Univ.-Prof. Dr. Henriette Herwig

Vita

Gegenwärtige Position

Inhaberin eines von zwei Lehrstühlen für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft (Abteilung Germanistik II) an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

 Akademischer Werdegang

  • 1975 bis 1980 Studium der Germanistik, Theologie, Erziehungs- und Gesellschaftswissenschaften an der Universität Kassel; daneben Arbeit als Hilfskraft des Linguisten Wilhelm Köller und Mitarbeit im Projekt "Lesegeschichte als Kulturaneignung" des Erziehungswissenschaftlers Rudolf Messner
  • 1981 bis 1985 Promotionsstudium an den Universitäten Zürich und Bern und Arbeit am Institut für Germanistik der Universität Bern
  • 1975 bis 1983 Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes
  • 1985 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Kassel mit einer Studie über Dialogstrukturen im dramatischen Werk von Botho Strauß ("Verwünschte Beziehungen, verwebte Bezüge", Tübingen 1986), die 1987 mit dem Georg-Forster-Preis des Kasseler Hochschulbundes ausgezeichnet wurde
  • 1986 bis 1988 wissenschaftliche Assistentin von Peter Rusterholz (Neuere deutsche Literatur) und Ruth Meyer (empirische Soziologie) gleichzeitig an zwei Instituten der Universität Bern
  • 1988/89 einjähriger Forschungsaufenthalt als Visiting Scholar an den Universitäten Harvard und Duke (USA) mit einem Stipendium des Schweizerischen Nationalfonds: literaturtheoretische Studien
  • 1989 bis 1997 erst wissenschaftliche Assistentin, dann Oberassistentin am Institut für Germanistik der Universität Bern
  • Juni 1996 Habilitation, einstimmig, durch die philosophisch-historische Fakultät der Universität Bern mit einer Habilitationsschrift über Goethes Altersroman "Wilhelm Meisters Wanderjahre"
  • 1997 bis April 2001 Hochschuldozentin für Neuere deutsche Literatur an der Universität Bern, daneben rechte Hand der Geschäftsführung und Erasmus-Koordinatorin
  • Zusätzliche Lehrstuhlvertretungen und Gastdozenturen an den Universitäten Basel, Bern, Wien, Freiburg/Br., an der Freien Universität Berlin und an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
  • Mai 2001 bis März 2003 Professorin für Neuere deutsche Literaturgeschichte an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg; Mitglied des Zentrums für Anthropologie und Gender Studies und Ko-Leitung des interdisziplinären Forschungsprojekts "Körper – Kultur – Medien. Genderkonzeptionen im Netzwerk"
  • April 2003 Ernennung zur Inhaberin eines Lehrstuhls für Neuere deutsche Philologie an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
  • April 2005 Erfolgreiche Teilnahme am Exzellenzwettbewerb des Landes Nordrhein-Westfalen "Geisteswissenschaften gestalten Zukunftsperspektiven: Lebenspraxis und Kultur in alternden Gesellschaften" zusammen mit Kolleginnen und Kollegen der Germanistik, Anglistik, Kunstgeschichte, Medizinischen Soziologie und Medizingeschichte der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
  • Juni 2005 bis Dezember 2006 Mitarbeit im interdisziplinären Forschungsprojekt "Kulturelle Variationen und Repräsentationen des Alter(n)s"
  • seither Mitarbeit im interfakultären Forscherverbund und Graduiertenkolleg "Alter(n) als kulturelle Konzeption und Praxis" sowie Vorbereitung eines Folgekollegs zu diesem Thema
  • April bis Juni 2017: Max Kade-Gastprofessur an der University of California, Davis (USA)
  • Hufeland Lecture 2017: Auf dem 51. "Kongress für Allgemeinmedizin und Familienmedizin" hat Henriette Herwig am 23. September 2017 in Düsseldorf den Preis der Stiftung für Allgemeinmedizin erhalten, mit der eine Person des öffentlichen Lebens geehrt wird. Das Thema ihres Festvortrags lautete: "Der Hausarzt als ohnmächtiger Heiland in Franz Kafkas Erzählung Ein Landarzt".

Ehrenamtliche Tätigkeiten

  • 1992 bis 1998 Vorstandsmitglied der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften
  • 1997 bis 1998 Präsidentin der Schweizerischen Gesellschaft für allgemeine und vergleichende Literaturwissenschaft
  • 1997 bis 2002 Gründungspräsidentin der Goethe-Gesellschaft Schweiz: Planung, Organisation und Durchführung von Jahrestagungen zu verschiedenen Goethe-Themen
  • seit 2003 Präsidentin der Hermann-Hesse-Stiftung Bern

Forschungsschwerpunkte

  • Goethe-Forschung und Goethezeit
  • Literatur des 19.-21. Jahrhunderts
  • historische Anthropologie
  • Literatur der Jahrhundertwende (um 1900)
  • Schweizer Literatur
  • deutsch-jüdische Literaturbeziehungen
  • Literatur von Frauen
  • Literatursemiotik und Literaturtheorie
  • Gender Studies
  • Cultural Gerontology

Laufende Projekte

Publikationen

Kontakt

Lehrstuhlinhaberin

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Univ.-Prof. Dr. Henriette Herwig

Gebäude: 24.52
Etage/Raum: U1.33
Tel.: +49 211 81-12947
Fax: +49 211 81-15941

Sprechstunde

Vorlesungszeit: ab 18.10.17 - jew. Mittwoch - 18.15-19.15 Uhr
vorlesungsfreie Zeit: ---

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