Aktuelles Lehrangebot

BBM 4c / BM IV-3 "Machtvollstes Vorhang-auf. Bum, Don Giovanni. Wow, es geht los." Sprechen über Musik

Christian Lake

Wie sprechen wir über Musik? Wie sprechen Musiker über Musik? Untereinander und wenn sie – bspw. in Interviews – aufgefordert sind, über ihre Musik zu sprechen? Wie also ist das Verhältnis von Sprache und Musik zueinander, wenn über Musik gesprochen wird?

Ausgehend von diesen und anderen Fragestellungen gehen wir im Seminar aus einer dezidiert gesprächsanalytischen Perspektive gemeinsam der Frage der Konstitution von Intersubjektivität im verschiedentlichen Sprechen über Musik nach. Im Mittelpunkt steht dabei die Reflexion von Verbalisierungsstrategien musikalischer Erfahrung.

  • Freitag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 13.04.2018 - 20.07.2018)
  • Freitag, 12:30 - 14:00 (Einzeltermin, 18.05.2018 - 18.05.2018) - 2301.HS 3C (Z 126)
  • Freitag, 14:30 - 16:00 (Einzeltermin, 18.05.2018 - 18.05.2018) - 2301.HS 3C (Z 126)

BBM 4c Rede-Rhetorik

Frank Enders

Wer später im Beruf viel reden und Gespräche führen muss, sollte sicher auftreten, sich verständlich ausdrücken und wirksam argumentieren. Reden lernt man durch Reden (Learning by doing). Deshalb stehen praktische Rede-Übungen im Mittelpunkt dieser Veranstaltung. Dass Reden interessant, verständlich, langweilig, monoton, sicher, engagiert, unglaubwürdig, lebendig, anschaulich usw. wirken können, ist bekannt. Solche Wirkungseindrücke sind wichtig, aber in einem Rhetorik-Training sollte man genauer analysieren. Es geht darum zu verstehen, durch welche einzelnen Verhaltensweisen diese Wirkungen entstehen. Wer weiß, wie was wirkt, kann seine eigene rhetorische Wirkung optimieren. Durch Kenntnisse über rhetorische Wirkungszusammenhänge und durch eigene Rede-Erfahrungen gewinnt man Sicherheit.

Voraussetzung für einen Leistungsnachweis: aktive und regelmäßige Teilnahme

Bei Überbelegung der Veranstaltung haben diejenigen Studierenden Vorrang, für die es sich um eine Pflichtveranstaltung handelt.

  • Donnerstag, 16:30 - 18:00 (Einzeltermin, 05.07.2018 - 05.07.2018) - 2522.U1.52 (Z 48)
  • 09:00 - 16:00 (Blockveranstaltung + Sa, 10.08.2018 - 11.08.2018)
  • Freitag, 09:00 - 16:00 (Einzeltermin, 17.08.2018 - 17.08.2018)

BBM 4c Wortbilung

Katrin Hein

"Wortstruktur", "Wortbildung", "Wortbildungsphänomen", "Wortbildungsbeschreibung" – dies ist nicht nur der Gegenstand des Seminars, die genannten Wörter illustrieren auch, dass im Deutschen flexibel neue Wörter gebildet werden können. So können Verben ("bilden", "beschreiben") zu Nomen abgeleitet ("Bildung", "Beschreibung") oder auch Wörter zu komplexen Wörtern zusammengesetzt werden ("Wort" + "Bildung" + "Phänomen" zu "Wortbildungsphänomen"). In diesem Seminar werden durch einen Überblick über die Wortbildungsarten des Deutschen Grundlagen zur Analyse von Wortbildungsprodukten erarbeitet. Im Anschluss daran soll die konkrete Analyse von komplexen Wörtern nicht zu kurz kommen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Zusammensetzungen (z.B. "Herzenswunsch", "zitronengelb", "Im-fremden-Bett-schlaf-ich-immer-schlecht- Sensibelchen").

  • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 11.04.2018 - 18.07.2018) - 2522.U1.34 (Z 46)
  • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (Einzeltermin, 06.06.2018 - 06.06.2018)

BBM 4d / BM IV-4 Frames in Interaktion

Dr. des. Robert Mroczynski

Mitte der 70er Jahre wurde der Framebegriff in die Sprachwissenschaft eingeführt - nicht zuletzt durch die herausragende Leistung des Linguisten Charles Fillmore. Ein Frame lässt sich demnach als verstehensrelevantes Hintergrundwissen beschreiben, das für das Verstehen und den Gebrauch der Sprache (Wort, Satz, Text) notwendig ist. Die Frame-Idee ist mittlerweile von vielen anderen Wissenschaftlern auf unterschiedliche Art und Weise weiterentwickelt worden. Im Seminar soll der Fokus auf Ansätze gelegt werden, welche den Versuch unternommen haben, den frametheoretischen Gedanken auf konkreten Sprachgebrauch bzw. konkrete Interaktion zu übertragen. Dazu zählen beispielsweise mentale Räume (mental spaces), Begriffsmischung (blending), Frame-Verschiebung (frame shifting) oder Frameanalyse (frame analysis). Im Seminar werden diese Ansätze auf ihre analytische Anwendbarkeit in unterschiedlichen Formen der mündlichen Kommunikation hin überprüft.

  • Montag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 09.04.2018 - 16.07.2018)

BBM 4d / BM IV-4 Von der Nachricht bis zur Moderation - Radiotextsorten

Dr. Marita Pabst-Weinschenk

Wir alle sind (mehr oder weniger) erfahrene Radiohörer. Aber welche Form von Beiträgen wir da im Hintergrund hören, ist uns zumeist nicht so bewusst. Welche Radiotextsorten werden in Theorie und Praxis unterschieden? Welche Merkmale haben sie? Und wie werden sie produziert? - Das werden wir anhand von Beispielen analysieren und selbst erproben, indem wir Beiträge für das Hochschulradio erarbeiten und produzieren: Musikmoderation, Trailer, Gedichtrezitation, Rezension/Kommentar, Kollegengespräch, Zeitzeichen zu einem Stichtag und andere gebaute Beiträge mit O-Tönen (BmO). Gesendet werden die Beiträge in der Sendung softskills, Fr 18-19 h.

  • Freitag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 13.04.2018 - 20.07.2018)

BBM 4d Sprache im Nationalsozialismus: Film und Literatur im Spannungsfeld der NS-Ideologie

Björn Fritsche

In diesem Seminar wird die ideologische Sprache der Nationalsozialisten aus kognitionslinguistischer Perspektive untersucht. Folgende Fragen stehen dabei im Vordergrund: Inwiefern wird Sprache instrumentalisiert, um die Weltanschauung der Rezipienten im Sinne der Ideologie der Nationalsozialisten zu beeinflussen? Welche Wissenshintergründe werden implizit vorausgesetzt, damit die Sprache den angestrebten ideologischen Effekt erreicht? Führt die ideologische Sprache der Nationalsozialisten zu der Konstruktion neuer Wissenssysteme im Verstand der Rezipienten?
Neben einer Einführung in die theoretischen Grundlagen der Frame-Semantik und Diskursanalyse liegt ein besonderer Schwerpunkt des Seminars darin, in Projektarbeiten die ideologische Sprache der Nationalsozialisten in verschiedenen Textsorten zu analysieren. Die erzielten Ergebnisse werden im Plenum vorgestellt und gemeinsam diskutiert.

  • Montag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 09.04.2018 - 16.07.2018)

BBM 4d Textsprechen als Interpretationsverfahren

Hanna Isabell Hauch

Neben gängigen Methoden der Textinterpretation bieten das Textsprechen und andere handlungs-und produktionsorientierte Verfahren weitere Zugänge zur Literatur. Im Seminar sollen diese theoretisch besprochen und kontextualisiert, praktisch erprobt und systematisch ausgewertet werden. Bringen Sie zu ersten Sitzung bitte einen kurzen literarischen Text Ihrer Wahl mit, an dem Sie im Seminar arbeiten möchten. Außerdem unerlässlich für Ihre Teilnahme am Seminar: die Bereitschaft, sich neben der theoretischen Reflexion auch kreativ auf die vorgestellten Methoden einzulassen, da wir sehr praktisch arbeiten werden.

