BEM 2b/BBM 2b: Einführungsseminar Gattung

Das Seminar führt in die drei Großgattungen Lyrik, Dramatik und Epik ein. Ein besonderer Schwerpunkt wird hierbei auf die Epoche der Romantik gelegt.

Mit Blick auf die Ursprünge der Lyrik im antiken Griechenland, werden zunächst Topoi des Lyrischen untersucht. Ausgehend von der Dichterin Sappho und dem Orpheus-Mythos wird etwa das Motiv der ‚Ferne der Geliebten‘ als Impuls für den lyrischen Gesang erarbeitet. Anhand ausgewählter Gedichte von Novalis (Wenn nicht mehr Zahlen und Figuren, Hymnen an die Nacht u.a.), Joseph von Eichendorffs (Wünschelrute, Mondnacht u.a.) und Heinrich Heines (Loreley, Das Fräulein stand am Meere u.a.) werden wir Form, Gestalt und Metaphorik analysieren und die Gedichte in Hinblick auf Motivgeschichte und -variation, Merkmale der Romantik und ihrer Ästhetik interpretieren.

Anhand der Komödie Der gestiefelte Kater von Ludwig Tieck werden wir uns im Seminar mit der Gattung Drama befassen. Ausgehend von der Poetik des Aristoteles werden wir in diesem Kontext zentrale Kategorien der Dramatik und ihrer Wirkung in den Blick nehmen. Die Untersuchung der ironischen Brechung innerhalb der Komödie, ausgehend von der romantischen Ironie, wird hierbei eine entscheidende Rolle spielen.

Von Hegels Vorlesungen über die Ästhetik und seinem Blick auf die Kunst der Romantik ausgehend, wird sich das Seminar schließlich der Epik zuwenden. Mit E.T.A. Hoffmanns Der Sandmann und der Künstlernovelle Don Juan werden wir uns mit Texten befassen, die zum einen die dunkle Seite der Romantik in den Blick nehmen, zum anderen die Rolle des romantischen Künstlers in der bürgerlichen Gesellschaft reflektieren.

Sie lernen sich mit Systematik und Geschichte der literarischen Gattungen sowie Grundlagen der Rhetorik und Poetik zu befassen, diese kulturhistorisch einzuordnen und in Hinblick auf anthropologische Fragestellung zu untersuchen.

  • Dienstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 08.10.2019 - 28.01.2020) - 2421.03.26

BEM 2b/BBM 2b: Einführungsseminar Gattung

Die Ordnung nach literarischen Gattungen bietet eine sinnvolle Möglichkeit, die fast unübersehbare Fülle an literarischen Werken zu erfassen und zu systematisieren. Im Seminar werden die drei Großgattungen der Literatur - Epik, Lyrik, Drama - anhand ausgewählter Texte gemeinsam erarbeitet. Dabei geht es um formale Merkmale und Besonderheiten, vor allem aber um die Zusammenhänge zwischen Form und Inhalt. Neben der Vermittlung eines soliden Basiswissens zur Gattungspoetik, das auch die historische Entwicklung, Gattungstheorie und Rhetorik einschließt, steht die praktische Textanalyse im Mittelpunkt.

Zu diesem Zweck werden zunächst die formalen Merkmale der Lyrik erarbeitet und an Gedichten aus mehreren Jahrhunderten nachgewiesen, um so Konstanten und Veränderungen zu erkennen.

Anschließend steht zur Vermittlung und Vertiefung der Grundlagen des deutschen Dramas Lessings 'Nathan der Weise' im Mittelpunkt, ein zentraler Text der deutschen Literatur- und Geistesgeschichte. Darüberhinaus werden in Auszügen weitere Dramen behandelt, um einen breiten Einblick in das dramatische Schaffen deutschsprachiger Dichter zu ermöglichen.

Abschließend werden Erzähltechniken und Grundlagen der Epik zunächst theoretisch vorgestellt und dann praktisch an konkreten Beispielen nachgewiesen. Einen ersten Einstieg bietet dabei Hofmannsthals 'Reitergeschichte', weitere Textbeispiele werden in Auszügen zur Verfügung gestellt und ebenfalls gemeinsam erarbeitet.

Die TeilnehmerInnen sollen einen möglichst großen Überblick erhalten über literarische Texte/Autoren, die die Gattungen geprägt und maßgeblich geformt haben - es wird zahlreiche Leseanregungen geben!!

 

  • Montag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 07.10.2019 - 27.01.2020) - 2302.U1.21 (Z 55)

BEM 2b/BBM 2b: Einführungsseminar Gattung

Das Seminar führt unter historischen wie systematischen Gesichtspunkten in das Gattungsgefüge der neueren deutschen Literatur ein. Im Zentrum stehen die drei Großgattungen: Drama, Lyrik und Epik und die dazugehörige Gattungstheorie, die anhand von ausgewählten Texten veranschaulicht werden.

  • Dienstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 15.10.2019 - 28.01.2020) - 2421.03.26

BEM 2b/BBM 2b: Einführungsseminar Gattung

Welche Gattungen kennen Sie? Warum gibt es diese Gattungen, wie sehen sie aus und woher kommen sie? Wie verändern sie sich? Wie gehen AutorInnen mit den dazugehörigen Regelwerken um? Welche Erkenntnisse vermitteln Gattungen über Texte? Diese und viele weitere Fragen um Geschichte, Systematik und Theorie der drei Großgattungen Drama, Lyrik und Epik sind die Arbeitsfelder unseres Seminars. 

