Aktuelles Lehrangebot

BBM 4a/MGM4a/b: Einführung in die Theorie und Geschichte mündlicher und schriftlicher Kommunikation

Die Vorlesung führt in die Theorie und Geschichte mündlicher und schriftlicher Kommunikation ein. Der erste Teil der Vorlesung führt in zentrale Themen und Arbeitsfelder einer wissenschaftlichen Beschäftigung mit Phänomenen von Schriftlichkeit ein. Neben theoretischen und historischen werden auch praxisbezogene Fragen nach der Kulturtechnik Schrift im medialen Wandel zur Sprache kommen. Ziel soll sein, Grundlagen für weiterführende Studieninteressen im Bereich der Schriftkommunikation und für eine entsprechende Profilbildung zu schaffen.

Der zweite Teil konzentriert sich aus linguistischer Perspektive auf spezifische Kennzeichen der gesprochenen Sprache. Die wichtigsten gesprächsanalytischen Grundbegriffe werden an konkreten Beispielen vorgestellt und im Kontext der aktuellen Forschung diskutiert. Eingeführt wird zudem in gesprächsanalytische Methoden, wie der sequentiellen Analyse und (Transkriptions-)Techniken. Dies sowie ein kurzer ideengeschichtlicher Überblick über aktuelle Theoriebildungen und Ansätze innerhalb der Gesprächsforschung dienen dazu, alternative Möglichkeiten des Umgangs mit der gesprochenen Sprache kennenzulernen und kritisch miteinander zu vergleichen.

  • Mittwoch, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 09.10.2019 - 29.01.2020) - 2421.U1.24 (Z109)
  • Mittwoch, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 20.11.2019 - 20.11.2019)

BBM4b Einführung in Rhetorik

Wir alle sprechen tagtäglich. In der Regel machen wir uns keine Gedanken darüber, nach welchen Prinzipien dieses Sprechen abläuft. Genau das tun jedoch Gesprächslinguisten, deren Fachbegriffe Sie in diesem Seminar kennenlernen werden. Wie vollzieht sich der Sprecherwechsel in einer Konversation? Was geschieht, wenn sich ein Sprecher korrigiert? Welche Rolle spielt der Stimmhöhenverlauf eines Sprechers?
Ziel dieses Seminars ist es, die Grundbegriffe der Gesprächsforschung systematisch so zu erarbeiten und zu erschließen, dass Sie Konversationen linguistisch korrekt benennen, beschreiben und analysieren können. Dies soll sowohl theoretisch als auch praktisch geschehen: Das zunächst erarbeitete Grundlagenwissen soll im Anschluss auf konkrete angewendet werden.

  • Freitag, 16:30 - 18:00 (Einzeltermin, 13.12.2019 - 13.12.2019) - 2421.03.26
  • Donnerstag, 09:00 - 16:00 (Einzeltermin, 20.02.2020 - 20.02.2020) - 2421.03.26
  • Freitag, 09:00 - 16:00 (Einzeltermin, 21.02.2020 - 21.02.2020) - 2421.03.26
  • Donnerstag, 09:00 - 16:00 (Einzeltermin, 27.02.2020 - 27.02.2020) - 2421.03.26

BFM 1a/b Wortbildung des Nomens

Im Seminar beschäftigen wir uns mit Prozessen der Wortbildung des Nomens. Zur Bildung von Nomen stehen uns im Deutschen insbesondere Komposition (Flieger+bomben+entschärfung), Derivation (Flieg+er, Entschärf+ung) und Konversion (Bombe > [Das ist echt] bombe) zur Verfügung, neben weiteren Prozessen wie Kurzwortbildung (Schutzmaskentragetasche > Schumatra) und Kontamination (Kur + Urlaub > Kurlaub). Die verschiedenen Prozesse betrachten wir aus Sicht der Schnittstellen zwischen Morphologie, Semantik und Pragmatik. Interessante Phänomene dabei betreffen z.B. die Frage, warum ein Autohändler mit Autos handelt, ein Straßenhändler aber nicht mit Straßen, ob ein Kurzwort wirklich dasselbe bedeutet wie sein Ausgangswort, welchen Bedeutungsbeitrag Suffixe wie -ling in Flüchtling leisten und warum Bildungen wie Wursteria oder Bierothek, die es eigentlich gar nicht geben sollte, trotzdem produktiv sind.

