Aktuelles Lehrangebot

BBAM 2 - Kolloquium zur BA-Arbeit

Maike Rettmann

Das Kolloquium ist als Forum für Studierende gedacht, die im laufenden Semester ihre Bachelorarbeit im Bereich Neuere Deutsche Literaturwissenschaft schreiben wollen. Es soll die Teilnehmenden dabei unterstützen, Fragestellungen zu entwickeln, über Konzeption und Durchführung der Abschlussarbeit nachzudenken, geeignete Theorien und Methoden der Literaturwissenschaft zu erarbeiten sowie Projekte zu präsentieren und zu diskutieren.

 

Um den Bedürfnissen der individuellen Arbeitsphasen zu entsprechen, wird das Kolloquium an Terminen stattfinden, die in Absprache mit den Teilnehmenden festgelegt werden. Wenn Sie Interesse an der Veranstaltung haben, kommen Sie bitte auf jeden Fall in die erste Sitzung am 18. April. An diesem Termin findet eine allgemeine Einführung in die Konzeption des Kolloquiums und die Festlegung der Termine statt.

  • Dienstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 18.04.2017 - 25.07.2017)

BBM 2c BM II-3 Grundseminar: Arthur Schnitzler intermedial

M.A. Alke Mara Stuhlfauth-Trabert, Robin-Martin Aust

In Schnitzlers Werk vereinen sich die beiden Stränge der Kultur des österreichischen fin de siècle: der moralisch-wissenschaftliche und der ästhetische. Schnitzler, der schon als Medizinstudent in der Klinik von Sigmund Freuds Lehrer Theodor Meynert arbeitete, interessierte sich zeitlebens für das Spannungsverhältnis zwischen den sittlichen Werten seiner Zeit und der modernen Überzeugung, dass das Instinkt- und Triebleben des Menschen nach gesellschaftlicher Akzeptanz verlangt. Im Zentrum des Seminars steht die gemeinsame Analyse und Interpretation ausgewählter Werke des österreichischen Autors Arthur Schnitzler (Reigen, Traumnovelle, Lieutenant Gustl, Frau Beate und ihr Sohn u.a.) sowie die medialen Adaptionen einiger seiner Werke (z.B. Stanley Kubricks Film Eyes wide shut und Manuele Fiors Comic Fräulein Else).

Im Seminar werden einerseits Methoden zur Anwendung kommen, die für das Verständnis von Schnitzlers Werk erhellend sind, wobei die Psychoanalyse Sigmund Freuds, besonders Freuds Traumdeutung und seine Abhandlung zur Sexualtheorie, einen methodischen Schwerpunkt bilden. Andererseits führt das Seminar in die Film- und Comicanalyse ein und bietet somit heuristische Werkzeuge für die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den Verfilmungen und Comicadaptionen von Schnitzlers Werken an.

Literaturhinweise: Oliver Jahraus/ Stefan Neuhaus: Kafkas Urteil und die Literaturtheorie, Stuttgart 2002; Martin Sexl: Einführung in die Literaturtheorie, Wien 2004.

  • Mittwoch, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 19.04.2017 - 26.07.2017)

BBM 2c - Grundseminar: Die Klavierspielerin - Roman und Film

M.A. Alke Mara Stuhlfauth-Trabert, Sabrina Huber

Elfriede Jelineks autobiographisch geprägter Roman Die Klavierspielerin über die Klavierlehrerin Erika Kohut, die von ihrer Mutter zu Pianistin gedrillt wird und sich als zunehmend unfähig erweist, soziale und sexuelle Beziehungen einzugehen, zählt seit seinem Erscheinen 1983 zu den bekanntesten Werken der österreichischen Literaturnobelpreisträgerin. Im Seminar werden Methoden zur Anwendung kommen, die unterschiedliche Aspekte von Jelineks Roman in den Blick nehmen. So lässt sich aus der Perspektive der Gender Studies nach der kulturellen Konstruktion der Geschlechterrollen im Text fragen. Expliziten Bezug nimmt der Roman zudem auf psychoanalytische Konzepte wie Sigmund Freuds Theorien zur Weiblichkeit und die Narzissmustheorie Heinz Kohuts. Darüber hinaus führt das Seminar in die Filmanalyse ein und bietet somit ein heuristisches Werkzeug für die gemeinsame Auseinandersetzung mit Michael Hanekes Literaturverfilmung Die Klavierspielerin an.