Anhand von Beispieltexten aus allen drei Gattungen werden wir untersuchen, in welchem Verhältnis Texte und Gattungen stehen und wie sich diese im Laufe der Geschichte verändern. Darüber hinaus werden grundlegende Schnittstellen zu Rhetorik und Poetik aufgezeigt. 

  • Montag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 07.10.2019 - 26.01.2020) - 2481.U1.43

BEM 2b/BBM 2b: Einführungsseminar Gattung

Das Seminar will einen Überblick über die drei großen literarischen Gattungen – Epik, Lyrik und Dramatik – verschaffen. Neben der Beschäftigung mit gattungstheoretischen Texten, angefangen mit der Poetik des Aristoteles, steht dabei die Analyse ausgewählter literarischer Texte im Zentrum des Seminars, bei der stets nach dem Zusammenhang von Form und Inhalt gefragt werden soll. Besonderes Augenmerk wird auf die (Kunst)Ballade gelegt, dem – so Goethes Diktum – „lebendigen Ur-Ei“ der Dichtung, das Epik, Lyrik und Dramatik auf besondere Weise miteinander vereinigt.

  • Donnerstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 10.10.2019 - 30.01.2020) - 2421.U1.21 (Z50)

BEM 2b/BBM 2b: Einführungsseminar Gattung (Tragödien u. Komödien)

Das Seminar soll, ausgehend von den Kategorien der Poetik des Aristoteles, einen Überblick über Begriffe und Verfahren der Dramenanalyse geben. An ausgewählten Beispielen wird die Analyse praktisch erprobt und eingeübt. Unter Berücksichtigung von gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen soll zudem im Verlauf des Seminars immer wieder die Frage nach Funktion und Wirkungsweise der Tragödie aber auch der Komödie gestellt und diskutiert werden. Im zweiten Teil des Seminars soll es daher vor allem darum gehen, welche Bedeutung dem Lachen innerhalb der Literatur- und Kulturgeschichte zukommt und was "komisch" eigentlich bedeutet (u.a. Sigmund Freud: Der Witz und seine Beziehung zum Unbewußten).

  • Mittwoch, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 09.10.2019 - 29.01.2020) - 2302.03.22

BFM 2a/MGM 2a: Vorlesung - Weimarer Republik

1918, mit der Niederlage im Ersten Weltkrieg, erlebt Deutschland einen radikalen Systemwechsel, den aufwühlenden, durch eine Revolution herbeigeführten Übergang von einem hierarchisch gegliederten Kaiserreich in eine demokratische Republik, die nach einer stabilisierenden Phase durch die Weltwirtschaftskrise auf die Katastrophe der Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler am 30. Januar 1933 zusteuert. Ausgangspunkt der Vorlesung ist die von K. Pinthus 1919 herausgegebene Lyrik-Sammlung „Menschheitsdämmerung“, die sich, getragen vom expressionistischen Impetus der moralischen Erneuerung, als „Dokument“ verstehen kann. Viele der Autoren werden als bestimmende Gestalten der folgenden Jahre in ihrer Entwicklung vorgestellt, ergänzt durch religiöse Dichtung wie bei R.A.Schröder oder durch die sozialistische Brechts, der zugleich als Dramatiker Bühnengeschichte schreibt und neben G. Hauptmann, Bruckner und Zuckmayer zum Glanz der Großstadt Berlin beiträgt, der von Kritikern wie Kerr, zu dem neuere Forschungen vorliegen, in die Welt getragen wird. Der (Zeit-)Roman steigt, unterstützt durch politische gefärbte Literaturzeitschriften, zur führenden Gattung auf, mit H. u. Th. Mann, E. Jünger, Feuchtwanger, Schickele, Kafka, Hesse, A. Zweig, Seghers, Döblin, St. Zweig, Remarque, Musil, J.Roth, Kästner, Broch „Die Schlafwandler“. Das Exil wartet auf die meisten.

 

 

  • Donnerstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 10.10.2019 - 30.01.2020) - 2201.HS 2C (Z 101)
  • Donnerstag, 08:30 - 10:00 (wöchentlich, 10.10.2019 - 30.01.2020) - 2201.HS 2C (Z 101)

BFM 2b: Aufklärung

Im Zentrum der Literatur der Aufklärung steht das Drama, das zwischen 1730 und 1772 einen bedeutenden und nachhaltigen Entwicklungsprozess durchläuft. In dem Seminar werden wir uns mit dem Drama der Aufklärung von der Typenkomödie über das rührende Lustspiel, bis zum bürgerlichen Trauerspiel auseinandersetzen. Dabei werden wir neben Stücken von Gottsched, Gellert, Schlegel und Lessing auch dramentheoretische Texte diskutieren.

  • Dienstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 08.10.2019 - 28.01.2020) - 2332.00.66
  • Dienstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 08.10.2019 - 28.01.2020) - 2303.01.70 (Z 16)
  • Dienstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 08.10.2019 - 28.01.2020)

BFM 2b: G. E. Lessing

Lessing ist mit Sicherheit derjenige unter den Autoren der deutschen Aufklärung, den man heute noch mit dem meisten Gewinn lesen kann. Das liegt nicht so sehr daran, dass er etwa überzeitliche moralische Wahrheiten verkündet hätte (auch aus seinem Toleranz-Drama Nathan der Weise lässt sich wenig aktualisierbare moralische Weisung herauslesen), sondern vielmehr daran, dass er Lösungen für Probleme der Aufklärung gefunden hat, die viel mehr neue Fragen aufwerfen, als dass sie die vorher gestellten beantworten – eine Einladung zur kritischen Lektüre seiner Texte, von den frühen Komödien bis Nathan der Weise, die das Seminar annehmen will!

  • Dienstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 08.10.2019 - 28.01.2020) - 2302.U1.21 (Z 55)

BFM 2b: Mit den Augen des Anderen. Deutsch-Italienische Fremdwahrnehmung

Sich mit den Augen des Anderen zu sehen, bedeutet immer auch, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen. Identität und Alterität bedingen sich gegenseitig. Das Bild, das wir vom Anderen haben, soll hier in deutsch-italienischer Perspektive untersucht werden. Dabei werden wir danach fragen, welche Tendenzen und Entwicklungen in der gegenseitigen Wahrnehmung ab dem 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart hinein zu verzeichnen sind und inwiefern solche Zuschreibungen auf die jeweils gespiegelte Kultur zurückwirken. Was sind die gängigen Stereotype und Nationenbilder und wie können diese – zum Beispiel in der Literatur – verfestigt oder im Gegenteil dekonstruiert werden? Neben literarischen Texten sollen Beispiele aus Publizistik und visuellen Medien im Seminar besprochen werden.

 

Wir lesen unter anderem Auszüge aus:

Aurelio de’ Giorgi Bertola: Viaggio sul Reno e nei suoi contorni (1795; dt. Malerische Rhein-Reise von Speyer bis Düsseldorf , 1796)

Goethe: Italienische Reise; Römische Elegien

Thomas Mann: Der Tod in Venedig

Primo Levi: Se questo è un uomo (1947; dt. Ist das ein Mensch?, 1961)

Rolf Dieter Brinkmann: Rom Blicke

  • Montag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 14.10.2019 - 27.01.2020) - 2421.03.26

BVM 2a/BBM 2c: Literaturtheorien (Vorlesung)

Die Vorlesung „Literaturtheorien“ soll einen historisch-systematischen Überblick über Literaturtheorien, ihre Grundlagen in angrenzenden Wissenschaften und die Analyseverfahren der Literaturwissenschaft geben. Im Zentrum stehen zentrale theoretische Ansätze der Literatur- und Kulturwissenschaft, wie z.B. Hermeneutik, Strukturalismus, Rezeptionsästhetik, Psychoanalytische Literaturinterpretation und Dekonstruktion, aber auch kontextorientierte Ansätze wie Sozialgeschichte der Literatur, New Historicism, Gender und Cultural Studies.

  • Mittwoch, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 09.10.2019 - 31.01.2020) - 2201.HS 2D (Z 339)

BVM 2b/BBM 2d: Christoph Ransmayr: Natur erzählen – Faszination und Schrecken des Außerordentlichen

„Wer die Natur wahrhaft bewundern will, der beobachte sie in ihren Extremen“, schreibt der österreichische Schriftsteller Christoph Ransmayr, und erkundet im Bewusstsein der gegenwärtig verlorenen Einheit von Natur und Kultur bestimmte erzählerische Strategien und Motive der Darstellungen von Natur. In dem Seminar werden wir die Fragestellung behandeln, wie Ransmayr die Natur in seinen Romanen inszeniert. In einem zweiten Schritt geht das Seminar der Frage nach, mit welchen Faktoren diese Darstellungen zusammenhängen und nimmt etwa die Repräsentation von Naturwahrnehmung, die ästhetische Darstellung von Mensch-Natur-Verhältnissen und ökologischen Krisen sowie ihre Bewältigung in den Blick. Vor diesem Hintergrund werden (kultur-)philosophische Texte zur Kontextualisierung herangezogen. Der Schwerpunkt der Arbeit im Seminar liegt auf den Analysen und Interpretationen der Naturmotive.   

  • Dienstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 08.10.2019 - 28.01.2020) - 2421.03.82 (Z30)

BVM 2b/BBM 2d: Die Geschichte derer, die auszogen, um die Welt zu retten - Das Narrativ der Heldenreise

Vom mesopotamischen Sagenkreis über Hollywood bis in die Virtual Reality - die Geschichte des (meist männlichen) Helden, der auszieht, um die Welt zu retten, gehört zu den wirkmächtigsten Narrativen der Menschheit. Dabei wird die durch äußere Einflüsse in Unordnung gebrachte Lebenswirklichkeit mit auf Reisen erworbenen Fertigkeiten und Kenntnissen restituiert. Ungeachtet aller kulturellen und zeitgeschichtlichen Unterschiede haben Untersuchungen der Mythenforschung - etwa Joseph Campbells groß angelegte Studie The Hero with a Thousand Faces - erstaunlich konstante Strukturen erarbeitet.
Davon ausgehend wollen wir im Seminar Fragen der Aktualität und Möglichkeiten medialer Adaption des Heldenreise-Narrativs diskutieren. Es ist geplant, nicht nur einschlägige Beispiele aus Literatur und Film zu analysieren, sondern auch (Computer-)Spiele und andere Formate miteinzubeziehen. Vorschläge können vorab an mich geschickt und nach Absprache in der ersten Sitzung in den Seminarplan integriert werden.

Um die literaturwissenschaftliche Textarbeit durch komparatistische sowie intermediale Perspektiven erweitern zu können, werden neben dem üblichen erzähltheoretischen Vokabular auch zentrale Begriffe der Filmanalyse vermittelt.

  • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 09.10.2019 - 29.01.2020) - 2421.00.90 (Z 23)

BVM 2b/BBM 2d: Die schöne Jüdin - Vorurteile, Mythen und Klischees

In Anlehnung an biblische oder historische Heldinnen wie Esther, Judith, Susanna oder die Königin Berenike; als Opfer, als Täterin, als Verführte oder Verführerin – „schöne Jüdinnen” tauchen in verschiedenen Rollen in literarischen Texten auf. In ihrer Gestaltung werden dabei zeitspezifische Vorurteile, Mythen und Klischees offenbar.

