Aktuelles Lehrangebot

BBM 4a/BM IV-1 Einführung in die Theorie und Geschichte mündlicher und schriftlicher Kommunikation

Dr. Alexander Ziem, Thomas Rahn

Die Vorlesung führt in die Theorie und Geschichte mündlicher und schriftlicher Kommunikation ein. Der erste Teil konzentriert sich aus linguistischer Perspektive auf spezifische Kennzeichen der gesprochenen Sprache. Die wichtigsten gesprächsanalytischen Grundbegriffe werden an konkreten Beispielen vorgestellt und im Kontext der aktuellen Forschung diskutiert. Eingeführt wird zudem in gesprächsanalytische Methoden, wie der sequentiellen Analyse und (Transkriptions-)Techniken. Dies sowie ein kurzer ideengeschichtlicher Überblick über aktuelle Theoriebildungen und Ansätze innerhalb der Gesprächsforschung dienen dazu, alternative Möglichkeiten des Umgangs mit der gesprochenen Sprache kennenzulernen und kritisch miteinander zu vergleichen.

Der zweite Teil der Vorlesung führt in zentrale Themen und Arbeitsfelder einer wissenschaftlichen Beschäftigung mit Phänomenen von Schriftlichkeit ein. Neben theoretischen und historischen werden auch praxisbezogene Fragen nach der Kulturtechnik Schrift im medialen Wandel zur Sprache kommen. Ziel soll sein, Grundlagen für weiterführende Studieninteressen im Bereich der Schriftkommunikation und für eine entsprechende Profilbildung zu schaffen.

Zentrale Aspekte der Vorlesung werden in begleitenden Einführungsseminaren sowohl zur Mündlichkeit als auch Schriftlichkeit vertieft.

  • Freitag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 13.10.2017 - 02.02.2018) - 2301.HS 3D (Z 425)

BBM 4b/BM IV-2 Einführung in die Gesprächsforschung

Christian Lake

"Man sollte [...] wortwörtlich mitstenographieren [...] was die Leute so schwabbeln ..." (Kurt Tucholsky)

Im Seminar werden wir uns eingangs anhand einführender Überblicksdarstellungen gemeinsam einen prinzipiellen Einblick in Grundbegriffe, theoretische Ansätze und zentrale Aspekte der Gesprächsforschung erarbeiten. So soll zunächst eine spezifisch wissenschaftliche Perspektive auf Kennzeichen der mündlichen Kommunikation eingenommen werden. Darüber hinaus werden neben alltäglicher gesprochener Sprache Phänomene medialer Mündlichkeit in den Blick genommen und Grenzbereiche - wie z. B. Chat- und social media-Kommunikation - erkundet.

 

Literaturhinweise:

Deppermann, Arnulf: Gespräche analysieren. Eine Einführung. Wiesbaden 2008

Brinker, Klaus/Sager, Sven F.: Linguistische Gesprächsanalyse. Eine Einführung. Berlin 2010

Schwitalla, Johannes: Gesprochenes Deutsch. Eine Einführung. Berlin 2012

 

Voraussetzungen für einen Beteiligungsnachweis:

regelmäßige Teilnahme, aktive Mitarbeit, Kurzreferat oder Glossarbeitrag.

 

Form der Abschlussprüfung:

Studienarbeit (mündliche Präsentation und 45-minütige Klausur)

 

  • Freitag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 13.10.2017 - 02.02.2018)
  • Freitag, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 12.01.2018 - 12.01.2018)
  • 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 12.01.2018 - 12.01.2018)
  • 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 12.01.2018 - 12.01.2018)

BBM 4b/BM IV-2 Einführung in die Gesprächsforschung

Bernhard Ost

Welche Grundbegriffe sind nötig, um verbale Interaktion wissenschaftlich beschreiben zu können? Wie werden Charakteristika und Phänomene der gesprochenen Sprache, wie z.B. Reparaturverfahren, Sprecherwechsel und Abfolgen aufeinanderbezugnehmender sprachlicher Handlungen anhand von Tonaufnahmen und Transkripten analysiert?