  • Mittwoch, 08:30 - 10:00 (wöchentlich, 09.10.2019 - 29.01.2020) - 2421.U1.21 (Z50)

BFM 4a/b Argumentieren: Logische und kommunikationspsychologische Aspekte

Argumentieren ist eine kommunikative Auseinandersetzung mit anderen Menschen. Ein gutes Argument vermag Ihren Gesprächspartner von Ihrer Position überzeugen. Doch der zwanglose Zwang des besseren Arguments entfaltet keineswegs zwangsläufig seine normative Kraft. Die Wahrheit eines Arguments lässt sich anhand logischer Kriterien beurteilen. Für die diskursive Geltung einer gelungenen Argumentation sind zusätzlich weitergehende Faktoren ausschlaggebend. Neben der formal-logischen Ebene bestimmen vor allem inhaltliche Aspekte den Erfolg eines Arguments. Ein gutes und logisch richtiges Argument wird seine Kraft in der Regel dann entfalten, wenn auch der kommunikationspsychologische Kontext stimmig ist. Doch oftmals behindern kommunikative Störungen die Diskussion. Die Klärung der unterschiedlichen Bedeutungsebenen von Nachrichten und die Analyse der Interaktion zwischen den Diskussionsteilnehmenden kann wesentlich zum Gelingen des Gesprächs beitragen.

Gegenstand des Seminars ist daher weniger die formal-logische Auseinandersetzung mit Argumenten, sondern vielmehr die strategische Auseinandersetzung mit der Strategie der Gesprächsführung. Sie werden im Seminar lernen, Argumente nicht nur unter logischen Gesichtspunkten zu analysieren und aufzubauen, sondern darüber hinaus kommunikationspsychologische Modelle kennenlernen und reflektieren, welche Erkenntnisse sich daraus für den Erfolg von Argumentationen ableiten lassen. In den Sitzungen werden wir immer auch praktische Übungen einbinden. Ihre Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit ist für das Seminar daher unerlässlich.

  • Donnerstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 10.10.2019 - 30.01.2020) - 2453.U1.81

BFM 4a/b Sprechwerkstatt: Wir lesen und sprechen Kurt Tucholsky und Thomas Mann

  • Freitag, 12:00 - 16:00 (Einzeltermin, 18.10.2019 - 18.10.2019) - 2302.U1.81
  • 10:00 - 18:00 (Blockveranstaltung + Sa und So, 26.10.2019 - 27.10.2019) - 2453.U1.81

BVM 1a - Einführung in die Semantik und Pragmatik

Die Vorlesung gibt einen Überblick über die Gebiete der Sprachwissenschaft, die sich mit Bedeutung beschäftigen, nämlich die Semantik und die Pragmatik. Regelmäßige selbstständige Lektüre wird vorausgesetzt.

  • Donnerstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 10.10.2019 - 30.01.2020) - 2521.HS 5D (Z 328)

BVM 1b / BBM 1b - Semantik

Die Semantik befasst sich – als zentrale Teildisziplin der Sprachwissenschaft – „mit der Erforschung der Bedeutungen sprachlicher Zeichen und Zeichenketten" (Dietrich Busse). Im Seminar werden wir uns anhand einführender Überblicksdarstellungen gemeinsam einen prinzipiellen Einblick in Grundbegriffe (u.a. Denotation vs. Konnotation, Intension vs. Extension) und theoretische Ansätze (Merkmal-, Prototypen- und Frame-Semantik) der Semantik erarbeiten. Neben repräsentationistischen Theorien werden dabei auch pragmatische und kulturwissenschaftliche Perspektiven beachtet.

  • Montag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 07.10.2019 - 27.01.2020) - 2421.U1.21 (Z50)

BVM 1b / BBM 1b - Semantik

Die Semantik befasst sich – als zentrale Teildisziplin der Sprachwissenschaft – „mit der Erforschung der Bedeutungen sprachlicher Zeichen und Zeichenketten" (Dietrich Busse). Im Seminar werden wir uns anhand einführender Überblicksdarstellungen gemeinsam einen prinzipiellen Einblick in Grundbegriffe (u.a. Denotation vs. Konnotation, Intension vs. Extension) und theoretische Ansätze (Merkmal-, Prototypen- und Frame-Semantik) der Semantik erarbeiten. Neben repräsentationistischen Theorien werden dabei auch pragmatische und kulturwissenschaftliche Perspektiven beachtet.