Ziel des Seminars ist es, die jeweiligen Darstellungsformen herauszuarbeiten und damit einen literaturhistorischen Überblick über Funktion und Figuration der „schönen Jüdin” zu geben.

Im Fokus stehen dabei die Novellen „Die Majorats-Herren” von Achim von Arnim und „Holunderblüte” von Wilhelm Raabe. Außerdem die Bühnenstücke „Judith” von Friedrich Hebbel, „Die Jüdin von Toledo” von Franz Grillparzer und Hans Kysers „Titus und die Jüdin”. Den Abschluss bildet der Roman „Stella” von Takis Würger. Im Seminar werden weitere Textbeispiele sowie andere mediale Umsetzungen wie Verfilmungen analysiert.

  • Freitag, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 24.01.2020 - 24.01.2020) - 2502.00.034 (Z37)
  • Mittwoch, 08:30 - 10:00 (wöchentlich, 09.10.2019 - 29.01.2020) - 2453.U1.81

BVM 2b/BBM 2d: Don Juan - Verführung und Gewalt

Don Juan ist als Archetyp des Frauenhelden eine der zentralen Figuren der europäischen Literaturgeschichte. Mit seiner überschäumenden Sinnlichkeit wurde er vielfach als südländisches Gegenstück zur nordischen Faust-Figur interpretiert.

Don Juan zeichnet sich durch sittliche Verwahrlosung, dämonische Erotik und pathologischen Eskapismus aus. Als Mann des Luxus und der Verschwendung negiert er das ‚Du‘, das die Qualität jeder Liebesbegegnung ausmacht, und setzt an seine Stelle die bloße Zahl. Qualität wird durch Quantität ersetzt. Als ausgemachter Wüstling schreckt Don Juan bei seinen ‚Eroberungen‘ auch vor Gewalttaten nicht zurück und nimmt sich schlicht was er begehrt. Das Seminar möchte den vielfältigen Variationen dieses modernen Mythos nachgehen und sie in den Kontext historischer Liebesdiskurse stellen.

Im Zentrum wird hierbei zunächst Mozarts Oper Don Giovanni (1787) stehen, die ein Bild des moralisch verkommenen Adels zeigt, das eindeutig im geistigen Umfeld der Französischen Revolution zu verorten ist. Die „Liebe als Passion” (Luhmann) bildet bei Mozart und seinem Librettisten Da Ponte bereits einen Gegenpol zur Verschwendungssucht des Adels und zur reinen Quantität des ‚Frauenverbrauchs‘ Don Giovannis.

Doch gerade die Rezeption von Mozarts Oper verlieh der Don Juan-Figur die Attribute des erotischen Verführers, des charismatischen Frauenhelden und einfühlsamen Liebhabers, die wir heute primär mit ihm verbinden. Eine zentrale Rolle spielt hierbei E.T.A. Hoffmanns Künstlernovelle Don Juan, deren Interpretationen und Umdeutungen wir im Seminar erarbeiten und diskutieren werden.

Im Laufe des 19. Jahrhunderts spielen Aspekte wie Überdruss, Erschöpfung, Vergänglichkeit und schließlich der Tod zentrale Rollen im Kontext des Don Juan-Mythos. Anhand der Werke von Nikolaus Lenau, Charles Baudelaire, Albert Camus und der Tondichtung Don Juan von Richard Strauss werden wir diesen Perspektiven des Stoffes nachgehen und sie im Kurs diskutieren.

Sie lernen in diesem Vertiefungsseminar, sich mit einem Mythos der Kulturgeschichte auseinanderzusetzen und diesen diskursiv, kulturell, anthropologisch sowie medientheoretisch zu erschließen.

 

(Am 5. November plane ich mit dem Kurs, Mozarts Oper Don Giovanni im Düsseldorfer Opernhaus zu besuchen. Der Preis für die Karte im Parkett beträgt 15,-€. Interessierte können mir ab sofort eine Email schreiben: weiher@phil-fak.uni-duesseldorf.de)

  • Donnerstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 10.10.2019 - 31.01.2020) - 2421.U1.21 (Z50)

BVM 2b/BBM 2d: Nachtgedanken und Wintermärchen. Heinrich Heines Deutschlandbild (Blockseminar)

Das Seminar findet als Blockseminar zum Teil auch im Heinrich-Heine-Institut statt.

„Im traurigen Monath November war’s, / Die Tage wurden trüber, / Der Wind riß von den Bäumen das Laub, / Da reist‘ ich nach Deutschland hinüber.“ Mit dieser Strophe leitet Heinrich Heine vor genau 175 Jahren sein berühmtes Versepos „Deutschland. Ein Wintermärchen“ ein. Begeistert von der Julirevolution ist der Dichter dreizehn Jahre zuvor, im Mai 1831, nach Paris gegangen und hat sich mit seinen vielfältigen Publikationen einen Namen als engagierter Mittler zwischen Deutschland und Frankreich gemacht. Die Wiederbegegnung mit der Heimat nach so langer Zeit führt zur intensiven Auseinandersetzung mit deutscher Mentalität, deutscher Mythologie, deutscher Ideologie ebenso wie mit der aktuellen preußischen Politik. So entsteht ein äußerst politisches Werk in Versen voller Komik und Satire, das bis heute beeindruckt und immer noch aufgeführt wird, denn es zeugt von erstaunlicher Aktualität. Diesem Deutschlandbild gilt es nachzuspüren und zu analysieren, wie es Heines Schreibstil gelingt, sein Publikum zugleich kritisch aufzuklären und witzig zu unterhalten. Der Autor selbst preist sein Buch „Deutschland. Ein Wintermärchen“ als „ein höchst humoristisches Reiseepos“ an.

