Aktuelles Lehrangebot

BBM 4a/BM IV-1 Einführung in die Theorie und Geschichte mündlicher und schriftlicher Kommunikation

Dr. Alexander Ziem, Dirk Rose

Die Vorlesung führt in die Theorie und Geschichte mündlicher und schriftlicher Kommunikation ein. Der erste Teil konzentriert sich aus linguistischer Perspektive auf spezifische Kennzeichen der gesprochenen Sprache. Die wichtigsten gesprächsanalytischen Grundbegriffe werden an konkreten Beispielen vorgestellt und im Kontext der aktuellen Forschung diskutiert. Eingeführt wird zudem in gesprächsanalytische Methoden, wie der sequentiellen Analyse und (Transkriptions-)Techniken. Dies sowie ein kurzer ideengeschichtlicher Überblick über aktuelle Theoriebildungen und Ansätze innerhalb der Gesprächsforschung dienen dazu, alternative Möglichkeiten des Umgangs mit der gesprochenen Sprache kennenzulernen und kritisch miteinander zu vergleichen.

Der zweite Teil der Vorlesung führt in zentrale Themen und Arbeitsfelder einer wissenschaftlichen Beschäftigung mit Phänomenen von Schriftlichkeit ein. Neben theoretischen und historischen werden auch praxisbezogene Fragen nach der Kulturtechnik Schrift im medialen Wandel zur Sprache kommen. Ziel soll sein, Grundlagen für weiterführende Studieninteressen im Bereich der Schriftkommunikation und für eine entsprechende Profilbildung zu schaffen.

Zentrale Aspekte der Vorlesung werden in begleitenden Einführungsseminaren sowohl zur Mündlichkeit als auch Schriftlichkeit vertieft.

  • Freitag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 21.10.2016 - 10.02.2017) - 2301.HS 3D (Z 425)

BBM 4b/BM IV-2 Einführung in die Gesprächsforschung

Christian Lake

  • Freitag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 21.10.2016 - 10.02.2017) - 2321.01.24 (Z 50)
  • Freitag, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 13.01.2017 - 13.01.2017) - 2541.00.41
  • Freitag, 10:00 - 12:00 (Einzeltermin, 10.02.2017 - 10.02.2017) - 2321.HS 3F (Z 135)
  • Freitag, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 13.01.2017 - 13.01.2017) - 2541.00.43
  • Freitag, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 13.01.2017 - 13.01.2017) - 2541.00.61

BBM 4b/BM IV-2 Einführung in die Gesprächsforschung

Bernhard Ost

Welche Grundbegriffe sind nötig, um verbale Interaktion wissenschaftlich beschreiben zu können? Wie werden Charakteristika und Phänomene der gesprochenen Sprache, wie z.B. Reparaturverfahren, Sprecherwechsel und Abfolgen aufeinanderbezugnehmender sprachlicher Handlungen  anhand von Tonaufnahmen und Transkripten analysiert?

Im Mittelpunkt des Seminars stehen die „Werkzeuge" der Gesprächslinguistik und der Konversationsanalyse: die Grundbegriffe, mit denen sie täglich arbeiten. Diese wurden bereits in der Einführungsvorlesung „Einführung in die Theorie und Praxis mündlicher und schriftlicher Kommunikation" diskutiert und sollen nun zum terminologischen Grundlagenwissen ausgebaut werden, das für den weiteren Studienverlauf von Relevanz ist. Dementsprechend verfolgt das Seminar zwei Ziele: Zum einen die Vertiefung des Basiswissens von elementaren Grundbegriffen der Gesprächsforschung und zum anderen die praktische Auseinandersetzung mit diesen Gesprächen anhand von Transkripten, Ton- und Videoaufnahmen.

Literatur:
Deppermann, Arnulf (2008): Gespräche analysieren. Eine Einführung. 4. Auflage. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialforschung.
Schwitalla, Johannes (2006): Gesprochenes Deutsch. Eine Einführung. 3., neu bearbeitete Auflage. Berlin: Erich Schmidt Verlag.