Im Mittelpunkt des Seminars stehen die „Werkzeuge" der Gesprächslinguistik und der Konversationsanalyse: die Grundbegriffe, mit denen sie täglich arbeiten. Diese wurden bereits in der Einführungsvorlesung „Einführung in die Theorie und Praxis mündlicher und schriftlicher Kommunikation" diskutiert und sollen nun zum terminologischen Grundlagenwissen ausgebaut werden, das für den weiteren Studienverlauf von Relevanz ist. Dementsprechend verfolgt das Seminar zwei Ziele: Zum einen die Vertiefung des Basiswissens von elementaren Grundbegriffen der Gesprächsforschung und zum anderen die praktische Auseinandersetzung mit diesen Gesprächen anhand von Transkripten, Ton- und Videoaufnahmen.

Literatur:
Deppermann, Arnulf (2008): Gespräche analysieren. Eine Einführung. 4. Auflage. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialforschung.
Schwitalla, Johannes (2006): Gesprochenes Deutsch. Eine Einführung. 3., neu bearbeitete Auflage. Berlin: Erich Schmidt Verlag.

  • Dienstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 10.10.2017 - 30.01.2018) - 2632.U1.21

BBM 4b/BM IV-2 Übers Sprechen sprechen - Fachbegriffe der Gesprächsforschung

Alexander Werth

Wir alle sprechen. Tagtäglich und mit zahlreichen, unterschiedlichen Menschen. Egal, ob von Angesicht zu Angesicht oder in Form von medialer Mündlichkeit wie in Facebook- oder WhatsApp-Chats. In der Regel machen wir uns keine Gedanken darüber, nach welchen Prinzipien dieses Sprechen abläuft. Genau das tun jedoch Gesprächs- und Diskursforscher, deren Fachbegriffe Sie in diesem Seminar kennenlernen werden. Wie vollzieht sich der Sprecherwechsel in einer Konversation? Was geschieht, wenn sich ein Sprecher korrigiert? Welche Rolle spielt der Stimmhöhenverlauf eines Sprechers?
Ziel dieses Einführungsseminars ist es, die Grundbegriffe der Gesprächsforschung systematisch so zu erarbeiten und zu erschließen, dass Sie Konversationen linguistisch korrekt benennen, beschreiben und analysieren können. Dies soll sowohl theoretisch als auch praktisch geschehen: Das zunächst erarbeitete Grundlagenwissen soll im Anschluss auf konkrete Sprachbeispiele (Video- und Tonmaterial sowie Transkriptionen) angewendet werden.

  • Donnerstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 12.10.2017 - 01.02.2018)

BBM 4c Rede-Rhetorik

Frank Enders

Wer später im Beruf viel reden und Gespräche führen muss, sollte sicher auftreten, sich verständlich ausdrücken und wirksam argumentieren. Reden lernt man durch Reden (Learning by doing). Deshalb stehen praktische Rede-Übungen im Mittelpunkt dieser Veranstaltung. Dass Reden interessant, verständlich, langweilig, monoton, sicher, engagiert, unglaubwürdig, lebendig, anschaulich usw. wirken können, ist bekannt. Solche Wirkungseindrücke sind wichtig, aber in einem Rhetorik-Training sollte man genauer analysieren. Es geht darum zu verstehen, durch welche einzelnen Verhaltensweisen diese Wirkungen entstehen. Wer weiß, wie was wirkt, kann seine eigene rhetorische Wirkung optimieren. Durch Kenntnisse über rhetorische Wirkungszusammenhänge und durch eigene Rede-Erfahrungen gewinnt man Sicherheit.

Voraussetzung für einen Leistungsnachweis: aktive und regelmäßige Teilnahme

Bei Überbelegung der Veranstaltung haben diejenigen Studierenden Vorrang, für die es sich um eine Pflichtveranstaltung handelt.

  • Freitag, 16:30 - 18:00 (Einzeltermin, 19.01.2018 - 19.01.2018)
  • 09:00 - 16:00 (Blockveranstaltung + Sa, 16.02.2018 - 17.02.2018)
  • 09:00 - 16:00 (Blockveranstaltung + Sa, 23.02.2018 - 24.02.2018)

BBM 4c Sprache als Schlüssel zur Integration

Jana Paßmann

Sprache gilt als Schlüssel zur Integration - aber wie kann Sprache sinnvoll vermittelt werden?

