hinzu. Mit diesen Prozessen und ihren Prägungen bis zur Gegenwart beschäftigt sich die Tagung.

Tagungsplanung

  • JuniorProf. Dr. Christof Baier
  • Prof. Dr. Gertrude Cepl-Kaufmann
  • Dr. Jasmin Grande
  • Georg Mölich
  • Prof. Dr. Ulrich Rosar
  • Prof. Dr. Guido Thiemeyer,
  • Prof. Dr. Jürgen Wiener


Veranstalter

  • Forschungsgruppe zur "Bonner Republik" der Philosophischen Fakultät der HHU
  • Institut "Moderne im Rheinland" an der HHU
  • LVR

Gefördert wird die Tagung von der Gesellschaft von Freunden und Förderern der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und dem Landschaftsverband Rheinland.

Programm

 

Internationale Tagung - „Literatur in der Medienkonkurrenz"

Literatur in der Medienkonkurrenz

Medientranspositionen 1800 - 1900 - 2000

 

  • 16.-18. Juni 2016
  • Haus der Universität

Im Anschluss an jüngere Theorien zur Interaktion von Literatur und anderen Medien – besonders die einflussreichen Forschungen des kürzlich verstorbenen Friedrich Kittler zu den diskursiven, medientechnologischen und sozialgeschichtlichen Bedingungen der „Aufschreibesysteme“ um 1800 bzw. 1900 – widmet sich die Tagung der Frage, wie sich Literatur auf der einen Seite und klassisch-moderne Medien wie Grammophon, Film, Radio sowie die digitalen Medien des globalen Zeitalters auf der anderen Seite wechselseitig beeinflussen, ergänzen und in Frage stellen. Dabei soll vor allem die Rolle der Literatur als eines heute zuweilen bedroht scheinenden Mediums, das über lange Zeit alleiniges Leitmedium gewesen ist, in den Blick genommen werden.

Die Tagung wird gefördert durch die Gesellschaft von Freunden und Förderern der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

 

Programm

Flyer

Donnerstag, 16. Juni

15.00

Volker C. Dörr/         

Rolf J. Goebel                   

Eröffnung der Tagung

15.30

Volker C. Dörr 

(Düsseldorf)                

Goethe: Kritik der Einbildungskraft

 

16.15

                    

Kaffeepause

 

16.45

Tanja Prokic 

(Dresden)

Nachrichten vom Neuen Sehen – Phantastische Medienkonstellationen 1800/1900

17.30

Henriette Herwig 

(Düsseldorf)

Intermedialität in Heinrich Heines Florentinischen Nächten

 

18.15

 

Pause

 

19.00

Jochen Hörisch

(Mannheim)                                        

 

Abendvortrag: Medienmetaphern – Vom Buch der Bücher zur Vernetzungssymbolik

 

 Freitag, 17. Juni 

 9.30

Sigrid Nieberle        

(Dortmund)

German Litpics. Filmische Dispositive der Literatur 1900/2000

10.15 

Sibylle Schönborn
(Düsseldorf)     

 

Vom Tagebuch zum Blog

11.00

 

Kaffeepause

 

11.30

Rolf J. Goebel (Univ. of     Alabama in Huntsville)

Klang und Erinnerung. Zur Konkurrenz zwischen poetischem und medien-technologischem Gedächtnis

12.15

Carl Niekerk 
(Univ. of Illinois/

Urbana-Champaign)                      

Mozarts intermediale Imagination des Orients

13.00

 

Mittagspause

 

15.00

Matthias Bickenbach

(Köln)

„... noch nicht einmal Optik studiert“. Clemens Brentanos Medienästhetik

15.45

Sebastian Böhmer

(Halle)

Druckletterskulpturen. Christoph Martin Wieland entdeckt den reinen Signifikanten

 

15.45

 

Kaffeepause

 

17.00

Thomas Boyken

(Tübingen)

Medialität und Materialität des deutschsprachigen Gegenwartsromans am Beispiel von Clemens J. Setz’ Indigo (2012)

17.45

Daniela Doutch

(Köln)                                     

Spurenlese(n) im digitalen Zeitalter: Das imaginäre Fotoalbum und die Wahrheit der Bilder in Marcel Beyers Roman Spione (2000)

 Samstag, 18. Juni 

 9.30

Gundela Hachmann        

(Louisiana State Univ./
Baton Rouge)                      

Transmediale Spiele mit der Zeit: Vilém Flusser und 

W.G. Sebald

10.15 

Sebastian Leikert

(Saarbrücken)

Das iPhone als postmoderner Altar der Polymedialität

 

11.00

 

Kaffeepause

 

11.30

Holger Schulze 

(Kopenhagen)

Hermeneutik ist heilbar. Zur Poetik ubiquitärer Literatur

12.15

Ulrike Steierwald        

(Lüneburg)                     

Bodies revisited. Körperlichkeit in der Ästhetik der Gegenwart

 

13.30

 

Abschlussdiskussion 

14.30

 

Ende der Tagung

 

 

Anreise/Kontakt

Veranstaltungsort

Haus der Universität
Schadowplatz 14
40212 Düsseldorf

Anfahrt

U-Bahn: Haltestelle "Heinrich-Heine-Allee". 
Weitere Informationen zur Anreise finden Sie hier.