Literaturhinweise Janke, Pia: Jelinek Handbuch, Stuttgart/Weimar 2013; Martin Sexl: Einführung in die Literaturtheorie, Wien 2004.

  • Donnerstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 20.04.2017 - 27.07.2017) - 2522.U1.33 (Z 18)

BBM 2c / BM 2-3 Grundseminar - Kafkas mediale Verwandlungen

Dr. Florian Trabert

Die bis zum heutigen Tag ungebrochene Faszinationskraft, die von Franz Kafkas Werken ausgeht, belegen die medialen Transformationen seiner Texte in die unterschiedlichsten Gattungen wie den Film, den Comic und die Oper. Diese Transformationen sind immer auch Interpretationen von Kafkas Texten. Im Zuge des Medienwechsels werden Leerstellen gefüllt und Vieldeutigkeiten vereindeutigt, zugleich kann dieser aber auch neue Deutungsdimensionen eröffnen. Im Zentrum des Seminars stehen die verschiedenen medialen Transformationen von Kafkas Erzählung Die Verwandlung sowie weiterer kürzerer Erzählungen wie Das Urteil und In der Strafkolonie. Die Seminararbeit soll gleichzeitig die Gelegenheit dazu bieten, in die Film- und Comicanalyse einzuführen.

Engel, Manfred: Kafka-Handbuch, Stuttgart u.a. 2010.

  • Donnerstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 20.04.2017 - 27.07.2017)

BBM 2c / BM II-3 Grundseminar: Hermann Hesse

Maike Rettmann

Hermann Hesses Schulroman Unterm Rad (1906) erzählt auf bedrückende Weise von der sukzessiven Zerstörung des begabten Knaben Hans Giebenrath durch den falschen Ehrgeiz und die überhöhten Anforderungen seines Vaters und seiner schulischen Lehrmeister. Vom Dauerstress zermürbt und von einem falschen Freund verraten, findet er einen verfrühten Tod im Wasser.

Die "indische Dichtung" Siddhartha (1922) setzt sich, mehr verkleidet als verwoben mit der südasiatischen Glaubenswelt, mit einem für Hesse typischen Thema auseinander: der Suche des Menschen nach sich selbst.

Auch in Hesses Roman Der Steppenwolf (1927) erhalten die Themen Identität und Identifikation eine zentrale Stellung. Der Lebenskonflikt des Protagonisten Harry Haller entwickelt sich aus dem inneren Zwiespalt zwischen seiner Existenz als angepasster Bürger und seiner düster-dionysischen Wolfsnatur.

 

Anhand dieser drei Texte aus der frühen bis mittleren Schaffensperiode Hermann Hesses eröffnet das Seminar seinen Teilnehmern die Möglichkeit, Methoden, Modelle und Theorien der Literaturwissenschaft zu erarbeiten, zu erproben und kritisch zu diskutieren. Schwerpunkte werden voraussichtlich bei Konzepten der Hermeneutik, Psychoanalyse, Intertextualität, Gender Studies und der Transformationsanalyse filmischer Adaptionen gesetzt. In den Sitzungen zur Intertextualität und Filmanalyse werden auch der Roman Prinzessin Fisch von Wilhelm Raabe (1883) sowie die Siddhartha-Verfilmung von Conrad Rooks (1972) diskutiert.