In diesem Seminar soll es um Anwendungsbereiche der Germanistik gehen.

 

- Wie und wodurch wird Sprache erfolgreich vermittelt?

- Welche Fertigkeiten werden beim Erlernen einer Sprache geschult?

- Gibt es Rahmenbedingen, die beim Lernprozess eine Rolle spielen?

 

Diese Fragen werden u. a. im Seminar erörtert.

 

Zudem soll das Seminar eine mögliche Orientierung bieten, ob der Master of Education oder das Studium Deutsch als Fremdsprache sowie die Arbeit im Bereich "Deutschvermitteln" Weiterbildungsmöglichkeiten nach dem Bachelor sind.

 

 

 

 

  • Mittwoch, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 11.10.2017 - 25.10.2017) - 2513.U1.33 (Z 42)
  • Mittwoch, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 15.11.2017 - 31.01.2018) - 2513.U1.33 (Z 42)
  • Mittwoch, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 08.11.2017 - 08.11.2017) - 2522.U1.34 (Z 46)
  • Mittwoch, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 18.10.2017 - 18.10.2017) - 2522.U1.52 (Z 48)
  • Mittwoch, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 25.10.2017 - 25.10.2017) - 2611.HS 6E (Z 80)
  • Mittwoch, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 15.11.2017 - 15.11.2017) - 2522.U1.34 (Z 46)
  • Mittwoch, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 22.11.2017 - 22.11.2017) - 2522.U1.34 (Z 46)
  • Mittwoch, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 29.11.2017 - 29.11.2017)
  • Mittwoch, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 06.12.2017 - 06.12.2017)
  • Mittwoch, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 13.12.2017 - 13.12.2017)
  • Mittwoch, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 20.12.2017 - 31.01.2018)

BBM 4d Von der Nachricht bis zur Moderation - Radiotextsorten

Dr. Marita Pabst-Weinschenk

Wir alle sind (mehr oder weniger) erfahrene Radiohörer. Aber welche Form von Beiträgen wir da im Hintergrund hören, ist uns zumeist nicht so bewusst. Welche Radiotextsorten werden in Theorie und Praxis unterschieden? Welche Merkmale haben sie? Und wie werden sie produziert? - Das werden wir anhand von Beispielen analysieren und selbst erproben, indem wir Beiträge für das Hochschulradio erarbeiten und produzieren: Musikmoderation, Trailer, Gedichtrezitation, Rezension/Kommentar, Kollegengespräch, Zeitzeichen zu einem Stichtag und andere gebaute Beiträge mit O-Tönen (BmO).
BN bei Mitarbeit bei den Analysen und bei der Produktion eigener Beiträge

 

 

  • Freitag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 13.10.2017 - 19.01.2018)

BBM 4d Kognitive Semantik: Sprachliche Wissenskonzeptualisierungen – Theorie und Anwendungsparadigmen

Björn Fritsche

In diesem Seminar wird der Einsatz und die kognitive Wirkung von metaphorischen Wissenskonzeptualisierungen in ideologischen Diskursen untersucht.
Neben einer Einführung in die theoretischen Grundlagen der konzeptuellen Metapherntheorie (KMT) und deren Vorläufer, liegt ein besonderer Schwerpunkt des Seminars darin,Metaphern durch die Verwendung eines wissenschaftlich nachprüfbaren Verfahrens in einem diversen Spektrum ideologischer Diskurse zu identifizieren und auf der Basis der KMT zu interpretieren. Die erzielten Ergebnisse werden im Plenum vorgestellt und gemeinsam diskutiert.

  • Freitag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 13.10.2017 - 26.01.2018)
  • Freitag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 24.11.2017 - 08.12.2017)

