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Lehrbeauftragter

apl. Prof. Dr. Daniel Hoffmann

Gebäude: 24.51
Etage/Raum: U1.32
Tel.: +49 211 81-12949
Fax: +49 211 81-15941

Sprechstunde

Vorlesungszeit: n.V. per Mail
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Vita - Prof. Dr. Daniel Hoffmann

Wissenschaftliche Ausbildung

  • 1978–83: Studium der Germanistik und Philosophie an der Universität Düsseldorf
  • Juni 1986: Promotion zum Dr. phil. an der Universität Düsseldorf mit einer Arbeit über Hans Henny Jahnns "Fluß ohne Ufer"

Beruflicher Werdegang

  • 1987–1989: Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachbereich „Jüdische Philosophie und Geistesgeschichte“ an der Hochschule für Jüdische Studien in Heidelberg
  • 1990–1991: Ausbildungsstipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft für den Fachbereich "Jüdische Philosophie"; Forschungsarbeit am Department "Near Eastern and Judaic Studies" an der Brandeis University/Boston, USA
  • 1993–1996: Habilitandenstipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft
  • Juni 1996: Habilitation mit einer Arbeit über Literatur und Religion im 20. Jahrhundert. Verleihung der venia legendi für das Fach Neuere Deutsche Literaturwissenschaft und Ernennung zum Privatdozenten
  • 1999–2001: Forschungsstipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft für das Projekt "Liturgische Poesie. Zur Bedeutung liturgischer Zitate in der deutsch-jüdischen Literatur der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts"
  • 2001-2004: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Germanistischen Seminar IV der Universität Düsseldorf für das Forschungsprojekt "Jüdisches Schreiben und die Formkräfte der deutschen Literatur im 20. Jahrhundert", Teilprojekt innerhalb der vom Ministerium für Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen geförderten Forschungs-AG "Zwischen Sprachen: Strategien jüdischer Selbstbehauptung in transkulturellen Prozessen"
  • Mai 2002: Verleihung der Bezeichnung "Außerplanmäßiger Professor" an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
  • 2007-2009 Forschungsstipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft für das Projekt "Gottesebenbildlichkeit und säkulares Menschenbild. Aspekte eines modernen Mysterienspiels in der Weltliteratur des 20. Jahrhunderts."
  • SS 2010 Lehrstuhlvertretung am Institut für Germanistik II (Lehrstuhl Witte).
  • SS 2013 Professurvertretung am Institut für Germanistik II (Lehrstuhl Herwig).
  • Seit WS 2010/11 Lehraufträge in Neuerer deutscher Literaturwissenschaft und im Zentrum Studium Universale.