  • Freitag, 15:00 - 18:00 (Einzeltermin, 08.11.2019 - 08.11.2019) - 2421.U1.21 (Z50)
  • Freitag, 15:00 - 18:00 (Einzeltermin, 15.11.2019 - 15.11.2019) - 2421.U1.21 (Z50)
  • Freitag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 22.11.2019 - 22.11.2019) - 2421.00.90 (Z 23)
  • Samstag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 23.11.2019 - 23.11.2019) - 2421.00.94 (Z64)
  • Samstag, 10:00 - 13:00 (Einzeltermin, 07.12.2019 - 07.12.2019)

BVM 2b/BBM 2d: Von Traumtänzern, Leichtfüßlern, Zauderern und Luftikussen. Ein Seminar über die (literarische) Kraft des Wünschens

„Lass den Traumtänzer schweben, ... „ (Udo Jürgens)

 Glauben wir Sigmund Freud, dann ist das Dichten eng verwandt mit dem kindlichen Spiel. Einerseit hat die Tätigkeit des (literarischen) Phantasierens eine entlastende kompensatorische Funktion. Andererseits eröffnet diese ein ganzes Refugium unterdrückter Wünsche und neuer gedanklicher, vielleicht auch tatsächlicher Möglichkeitsräume. Hierin liegt auch das utopische und gesellschaftsverändernde Potential der Literatur. Angesichts einer neoliberal geprägten Gegenwart, die das menschliche Handeln zunehmend an ökonomischen Prinzipien wie Effektivität, Leistung und Selbstoptimierung misst, zielt das Seminar darauf, in der Figur des Traumtänzers das subversive und widerständige  Potential der Literatur zu entdecken. Die Literaturgeschichte wartet mit einer Vielzahl von Beispielen und Variationen des Typus des ‚Aussteigers’ und ‚Neinsagers’ auf, beginnend mit der vielleicht prominentesten Figur: dem streitbaren und tapferen Ritter von der traurigen Gestalt. ‚Don Quichotte’. Das Seminar verfolgt zweierlei Ziele: Zum einen werden wir uns literatur- und gattungsgeschichtlich mit den verschiedenen Fortschreibungen des Motivs von Cervantes über Eichendorff, Büchner, Hofmannsthal, Else Lasker-Schüler bis hin zu Musil ua. auseinandersetzen. Zum anderen  - eng hiermit verknüpft – wollen wir uns dem Phänomen aus einer kulturwissenschaftlichen Perspektive nähern. Schillers Maxime, dass der Mensch nur dort ganz Mensch ist, wo er spielt, verstehen wir dabei als Plädoyer, das Spiel neben der Arbeit und Pflichterfüllung als gleichwertige Kulturtechnik zu begreifen. Gedanklich gerahmt wird unsere Beschäftigung mit den literarischen ‚Aussteigern’ durch Paul Lafarques ‚ Lob der Faulheit’ sowie Joseph Vogls ‚ ‚Über das Zaudern’, der ebenfalls ausgehend von der Literatur, die Schwelle zwischen Handeln und Nichthandeln als einen ‚Zwischenraum rein schöpferischer Potenz und Kontingenz’ beschreibt. 

  • Dienstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 08.10.2019 - 28.01.2020) - 2331.00.61

BVM 2b/BBM 2d: Wilhelm Meisters Lehrjahre

Gewissensorientierte Ich-Bildung vollzieht sich bei Goethe als Teilhabe am Leben und als Selbstausbildung, durch Metamorphosen eines sich entwickelnden Seins, nicht in tatenferner Introspektion. Dies widerfährt einem Kaufmannssohn in dem durch frühromantische Liedeinlagen angereicherten Bildungsroman „Wilhelm Meisters Lehrjahre” (1795/96), der zunächst in der liebenden Bindung an die Schauspielerin Marianne aus der bürgerlichen Welt ausbricht, doch nach seinem Scheitern den traumhaft vorgezeichneten Weg zu Bühne findet. Mit Melinas Truppe, die Gestalten wie die attraktive Philine, das anrührende Mädchen Mignon, den geheimnisvollen Harfner aufnimmt, setzt eine Einführung in das Theaterleben ein, das in dem Engagement durch einen Grafen zu einem überlegenen Standpunkt, in dem er auf Shakespeare verwiesen wird, hinführt. Ausgeraubt, schließen sich die Schauspieler dem Theaterdirektor Serlo an, der eine „Hamlet”-Inszenierung vorbereitet. Nach dem Einschub eines alternativen weiblichen Lebenslaufs in den „Bekenntnissen einer schönen Seele” trifft Wilhelm auf eine verantwortungsbewußte Adels-Gruppe, die Turmgesellschaft, die dem überwachend-steuernden Geheimbund der Illuminaten nachgebildet ist. Seine Aufnahme in diesen Kreis wird durch eine eheliche Verbindung vollendet, die in den „Wanderjahren” (1821/29) als sozial-politische Sendung (G. Radbruch) fortgesetzt werden kann.