BBM 4d/BM IV-4 Atmung-Stimme-Sprache

Ariane Haneveld

Von professionellen Sprechern (Lehrern, Rednern, Rundfunk-, TV-Sprechern etc.) wird eine leicht ansprechende, klangvolle, tragfähige und strapazierfähige Stimme, plastische Artikulation und eine der Struktur und den Zuhörern angepasste Ausdrucksweise gefordert. Deshalb werden in dieser Sprechwerkstatt mit Übungen der einwandfreie Stimmsitz, Stimm-Hygiene, Phona¬tionsatmung, Ausnutzung der Resonanzräume und gezielte Arti-kulationsbewegungen erarbeitet. Improvisierte Texte, ausgewählte Szenen aus neueren Bühnenstücken und Übungen zur freien Rede sollen dann bewusste und flexible Ausdrucksgestaltung fördern. - Dieser Kurs dient der Sprechpraxis. Theoretischen Erörterungen soll so viel wie nötig, dem praktischen Sprechtraining so viel wie möglich Raum gegeben werden. In den letzten Sitzungen werden die praktischen Erfahrungen systematisiert und reflektiert. Die erarbeiteten Kriterien werden bei der Analyse eigener und fremder Sprechleistungen angewendet.

Literaturhinweise: Pabst-Weinschenk: Die Sprechwerkstatt. Braunschweig (Westermann) 2000; Pabst-Weinschenk: Reden im Studium. Alpen 2009; Pabst-Weinschenk: Besser sprechen und zuhören. Alpen 2010; Pabst-Weinschenk (Hg.): Grundlagen der Sprechwissenschaft und Sprecherziehung. 2. Aufl. München (Reinhardt) 2010

Teilnahmevoraussetzungen: keine
Voraussetzung für BN: aktive Teilnahme an den Übungen sowie Präsentation und Reflexion

  • Freitag, 08:30 - 10:00 (wöchentlich, 20.10.2017 - 02.02.2018)

BBM4c „Schwarmlexikographie“ – Fachbegriffe der Gesprächsforschung gemeinsam beschreiben & illustrieren

Anastasia Neumann-Schneider

Konversationsanalytische Fachbegriffe wie z. B. Vagheitsausdruck, Gesprächspartikel oder Intonation sind das Werkzeug von Gesprächsforscherinnen und Gesprächsforschern. Mit ihnen werden alltägliche, institutionelle und öffentlich-mediale Gespräche wissenschaftlich beschrieben und hinsichtlich Ihrer Struktur analysiert. Aber was bedeuten die Fachbegriffe im Detail und wie lassen sie sich in Form von onlinebasierten Lexikoneinträgen für Studierende beschreiben und veranschaulichen? Diesen Fragen geht das Seminar im übergeordneten Kontext eines Wiki-basierten Projektes zur Erstellung eines Online-Wörterbuchs (des sogenannten LingTermNets) für linguistische Grundbegriffe nach, das durch den Lehrförderungsfonds der HHU finanziert wurde.

 

Über mehrere Semester wurde das LingTermNet gemeinsam von Studierenden für Studierende erstellt und mit Einträgen gefüllt. Im aktuellen Seminar werden wir diese Einträge nun gemeinsam evaluieren, redigieren und ergänzen sowie mit Transkript- und Audiobeispielen versehen.

 

Dabei lernen Sie mit der Frame-Semantik, auf deren theoretischen Grundlagen das LingTermNet beruht, eine moderne lexikographische Methode kennen, die Sie auf die Beschreibung gesprächsanalytischer Fachbegriffe anwenden und somit ihr Grundlagenwissen aus Einführungsvorlesung und Einführungsseminar praxisorientiert vertiefen können.

  • Montag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 09.10.2017 - 29.01.2018)

BFM 4a/b „Und dein Seminar?“ - „Läuft.“ – Interaktion und Grammatik als Domänen für ein Online-Wörterbuch der Gesprächsforschung

Anastasia Neumann-Schneider

Im Mittelpunkt dieses Seminars stehen Fachbegriffe aus dem Bereich der Sprecher-Hörer-Interaktion wie z. B. Selbstwahl oder Fremdwahl und solche aus dem Bereich der Grammatik der gesprochenen Sprache wie z. B. Linksherausstellung oder Kurzform. Mit diesen analysieren GesprächsforscherInnen Ausschnitte institutioneller, öffentlich-medialer und alltäglicher Kommunikation.

 

Auch ein solch kurzer Ausschnitt wie „Und dein Seminar?“ - „Läuft.“ kann bereits als Beispiel für das eine oder andere Phänomen dieser beiden Domänen dienen. Auf der Ebene der Interaktion findet hier beispielsweise eine Fremdwahl des nächsten Sprechers statt (eingeleitet durch die Frage „Und dein Seminar?“) und auf der Ebene der Grammatik liegen mehrere syntaktische Kurzformen vor („Und [wie läuft] dein Seminar?“ – „[Es] läuft [gut].“).