  • Montag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 17.10.2016 - 30.01.2017) - 2332.01.68
  • Freitag, 12:00 - 14:00 (Einzeltermin, 17.02.2017 - 17.02.2017) - 2321.U1.83 (Z 30)

BBM 4b/BM IV-2 Einführung in die Gesprächsforschung

Dr. des. Robert Mroczynski

Im ersten Teil der Veranstaltung werden grundlegende Fragen diskutiert und erläutert: Was ist gesprochene Frage? Was sind die Kernprinzipien der Gesprächsforschung? Was zeichnet Gesprächslinguistik in Abgrenzung zur Konversationsanalyse aus? Im zweiten Teil sollen die gesprächslinguistischen Methoden der empirischen Dokumentation samt der Transkription vorgestellt werden. Anschließend wird die gesprochene Sprache aus verschiedenen gängigen Blickwinkeln beleuchtet: Syntax, Partikeln, Reparaturen, Sprecherwechsel, Wortsemantik, Schlüsselwörter, nonverbale Kommunikation etc. Die einzelnen Inhalte werden durch praktische Übungen ergänzt.

Literaturhinweise:

Mroczynski, Robert (2014): Gesprächslinguistik – Eine Einführung. Narr Verlag. Tübingen.

Deppermann, Arnulf (2008): Gespräche analysieren. Eine Einführung. Wiesbaden.

  • Dienstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 18.10.2016 - 07.02.2017) - 2321.U1.44 (Z 89)

BBM 4c

N.N.

  • Donnerstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 27.10.2016 - 09.02.2017)

BBM 4c/BM IV-3 Gibt es eine Grammatik der gesprochenen Sprache?

Johanna Flick

In diesem Seminar widmen wir uns den grammatischen Besonderheiten der gesprochenen Sprache. Hierzu werden zunächst die Kriterien konzeptioneller und medialer Mündlichkeit sowie die spezifischen Bedingungen der mündlichen Sprachproduktion und -rezeption (Rolle des Arbeitsgedächtnisses, An- /Abwesenheit des Adressaten etc.) theoretisch erarbeitet. Anhand von authentischem Sprachmaterial (z.B. Talkshow-Gespräche oder Chat- und Social Me¬dia-Kommunikation) werden anschließend ausgewählte syntaktische Phänomene analysiert. Hierzu gehören z.B. weil-Sätze mit Verbzweitstellung (Wir können das nicht ändern, weil das war schon so abgesprochen), Anakoluthformen (Man sollte…aber lassen wir das) und Ausklammerungen (Wie weit ist das entfernt von der Uni?).

  • Donnerstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 20.10.2016 - 09.02.2017) - 2321.01.41 (Z 32)

BBM 4c/BM IV-3 Nicht-direktive Gesprächsführung

Dr. Marita Pabst-Weinschenk

Elemente der nicht-direktive Gesprächsführung finden sich in vielen Konzepten der Konfliktgesprächsführung, in der gewaltfreien Kommunikation sowie der Mediation, aber auch in mehr sachbezogenen Formen der Moderation. In diesem Seminar beschäftigen wir uns mit den Grundlagen von C. Rogers und erproben die Anwendung verschiedener Konzepte in unterschiedlichen Gesprächsfeldern

  • Freitag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 06.01.2017 - 06.01.2017) - 2321.01.24 (Z 50)
  • Freitag, 14:30 - 16:00 (Einzeltermin, 16.12.2016 - 16.12.2016) - 2321.01.41 (Z 32)
  • 10:00 - 18:00 (Blockveranstaltung + Sa und So, 07.01.2017 - 08.01.2017) - 2321.01.24 (Z 50)

BBM 4d Lebt Literatur...?! Textsprechen als Interpretationsverfahren

Hanna Isabell Hauch

Literatur ist eine der "Arbeitsmaterialien" des Germanisten. Sie wird gelesen, analysiert, interpretiert, besprochen. Von rechts auf links und wieder zurück gedreht. Im Blockseminar (viertägig am 17./18./24./25.2.2017) werden wir andere Heransgehensweisen an Literatur kennenlernen und ausprobieren. Über das Textsprechen und weitere handlungs- und produktionsorientierte Verfahren werden wir literarische Texte mit Leben füllen und erfahren, welche Texte zu Ihrem Leben gehören.