Publikationen

Monographien

  • Die Wirklichkeit und der Andere. Zu Hans Henny Jahnns Roman "Fluß ohne Ufer". Europäische Hochschulschriften I/970, Frankfurt a. M./Bern/New York 1987, 246 S. (Dissertation)
  • Die Erkenntnis auf dem Weg zur Vollkommenheit. Wunderwissen und Gotteserkenntnis in Maimonides' "More Nebuchim". Wilhelm Fink Verlag, München 1991, 115 S.
  • Die Wiederkunft des Heiligen. Literatur und Religion zwischen den Weltkriegen (u. a. über Langgässer, Lehmann, Penzoldt, Britting, Mombert, Loerke, Rosenzweig, Buber, Delp). Schöningh-Verlag, Paderborn 1998, 458 S. (Habilitationsschrift)
  • Stille Lebensmeister. Dienende Menschen bei Hermann Lenz. Stauffenburg Colloquium 46, Tübingen 1998, 121 S.
  • "Im neuen Einband Gott gereicht". Liturgische Poesie in der deutsch-jüdischen Literatur des 20. Jahrhunderts. Jüdische Verlagsanstalt Berlin, Berlin 2002, 237 S. Kapitel: Einleitung: Ein Psalm kehrt heim; Liturgie und Poesie; "Im neuen Einband Gott gereicht." Else Lasker-Schülers Neudichtung des Gottesbuches; Des Herzens Gleichmut. Eine jüdische Lektüre von Joseph Roths Hiob; Franz Werfels geläuterte Lippe; Theodor Lessings "verschüttete Psominbüchsen"; "Rachmones, Rachmones!" – Alfred Döblins Reise in das Land ohne Tod; "Ich kam aus dem Geheg" – Karl Wolfskehls Deutung des Exodus in "Die Stimme spricht"; "das lob das um in liedern zieht" – Karl Wolfskehls Simson-Adaption
  • Herausgeber: Handbuch zur deutsch-jüdischen Literatur des 20. Jahrhunderts (Beiträger: Hans-Christoph Askani/Paris; Hans-Peter Bayerdörfer/München; Cornelia Blasberg/Tübingen; Gertrude Cepl-Kaufmann/Düsseldorf; Holger Gehle/Bonn; Wolf-Daniel Hartwich/Heidelberg; Rolf Kauffeldt/Düsseldorf; Helmuth Kiesel/Heidelberg; Sandra Kluwe/Heidelberg; Eva Reichmann/Bielefeld; Waltraud Strickhausen/Marburg; Elijahu Tarantul/Heidelberg; Manfred Voigts/Berlin; Armin A. Wallas/Klagenfurt; Hartwig Wiedebach/Göppingen). Schöningh-Verlag, Paderborn 2002, 488 S. (Eigene Beiträge siehe unter Aufsätze)
  • Herausgeber: Gustav Gabriel Cohen. Das Ideal des eigenen Staates. Zwei Schriften aus den Anfängen des Zionismus, hrsg. u. eingel. von Daniel Hoffmann, unter Mitarbeit von Jens Knipp. Mit einer Familienerinnerung von Hanne Lenz, IBA – Media & Books, Berlin 2003, 169 S.
  • Bruchstücke einer großen Tradition. Gattungspoetische Studien zur deutsch-jüdischen Literatur. Schöningh-Verlag, Paderborn 2005, 172 S.
  • Lebensspuren meines Vaters. Eine Rekonstruktion aus dem Holocaust.
    Wallstein-Verlag, Göttingen 2007, 253 S.
  • Leuchtende Tinte auf brüchigem Papier. Eine jüdische Lektüre von Adalbert Stifters Abdias. Mit einem einleitenden Essay von Dieter Borchmeyer zur literarischen Gestalt des Juden von Lessing bis Stifter. Königshausen & Neumann, Würzburg 2011, 145 S.
  • trans-lation – trans-nation – trans-formation. Übersetzen und jüdische Kulturen, hrsg. von Petra Ernst, Hans-Joachim Hahn, Daniel Hoffmann und Dorothea Salzer, Studien-Verlag, Innsbruck 2012.
  • Heimat, bist du wieder mein. Autobiografische Erinnerungen an das deutsche Judentum.
    Königshausen & Neumann, Würzburg 2015, 176 S.