 

Im Seminar werden wir solchen und weiteren Besonderheiten der gesprochenen Sprache auf den Grund gehen, indem wir Lexikoneinträge für relevante Fachbegriffe entwickeln und diese mithilfe geeigneter Beispiele illustrieren. Die Ergebnisse fließen in ein Wiki-basiertes Projekt zur Erstellung eines Online-Wörterbuchs (das sogenannte LingTermNet) für linguistische Grundbegriffe ein.

 

Übergreifendes Ziel des Seminars ist es, mit dem LingTermNet – das auf theoretischen Grundlagen der Frame-Semantik beruht – eine moderne, gebrauchsbasierte lexikographische Methode kennenzulernen und diese auf die Beschreibung der Fachbegriffe in den Bereichen Interaktion und Grammatik anzuwenden.

  • Montag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 09.10.2017 - 29.01.2018)

BFM 4a/b Konzepte rhetorischer und ästhetischer Kommunikation

Dr. Marita Pabst-Weinschenk

In diesem Seminar rezipieren wir verschiedene Konzepte rhetorischer und ästhetischer Kommunikation und erproben sie auch praktisch. Wir arbeiten auf das Ziel hin, am Ende einen Redewettstreit (und Sprechkontakte) und eine Rezitationsveranstaltung aufzuführen.

 

  • Donnerstag, 18:30 - 20:00 (wöchentlich, 12.10.2017 - 01.02.2018)

BFM 4a/b Lexik und Syntax gesprochener Sprache

Bernhard Ost

Das Seminar befasst sich mit Lexik (Wortschatz) und Syntax
(Satzbau) gesprochener Sprache. Lexikalische Phänomene gesprochener
Sprache wie Partikeln ("jein", "also"), Vagheitsmarker ("irgendwie",
"keine Ahnung"), Reformulierungsindikatoren ("im Sinne von", "sprich",
"das heißt") und Diskursmarker ("ehrlich gesagt") werden im ersten Teil
behandelt. Syntaktische Phänomene gesprochener Sprache wie
Herausstellungen ("die sex pistols, die konnten ja gar nicht spielen"),
Expansionen ("Ich habe mich beworben (-) also in Hotels"), verschiedene
Typen von Ellipsen (nicht satzförmige Äußerungen) und Konstruktionen
werden im werden im zweiten Teil behandelt.

  • Montag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 09.10.2017 - 22.01.2018) - 2332.01.68

Doktoranden-Seminar: Theorien

Univ.-Prof. Dr. Dietrich Busse, Dr. Alexander Ziem

Im forschungsorientierten Doktorandenkolloquium sollen derzeit in Arbeit befindliche Promotionsvorhaben und Forschungsprojekte vorgestellt und diskutiert
werden.

 

 

  • Dienstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 10.10.2017 - 30.01.2018)

KUBUS - Praxisforum für Studierende der Germanistik und der Medien- und Kulturwissenschaft

Dr. Marita Pabst-Weinschenk

Nach einer Einführungsveranstaltung über Praxisfelder, mind. einem Praxistrainingsseminar sowie eigener Praktika werden im Praxisforum die persönlichen Erfahrungen reflektiert. Dabei geht es um die Vorstellung der unterschiedlichsten berufsqualifizierenden Aspekte durch die Studierenden (biografischer Ansatz) anhand von Portfolios, die die praktische Berufsqualifizierung dokumentieren und Grundlage für die Zertifizierung des Moduls darstellen. Im Vordergrund dieser supervisionsähnlichen Seminarform steht die individuelle Karriereberatung.

 

 

Bei Überbelegung der Veranstaltung haben diejenigen Studierenden Vorrang, für die es sich um eine Pflichtveranstaltung handelt.