  • (wöchentlich)

BBM 4d/BM IV-4 Atmung-Stimme-Sprache

Ariane Haneveld

Von professionellen Sprechern (Lehrern, Rednern, Rundfunk-, TV-Sprechern etc.) wird eine leicht ansprechende, klangvolle, tragfähige und strapazierfähige Stimme, plastische Artikulation und eine der Struktur und den Zuhörern angepasste Ausdrucksweise gefordert. Deshalb werden in dieser Sprechwerkstatt mit Übungen der einwandfreie Stimmsitz, Stimm-Hygiene, Phona¬tionsatmung, Ausnutzung der Resonanzräume und gezielte Arti-kulationsbewegungen erarbeitet. Improvisierte Texte, ausgewählte Szenen aus neueren Bühnenstücken und Übungen zur freien Rede sollen dann bewusste und flexible Ausdrucksgestaltung fördern. - Dieser Kurs dient der Sprechpraxis. Theoretischen Erörterungen soll so viel wie nötig, dem praktischen Sprechtraining so viel wie möglich Raum gegeben werden. In den letzten Sitzungen werden die praktischen Erfahrungen systematisiert und reflektiert. Die erarbeiteten Kriterien werden bei der Analyse eigener und fremder Sprechleistungen angewendet.

Literaturhinweise: Pabst-Weinschenk: Die Sprechwerkstatt. Braunschweig (Westermann) 2000; Pabst-Weinschenk: Reden im Studium. Alpen 2009; Pabst-Weinschenk: Besser sprechen und zuhören. Alpen 2010; Pabst-Weinschenk (Hg.): Grundlagen der Sprechwissenschaft und Sprecherziehung. 2. Aufl. München (Reinhardt) 2010

Teilnahmevoraussetzungen: keine
Voraussetzung für BN: aktive Teilnahme an den Übungen sowie Präsentation und Reflexion

  • Freitag, 08:30 - 10:00 (wöchentlich, 28.10.2016 - 10.02.2017) - 2321.01.24 (Z 50)

BBM 4d/BM IV-4 Meinungsbildung und Framing: Sprachliche Rahmungen im politischen Sprachgebrauch

Björn Fritsche

Sämtliche Sprachproduktions- und -rezeptionsvorgänge basieren, ohne dass wir dies bewusst merken, auf der Evokation kognitiver Wissensstrukturen, genannt Frames, die einen determinativen Effekt darauf haben, wie wir lexikalische Informationen verstehen. Besonders in politischem Sprachgebrauch wird diese determinative kognitive Wirkung sprachlich evozierter Frames oftmals bewusst eingesetzt, um die politische Meinungsbildung der Rezipienten zu steuern.

 

In diesem anwendungsorientierten Seminar erlangen Sie einen Einblick in die kognitiven und psycholinguistischen Grundlagen der Frame-Semantik. Ausgehend von empirischen Studien aus der Schema- und Frame-Forschung werden verschiedene kognitive Aspekte der Frame-Wirkung thematisiert und an Beispielen evaluiert. Weiterhin erlangen Sie praktische Erfahrungen in der Frameidentifikation und –deutung in politischen Diskursen. Nach einer Einarbeitung in die theoretischen Grundlagen, erfolgt die Untersuchung des Einsatzes von Frames in verschiedenen politischen Reden. Die erzielten Ergebnisse werden in einer Abschlusssitzung im Plenum vorgestellt und gemeinsam diskutiert.

 

Literaturhinweise: Erfolgen bei der ersten Sitzung

Teilnahmevoraussetzungen: Bereitschaft zur aktiven Teilnahme; Projektpräsentation

  • Montag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 17.10.2016 - 10.02.2017)
  • Sonntag, 12:00 - 15:00 (Einzeltermin, 19.02.2017 - 19.02.2017)