Wissenschaftliche Aufsätze

  • Das Lächeln der Natur im theatrum mundi. Zu Wilhelm Lehmanns "Gedichtetem Tag". In: Zeitmitschrift, Nr. 2, Herbst 1986, S. 127–29
  • Zur Bedeutung des jüdischen Festes heute. In: Jüdisches Leben – Religion und Alltag, Aspekte der Vergangenheit, Ausstellungskatalog, Gütersloh, 1988, Bd. 2, S. 24–34
  • Bemerkungen zum Begriff des Nächsten und des Feindes im Anschluß an Cohen und Levinas. In: Zeitschrift für Theologie und Kirche, Heft 2/86, 1989, S. 236–260
  • Das Fest als Emphase der religiösen Existenz. Die Emphase als Wesensmerkmal der jüdischen Festtage. In: Münchener Theologische Zeitschrift, Heft 2, 1990, S. 119–135
  • Das Ethos des prophetischen Bewußtseins. Abraham Heschels Buch "Die Prophetie". In: Trumah 2, Jahrbuch der Hochschule für Jüdische Studien, Heidelberg, 1990, S. 125–156
  • Die absolute Gewißheit des gegenwärtigen Existierens und das notwendige Sein Gottes. Zu Maimonides’ drittem Gottesbeweis im "Führer der Unschlüssigen". In: Salzburger Jahrbuch für Philosophie, XXXV, 1990, S. 7–33
  • Schöpfung, Prophetie und Messianismus. Philosophische und mystische Reflexionen nach der Vertreibung der spanischen Juden. In: "1492–1992: 500 Jahre Vertreibung der Juden Spaniens", hrsg. von Hans H. Henrix, Einhard-Verlag, Aachen 1992, S. 87–106
  • In between creating and created things. Maimonides’ Concept of the Creation. In: Archivio di filosofia, Anno LXI – 1993, Nr. 1–3; La storia della filosofia ebraica, a cura di Irene Kajon, S. 81–97
  • Krieg und Tausch – Hans Carossas "Rumänisches Tagebuch". In: Literaturwissenschaftliches Jahrbuch, Bd. 37, 1996, S. 283–305
  • Die Gewißheit des Glaubens. Richard Beer-Hofmanns und Moritz Heimanns jüdische Dramen. In: Dieter Borchmeyer (Hrsg.), "Richard Beer-Hofmann. Zwischen Ästhetizismus und Judentum", Paderborn 1996, S. 101–118
  • Negative Theologie und göttliche Vorsehung in Maimonides' "Führer der Unschlüssigen". In: Münchener Theologische Zeitschrift, Heft 3, 1996, S. 217–230
  • Abraham Joshua Heschel. Das Religiöse in Zeit, Sprache und Begegnung. In: Renovatio. Zeitschrift für das Interdisziplinäre Gespräch, Heft 3, 53. Jg., 1997, S. 159–170
  • Archaik oder Anarchie. Hermann Lenz' Geschichtsbild. In: Text und Kritik. Zeitschrift für Literatur, Themenband Hermann Lenz, I/1999, S. 75–83
  • "Wie kommt Saul unter die Juden?" Karl Wolfskehl in der Diaspora. In: Castrum Peregrini, Nr. 237–238, 1999, S. 22–37
  • "Ein jeglicher muß seinen Helden wählen." Freud und sein ägyptischer Moses auf dem Weg ins Exil. Gemeinsam mit Dr. Mirjam Hoffmann und PD Dr. Gerhard Reister. In: Freie Assoziation, Psychoanalyse. Kultur. Organisation, Supervision, 2. Jg., Heft 2, 1999, S. 223–241
  • Alfred Döblins Konversion als Denkmal seines Schicksals. In: Das Jüdische Echo. Europäisches Forum für Kultur und Politik, Vol. 48, 1999, S. 182–191
  • "Heimat in Ewigkeit". Friedrich Bischoffs Werkstatt schlesischer Landschaft. In: Schlesien. Literarische Spiegelungen im Werk der Dichter, hrsg. von Frank-Lothar Kroll, Duncker und Humblot, Berlin 2000, S. 97–112
  • "Und wer hält die Fäden in seinen Händen zusammen?". Elisabeth Langgässers und Cordelia Edvardsons Weg aus dem Labyrinth des Nihilismus. In: Elisabeth Langgässer Symposium, Erbacher Hof, Mainz 1999, Stadt Alzey 2000, S. 34–43