  • Donnerstag, 16:30 - 18:00 (Einzeltermin, 21.12.2017 - 21.12.2017)
  • 09:00 - 17:00 (Blockveranstaltung + Sa und So, 20.01.2018 - 21.01.2018)

MFM 4Ma/b Konstruktion in Interaktion

Dr. des. Robert Mroczynski

Die Konstruktionsgrammatik hat sich in den letzten Jahren rasant zu einem der bedeutendsten Grammatikmodelle innerhalb der Kognitionslinguistik entwickelt. Dank dem konstruktionsgrammatischen Ansatz werden unter anderem idiomatische und somit kompositionell nicht (vollständig) erschließbare sprachliche Einheiten als grammatische Einheiten (Konstruktionen) untersucht. Innerhalb der Konstruktionsgrammatik wird ebenfalls ein starker Fokus auf die Relation zwischen der formalen und der funktionalen Seite (auch Pragmatik und Diskurs) einer Konstruktion gelegt. Es wird zunehmend nach einem empiriegestützten Zugang zu den grammatischen Phänomenen gesucht und es werden ebenfalls – insbesondere im deutschsprachigen Raum – Konstruktionen innerhalb der gesprochenen Sprache untersucht. Diese Aspekte spielen in den meisten bisherigen Grammatiken entweder keine oder bestenfalls eine marginale Rolle. Im Seminar werden wir uns im ersten Teil mit den konstruktionsgrammatischen Grundideen und Ansätzen auseinandersetzen, um anschließend den Schwerpunkt auf Analyse von Konstruktionen im gesprochenen Deutsch zu legen.

  • Dienstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 10.10.2017 - 30.01.2018)

MGM 4 M a/b und MFM 4 M a/b Rhetorische Grundgesetze bestimmen und verständlich umsetzen

Dr. Marita Pabst-Weinschenk

Neben Kooperation und Verständlichkeit werden wir verschiedene weitere Grundlagen aktueller Rhetorik diskutieren und ausgewählte Aspekte in Podcasts und/oder Videoclips zusammenfassen.

Die Studierenden, die diese Veranstaltung als Forschungsmodul besuchen, werden zusätzlich das KUBUS Praxisforum begleiten und dabei praktische Erfahrungen in der Veranstaltungsplanung und Gesprächsleitung sammeln.

Termine: 21. Dezember 2017 von 16:30 - 18:00 Uhr und 20./21. Januar 2018 jeweils von 09:00 - 17:00 Uhr

  • Freitag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 13.10.2017 - 19.01.2018)

MGM 4Ma/b / GM IV-1 Medizinische Kommunikation

Dr. des. Robert Mroczynski

Die Kommunikation der Ärzte mit Patienten mit Migrationshintergrund stellt oftmals eine Herausforderung dar: Sprachbarrieren und unterschiedliche Konzepte von Krankheit(en), Gesundheit und Krankheitsursachen gehören in einer Arztpraxis zum Alltag. Um den Bedarf nach Schulungen im Bereich der interkulturellen Kompetenzen der Ärzte zu durchleuchten und abzuwägen, hat das Klinische Institut für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie in Kooperation mit dem Institut für Germanistik der Heinrich-Heine Universität Düsseldorf ein Projekt zur Erhebung von Erwartungen, Erfahrungen und Einstellungen zur Interkulturalität bei Ärzt/innen unterschiedlicher Fachbereiche durchgeführt. Das empirische Datenmaterial der Pilotstudie besteht aus Interviews sowie Arzt-Patienten-Gesprächen. Die Seminarteilnehmer werden als erstes theoretische Modelle und Methoden kennen lernen, welche dazu geeignet sind, das eben genannte Datenmaterial zu analysieren, um im zweiten Schritt eigenständige Untersuchungen am Datenmaterial durchführen zu können.

  • Dienstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 10.10.2017 - 30.01.2018)

MMA 4M/MA IV (A) (Kolloquium) / BBAM 4/BAM IV (Kolloquium) - Bachelor- und Master-Kolloquium zur Mündlichkeit

Dr. Marita Pabst-Weinschenk

Studierende, die ihre Bachelor- oder Masterarbeit planen, präsentieren ihre Themen und Gliederungen. Gemeinsam werden in dem Kolloquium Ansprüche und Verfahren wissenschaftlicher Arbeiten an Beispielen aus dem Bereich der Mündlichkeit vorgestellt und diskutiert.