BBM 4d/BM IV-4 Von der Nachricht bis zur Moderation - Radiotextsorten

Dr. Marita Pabst-Weinschenk

Wir alle sind (mehr oder weniger) erfahrene Radiohörer. Aber welche Form von Beiträgen wir da im Hintergrund hören, ist uns zumeist nicht so bewusst. Welche Radiotextsorten werden in Theorie und Praxis unterschieden? Welche Merkmale haben sie? Und wie werden sie produziert? - Das werden wir anhand von Beispielen analysieren und selbst erproben, indem wir Beiträge für das Hochschulradio erarbeiten und produzieren: Musikmoderation, Trailer, Gedichtrezitation, Rezension/Kommentar, Kollegengespräch, Zeitzeichen zu einem Stichtag und andere gebaute Beiträge mit O-Tönen (BmO).
BN bei Mitarbeit bei den Analysen und bei der Produktion eigener Beiträge

 

 

  • Freitag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 21.10.2016 - 27.01.2017) - 2321.01.56 (Z 34)
  • Freitag, 12:30 - 14:00 (Einzeltermin, 10.02.2017 - 10.02.2017) - 2321.01.56 (Z 34)
  • Freitag, 12:30 - 14:00 (Einzeltermin, 03.02.2017 - 03.02.2017)

BFM 4a und b Erinnerte Kolonialgeschichte: gesprächsanalytische Annäherungen an Interviews

Dr. Alexander Ziem, Stefanie Michels-Schneider

Während der deutschen Kolonialzeit war Düsseldorf auf vielfältige Weise in koloniale Aktivitäten involviert: Heute lassen sich im Stadtbild noch koloniale Spuren entdecken, z.B. Straßennamen in Urdenbach oder das Kolonialkriegerdenkmal am Frankenplatz. Der Hilarius-Gilges-Platz verweist auf die Präsenz von Menschen aus Afrika und deren Nachkommen in Düsseldorf. Um herauszufinden, ob es bei den Düsseldorfer/innen heute noch aktive Erinnerungen an die koloniale Vergangenheit gibt, haben Studierende der HHU im letzten Semester Interviews mit ausgewählten Personen und Passanten geführt. Diese Interviews sollen in der Lehrveranstaltung im Detail untersucht werden.

Ausgehend von Besonderheiten der Textsorte „Interview“ besteht das Ziel zunächst darin, Möglichkeiten und Grenzen der Analyse von erinnerungsbasierten Darstellungen und Erzählungen im kolonialgeschichtlichen Kontext zu erarbeiten. Am konkreten Material sollen relevante gesprächslinguistische Analysekategorien vorgestellt und dann in konkreten Beispielanalysen erprobt werden.

Das Seminar wird als eine vierstündige Veranstaltung (4 SWS) angeboten und besteht aus zwei Teilen. Im ersten Teil erarbeiten wir im Rahmen einer semesterbegleitenden Lehrveranstaltung (im Umfang von 2 SWS) sowohl relevante kolonialgeschichtliche Grundlagen als auch gesprächslinguistische Methoden, die bei der qualitativen Auswertung der Interviews Anwendung finden sollen. Im Anschluss daran findet der zweite Teil in Gestalt einer Blockveranstaltung statt. Hier sollen in Gruppenarbeiten ausgewählte Ausschnitte der Interviews ausgewertet und zur Diskussion gestellt werden. Die erzielten Analyseergebnisse werden auf einem Poster zusammengetragen und ggf. im Rahmen einer kleinen Ausstellung der interessierten Öffentlichkeit präsentiert.

Veranstaltungsdaten:            

-          reguläre Lehrveranstaltung: Dienstag, 10.30-12 Uhr

-          obligatorische Blockveranstaltung: Montag, 13.2., und Freitag, 17.2. (und individuelle Besprechungen)

  • Dienstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 18.10.2016 - 07.02.2017)
  • Montag, 09:00 - 18:00 (Einzeltermin, 13.02.2017 - 13.02.2017) - 2331.04.30 (Z 44)
  • Freitag, 09:00 - 18:00 (Einzeltermin, 17.02.2017 - 17.02.2017) - 2331.04.30 (Z 44)

BFM 4a/b – Von Studierenden für Studierende: auf dem Weg zu einem Online-Wörterbuch

Anastasia Neumann

Fachbegriffe sind grundlegend für die wissenschaftliche Analyse. In der Gesprächsforschung und Linguistik brauchen wir Fachbegriffe, um sprachliche Äußerungen präzise beschreiben zu können. Aber was bedeuten die Fachbegriffe selbst, und wie lassen sich diese Bedeutungen systematisch ermitteln?