Kontakt

Prof. Dr. Volker C. Dörr/Prof. Dr. Rolf J. Goebel
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Institut für Germanistik
Tel.: +49 211 81-12950
doerr(at)phil.hhu.de

 

Transkulturelles Festival auf dem Worringer Platz

Studierende organisieren transkulturelles Festival auf dem Worringer Platz (8.09.-11.09.2016)

Höhepunkt eines forschungsintensiven HHU-Projekts – Workshops für Besucher

Vom 8. bis zum 11. September jeweils zwischen 11 und 18 Uhr wird es bunt, kreativ, unterhaltsam und vor allem lehrreich im und am Glashaus (Rezeption) auf dem Worringer Platz: Denn im Rahmen des Projektes „Quo Vadis – Migration, Comic und Fluchtästhetiken“ organisieren hier über 20 Studierende der Heinrich-Heine-Universität (HHU) Düsseldorf unter der Leitung von Dr. Angela Weber ein viertägiges transkulturelles Festival, das das Thema Migration und Flucht ins Bewusstsein der Düsseldorfer Einwohnerschaft rücken möchte. 

Das transkulturelle Festival ist der zweite Teil eines HHU-Projektes und bildet gleichzeitig den Höhepunkt und Abschluss einer umfangreichen Forschungsreihe. Im ersten Teil des Projektes haben Studierende der HHU und der Fachhochschule Düsseldorf an sechs Kooperationsschulen in Nordrhein-Westfalen mit Schülern im Alter zwischen zwölf und 16 Jahren Comics zu den Themen Migration, Heimat, Rassismus und Mehrsprachigkeit gezeichnet. Die Ergebnisse wurden schließlich im laufenden Sommersemester ausgewertet, analysiert und vertont und sollen nun final auf dem Festival vorgestellt werden. 

Während des viertägigen Veranstaltungsmarathons gibt es allerdings noch eine Vielzahl von weiteren Angeboten zu entdecken. Passend zum Motto „Wissenschaft lebendig machen“ organisieren die Studierenden in stündlichen Intervallen zahlreiche praxisbezogene Workshops: Unter anderem werden Interviews mit Flüchtlingen veröffentlicht und Vorträge gehalten, Live-Performances in selbstentworfenen Kostümen aufgeführt, Comics gezeichnet und auch ein Kinderschminken, bei dem die Studierenden die Figuren aus den analysierten Comics in die Gesichter der kleinen Besucher malen, angeboten. Ebenfalls geplant sind Lesungen aus einem Sammelband, der parallel zum Projekt entstanden ist und erstmals im Rahmen des Festivals der Öffentlichkeit als Rohling präsentiert werden soll. Darin enthalten sind Statements und Essays von Studierenden, Comics der Schüler sowie Gedanken von diversen Forschern, die sich mit der Thematik Migration und Integration auseinandergesetzt haben.

Ein Ziel des transkulturellen Festivals ist es, Menschen zu verbinden und einen interkulturellen Austausch zu schaffen. 
Dafür haben sich die Organisatoren etliche Institutionen der Stadt Düsseldorf mit ins Boot geholt. Das „Theater der Klänge“ in Person von Jacqueline Fischer hilft beispielsweise bei der Gestaltung des Platzes und der Durchführung der Live-Performances, das „zakk Kulturzentrum“ veranstaltet ein „Welcome Café“ und auch diverse ansässige Gastronomen haben bereits ihre Unterstützung zugesagt. Des Weiteren werden zahlreiche Schulklassen aus der Stadt und der Region zum Festival erwartet. 

Der Startschuss des interkulturellen Festivals fällt mit der Begrüßung am Donnerstagmorgen des 8. Septembers um 11 Uhr, zu der alle Interessierten herzlich eingeladen sind. Am Samstagabend ab 20 Uhr steigt als vorläufiger Höhepunkt im anliegenden WP8 ein großer Partyabend. Das geplante Ende des Festivals ist am Sonntag um 17 Uhr

Aktuelle Information zum Projekt gibt es im Netz unter www.projekt-quovadis.de.

Weiterführende Informationen und einen Programmablauf gibt es hier und hier als PDF-Dateien.

Schulklassen, die dem Festival ebenfalls beiwohnen möchten, melden sich vorab unter weberan(at)phil.uni-duesseldorf.de (Angela Weber).

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