  • 10:00 - 18:00 (Blockveranstaltung + Sa und So, 20.01.2018 - 21.01.2018)
  • Samstag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 13.01.2018 - 13.01.2018)

MMA 4M/S Masterkolloquium Germanistik IV (Mündlichkeit und Schriftlichkeit)

Dr. Alexander Ziem, Thomas Rahn

Das Kolloquium richtet sich primär an Studierende, welche ihre Masterarbeit im Bereich Germanistik IV (Mündlichkeit und Schriftlichkeit) schreiben wollen. Es soll ihnen Gelegenheit geben, ihre Arbeiten vorzustellen, gemeinsam zu diskutieren und eventuell auftretende Probleme zu besprechen. Damit leistet es eine wichtige Hilfestellung bei dem nicht immer ganz einfachen Prozess, eine längere akademische Arbeit zu verfassen. Darüber hinaus sollen gegebenenfalls zentrale Texte und Theorien aus den Bereichen Mündlichkeit und Schriftlichkeit besprochen werden. Auch aus diesem Grund sind alle Interessenten an einer wissenschaftlichen Beschäftigung mit diesem Thema − unabhängig von der Semesterzahl − herzlich willkommen.

  • Donnerstag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 12.10.2017 - 01.02.2018)
  • Donnerstag, 16:30 - 20:00 (Einzeltermin, 09.11.2017 - 09.11.2017)
  • Donnerstag, 16:30 - 20:00 (Einzeltermin, 23.11.2017 - 23.11.2017)
  • Donnerstag, 16:30 - 20:00 (Einzeltermin, 18.01.2018 - 18.01.2018)
  • Donnerstag, 16:30 - 20:00 (Einzeltermin, 25.01.2018 - 25.01.2018)
  • Donnerstag, 16:30 - 20:00 (Einzeltermin, 01.02.2018 - 01.02.2018)

SPRECH-KONTAKTE - Forum der Sprech-Kommunikation in Wirtschaft, Wissenschaft, Weiterbildung und Verwaltung

Dr. Marita Pabst-Weinschenk, Peter Schreuder

SPRECH-KONTAKTE ist ein Forum in Kooperation mit dem Bereich der Mündlichkeit/Germanistik der Heinrich-Heine-Universität. Fachleute und Interessenten der Sprech-Kommunikation in Wirtschaft, Wissenschaft, Weiterbildung und Verwaltung treffen mit Studierenden zusammen, um gemeinsam über Zukunftsthemen und aktuelle didaktische Fragestellungen zu reden. Das Jahresthema 2017 beschäftigt sich mit der Bedeutung der Kommunikation in komplexen Systemen. Folgende Aspekte stehen an den einzelnen Abenden im Vordergrund:

 

26.10.2017 „Lügen haben kurze Beine!“ – Zur Inkongruenz verbaler und nonverbaler Kommunikation. Referent: Frank Enders, www.sprechreif.info/ueber-uns/frank-enders.html


16.11.2017 Kooperative Kommunikationsmodelle und –szenarien. Referentin: Dr. Pabst-Weinschenk und Studierende der HHU, https://user.phil-fak.uni-duesseldorf.de/~pabst/


14.12.2017 Gemeinsame Sache machen im Gespräch: Einfache Sprache, besser Zuhören und vieles mehr … Referentin: Dr. Annette Lepschy, www.lepschy.org

 

 

 


    TutaS Transkription

    Anika Rühl

    Das Tutorium richtet sich an Besucher der Seminare von Dr. Robert Mroczynski, in denen als Bestehensleistung ein eigenes Transkript angefertigt wird. Im Tutorium werden grundsätzliche Methoden und Programme zur Transkription von mündlicher Rede in schriftliche Form vorgestellt und an Beispielen angewendet.

    Die Schwerpunkte des Tutoriums sind (je nach den Bedürfnissen der Studierenden):

    - Wissenschaftliche Grundlagen; Methoden; allgemeine Transkriptionskonventionen
    - Das Erstellen von eigenen Transkriptionen mithilfe des Editors EXMARaLDA
    - Das Transkriptionssystem GAT2 sowie die Beschaffung und Aufbereitung von zur
      Transkription geeigneten Gesprächen

    • Dienstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 17.10.2017 - 30.01.2018) - 2302.U1.22 (Z 24)

    Verantwortlich für den Inhalt: E-Mail sendenRedaktionsteam Germanistik