  • Montag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 07.10.2019 - 27.01.2020) - 2522.U1.34 (Z 46)

Forschungskolloquium für DoktorandInnen

Im forschungsorientierten Doktorandenkolloquium sollen derzeit in Arbeit befindliche Promotionsvorhaben und Forschungsprojekte vorgestellt und diskutiert werden.

 

 

  • Dienstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 15.10.2019 - 28.01.2020) - 2421.03.82 (Z30)

KUBUS - Praxisforum für Studierende der Germanistik und der Medien- und Kulturwissenschaft

Nach einer Einführungsveranstaltung über Praxisfelder, mind. einem Praxistrainingsseminar sowie eigener Praktika werden im Praxisforum die persönlichen Erfahrungen reflektiert. Dabei geht es um die Vorstellung der unterschiedlichsten berufsqualifizierenden Aspekte durch die Studierenden (biografischer Ansatz) anhand von Portfolios, die die praktische Berufsqualifizierung dokumentieren und Grundlage für die Zertifizierung des Moduls darstellen. Im Vordergrund dieser supervisionsähnlichen Seminarform steht die individuelle Karriereberatung.

 

 

Bei Überbelegung der Veranstaltung haben diejenigen Studierenden Vorrang, für die es sich um eine Pflichtveranstaltung handelt.

  • Donnerstag, 18:30 - 20:00 (wöchentlich, 10.10.2019 - 31.01.2020) - 2453.U1.81
  • 10:00 - 18:00 (Blockveranstaltung + Sa und So, 04.01.2020 - 05.01.2020) - 2421.U1.21 (Z50)
  • 10:00 - 18:00 (Blockveranstaltung + Sa und So, 04.01.2020 - 05.01.2020)

MFM 1a/b Linguistik der Überschrift

Überschriften sind Textbausteine, die innerhalb einer tradierten Überschrift-Text-Konfiguration ganz spezifische Funktionen erfüllen. Für die Linguistik sind sie ein Forschungsgegenstand auf der Schnittstelle von Grammatik, Pragmatik, Textlinguistik und Stilistik. Aus grammatischer Sicht stellt sich die Frage, wie die Textbezogenheit verschiedener Typen von Überschriften mit ihrer syntaktischen Struktur interagiert. So wird bei sogenannten Click baits wie So gelingt Ihr Garnelencurry mit Mango garantiert oder Diese Stars haben die Model-Gene im Blut aufgrund der in ihnen vorkommenden Pronomen der Textbezug explizit hergestellt. Andere Überschriften zeichnen sich dadurch aus, dass sie bestimmte grammatische Konstellationen erlauben, die außerhalb von Überschriften ungrammatisch sind, z.B. das Weglassen von Determinierern (Kuh springt durch Fenster in Küche). Je nach Texttyp (z.B. Zeitungsnachricht, Romankapitel, Abschnitt in einem wissenschaftlichen Aufsatz) ist zu erwarten, dass Überschriften je unterschiedliche spezifische pragmatische Funktionen erfüllen. Zugleich gibt es große Spielräume bei der Frage, welche Überschrift zu welchem Text passt. Insofern sind Überschriften ein Phänomen der Stilistik. Im Seminar wollen wir uns aus linguistischer Sicht mit Überschriften beschäftigen und u.a. der Frage nachgehen, welche grammatischen Typen von Überschriften es gibt, welche pragmatischen Funktionen sie erfüllen können und welchen zeichentheoretischen Status sie haben. In eigenen kleinen Projekten werden wir verschiedene Typen von Überschriften anhand von selbst erhobenen Daten untersuchen.