  • Montag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 07.10.2019 - 27.01.2020) - 2421.03.82 (Z30)

BVM 2b/BBM2d "Woraus wird morgen gemacht sein?" Subversive Denk- und Buchfabrik

2019 ist das Jahr, in dem das in Weimar als Kunstschule gegründete Bauhaus sein 100-jähriges Jubiläum feiert. Das Bauhaus hatte es sich zum Ziel gemacht, Kunst, Gestaltung und einhergehend auch das Thema Bildung neu zu denken. Die Schüler wurden dazu ermutigt, zu experimentieren und ihr Handwerk im Schaffen selbst zu erlernen. Sie sollten dabei neue Formen finden, anstatt alte nur zu wiederholen. Die progressiven Konzepte des Bauhaus beeinflussten die Moderne wie keine andere Ideenschule und leiteten durch das Uminterpretieren und Umgestalten von beispielsweise Wohnraum oder Alltagsgegenständen eine neue Zeit ein. Insbesondere durch die Migration vieler der Gründer und Künstler*innen in die USA entwickelte das Bauhaus eine globale Wirkungskraft, bestimmte unter anderem maßgebend das Stadtbild von Chicago und New York. Deutschlandweit widmen sich zahlreiche Projekte, Ausstellungen und Engagements im Bereich Kunst und Kultur unter dem Schlagwort bauhaus100 der neuen Betrachtung des damaligen Schaffens.

Mit dem Projekt "Woraus wird morgen gemacht sein?" haben wir uns auch bereits in diesem Kontext engagiert. Auf der Webseite http://morgenmachen.org/ können alle bisherigen Aktionen und auch die detaillierte Beschreibung des Projekts eingesehen werden.

Wir wollen hier nun anknüpfen und mit unserer Denk- und Buchfabrik das Augenmerk unserer Auseinandersetzung auf die Frage richten, wie es möglich ist, den damals revolutionären Bildungsgedanken auf unsere Zeit zu übertragen und produktiv werden zu lassen.

Denkfabrik: Fragen, die wir uns dabei stellen, sollen die Themenbereiche Intergenerationalität, Interkulturalität, Globalisierung und Digitalisierung berühren. Wie regt das Bauhaus noch heute visionär Praktiken und Diskurse an? Als Grundlage und Inspirationsquelle soll im ersten Wochenende des Blockseminars, das bilingual auf Englisch und Deutsch stattfinden wird, ein philosophischer und theoretischer Rahmen in Form von in Gruppen erarbeiteten Vorträgen geschaffen werden.

Bitte kommen Sie in eine der unten genannten Sprechstunden, damit die Gruppen gebildet und die Themen vergeben werden können!!!

Buchfabrik: Am zweiten Wochenende starten wir mit den kreativen Prozessen. Unser gemeinsames Großprojekt besteht darin, ein Buch zu "erschaffen." Dieses Vorhaben verlangt von uns, dass wir sowohl bei der Erstellung der Inhalte als auch bei der Konzeption des Buches als Gebrauchsgegenstand in die Zukunft hineindenken. Wir wollen gemeinsam neue Formen und Ideen finden und das Medium "Buch" überdenken. Buchdesignerin Silke Wawro wird uns hierbei zur Seite stehen. Das Buch soll Mut machen, trotz derzeit diskutierter vielfältiger Untergangszenarien, die Zukunft nicht passiv zu erleiden, sondern diese gemeinschaftlich zu gestalten.

Es bietet sich also die Möglichkeit, das essayistische, kreative Schreiben zu üben und weiterzuentwickeln, an gestalterischen Prozessen und Lektorentätigkeiten mitzuwirken, berufliche Perspektiven zu entdecken und darüber hinaus erste Texte zu publizieren. Außerdem gehört zu den gemeinsamen Herausforderungen, ein Event zu organisieren, bei der die entstandenen Arbeiten vorgetragen und ausgestellt werden können.

  • Freitag, 12:00 - 18:00 (Einzeltermin, 17.01.2020 - 17.01.2020) - 2302.U1.23 (Z 40)
  • Samstag, 11:00 - 18:00 (Einzeltermin, 18.01.2020 - 18.01.2020) - 2421.03.84 (Z30)
  • Sonntag, 11:00 - 17:00 (Einzeltermin, 19.01.2020 - 19.01.2020) - 2421.03.84 (Z30)
  • Freitag, 10:00 - 12:00 (Einzeltermin, 17.01.2020 - 17.01.2020) - 2502.00.034 (Z37)
  • Freitag, 10:00 - 12:00 (Einzeltermin, 29.11.2019 - 29.11.2019) - 2421.01.85 (Z121)
  • Samstag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 30.11.2019 - 30.11.2019) - 2421.03.86 (Z34)
  • Freitag, 12:00 - 18:00 (Einzeltermin, 29.11.2019 - 29.11.2019) - 2421.01.81 (Z20)

Doktorandenseminar / Doktorandenkolloquium

 Behandelt wird Auerbachs "Mimesis".

 

  • Freitag, 15:00 - 17:00 (wöchentlich, 11.10.2019 - 27.01.2020)

Doktorandenseminar / Doktorandenkolloquium

Im Kolloquium sollen neben den Dissertationsprojekten der TeilnehmerInnen aktuelle Forschungspositionen von allgemeinem Interesse (etwa aus dem Bereich der Cultural Studies) diskutiert werden. Vorschläge für Themen und Texte sind ebenso herzlich willkommen wie neue TeilnehmerInnen. (InteressentInnen melden sich bitte in den Sprechstunden von Prof. Schönborn oder Prof. Dörr an.)