Das Seminar nähert sich dem terminologischen Inventar der (Gesprächs-)Linguistik aus einer fachlexikographischen Perspektive. Es ist Teil des Lehrförderungsfondsprojekts „Terminologisches Grundwissen der Gesprächs- und Diskurslinguistik: eine Lehr- und Lernplattform“, welches in diesem Semester abgeschlossen werden soll. Gemeinsam erstellen wir ein Wiki zur(Gesprächs-)Linguistik für Bachelorstudierende der Mündlichkeit und der Sprachwissenschaft.

Im Zuge praktischer lexikographischer Analysen von authentischen Belegstellen aus der Fachliteratur werden wir mithilfe von sogenannten Frames systematische Definitionen von diversen Fachbegriffen für unsere Website entwickeln.

Das Seminar kombiniert sowohl Theorie als auch Praxis. Es werden korpuslinguistische und lexikographische Methoden und Techniken erlernt, die in Kleingruppenarbeit erprobt und vertieft werden.

  • Mittwoch, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 19.10.2016 - 16.11.2016) - 2321.U1.44 (Z 89)
  • Mittwoch, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 23.11.2016 - 08.02.2017) - 2321.01.41 (Z 32)

BFM 4a/b Konzeptuelle Metaphern: Identifikation und Deutung im Kontext politischer Kommunikation

Björn Fritsche

Momente, in denen viel auf dem Spiel steht“, „There can be no whitewash at the White House”, „Change, yes, we can“, „Gemeinsam erfolgreich”. Metaphern sind ein omnipräsenter Bestandteil politischer Kommunikation und können komplexe Sachverhalte vereinfacht darstellen, indem sie diese kognitiv mit konkreten alltäglichen Wissenskonzepten verbinden.

Das Ziel dieses Blockseminars ist es, Metaphern in ausgewählten politischen Diskursen zu identifizieren und hinsichtlich ihrer kognitiven Wirkungen zu untersuchen. Hierfür erlangen Sie zunächst einen Einblick in verschiedene Metapherntheorien und führen anschließend in Form von Gruppenarbeiten Analysen von Metaphern in politischen Wahlkämpfen durch, welche Sie am Ende des Blockseminars im Plenum präsentieren.

Bitte beachten Sie, dass die Vorbesprechung obligatorisch ist, da hier die einzelnen Blocksitzungen vorbereitet werden.

 

Literaturhinweise: Erfolgen bei der verbindlichen Vorbesprechung

Teilnahmevoraussetzungen: Bereitschaft zur aktiven Teilnahme; Projektpräsentation

 

Termine:

Sa., 04.03.2017, 16:00 - 17:30 Uhr (verbindliche Vorbesprechung)
Sa., 18.03.2017, 10:00 - 18:00 Uhr
So., 19.03.2017, 11:00 - 17:00 Uhr
So., 26.03.2017, 10:00 - 18:00 Uhr                                     

 

  • Samstag, 16:00 - 17:30 (Einzeltermin, 04.03.2017 - 04.03.2017)
  • Samstag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 18.03.2017 - 18.03.2017)
  • Sonntag, 11:00 - 17:00 (Einzeltermin, 19.03.2017 - 19.03.2017)
  • Sonntag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 26.03.2017 - 26.03.2017)

BFM 4a/b Zur Neukonstitution der Rhetorik im 20. Jahrhundert

Dr. Marita Pabst-Weinschenk

Bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts wird die Praxis der Rhetorik bestimmt von den seit der Antike überlieferten traditionellen Konzepten. Die praktische Rhetorik, wie wir sie heute kennen, entsteht erst, als die ersten Sprechkundler im Rahmen der Reformpädagogik beginnen, die antike Rhetorik „vom Kopf auf die Füße” zu stellen (Ewald Geißler 1908).