  • "Stehr saß, wie für immer …". Max Tau, Oskar Loerke und Moritz Heimann als Leser Hermann Stehrs. In: "Ein symbolisches Leben", Beiträge anläßlich des 100. Geburtstages von Max Tau, hrsg. von Detlef Haberland, Palatina Verlag, Heidelberg 2000, S. 77–91
  • "Nein, nein, dann soll nur nichts sein." Rudolf Kassners geistiger Widerstand gegen das 20. Jahrhundert. In: Deutsche Autoren des Ostens als Gegner und Opfer des Nationalsozialismus. Beiträge zur Widerstandsproblematik, hrsg. von Frank-Lothar Kroll, Duncker und Humblot, Berlin 2000, S. 151–177
  • Das übertünchte Antlitz. Eine Matthäus-Perikope in Hugo von Hofmannsthals "Das gerettete Venedig". In: Jahrbuch des Freien Deutschen Hochstifts, 2000, S. 215–240
  • Acht Autorenporträts im "Lexikon der deutsch-jüdischen Literatur", hrsg. von Andreas B. Kilcher, Verlag J. B. Metzler, Stuttgart/Weimar 2000
    1. Paul Adler, S. 5–6
    2. Hermann Broch, S. 88–90
    3. Efraim Frisch, S. 161–164
    4. Moritz Heimann, S. 210–213
    5. Mynona (Salomo Friedlaender), S. 442–443
    6. Arno Nadel, S. 443–445
    7. Manfred Sturmann, S. 559
    8. Hugo Zuckermann, S. 629–630
  • Der Hohlraum für die Rechtfertigung. Hans Henny Jahnns "Holzschiff" und die protestantische Lehre. In: literatur für leser, 1/2000, S. 46–60
  • "Der Löwe brüllt, wer sollte sich nicht fürchten?" Zur utopischen Restauration der alten Stammburg in Goethes Novelle. In: Zeitschrift für Deutsche Philologie, 4/2001, S. 527–539
  • "Ich kam aus dem Geheg" – Karl Wolfskehls Deutung des Exodus in Die Stimme spricht. In: "Verkannte brüder"?, Stefan George und das deutsch-jüdische Bürgertum zwischen Jahrhundertwende und Emigration, hrsg. von Gert Mattenklott, Michael Philipp und Julius H. Schoeps, Reihe "Haskala", Bd. 22, Olms-Verlag, Hildesheim/Zürich/New York 2001, S. 135–151
  • Der alte Weg und die vollendete Welt. Zur religiösen Landschaftstopographie in Adalbert Stifters "Der beschriebene Tännling". In: StadtLandFluß. Urbanität und Regionalität in der Moderne, Festschrift für Gertrude Cepl-Kaufmann zum sechzigsten Geburtstag, hrsg. von Antje Johanning und Dietmar Lieser unter Mitarbeit von Jens Knipp, Ahasvera Verlag, Neuss 2002, S. 643–653
  • Ost-West-Passagen der Tradition. Micha Josef Bin Gorion und Samuel Joseph Agnon. Gemeinsam mit Dr. Elijahu Tarantul. Siehe in: Handbuch zur deutsch-jüdischen Literatur S. 55–78
  • Die Masken des Lebens – Die Wiener Moderne im Lichte jüdischer Hermeneutik. Siehe in: Handbuch zur deutsch-jüdischen Literatur S. 235–270
  • Essayismus und jüdische Diasporaexistenz. Siehe in: Handbuch zur deutsch-jüdischen Literatur S. 299–322
  • Von der Maske zur Attrappe – Eine Entwicklungslinie der Dienergestalt in der Literatur seit der Aufklärung. In: literatur für leser, 4/2002, S. 199–216
  • Ariadnefaden und Auschwitznummer. Cordelia Edvardsons Errettung aus Elisabeth Langgässers Mythenkosmos In: arcadia. Zeitschrift für allgemeine und vergleichende Literaturwissenschaft, Heft 1/2003, S. 39–54
  • "Die Welt war heil …" Profanität und Sakralisierung der Welt in Elisabeth Langgässers Das unauslöschliche Siegel. In: Mythen der Kreativität. Das Schöpferische zwischen Innovation und Hybris, hrsg. von Annette Deschner, Oliver Krüger und Refika Sariönder, Verlag Otto Lembeck, Frankfurt a. M. 2003, S. 77–91
  • "Schöpfungsgewalt, die Formen strömt." Rudolf Borchardt, ein Befreiter aus Herders Geist. In: "Hebräische Poesie und jüdischer Volksgeist. Die Wirkungsgeschichte von J.G. Herder im Judentum Mittel- und Osteuropas", hrsg. von Christoph Schulte, Reihe "Haskala", Olms-Verlag, Hildesheim/Zürich/New York 2003
