Internationale Tagung

Literatur in der Medienkonkurrenz

Medientranspositionen 1800 – 1900 – 2000

Im Anschluss an jüngere Theorien zur Interaktion von Literatur und anderen Medien – besonders die einflussreichen Forschungen des kürzlich verstorbenen Friedrich Kittler zu den diskursiven, medientechnologischen und sozialgeschichtlichen Bedingungen der „Aufschreibesysteme“ um 1800 bzw. 1900 – widmet sich die Tagung der Frage, wie sich Literatur auf der einen Seite und klassisch-moderne Medien wie Grammophon, Film, Radio sowie die digitalen Medien des globalen Zeitalters auf der anderen Seite wechselseitig beeinflussen, ergänzen und in Frage stellen. Dabei soll vor allem die Rolle der Literatur als eines heute zuweilen bedroht scheinenden Mediums, das über lange Zeit alleiniges Leitmedium gewesen ist, in den Blick genommen werden.

Die Tagung wird gefördert durch die Gesellschaft von Freunden und Förderern der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

Tagung: „Literatur in der Medienkonkurrenz"
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