In dieser Veranstaltung werden wir uns mit diesen ersten Konzepten beschäftigen, verfolgen, wie sie im Nationalsozialismus beschnitten und zur Manipulation missbraucht werden, und untersuchen, wie sie nach dem II. Weltkrieg allmählich wieder belebt werden und wie es neben der Linguistisierung in der Sprachdidaktik in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts zu einem Rhetorik-Boom in der Weiterbildung kommt. Exemplarisch werden wir die Entwicklung bis zum Konzept der rhetorischen Kommunikation (Hellmut Geißner) und der kooperativen Rhetorik (Elmar Bartsch) in den Blick nehmen und Kriterien für die Evaluation von Rhetorik-Konzepten erarbeiten.

Erwerb eines BN durch ein Portfolio zur Veranstaltung.

 

  • Donnerstag, 18:30 - 20:00 (wöchentlich, 20.10.2016 - 09.02.2017) - 2321.01.24 (Z 50)

Forschungskolloquium

Dr. Alexander Ziem, Univ.-Prof. Dr. Dietrich Busse

Im forschungsorientierten Doktorandenkolloquium sollen derzeit in Arbeit befindliche Promotionsvorhaben und Forschungsprojekte vorgestellt und diskutiert
werden.

 

 Beginn: 18.10.2016

  • Dienstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 18.10.2016 - 07.02.2017) - 2321.01.56 (Z 34)

KUBUS-Praxisforum für Studierende der Germanistik und der Medien- und Kulturwissenschaft

Dr. Marita Pabst-Weinschenk

Nach einer Einführungsveranstaltung über Praxisfelder, mind. einem Praxistrainingsseminar sowie eigener Praktika werden im Praxisforum die persönlichen Erfahrungen reflektiert. Dabei geht es um die Vorstellung der unterschiedlichsten berufsqualifizierenden Aspekte durch die Studierenden (biografischer Ansatz) anhand von Portfolios, die die praktische Berufsqualifizierung dokumentieren und Grundlage für die Zertifizierung des Moduls darstellen. Im Vordergrund dieser supervisionsähnlichen Seminarform steht die individuelle Karriereberatung.

 

 

Bei Überbelegung der Veranstaltung haben diejenigen Studierenden Vorrang, für die es sich um eine Pflichtveranstaltung handelt.

  • Donnerstag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 20.10.2016 - 09.02.2017) - 2321.01.41 (Z 32)

MFM 4M a/b / FoM IV-1/2 Wörterbuch 2.0: Aufbau einer Lehr- und Lernplattform

Dr. Alexander Ziem

Was bedeuten die Fachbegriffe? Wie lassen sich Bedeutungen aus dem Sprachgebrauch identifizieren? Und wie können Bedeutungen im Web 2.0 für die Lehre aufbereitet werden? Das Seminar „Wörterbuch 2.0“ bildet den Abschluss des Lehrförderfonds-Projektes „Terminologisches Grundwissen der Gesprächs- und Diskurslinguistik“. Ziel des Projektes war es, auf der Grundlage von Fachtexten Bedeutungen von Fachtermini zu ermitteln und diese für ein digitales Wörterbuch aufzubereiten. In einer Reihe von Lehrveranstaltungen sind inzwischen nicht nur über 130 Fachtermini bearbeitet worden; auch der Aufbau einer Lehr- und Lernplattform im Wiki-Format wurde in großen Teilen realisiert.

In diesem Seminar soll zum einen die entstandene Lehr- und Lernplattform praxisorientiert überarbeitet werden; zum anderen wird angestrebt, die Plattform um weitere Begriffe zu erweitern. Leitend ist dabei das Prinzip des forschenden Lernens. So soll das Format der Kleingruppen-Arbeit dazu dienen, die erworbenen Kenntnisse zu erproben und zu vertiefen. Die im Folgenden angegebene Literatur wird in einem elektronischen Semesterapparat bereitgestellt.

  • Donnerstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 20.10.2016 - 09.02.2017) - 2321.01.56 (Z 34)

MGM 4 M a/b/GV IV-1/2 Aktuelle Studien zur Rhetorik

Dr. Marita Pabst-Weinschenk

Wie wird die Struktur und Wirkung rhetorischer Prozesse untersucht? Welche grundlegenden Ansätze und Studien gibt es dazu? Wie können rhetorische Leistungen beurteilt werden? - Diese und weitere Fragen zur Untersuchung rhetorischer Kommunikationsprozesse und zu den dahinter stehenden Normen werden in diesem Seminar behandelt. Die wesentlichen Ergebnisse einer ausgewählten Studie werden in einen Video-Clip zusammengefasst.