  • Montag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 24.04.2017 - 24.07.2017)

BBM 2c / BM II-3 Grundseminar: Veza Canetti, Ingeborg Bachmann, Elfriede Jelinek: österreichische Autorinnen des 20. Jahrhunderts

Robin-Martin Aust

Der Staat und das Land Österreich und die politischen und sozialen Umwälzungen des 'kurzen' 20. Jahrhunderts sind eng miteinander verknüpft: die k.u.k.-Doppelmonarchie, der Austrofaschismus, der 'Anschluss' an NS-Deutschland und die Gründung der Zweiten Republik brachten je ihre eigenen Norm- und Wertesysteme mit, die sich natürlich auch im kulturellen und künstlerischen Schaffen niederschlugen. Die Literatur der 'Alpenrepublik' soll in diesem Seminar stichprobenartig anhand dreier zentraler Autorinnen des 20. Jahrhunderts unterucht werden: Veza Canetti (*1897-1963), Ingeborg Bachmann (*1926-1973) und Elfriede Jelinek (*1946) setzen sich in ihren literarischen Werken auf ganz unterschiedliche Weise mit Heimat, nationalen Verantwortung, den je aktuellen Machtstrukturen, der eigenen wie der nationalen wie geschlechtlichen Identität und Rolle auseinander.

Über grundlegende erzähltheoretische Beschreibungskategorien hinausgehend sollen in diesem Seminar unterschiedliche literaturwissenschaftliche Methoden und Theorien erlernt und angewendet werden, um auf das weitere Studium der Literaturwissenschaft vorzubereiten: Die Vielfältigkeit der von diesen Autorinnen verfassten Texte erlaubt es, unterschiedliche Analyse- und Interpretationsmethoden exemplarisch anzuwenden, angefangen bei psychoanalytischen, diskursanalytische, gendertheoretischen hin zu strukturanalytischen oder raumtheoretische Herangehensweisen. Ebenso sollen intertextuelle und intermediale Transformationsweisen wie auch grundlegende filmtheoretische Konzepte anhand der Verfilmung von Jelineks 'Die Klavierspielerin' (2001, Regie: Michael Haneke) Weiterhin ist aus gegebenem Anlass ein Besuch der Aufführung von Elfriede Jelineks Bühnenstück 'Das Licht im Kasten (Straße? Stadt? Nicht mit mir!)' im Schauspielhaus Düsseldorf (Regie: Jan Philipp Gloger) inkl. Nachbesprechung nach Möglichkeit eingeplant.

 

  • Dienstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 18.04.2017 - 25.07.2017) - 2332.01.68

BBM 2d / BM II-4 Proseminar: Bertolt Brechts politische Lyrik

apl. Prof. Dr. Daniel Hoffmann

Bertolt Brechts politische Lyrik ist aktueller Kommentar zu zeitgeschichtlichen Ereignissen sowie zu politischen Systemen. Vom heutigen Standpunkt aus gesehen lässt sie sich als Interpretation der Geschichte verstehen, mit deren Hilfe man historische Ereignisse rekonstruieren kann. Im Seminar werden ausgewählte Gedichte gelesen und auf ihre jeweilige politische und zeitgeschichtliche Bedeutung hin untersucht. 

  • Mittwoch, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 19.04.2017 - 26.07.2017)

BBM 2d / BM II-4 Proseminar: Im Namen der Sicherheit - Überwachung und überwachtes Erzählen in der Literatur

Sabrina Huber

 ”The age of privacy is over.”

  Mark Zuckerberg, 2010.

cookies, facebook, drohne, twitter, bnd, whatsapp, daten, personalausweis, fingerprint, standortbestimmung, gesundheitskarte, prävention, kriminalistik, kamera, quantified self …

Das Seminar beschäftigt sich mit dem Phänomen der Überwachung in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Dabei liegt der Fokus formal auf den Erzählverfahren der Überwachung sowie inhaltlich auf der literarischen Ausgestaltung und Modifizierung aktueller Tendenzen. Mit der Verschränkung von Form- und Inhaltsbetrachtung sucht das Seminar nach einem spezifischen Erzählen der Überwachung in unserer Gesellschaft.