 

  • Donnerstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 12.04.2018 - 19.07.2018) - 2621.01.32 (Z 20)

BBM4b / BM IV-2 – „Ich hab das Seminar ja schon belegt gehabt“ und andere Phänomene gesprochener Sprache

Anastasia Neumann-Schneider

Im Seminar werden Sie die terminologischen „Werkzeuge" von Gesprächsforschern näher kennenlernen, mit denen Sie zahlreiche Phänomene der gesprochenen Sprache – wie sie beispielsweise im Veranstaltungstitel zu finden sind – erkennen und adäquat benennen können. Wir werden gesprächsanalytische Termini behandeln, die nötig sind, um gesprochene Sprache, aber auch Phänomene medialer Mündlichkeit, wie z.B. WhatsApp- und Social-Media-Kommunikation, analysieren und wissenschaftlich beschreiben zu können.

Die Sitzungen werden in einem Mix aus Theorie und Praxis gestaltet. Zunächst setzen wir uns mit der Terminologie des jeweils für die Sitzung ausgewählten Bereichs der Gesprächsforschung auseinander und anschließend üben wir das Gelernte gemeinsam an authentischen Gesprächsbeispielen in Form von Transkripten und Tonaufnahmen ein.
Dementsprechend verfolgt das Seminar zwei Ziele: zum einen die Einführung in das Basiswissen von elementaren Grundbegriffen der Gesprächsforschung und zum anderen die praktische Auseinandersetzung mit diesen anhand von authentischen Gesprächsbeispielen.

  • Montag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 09.04.2018 - 16.07.2018)

BBM4b/BM IV-2 „Was labersch du?!“ – Einführung in die Gesprächsforschung

Alexander Werth

Wir alle sprechen. Tagtäglich und mit zahlreichen, unterschiedlichen Menschen. Egal, ob von Angesicht zu Angesicht oder in Form von medialer Mündlichkeit wie in Facebook- oder WhatsApp-Chats. In der Regel machen wir uns keine Gedanken darüber, nach welchen Prinzipien dieses Sprechen abläuft. Genau das tun jedoch Gesprächs- und Diskursforscher, deren Fachbegriffe Sie in diesem Seminar kennenlernen werden. Wie vollzieht sich der Sprecherwechsel in einer Konversation? Was geschieht, wenn sich ein Sprecher korrigiert? Welche Rolle spielt der Stimmhöhenverlauf eines Sprechers?
Ziel dieses Einführungsseminars ist es, die Grundbegriffe der Gesprächsforschung systematisch so zu erarbeiten und zu erschließen, dass Sie Konversationen linguistisch korrekt benennen, beschreiben und analysieren können. Dies soll sowohl theoretisch als auch praktisch geschehen: Das zunächst erarbeitete Grundlagenwissen soll im Anschluss auf konkrete Sprachbeispiele (Video- und Tonmaterial sowie Transkriptionen) angewendet werden.

  • Dienstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 10.04.2018 - 17.07.2018)
  • 10:00 - 16:00 (Blockveranstaltung + Sa und So, 15.06.2018 - 17.06.2018)

BBM4c Gespräche domänenspezifisch analysieren

Anastasia Neumann-Schneider

Was brauchen Sie, um Gespräche wissenschaftlich korrekt analysieren zu können? Einerseits Basiswissen zu diversen gesprächsanalytischen Fachbegriffen sowie Quellen, um dieses Wissen zu vertiefen. Andererseits müssen Sie Transkripte lesen und bei Bedarf erstellen können. Zudem sollten Sie in der Lage sein, sich Ihr Analysematerial selbstständig aus Datenbanken, wie der Datenbank für gesprochenes Deutsch (DGD), zu beschaffen.


Diese Kompetenzen erlernen Sie im Seminar, ausgerichtet nach unterschiedlichen Domänen der Gesprächsforschung. Dazu gehören beispielsweise Sprecherwechsel (Mechanismen der Organisation zwischen Sprecher und Hörer), Reparaturverfahren (Varianten und Elemente von Korrekturen im Gespräch), Prosodie (Einsatz der Stimme zur Rede- und Gesprächsstrukturierung) und Semantik (lexikalische Besonderheiten gesprochener Sprache).


Ziel des Seminars ist es, in ein einem Mix aus Theorie, Methode und Anwendung, Ihr Wissen in der Gesprächsforschung praxisorientiert zu vertiefen.