  • Freitag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 21.10.2016 - 27.01.2017) - 2321.01.56 (Z 34)
  • Freitag, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 03.02.2017 - 03.02.2017) - 2321.02.54 (Z 26)
  • Freitag, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 10.02.2017 - 10.02.2017) - 2321.01.56 (Z 34)

MGM 4Ma/b / GM IV-1 Medizinische Kommunikation

Dr. des. Robert Mroczynski

Die Kommunikation der Ärzte mit Patienten mit Migrationshintergrund stellt oftmals eine Herausforderung dar: Sprachbarrieren und unterschiedliche Konzepte von Krankheit(en), Gesundheit und Krankheitsursachen gehören in einer Arztpraxis zum Alltag. Um den Bedarf nach Schulungen im Bereich der interkulturellen Kompetenzen der Ärzte zu durchleuchten und abzuwägen, hat das Klinische Institut für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie in Kooperation mit dem Institut für Germanistik der Heinrich-Heine Universität Düsseldorf ein Projekt zur Erhebung von Erwartungen, Erfahrungen und Einstellungen zur Interkulturalität bei Ärzt/innen unterschiedlicher Fachbereiche durchgeführt. Das empirische Datenmaterial der Pilotstudie besteht aus Interviews sowie Arzt-Patienten-Gesprächen. Die Seminarteilnehmer werden als erstes theoretische Modelle und Methoden kennen lernen, welche dazu geeignet sind, das eben genannte Datenmaterial zu analysieren, um im zweiten Schritt eigenständige Untersuchungen am Datenmaterial durchführen zu können.

  • Dienstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 18.10.2016 - 07.02.2017) - 2321.U1.44 (Z 89)

MMA 4M/MA IV (A) (Kolloquium) / BBAM 4/BAM IV (Kolloquium) - Bachelor- und Master-Kolloquium zur Mündlichkeit(Kolloquium)

Dr. Marita Pabst-Weinschenk

Studierende, die ihre Bachelor- oder Masterarbeit planen, präsentieren ihre Themen und Gliederungen. Gemeinsam werden in dem Kolloquium Ansprüche und Verfahren wissenschaftlicher Arbeiten an Beispielen aus dem Bereich der Mündlichkeit vorgestellt und diskutiert

  • Samstag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 21.01.2017 - 21.01.2017) - 2321.01.24 (Z 50)
  • Samstag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 28.01.2017 - 28.01.2017) - 2321.01.24 (Z 50)
  • Samstag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 04.02.2017 - 04.02.2017)

MMA 4M/S / MA IV (A)/(B) Kolloquium Mündlichkeit/Schriftlichkeit (Master- und Forschungsarbeiten)

Dr. Alexander Ziem, Dirk Rose

Das Kolloquium richtet sich primär an Studierende, welche ihre Masterarbeit im Bereich Germanistik IV schreiben wollen. Es soll ihnen Gelegenheit geben, ihre Arbeiten vorzustellen, gemeinsam zu diskutieren und eventuell auftretende Probleme zu besprechen. Damit leistet es eine wichtige Hilfestellung bei dem nicht immer ganz einfachen Prozess, eine längere akademische Arbeit zu verfassen. Darüber hinaus sollen gegebenenfalls zentrale Texte und Theorien aus den Bereichen Mündlichkeit und Schriftlichkeit besprochen werden. Auch aus diesem Grund sind alle Interessenten an einer wissenschaftlichen Beschäftigung mit diesem Thema - unabhängig von der Semesterzahl - herzlich willkommen.

 

Hinweis:

Das Kolloquium wird von beiden Bereichen der Abteilung IV gemeinsam angeboten. Es ist für Masterkandidaten im Bereich der Mündlichkeit wie auch der Schriftlichkeit verpflichtend. Auf Wunsch der Teilnehmer können einzelne Termine auch als Blockveranstaltung abgehalten werden. Studierenden, die eine Masterarbeit im Bereich Schriftlichkeit planen, wird zudem empfohlen, die Veranstaltung in diesem Semester zu besuchen, da noch unsicher ist, ob sie auch im Sommersemester stattfinden kann.