  • "Rettung ward Israel, Rettung durch alle Zeit!" – Karl Wolfskehls geistliche hebräische Dichtungen. In: "Oh dürft ich Stimme sein, das Volk zu rütteln!" Leben und Werk von Kar Wolfskehl, hrsg. von Elke-Vera Kotowski u. Gert Mattenklott. Haskala. Wissenschaftliche Abhandlungen
    Bd. 33, Olms-Verlag, Hildesheim 2007, S. 149-169.
  • "Eine Vision von jüdischer Art". Paul Adlers Roman Die Zauberflöte von 1916. In: Trumah 13, Jahrbuch der Hochschule für Jüdische Studien, Heidelberg 2003, S. 209–226
  • Theodor Herzl und Deutschland. In: 5. Internationales Theodor Herzl Symposion, Wien, 14. - 17. Juni 2004, Wiener Rathaus. Der Bericht, hrsg. im Auftrag der Stadt Wien von Prof. Jacob Allerhand u. a., S. 82-93.
  • Goethe? nicht nur Bildungsgut. Zum Einfluß Goethes auf jüdische Religionsphilosophien des 20. Jahrhunderts. In: Kirche und Israel, 20. Jg., Heft 1, 2005, S. 73-84.
  • Die Stimme der jüdischen Liturgie in Franz Rosenzweigs Stern der Erlösung. In: Franz Rosenzweigs "neues Denken". Internationaler Kongreß Kassel 2004, hrsg. von Wolfdietrich Schmied-Kowarzik, Bd. II: Erfahrene Offenbarung in theologos, Freiburg/München 2006, S. 938-945.
  • "Rettung ward Israel, Rettung durch alle Zeit!" Karl Wolfskehls geistliche hebräische Dichtungen. In: "Oh dürft ich Stimme sein, das Volk zu rütteln!" Leben und Werk von Karl Wolfskehl, hrsg. von Elke-Vera Kotowski u. Gert Mattenklott. Haskala. Wissenschaftliche Abhandlungen Bd. 33, Olms-Verlag, Hildesheim 2007, S. 149-169.
  • Der Dienst in fremden Tempeln. Liebe und Religion in Franz Grillparzers Jüdin von Toledo. In: Von der Liebe und anderen schrecklichen Dingen. Festschrift für Hans-Georg Pott, hrsg. von Yvonne-Patricia Alefeld, Aisthesis-Verlag, Bielefeld 2007, S. 109-124.
  • "Dieses schlicht verschwiegene Bekenntnis". Gustav G. Cohen, ein unbekannter Freund Theodor Herzls. In: Theodor Herzl: From Europe to Zion, hrsg. von Mark H. Gelber und Vivian Liska, Conditio Judaica 67, hrsg. von Hans Otto Horch, Max Niemeyer Verlag, Tübingen 2007, S. 103-113.
  • Die Wiederkehr der Liturgie in der jüdischen Renaissance des 20. Jahrhunderts. In: Stimme und Schrift. Zur Geschichte und Systematik sekundärer Oralität, hrsg. von Waltraud Wiethölter, Hans-Georg Pott und Alfred Messerli, München 2008, S. 173-193.
  • "Wie ein kristallenes Bad". Elisabeth Langgässers Claudel-Lektüren. In: Moderne und Animoderne? Der Renouveau catholique und die deutsche Literatur, hrsg. von Wilhelm Kühlmann und Roman Luckscheiter, Rombach Verlag, Freiburg i. Br. 2008, S. 447-474.
  • Karl Wolfskehls Übersetzungen hebräischer Poesie des Mittelalters. In: Jüdische Literatur als europäische Literatur. Europäizität und jüdische Identität 1860 - 1930, hrsg. von Caspar Battegay und Barbara Breysach, edition text + kritik, München 2008, S. 47-57.
  • Elisabeth Langgässer. An den Grenzen des aufgeklärten Selbstbewußtseins. In: Eigensinn und Bindung. Katholische deutsche Intellektuelle im 20. Jahrhundert, hrsg. von Hans-Rüdiger Schwab, Butzon & Bercker Verlag, Kevelaer 2009, S. 285-297.
  • Unsichtbare Nabelschnüre. Jüdische Lebenswelten in Hermann Lenz' Erzählwerk. In: Integration und Ausgrenzung. Studien zur deutsch-jüdischen Literatur- und Kulturgeschichte von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart. Festschrift für Hans Otto Horch zum 65. Geburtstag, hrsg. von Mark H. Gelber, Jakob Hessing und Robert Jütte, Max Niemeyer Verlag, Tübingen 2009, S. 367-378.