  • Mittwoch, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 09.10.2019 - 29.01.2020) - 2421.03.82 (Z30)

MGM 4 M a/b und MFM 4 M a/b Neologismen, Metaphern, Topoi, Priming- und Framing-Effekte in Argumentation und Rhetorik

In der Rhetorik geht es um „handlungsauslösendes Sprechen“ (Geißner in PD 1979,12). Wir erzeugen Wirkungen, um andere für uns zu gewinnen und sie von bestimmten Inhalten und Positionen zu überzeugen. Wie wird argumentiert? Welche sprachlichen Mittel und welche psychologischen Effekte werden dabei verwendet? Das werden wir in dieser Veranstaltung gemeinsam an verschiedenen Beispielen (von der privaten über die öffentliche/politische Rede über Werbung und Marketing bis zu Influencer-Spots) erkunden. Dabei werden wir uns selbst in die Produzenten- und Rezipientenrolle begeben und entsprechende Fachliteratur befragen. Ziel ist kritische Sichtung und Bewertung: Gegenseitige Beeinflussung kann man nicht ausschließen, aber was ist legitim, was "fiese" Manipulation und wie kann man sich zur Wehr setzen?

  • Freitag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 15.11.2019 - 29.11.2019) - 2421.03.82 (Z30)
  • Freitag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 11.10.2019 - 08.11.2019)
  • Freitag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 06.12.2019 - 31.01.2020)

MMA 1 Master-Kolloquium

In diesem Kolloquium für Masterstudierende wird die Möglichkeit gegeben, laufende Masterarbeiten vorzustellen und gemeinsam zu diskutieren. Es wird auch Raum sein, um Probleme des Schreibprozesses und methodologische Fragen zu thematisieren. Das Kolloquium ist offen für alle, die im Bereich Germanistische Sprachwissenschaft ihre Masterarbeit schreiben bzw. schreiben wollen. Um Voranmeldung per Email mit Angabe des Masterarbeitsthemas wird gebeten.

  • Dienstag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 08.10.2019 - 28.01.2020) - 2502.00.36 (Z37)

MMA 4M/MA IV (A) (Kolloquium) / BBAM 4/BAM IV (Kolloquium) - Bachelor- und Master-Kolloquium zur Mündlichkeit

Studierende, die ihre Bachelor- oder Masterarbeit planen, präsentieren ihre Themen und Gliederungen. Gemeinsam werden in dem Kolloquium Ansprüche und Verfahren wissenschaftlicher Arbeiten an Beispielen aus dem Bereich der Mündlichkeit vorgestellt und diskutiert.

  • Samstag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 23.11.2019 - 23.11.2019) - 2453.U1.81
  • Samstag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 30.11.2019 - 30.11.2019) - 2453.U1.81
  • Samstag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 07.12.2019 - 07.12.2019) - 2453.U1.81

SPRECH-KONTAKTE - Forum der Sprech-Kommunikation in Wirtschaft, Wissenschaft, Weiterbildung und Verwaltung

SPRECH-KONTAKTE ist ein Forum in Kooperation mit dem Bereich der Mündlichkeit/Germanistik der Heinrich-Heine-Universität. Fachleute und Interessenten der Sprech-Kommunikation in Wirtschaft, Wissenschaft, Weiterbildung und Verwaltung treffen mit Studierenden zusammen, um gemeinsam über Zukunftsthemen und aktuelle didaktische Fragestellungen zu reden. Das Jahresthema 2019 Beleidigen, verunglimpfen, beschimpfen ... das Gesprächsklima wird rauer. Wie kann man mit solchen Sprechweisen umgehen?

 

31.10.2019 Eristisch‐rabulistischen Strategien fair kontern. Referentin: Dr. Marita Pabst‐
                   Weinschenk und Studierende der HHU


21.11.2019 "Man kann nicht nicht framen!" Zur Debatte über das Framing in der
                    öffentlichen (politischen) Diskussion aus rhetorischer Sicht. Referent: Björn Fritsche, M.A.,
                    HHU, Hrsg. der Online Zeitschrift Mythos‐Magazins Politisches Framing


12.12.2019 Wie kann man gewaltfrei und achtsam in den Neuen Medien kommunizieren?
                   Referent: Dr. Ulrich Weiß, Erziehungswissenschaftler, Diplom‐Pädagoge von der Bergischen
                   Universität Wuppertal, www.izsp.org

 

 

 

  • Donnerstag, 19:00 - 21:30 (Einzeltermin, 31.10.2019 - 31.10.2019)
  • Donnerstag, 19:00 - 21:30 (Einzeltermin, 21.11.2019 - 21.11.2019)
  • Donnerstag, 19:00 - 21:30 (Einzeltermin, 12.12.2019 - 12.12.2019)

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