Texte:

Im Mittelpunkt der Lehrveranstaltung stehen die Abschlussarbeiten der Teilnehmer. Texte zur vertiefenden Lektüre werden gemeinsam in der ersten Sitzung ausgewählt. Um einen verbindlichen Seminarplan erstellen zu können, ist die Teilnahme in der ersten Sitzung obligatorisch

  • Donnerstag, 09:00 - 14:00 (Einzeltermin, 01.12.2016 - 01.12.2016)
  • Donnerstag, 09:00 - 14:00 (Einzeltermin, 19.01.2017 - 19.01.2017)
  • Donnerstag, 09:00 - 14:00 (Einzeltermin, 02.02.2017 - 02.02.2017)

SPRECH-KONTAKTE - Forum der Sprech-Kommunikation in Wirtschaft, Wissenschaft, Weiterbildung und Verwaltung

Dr. Marita Pabst-Weinschenk, Peter Schreuder

SPRECH-KONTAKTE ist ein Forum in Kooperation mit dem Bereich der Mündlichkeit/Germanistik der Heinrich-Heine-Universität. Fachleute und Interessenten der Sprech-Kommunikation in Wirtschaft, Wissenschaft, Weiterbildung und Verwaltung treffen mit Studierenden zusammen, um gemeinsam über Zukunftsthemen und aktuelle didaktische Fragestellungen zu reden. Das Jahresthema 2016 beschäftigt sich mit dem aktuellen Thema, wie wir kommunikativ mit kultureller Vielfalt umgehen. Folgende Aspekte stehen an den einzelnen Abenden im Vordergrund:

27.10.2016 „c4d“ – Communication for Development. Beispiele für Hilfe zur Selbsthilfe. N.N.

17.11.2016 Das Flüchtlingscafé "Sarah" als kommunikative Begegnungsstätte. Referent: Achim Watzlawick

08.12.2016 Inklusion, Integration in multikulturellen Klassen. Referentinnen: Ulrike Potthoff und Anne Marie Fortmeier

 

 

 

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TutaS Transkription

Anika Rühl

Das Tutorium richtet sich an Besucher der Seminare von Dr. Robert Mroczynski, in denen als Bestehensleistung ein eigenes Transkript angefertigt wird. Im Tutorium werden grundsätzliche Methoden und Programme zur Transkription von mündlicher Rede in schriftliche Form vorgestellt und an Beispielen angewendet.

Die Schwerpunkte des Tutoriums sind (je nach den Bedürfnissen der Studierenden):

- Wissenschaftliche Grundlagen; Methoden; allgemeine Transkriptionskonventionen
- Das Erstellen von eigenen Transkriptionen mithilfe des Editors EXMARaLDA
- Das Transkriptionssystem GAT2 sowie die Beschaffung und Aufbereitung von zur
  Transkription geeigneten Gesprächen

  • Donnerstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 10.11.2016 - 09.02.2017) - 2491.01.11

TutaS: Transkription

Katrin Gansera

Das Tutorium richtet sich an Besucher der Seminare von Dr. Robert Mroczynski, in denen als Bestehensleistung ein eigenes Transkript angefertigt wird. Im Tutorium werden grundsätzliche Methoden und Programme zur Transkription von mündlicher Rede in schriftliche Form vorgestellt und an Beispielen angewendet.

Die Schwerpunkte des Tutoriums sind (je nach den Bedürfnissen der Studierenden):

- Wissenschaftliche Grundlagen; Methoden; allgemeine Transkriptionskonventionen
- Das Erstellen von eigenen Transkriptionen mithilfe des Editors EXMARaLDA
- Das Transkriptionssystem GAT2 sowie die Beschaffung und Aufbereitung von zur
  Transkription geeigneten Gesprächen

  • Mittwoch, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 26.10.2016 - 08.02.2017) - 2311.03.21 (Z 18)
  • Freitag, 16:00 - 19:00 (Einzeltermin, 09.12.2016 - 09.12.2016) - 2311.03.21 (Z 18)

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