  • Auf der Suche nach dem richtigen Leben. Religionsgespräche in der deutsch-jüdischen Literatur des 20. Jahrhunderts. In: Aschkenas. Zeitschrift für Geschichte und Kultur der Juden, 2008/2009, Heft 2, S. 275-292.
  • Joseph Bernhart. Vom Mysterium der Geschichte. In: Freie Anerkennung übergeschichtlicher Bindungen. Katholische Geschichtswahrnehmung im deutschsprachigen Raum des 20. Jahrhunderts, hrsg. von Thomas Pittrof und Walter Schmitz, Rombach Verlag, Freiburg i. Br. 2010, S. 181-193.
  • Errettende Grausamkeit. (Meta-)physische Gewalt in Hans Henny Jahnns Romanfragment Jeden ereilt es. In: Sentimentalität und Grausamkeit. Ambivalente Gefühle in der skandinavischen und deutschen Literatur der Moderne, hrsg. von Sophie Wennerscheid, Münster u. a. 2011, S. 201-212.
  • "O was für eine stunde". Zeit zu Beten nach dem Holocaust? Franz Baermann Steiners Gebet im Garten. In: Phänomen Zeit. Dimensionen und Strukturen in Kultur und Wissenschaft, hrsg. Dietmar Goltschnigg, Tübingen 2011, S. 459-463.
  • Das törichte Opfer. Gertrud Kolmars Nacht als heidnisch-jüdisches Mysterienspiel. In: Sand in den Schuhen Kommender. Gertrud Kolmars Werk im Dialog, hrsg. von Chryssoula Kambas und Marion Brandt, Göttingen 2012, S. 213-224.
  • Eroberungen der Zeit – Eroberungen der Tradition. Franz Baermann Steiners Verhältnis zum Judentum. In: Traditionen Jüdischen Denkens in Europa, hrsg. von Sibylle Schönborn, Karl Ivan Solibakke und Bernd Witte, Berlin 2012, S. 121-133.
  • Paläosemitische Dichtungen? Rudolf Borchardts und Martin Bubers biblische Poesie. In: trans-lation – trans-nation – trans-formation. Übersetzen und jüdische Kulturen, hrsg. von Petra Ernst, Hans-Joachim Hahn, Daniel Hoffmann und Dorothea Salzer, Innsbruck 2012, S. 119-140.
  • Sklavenarbeit und Mußestunden. Paul Hoffmanns Jugendjahre im Arbeitslager „Schloßhof“. In: Der Schloßhof. Gutshof, Gasthaus, Jüdisches Lager, hrsg. von Bärbel Sunderbrink, 2012, S. 146-161.
  • Der erschrockene Mensch. Rudolf Kassners Spätwerk. In: Religiöse Thematiken in den deutschsprachigen Literaturen der Nachkriegszeit (1945-1955), hrsg. von Natalia Bakshi, Dirk Kemper und Iris Bäcker, München 2013, S. 91-104.
  • Post ins Gelobte Land. Eine jüdische Erzählung. In: Argonautenschiff. Jahrbuch der Anna-Seghers-Gesellschaft, Bd. 22, 2013, S. 219-229.
  • Sie haben zweifellos Interessantes am Kreuz erlebt.“ Rabbi Jesus in Carl Einsteins „Die schlimme Botschaft“. In: Pardes 21, Zeitschrift der Vereinigung für Jüdische Studien, 2015, S. 165-179.
  • Dissonanzen einer deutsch-jüdischen Existenz. Matthias Hermanns Lyrik als verfehlte Kritik am Judentum. In: Heimat-Identität-Mobilität in der zeitgenössischen jüdischen Literatur, hrsg. von Christina Liebl, Jan Schröder und Chris W. Wilpert, Harrassowitz Verlag. 2015, S. 165-179.
  • Deutsch jüdische religiöse Literatur in der Moderne. In: Handbuch der deutsch jüdischen Literatur, hrsg. von Hans Otto Horch, Verlag Walter de Gruyter, 2016, S. 435-447.
  • „Mann und Roß und Wagen hat sie der Herr geschlagen“. Jüdische Liturgie in Auschwitz. In: Gedächtnis und Gewalt. Nationale und transnationale Erinnerungsräume im östlichen Europa, hrsg. von Kerstin Schoor und Stefanie Schüler-Springorum, Wilhelm Fink Verlag 2016, S. 95-111.
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