  • Donnerstag, 18:30 - 20:00 (wöchentlich, 10.10.2019 - 30.01.2020) - 2421.03.82 (Z30)

Erasmus Infoveranstaltung

  • Dienstag, 14:30 - 16:00 (Einzeltermin, 08.10.2019 - 08.10.2019) - 2421.03.86 (Z34)

Forschungskolloquium

  • Donnerstag, 14:00 - 20:00 (Einzeltermin, 30.01.2020 - 30.01.2020) - 2421.04.61 (Z20)

MFM 2a/b: Fußball - kollektives Gedächtnis und nationaler Mythos in Literatur und Film (Blockseminar)

Fußball als gemeinschaftsstiftendes Phänomen des nation building stellt bis in die Gegenwart ein wirkmächtiges Narrativ mit Tendenzen zur Mythenbildung dar, mit dem die nationale Geschichte zur Sicherung kollektiver Identität als "siegreiche" und "heldenhafte" erinnert wird. Prototypisch lässt sich das am Beispiel der Fußballweltmeisterschaft 1954 nachvollziehen, die mit dem Sieg der deutschen Mannschaft zum weit über den Sport hinausweisenden symbolischen Ereignis geworden ist, das in das kollektive Gedächtnis als Rehabilitation der Nation nach den Verbrechen des Nationalsozialismus und Wiederaufnahme in die Völkergemeinschaft, d.h. als Abschluss der Nachkriegszeit, eingegangen ist und bis in die Gegenwart tradiert wurde. Die Bedeutung des Fußballs für die Erfindung von identitätsstiftenden nationalen Geschichtsnarrativen werden wir im Seminar am Beispiel von Friedrich Christian Delius' Erzählung "Der Sonntag, an dem ich Weltmeister wurde" und den Filmen "Das Wunder von Bern " (Sönke Wortmann, 2002) und "Landauer, der Präsident" (Steinbichler, 2014) als Gegenerinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus diskutieren. Zur Vorbereitung werden wir Theorien des nation building (Anderson), der kollektiven Identität und Erinnerung (Halbwachs, Assmann) und der Erinnerungsorte (Nora) für die Auseinandersetzung mit dem Text und den Filmen erarbeiten.

  • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (Einzeltermin, 09.10.2019 - 09.10.2019) - 2332.U1.21
  • Freitag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 10.01.2020 - 10.01.2020) - 2502.00.034 (Z37)
  • Samstag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 11.01.2020 - 11.01.2020) - 2421.U1.21 (Z50)
  • Sonntag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 12.01.2020 - 12.01.2020) - 2421.U1.21 (Z50)

MFM 2a/b: Queer Studies und Literatur

Die Queer Studies haben sich v.a. seit den 1990er-Jahren aus den Gay and Lesbian Studies entwickelt, betonen im Gegensatz zu diesen aber die soziale und zeichenhafte Konstruiertheit der Geschlechter (im Sinne entsprechender Positionen der Gender Studies). Sie untersuchen kritisch, wie sexuelle Identitäten durch kulturelle Praxis – meist im Sinne des herrschenden patriarchalen heterosexuellen Normsystems – konstruiert werden und wie besonders die Literatur sie auch dekonstruiert. Das Seminar will in die einschlägigen zentralen theoretischen Positionen einführen und in einem Durchgang durch die Literatur vom 18. Jh. bis zur Gegenwart nach literarischen Reflexen der genannten Mechanismen fragen.

  • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 09.10.2019 - 29.01.2020) - 2421.U1.21 (Z50)

MFM 2a/b: Workshop Gegenwartsliteratur (Blockseminar)

Im Workshop „Gegenwartsliteratur" werden wir uns mit aktuellen Neuerscheinungen und / oder Literatur aus den letzten Jahren auseinandersetzen, um an diesen Beispielen Fragen, Themen und Probleme der Gegenwartsliteratur diskutieren.

Texte und Themen werden bei der Vorbesprechung am 18.12.2019 bekanntgegeben.

 

 

  • Freitag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 24.01.2020 - 24.01.2020) - 2332.U1.44
  • Samstag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 25.01.2020 - 25.01.2020) - 2421.01.85 (Z121)
  • Sonntag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 26.01.2020 - 26.01.2020) - 2421.01.85 (Z121)
  • Freitag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 24.01.2020 - 24.01.2020) - 2421.01.85 (Z121)
  • Samstag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 25.01.2020 - 25.01.2020) - 2421.03.82 (Z30)
  • Sonntag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 26.01.2020 - 26.01.2020) - 2421.03.82 (Z30)
  • Mittwoch, 14:30 - 16:00 (Einzeltermin, 18.12.2019 - 18.12.2019) - 2611.HS 6D (Z 80)

MGM 2a/b/MGM 4a/b: Theorie und Praxis der Literaturkritik

In diesem Seminar werden wir uns mit Theorie, Geschichte und Medien der Literaturkritik auseinandersetzen. Literaturkritik soll darüber hinaus als ein zentrales Element des Literatursystems in den Blick genommen werden, und die Rolle von Kritiker*innen, Publikationsorganen und des literarischen Marktes einer kritischen Analyse unterzogen werden. Der Schwerpunkt unserer Arbeit soll dabei auf einer kritischen Beobachtung der aktuellen Literaturkritikszene und ihrer Medien (Zeitung, TV, Internet) liegen. Außerdem soll im Seminar Raum gegeben werden, eigene literaturkritische Versuche anzustellen und die Ergebnisse im Seminar zur Diskussion zu stellen.

  • Donnerstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 10.10.2019 - 30.01.2020) - 2302.U1.21 (Z 55)

MGM 2a/b: Deutschsprachiges Theater von Brecht bis in die Gegenwart

Ausgehend von Roland Barthes‘ Wort von der „révolution brechtienne" wird sich das Seminar mit den dramatischen Theorien Brechts und den nachfolgenden Entwicklungen des deutschsprachigen Theaters bis in die jüngste Gegenwart hinein beschäftigen. Unter anderem sollen folgende Stücke diskutiert werden:

 

Bertolt Brecht: Die Tage der Commune (1957)  

Heiner Müller: Germania Tod in Berlin (1956/71); Die Hamletmaschine (1977)

Thomas Bernhard: Heldenplatz (1988)

Elfriede Jelinek: Rechnitz (Der Würgeengel, 2008)

Gian Marco Hölk: GLASHAUS oder Brandung, Bonsai, Bier...Beginn (2019)

 

Vorgesehen sind zudem gemeinsame Theaterbesuche; die Auswahl der Aufführungen orientiert sich an den jeweiligen aktuellen Spielplänen der Bühnen im Umkreis und wird noch bekanntgegeben.