Durch die Beschäftigung mit Prätexten wie Orwells 1984 erarbeitet das Seminar in den aktuellen Romanen auch intertextuelle Bezüge zu den Vorgänger-Dystopien sowie die Gattungsmerkmale der Dystopie. Es werden ausgewählte Theorietexte zu Überwachung besprochen, die die aktuellen Debatten um Sicherheit- und Überwachungsmaßnahmen verdeutlichen. An den Primärtexten wird diskutiert, wo und wie die Autorinnen und Autoren den Übergang vom Überwachungsstaat zur Überwachungsgesellschaft fiktional konstruieren.

  • Mittwoch, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 19.04.2017 - 26.07.2017)

BBM 2d / BM II-4 Proseminar: Thomas Mann: Der Tod in Venedig

Alina Gierke

Mit Thomas Manns „Der Tod in Venedig" (1912) steht eine Novelle im Mittelpunkt der Seminararbeit, die nicht nur seitens der Rezeption viel Beachtung fand, sondern auch von der Forschung ausgiebig besprochen wurde. Anhand der Erzählung vom alternden Künstler Gustav Aschenbach sollen im Seminar verschiedene Interpretationen versucht werden. Zudem wird im Hinblick auf die Künstlerthematik auch Thomas Manns „Tonio Kröger" (1903) vergleichend herangezogen. Abschließend soll die filmische Adaption der venezianischen Novelle vom Regisseur Luchino Visconti filmästhetisch betrachtet werden.

  • Montag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 24.04.2017 - 24.07.2017)

BBM 4c Schriftzeichen - Zeichenschriften

M.A. Johannes Markus Waßmer

Wir wollen uns im Grundseminar „Schriftzeichen – Zeichenschriften” mit einer oftmals vernachlässigten Perspektive auf Schrift befassen: Im Fokus des Seminars steht weniger die Sinndimension von Schrift als vielmehr die Dimension ihrer materialen Präsenz.

Gemeinsam wollen wir uns dieser Materialität von Schrift annähern. Im Verlauf des Seminars diskutieren wir verschiedene theoretische Positionen (Aleida Assmann, Hans-Ulrich Gumbrecht u.a.), analysieren im Plenum literarische Texte hinsichtlich dieser schriftmaterialen Bezüge (voraussichtlich: E.T.A. Hoffmann: Der goldne Topf; Jorge Luis Borges: Das Aleph; Reinhard Jirgl: Die Unvollendeten u.a.) und erarbeiten uns die Materialität von Schriftkunst (z.B. SpurX von Enna Haehnle im U-Bahnhof Kirchplatz).

Zur Erläuterung: Schrift als symbolisches Zeichensystem umfasst immer eine Außen- und eine Innenseite: aliquid stat pro aliquo – etwas steht für etwas anderes. Die Signifikanten als die materialen Zeichen stehen als Symbol für das Signifikat oder Bezeichnete als das Andere, material Abwesende: Der Buchstabe „A” steht symbolisch für den Laut „A”, etc. Jedes Zeichen besitzt neben seiner Zeichenfunktion unabhängig davon aber auch eine Eigenschaft als „Ding”, das für ‚sich‘ und nicht für etwas anderes steht. Diese materiale Eigenschaft bzw. die „Präsenz” von Schriftsystemen ist gewissermaßen die ‚dunkle Seite‘ des Mediums: Sie besteht als „Materialität der Kommunikation”, als das „Nichthermeneutische” neben der medialen, sinnproduzierenden Funktion von Schrift. Der Blick auf die „Materialität” der Schriftzeichen schafft dabei nicht die Möglichkeit der Sinnproduktion oder der hermeneutischen Interpretation eines Textes ab, sondern ergänzt sie um eine weitere Perspektive.

  • Donnerstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 20.04.2017 - 27.07.2017)

Das beginnende 19. Jahrhundert. Die 1810er und 20er Jahre in Musik und Literatur

Prof. Dr. Bernd Kortländer

Das Musikwissenschaftliche Institut

der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf

 [VS + MS/Epochen + Kontexte]

Das beginnende 19. Jahrhundert. Die 1810er und 20er Jahre in Musik und Literatur

  1. VB.: 18. 04. 2017

[zusammen mit Prof. Dr. Bernd Kortländer]

 „Klassik“ und „Romantik“ sind den meisten als Epochenbegriffe geläufig. „Klassik“ und „Romantik“ finden wie selbstverständliche Bezeichnungen massenhafte und unkritische Verwendung in der gängigen Sekundärliteratur. Dabei erweist sich nicht nur deren geschichtstheoretische Voraussetzung, die eine gehe der anderen voran, als höchst problematisch, sondern künstlerisches Schaffen, Denken und ästhetische Reflexion sind auch von solcher Art, dass sie sich tatsächlich eben gerade nicht auf solche Selbstverständnisstandards zurückziehen.

 Wie und mit welchen Grundlegungen also werden Kunstproduktion und deren Reflexion zu Beginn des 19. Jahrhunderts vorangetrieben? Wo und an welchen kulturellen Schnittstellen haben sich mit welchen Konsequenzen die Epochenbegriffe „Klassik“ und „Romantik“ herausgebildet, und sind in welcher Absicht, wie und mit welcher Zielsetzung geübt worden? In welcher Wechselwirkung stehen sie mit dem zeitgenössischen Kunst- und Kulturleben jener Zeit?

 Die Veranstaltung wird diesen und weiteren Fragen anhand ausgewählter Beispiele vor allem des frühen 19. Jahrhunderts nachspüren und zu erhellen suchen, wie zwischen den Polen von Kunstproduktion einerseits und intellektueller Kunstdiskussion andererseits, wie vom zufälligen persönlichen Meinen einer Person bis hin zu den kulturellen Instanzen des Alltagslebens sich eine bestimmte Kunst- und Kulturszene ausgeformt, durchgesetzt und behauptet hat. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf dem sich wechselseitig anfachenden und verstärkenden Verhältnis von Musik und Literatur, Literatur und Musik liegen.

 Erwartet wird:

Die Bereitschaft zur Übernahme von (kleineren) Referaten oder Erfahrungsberichten, die sich im Laufe der Veranstaltung erst noch ergeben werden, wird vorausgesetzt. Ebenso ist das Interesse an interdisziplinärer Offenheit grundlegend.

Ein qualifizierter Modulabschluss kann über eine Studien- bzw. Hausarbeit erworben werden.

Auch geeignet und anrechnungsfähig für Studierende im Master­studiengang Germanistik der HHU!

  • Dienstag, 17:00 - 19:00 (wöchentlich, 18.04.2017 - 28.07.2017)

Dissertationsprojekte aus dem Schwerpunkt Mythos, Ideologie und Methoden

apl. Prof. Dr. Peter Tepe

Diese Veranstaltung richtet sich an Promovenden, die unter meiner Leitung an einem Dissertationsprojekt arbeiten. Ziel ist es, möglichst viele der über 20 Projekte in den nächsten Jahren zu einem Abschluss zu bringen.

E-Mail: tepe@phil.hhu.de

  • Donnerstag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 20.04.2017 - 27.07.2017)

MFM 2a/b Heilige und Reformatoren in Dichtung und politischer Theologie

Professor Hans-Georg Pott

Die Literaturwissenschaftler genießen das Privileg, die für Religion und Politik des Abendlandes konstitutiven Begriffe Märtyrer/Heilige und Reformation/Revolution im Medium der Dichtung in Gestalt von fiktiv-realen (historischen) Persönlichkeiten studieren zu können – ohne der Arbeit am Begriff zu entkommen. So sollen dichterische und ‚theoretische‘ Zeugnisse untersucht werden von:

Fr. Schiller: Jungfrau von Orleans; L. Tieck: Hl. Genoveva; H. v. Kleist: Michael Kohlhaas, Hl. Cäcilie; C. F. Meyer: Hutten, Luther, Erasmus (Gedichte), Der Heilige; T. S. Eliot: Mord im Dom; Fr. Schiller: Philipp II, Geschichte des Abfalls der Niederlande (Auszüge); G. W. F. Hegel: Reformation (Phil. d. Gesch.)
Forschungsliteratur zu Beginn der Sitzungen.