  • Montag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 09.04.2018 - 16.07.2018)

BFM 4a/b / FaM IV-1/2 Medizinische Kommunikation

Dr. des. Robert Mroczynski

Die Kommunikation der Ärzte mit Patienten mit Migrationshintergrund stellt oftmals eine Herausforderung dar: Sprachbarrieren und unterschiedliche Konzepte von Krankheit(en), Gesundheit und Krankheitsursachen gehören in einer Arztpraxis zum Alltag. Um den Bedarf nach Schulungen im Bereich der interkulturellen Kompetenzen der Ärzte zu durchleuchten und abzuwägen, hat das Klinische Institut für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie in Kooperation mit dem Institut für Germanistik der Heinrich-Heine Universität Düsseldorf ein Projekt zur Erhebung von Erwartungen, Erfahrungen und Einstellungen zur Interkulturalität bei Ärzt/innen unterschiedlicher Fachbereiche durchgeführt. Das empirische Datenmaterial der Pilotstudie besteht aus Interviews sowie Arzt-Patienten-Gesprächen. Die Seminarteilnehmer werden als erstes theoretische Modelle und Methoden kennen lernen, welche dazu geeignet sind, das eben genannte Datenmaterial zu analysieren, um im zweiten Schritt eigenständige Untersuchungen am Datenmaterial durchführen zu können.

  • Montag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 09.04.2018 - 16.07.2018)

BFM 4a/b / FaM IV-1/2 und MGM 4Ma/b / GM IV-1/2 Sprach- und Literaturvermittlung beim Eventmanagement

Dr. Marita Pabst-Weinschenk

In dieser Veranstaltung erarbeiten wir uns die Grundlagen des Eventmanagements und erproben sie direkt bei der Planung, Organisation, Durchführung und Evaluation einer wissenschaftlichen Tagung mit Rahmenprogramm. Das Thema der Tagung lautet: Kooperative Rhetorik in Theorie und Praxis. Die Tagung wird vom 27.-29.09.stattfinden. Dieser Termin gilt als verbindlicher Blockteil dieses Fachmoduls. Erster Teil des Fachmoduls immer Do 18.30-20 h 

  • Donnerstag, 18:30 - 20:00 (wöchentlich, 12.04.2018 - 19.07.2018)
  • Samstag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 14.07.2018 - 14.07.2018)

BFM 4a/b Fachbegriffe und Methoden der angewandten Sprachanalyse

Katrin Hein

Eine wichtige linguistische Kompetenz besteht darin, Texte aus verschiedenen Domänen (Zeitungstexte, gesprochene Sprache etc.) auf verschiedenen Ebenen zu analysieren. Zur Analyse werden linguistische Konzepte benötigt, die – je nach Zweck und Ebene (Semantik, Syntax, Pragmatik etc.) – variieren können. Neben solchen grundlegenden Fachbegriffen werden im Seminar insbesondere Methoden der Textanalyse vorgestellt und dann gemeinsam erprobt; der Schwerpunkt liegt dabei auf der Untersuchung der deutschen Schriftsprache auf der Basis großer elektronischer Textdatenbanken (Korpora). In Form kleinerer Korpusstudien werden wir uns sowohl mit der Untersuchung von Wortschatzeinheiten (z.B. Sprichwörter, Komposita) als auch mit grammatischen Strukturen beschäftigen.
Das Seminar wird als Blockveranstaltung durchgeführt; die Teilnahme an der Planungssitzung am 20.6.2018 ist verbindlich.

  • Mittwoch, 16:30 - 18:00 (Einzeltermin, 20.06.2018 - 20.06.2018)
  • Freitag, 10:00 - 17:00 (Einzeltermin, 06.07.2018 - 06.07.2018) - 2541.00.43
  • Samstag, 10:00 - 17:00 (Einzeltermin, 07.07.2018 - 07.07.2018)
  • Freitag, 10:00 - 17:00 (Einzeltermin, 13.07.2018 - 13.07.2018) - 2541.00.43
  • Samstag, 10:00 - 17:00 (Einzeltermin, 14.07.2018 - 14.07.2018) - 2541.00.43
  • Freitag, 10:00 - 17:00 (Einzeltermin, 06.07.2018 - 06.07.2018)
  • Samstag, 10:00 - 17:00 (Einzeltermin, 07.07.2018 - 07.07.2018)
  • Freitag, 10:00 - 17:00 (Einzeltermin, 13.07.2018 - 13.07.2018)
  • Samstag, 10:00 - 17:00 (Einzeltermin, 14.07.2018 - 14.07.2018)

BFM 4b / FaM IV-2 Der Ton macht die Musik - Stimme und ihre Wirkung

Anuschka Buchholz

Die Stimme ist mit das wichtigste Werkzeug eines Vielsprechers und gleichzeitig auch eines der anfälligsten.