  • Mittwoch, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 16.10.2019 - 29.01.2020) - 2421.00.90 (Z 23)

MGM 2a: Vorlesung - Bonner Republik

  • Montag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 07.10.2019 - 27.01.2020) - 2522.HS 5H (Z 90)

MMA2 / BBAM 2: Kolloquium zur Bachelor-/Masterarbeit

In diesem Seminar werden alle Teile der Bachelor- und Masterprüfung (mündliche Prüfung und Abschlussarbeit) detailliert vorbereitet und diskutiert. Dabei liegt der Schwerpunkt auf dem Verfassen der schriftlichen Arbeit, das in den einzelnen Arbeitsschritten von der Themenfindung über die Literaturrecherche, Konzeption und methodische Durchführung bis zur endgültigen Gliederung besprochen werden soll. Dieses Seminar sollte von allen, die sich von Prof. Schönborn oder Prof. Dörr prüfen lassen wollen, besucht werden.

  • Donnerstag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 10.10.2019 - 30.01.2020) - 2421.03.82 (Z30)

Mittelbautreffen

  • Dienstag, 12:30 - 14:00 (Einzeltermin, 15.10.2019 - 15.10.2019) - 2522.HS 5G (Z 90)

Nocthene Schreibwerkstatt

Die Schreibwerkstatt Nocthene ist eine literarische Plattform an der Heinrich Heine Universität, die vor acht Jahren von Studierenden und Dozierenden gemeinsam gegründet wurde. Seitdem treffen wir uns in jedem Semester mit Menschen, die sich nicht nur mit der bereits bestehenden Literatur beschäftigen, sondern auch selbst literarische Texte verfassen wollen. In den einzelnen Sitzungen diskutieren wir die von den TeilnehmerInnen (zu wechselnd freien oder allen gestellten Oberthemen) geschriebenen Texte, experimentieren mit verschiedenen Textkomponenten (z. B. dem literarischen Dialog), Gattungen, Formen oder Schreibstilen.

 

Bedingungen für die Teilnahme an der Schreibwerkstatt sind:

- das Interesse am und die Bereitschaft zum Schreiben eigener Texte

- aktive Teilnahme an den im 14tägigen Rhythmus abgehaltenen Sitzungen (Termine werden in der ersten Sitzung bekannt gegeben).

 

Es kann ein BN für den Fächerübergreifenden Wahlpflichtbereich (2 CP) erworben werden.

 

Die Teilnehmerzahl ist auf 30 beschränkt. Wenn Sie an der Schreibwerkstatt teilnehmen möchten, dann melden Sie sich bitte unter Angabe Ihres Namens und Ihrer Matrikelnummer und mit einem mitgesandten, selbstverfassten Text bis zum 10. Oktober 2019 unter der Mailadresse

 duesseldorf@nocthene.de

an.

  • Dienstag, 17:00 - 20:00 (wöchentlich, 08.10.2019 - 29.01.2020) - 2303.01.63 (Z 26)
  • Dienstag, 17:00 - 20:00 (Einzeltermin, 29.10.2019 - 29.10.2019) - 2302.02.81 (Z 36)
  • Dienstag, 18:00 - 20:00 (Einzeltermin, 12.11.2019 - 12.11.2019) - 2421.00.90 (Z 23)
  • Dienstag, 17:00 - 20:00 (Einzeltermin, 12.11.2019 - 12.11.2019) - 2302.U1.81

Sonderveranstaltung – Informationsveranstaltung für Master Erstsemester (Für Studienbeginn WS 19/20)

Diese Veranstaltung richtet sich an alle Studierende, die im Wintersemester 2019/2020 ein Masterstudium der Germanistik in Düsseldorf beginnen sowie an fortgeschrittene BA-Studierende, die sich über das Masterstudium informieren möchten.

Im Rahmen der Veranstaltung wird der Aufbau des Masterstudiums vorgestellt. Es besteht die Möglichkeit, Fragen zu klären und den Stundenplan für das erste Semester im Masterstudiengang zu besprechen. Auf Wunsch ist ein Campus-Rundgang möglich. Darüber hinaus werden auf Wunsch auch Fragen zum Zwei-Fach-Master Germanistik und Geschichte beantwortet.

Informationsmaterial wird über ILIAS bereit gestellt.

Sollten Sie noch nicht eingeschrieben ein, melden Sie sich bitte per Mail unter albracht@phil.hhu.de zur Veranstaltung an.

 

  • Freitag, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 11.10.2019 - 11.10.2019) - 2421.03.82 (Z30)

TuTiS Tutorium zu den BEM 2b Gattungsseminaren (Herr Swierczynski)

In diesem Tutorium wiederholen wir gemeinsam die Inhalte der Basisseminare BEM2b (Einführungsseminar Gattung), um vorbereitend auf die Klausur am Ende des Sommersemesters wesentliche Aspekte der Gattungen zu besprechen und zu vertiefen. Die Veranstaltung bietet einen offenen Raum für Fragen und deren Diskurs. 

Bei regelmäßiger Teilnahme können 2 CPs für den Wahlpflichtbereich erworben werden.

  • Montag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 07.10.2019 - 27.01.2020) - 2541.00.41
  • Montag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 07.10.2019 - 27.01.2020)

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