Do. 10.30-12. Uhr. v. 27.04. bis 29.06. und

am Do. 06.07 von 10.30-12.00 Uhr - Raum  U1.25-23.03

und am Fr. 07.07. 6-stündiges Blockseminar

  • Donnerstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 27.04.2017 - 29.06.2017) - 2302.U1.21 (Z 55)
  • Donnerstag, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 06.07.2017 - 06.07.2017)
  • Freitag, (Einzeltermin, 07.07.2017 - 07.07.2017)

MGM 2a - Migration und Identität

Dr. Florian Trabert

Migration und Identität stehen in einem Spannungsverhältnis: Hybridität tritt an die Stelle von statischen Identitäten, dritte Räume an die Stelle binärer und hierarchischer Oppositionen. Im Mittelpunkt der Seminararbeit stehen mit Franz Kafkas Romanfragment Der Verschollene, W.G. Sebalds Roman Austerlitz und Shaun Tans Graphic Novel The Arrival drei Werke, die trotz ihrer unterschiedlichen Entstehungszeiten, historischen Hintergründe und medialen Präsentationsformen vergleichbare Fragestellungen erlauben: Welchen Einfluss haben historische Diskurse auf Migration und Identität? Auf welche Weise bestimmen Faktoren wie Macht und Raum die Identität? Welche Bedeutung haben Speichermedien wie Fotografie und Film für Identität und Gedächtnis? Methodische Ansätze wie die Transkulturalität, die Raumtheorie und die Intermedialität sollen eine Auseinandersetzung mit diesen Fragestellungen ermöglichen.

Langenohl, Andreas u.a. (Hg.): Transkulturalität. Klassische Texte, Bielefeld 2015.

  • Mittwoch, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 19.04.2017 - 26.07.2017)

MGM 2b Goethes Hauptwerke

Christof Wingertszahn

Im Seminar geht es um die Lektüre und genaue Analyse einiger Hauptwerke Goethes. Es werden behandelt: Gedichte, der Roman Die Leiden des jungen Werthers, das Drama Iphigenie auf Tauris und der Altersroman Die Wahlverwandtschaften. Wir betrachten die historischen Hintergründe und Goethes neuartige Gestaltung verschiedener Problemkonstellationen. Anhand ausgewählter Sekundärliteratur werden dabei auch für die Goethe-Philologie und die Wissenschaftsgeschichte der Germanistik wegweisende Interpretationstraditionen zur Diskussion gestellt.

Literaturhinweise: Witte, Bernd u.a. (Hrsg.): Goethe Handbuch in vier Bänden, Stuttgart/Weimar 1996-1999.

  • Donnerstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 20.04.2017 - 27.07.2017)

MMA-Kolloquium / Doktorandenkolloquium (Blockveranstaltung)

Univ.-Prof. Dr. Henriette Herwig

Das Master- und Doktorandenkolloquium dient der Präsentation von laufenden Forschungsprojekten. Es gibt Gelegenheit zur Vorstellung von Konzepten sowie zur Diskussion methodischer Ansätze und bereits erarbeiteter Forschungsergebnisse. Es findet in Form von monatlichen Treffen und einem Blocktag statt.

Eine erste Vorbesprechung zur Themen- und Terminkoordination für das Master-/Doktorandenkolloquium findet statt am

Do., 16.03.2017 von 17.00-18.00 Uhr 

in meinem Büro, Geb. 24.52, Raum U1.33.

 

Termine für die Blocktage:

- Do., 13. Juli - 09.00-17.00 Uhr

- Fr., 14. Juli - 09.00-16.00 Uhr

  • Donnerstag, 09:00 - 17:00 (Einzeltermin, 13.07.2017 - 13.07.2017)
  • Freitag, 09:00 - 16:00 (Einzeltermin, 14.07.2017 - 14.07.2017)

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