Wer seine Stimme im Beruf effektiv einsetzen möchte, benötigt ein umfangreiches Wissen über dieses Werkzeug.

Daher bietet dieses Seminar Einblicke in die Stimmphysiologie, Stimmentwicklung, es behandelt Sprech-, Sprach und Stimmstörungen, Stimmpflege sowie den Einfluss der Stimme auf das Gehirn und somit auf die Aufmerksamkeit der Zuhörer.

Das erworbene Wissen wird dann mit weiteren sprecherischen Merkmalen wie Gestik, Mimik, Sprechausdruck, etc. in Zusammenhang gebracht. Denn Stimme wird nicht nur durch die Stimmlippen gebildet, sondern durch den gesamten Körper.

Auch die eigene Stimme wird eine Rolle in diesem Seminar spiele. Mit Hilfe der Software Praat und dem Programm Overtone Analyzer wird der eigene Stimmklang analysiert. Z.B.: Wie hoch ist meine Grundfrequenz? Spreche ich mit zu viel Druck? Und auch der Trainingserfolg des im Seminar beinhaltenden Stimmtrainings kann damit überprüft werden.

Bei Überbelegung der Veranstaltung haben diejenigen Studierenden Vorrang, für die es sich um eine Pflichtveranstaltung handelt.

  • Freitag, 10:00 - 15:30 (Einzeltermin, 04.05.2018 - 04.05.2018)
  • Freitag, 10:00 - 15:30 (Einzeltermin, 18.05.2018 - 18.05.2018)
  • Freitag, 10:00 - 15:30 (Einzeltermin, 08.06.2018 - 08.06.2018)
  • Freitag, 10:00 - 15:30 (Einzeltermin, 15.06.2018 - 15.06.2018)

MFM 4Ma/b Verfestigte Sprache: Phraseme und Konstruktionen

Katrin Hein

Jede Sprache enthält eine Fülle an mehr oder weniger verfestigen Einheiten. Diese reichen von festen Formeln wie „Guten Tag“ bis hin zu Phrasemen wie „ab und zu“, „sich zu Tode ärgern“ usw. Was sind Phraseme und Konstruktionen? Wie lassen sie sich in konkreten Texten identifizieren und untersuchen? In diesem Seminar wird das nötige "Rüstzeug" für die Analyse von Phrasemen und Konstruktionen vermittelt. Nach einer Einführung in die Phraseologie und Konstruktionsgrammatik sollen Grundbegriffe und Konzepte, die bei der Analyse helfen, erarbeitet werden. Im Mittelpunkt stehen dann Untersuchungen von selbst ausgewählten Beispielen. Die erzielten Ergebnisse werden gemeinsam diskutiert.

  • Dienstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 10.04.2018 - 17.07.2018)
  • Dienstag, 14:30 - 16:00 (Einzeltermin, 22.05.2018 - 22.05.2018) - 2541.00.61
  • Dienstag, 14:30 - 16:00 (Einzeltermin, 29.05.2018 - 29.05.2018) - 2541.00.61

MGM 4Ma/b Sprachliche Muster: Theorie und Analyse

Katrin Hein

Woraus besteht eine Sprache? Die traditionelle Antwort lautet: Aus Wörtern und Regeln, die festlegen, wie diese Wörter zu größeren Einheiten wie Phrasen und Sätzen kombiniert werden können. In diesem Seminar gehen wir davon aus, dass diese Annahme irreführend, vielleicht sogar falsch ist. An verschiedenen Beispielen wird zunächst theoretisch erarbeitet und dann an eigenen Analysen erprobt, dass eine Sprache im Wesentlichen aus Mustern bestehen. Solche Muster können ganz das gemeinsame Auftreten von Wörtern betreffen, siehe z.B. Kollokationen wie "eingefleischter Junggeselle" und andere feste Wortverbindungen wie "mit Genugtuung" oder "Besser spät als nie". Muster können aber auch abstrakt sein, so etwa im Fall von Argumentstrukturen (Subjekt + Verb, z.B. "ich schlafe", "er niest") oder Wortbildungsmustern (Phrase + Nomen, z.B. "Heile-Welt-Gerede"). Es ist das Ziel des Seminars, die nötigen Grundlagen zur Untersuchung von sprachlichen Mustern zu erarbeiten und in Beispielanalysen anzuwenden.

  • Dienstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 10.04.2018 - 17.07.2018)
  • Dienstag, 12:30 - 14:00 (Einzeltermin, 29.05.2018 - 29.05.2018) - 2541.00.61
  • Dienstag, 12:30 - 14:00 (Einzeltermin, 05.06.2018 - 05.06.2018) - 2541.00.61

MMA 4M/MA IV (A) (Kolloquium) / BBAM 4/BAM IV (Kolloquium) - Bachelor- und Master-Kolloquium zur Mündlichkeit

Dr. Marita Pabst-Weinschenk

Studierende, die ihre Bachelor- oder Masterarbeit planen, präsentieren ihre Themen und Gliederungen. Gemeinsam werden in dem Kolloquium Ansprüche und Verfahren wissenschaftlicher Arbeiten an Beispielen aus dem Bereich der Mündlichkeit vorgestellt und diskutiert.

  • Samstag, 10:00 - 17:00 (Einzeltermin, 09.06.2018 - 09.06.2018)
  • Samstag, 10:00 - 17:00 (Einzeltermin, 16.06.2018 - 16.06.2018)
  • Samstag, 10:00 - 17:00 (Einzeltermin, 23.06.2018 - 23.06.2018)

MMA 4M/S: Masterkolloquium Germanistik IV (Mündlichkeit und Schriftlichkeit)

Dr. Alexander Ziem, Thomas Rahn

Das Kolloquium richtet sich primär an Studierende, welche ihre Masterarbeit im Bereich Germanistik IV (Mündlichkeit und Schriftlichkeit) schreiben wollen. Es soll ihnen Gelegenheit geben, ihre Arbeiten vorzustellen, gemeinsam zu diskutieren und eventuell auftretende Probleme zu besprechen. Damit leistet es eine wichtige Hilfestellung bei dem nicht immer ganz einfachen Prozess, eine längere akademische Arbeit zu verfassen. Darüber hinaus sollen gegebenenfalls zentrale Texte und Theorien aus den Bereichen Mündlichkeit und Schriftlichkeit besprochen werden. Auch aus diesem Grund sind alle Interessenten an einer wissenschaftlichen Beschäftigung mit diesem Thema − unabhängig von der Semesterzahl − herzlich willkommen.

  • Mittwoch, 16:30 - 20:00 (wöchentlich, 11.04.2018 - 18.07.2018) - 2332.01.68

SPRECH-KONTAKTE - Forum der Sprech-Kommunikation in Wirtschaft, Wissenschaft, Weiterbildung und Verwaltung

Dr. Marita Pabst-Weinschenk, Peter Schreuder

SPRECH-KONTAKTE ist ein Forum in Kooperation mit dem Bereich der Mündlichkeit/Germanistik der Heinrich-Heine-Universität. Fachleute und Interessenten der Sprech-Kommunikation in Wirtschaft, Wissenschaft, Weiterbildung und Verwaltung treffen mit Studierenden zusammen, um gemeinsam über Zukunftsthemen und aktuelle didaktische Fragestellungen zu reden. Das Jahresthema 2018 Gemeinsame Sache machen - verantwortungsbewusst sprechhandeln. Folgende Aspekte stehen an den einzelnen Abenden im Vordergrund:

 

19.04.2018 Das Klassenzimmer ist Bühne. Zum performativen turn in der Didaktik. Dr. Marita Pabst-Weinschenk und Lehrerkolleg/innen

17.05.2018 Gelingende Arzt-Patienten-Kommunikation. Dr. Sascha Bechmann

21.06.2018 Von der Freiheit der Forschung und der Pflicht der Lehre. Referentinnen: Hanna Hauch und Natalie Böddicker

 

 

 

 

 


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